Es tut mir sehr leid mit Deiner Mutter.Auch ich habe im Februar nach schwerer Krankheit und langem Kampf meine Mutter mit 59 Jahren verloren.Ich muß Dir sagen,ich weiß auch nicht wie mein Leben weitergehen soll.Aber es muß ich habe selber 2 Kinder für die ich da sein muß.Aber es tut weh verdammt weh seine Mutter sterben zu sehen.Ich hoffe das Du durch diese schwere Zeit durchkommst.:°(

    mein aufrichtiges Beileid für Dich ich wünsche Dir auch ganz viel Kraft das durchzustehen:)*:)*


    Deine Mama war ja auch sehr Jung. Ja es ist dann schwer noch für andere da zu sein, aber Deine Kinder brauchen Dich, und sie geben Dir auch Kraft das durchzustehen, ich muss mich auch noch um meinen Vater kümmern, und wenn ich das Haus betrete habe ich das Gefühl ich verliere den Verstand vor Sehnsucht nach meiner Mama. Ihre Sachen.... es ist noch alles da.:°_

    Ja das geht mir auch so.Sobald ich weiß ich fahre zu meinem Vater da bekomme ich die totale Panik.Ich leide seit Jahren unter Angst und Panikattacken.Hatte das gut im Griff.Aber durch den Tod von meiner Mutter,kam es jetzt halt doppelt und dreifach zurück.Bin seit März krank geschrieben und fahre in 2 Wochen erst mal zur Kur.An manchen Tagen,denke ich mir wieso mußte Sie sterben.Weißt Du es war so schlimm,weil wir wußten,daß Sie es nicht packen wird.Wenn man sieht,was eine Krankheit aus einem Menschen machen kann.Zum Schluß war es nur noch eine Qual für Sie und Sie wollte und konnte nicht mehr.Der Tod war für sie eine Erlösung,aber das kann mich auch nicht trösten.Ich träume jede Nacht von Ihr.

    genauso ging es mir auch, ich kann es gut verstehen, auch ich litt vor Jahren an Angst und Panikstörungen, meine Mama konnte immer helfen, und jetzt bin ich allein. In mir kommt Panik allein bei dem Gedanken auf ich werde sie nie wieder sehen. Es ist so schlimm. Ich war auch bis zum Ende bei Ihr. Darf ich fragen woran deine Mama erkrankt war? Ich hoffe Dir Kur wird Dir ein wenig guttun.

    Meine Mama ist auch sehr jung gestorben, mit gerade mal 50 Jahren, durch einen Ärztefehler an einer Operation. Es war bei uns total plötzlich und so unerwartet, sie war vorher nicht mal krank. Gerade jetzt wo ich schwanger bin, bin ich sooo traurig, ich hätte sie so gern zur Oma gemacht und Stelle mir immer ihre Augen vor, wenn sie das erste mal ihr Enkelkind in den Armen hält und wie stolz sie wäre und sich freuen würde!

    oh man, 50 ist ja auch kein Alter, ich selber bin 44 Jahre, Ärztepfusch ist schlimm, wenn jemand dann so aus dem Leben gerissen wird... das íst hart. Auch jetzt wünsche ich Dir ganz viel Kraft:)*:)* auch für Dein Baby, ich vermisse meine Mam so sehr, ich habe ein Foto von ihr an der Wand hängen wo die Welt noch in Ordnung war. Es tut einfach nur weh.

    Meine Mama ist an Krebs gestorben.Das erste mal war sie 2000 an Brustkrebs erkrankt.Damals wurde sie operiert und bekam Chemotherapie.Dann kam 2004 wieder der Krebs zurück.Wieder Chemo und Bestrahlung.2007 hatte sie eine schwere Operation,weil der Krebs wieder da war.Bekam wieder Chemo.Und dann kam der Schlag letztes Jahr im Mai.Metastasen in der Leber.Ihr wurde ein Leberlappen entfernt.Aber von der OP erholte Sie sich sehr schlecht.Mußte auch nach einer Woche nachoperiert werden.Die Ärzte wollten im August entscheiden wie Sie weiterbehandelt werden soll.Aber es ging Ihr schon im Juli wieder schlechter.Die Diagnose war dann ein Schock.Der andere Leberlappen war total verkrebst.Was im Mai noch nicht so war.Die Ärzte meinten das Sie einen sehr aggressiven Krebs hat,der nicht mehr heilbar ist.Das war für uns ein Schock.SIe ließ sich noch Chemo machen,aber nur uns Ihrer Familie zu liebe.Ich sage Dir Weihnachten war es besonderst schlimm.Jeder von uns wußte,daß ist das letzte Weihnachten mit Ihr.Wenn ich am Sonntag an Muttertag denke,drehe ich durch.Wie gerne würde ich Sie noch mal umarmen.Ihre Stimme hören.Sie einfach noch mal sehen.Aber das bleibt nur ein Wunsch.

    Oh ja, vor Muttertag habe ich total Angst,wie jedes Jahr :-( Es ist so traurig, das man ihr nicht persönlich dafür danken kann, das sie so ein wunderbarer Mensch war. Ich würde so gern sehen wie sie sich über die Blumen freut die ich ihr schenke, mit ihr einen wunderschönen Tag verbringen :-(


    Sheilo, das tut mir sehr leid mit deiner Mama. Ich glaube,die eigene Mama an einer Krankheit so lange sterben zu sehen, muss auch sehr furchtbar sein :-( Ich kenne ja nur den plötzlichen, unerwarteten Tod :-(

    Das mit anzusehen wenn die Mama stirbt ist so schlimm, man sitzt daneben und kann nur die Hand halten


    und ihr etwas schönes erzählen, man ist so hilflos.


    Ich war bis zuletzt dabei, ich war auf der Beerdigung, Ihr lied war Die weißen Tauben sind müde, ich habe sie immer mein Täubchen genannt, (Unbewust) Das Lied ist so passen. Aber ich kann es alles nicht glauben. Das sie nicht wiederkommt. Jeder Handgriff kostet mich soviel Kraft und überwindung.:°_

    Ja, der Moment in dem sie den letzten Atemzug getan hat, der war furchtbar, wir haben auch ihre Hand gehalten und sie musste nicht allein gehen.


    Für mich war die Beerdigung aber fast noch schlimmer, wie war es bei dir?


    Das ist auch alles richtig Charly, trauere und trauere so viel und so wie du möchtest und wie es dir am besten dabei geht!!! Du hast etwas so wertvolles verloren :°_

    Die Beerdigung war schlimm, ich war so auf den Sarg fexiert, ich habe sie mir darin vorgestellt, mit Ihrer Decke Ihrem Schmuck, einen Engel und einen Abschiedsbrief von mir. Als ich vor der Kirche stand habe ich schon den Sarg gesehen, ich dachte nur da kannst Du nicht reingehen, es geht nicht, aber es ging dann doch irgendwie. Ich wollt Ihr nahe sein.


    Die Rede habe ich nicht mitbekommen, es waren 100 Leute da, das hätte meiner Mama gefallen. Ihr Lied war die weisen Tauben sind müde, es passte so zu Ihr, ich selber fand das Lied schon immer traurig. Ich werde es mir irgendwann einmal anhöhren. Nach der Beerdigung sind wir noch Kaffeetrinken gefahren, der Kaffee tat echt gut.

    Sheilo,


    Das kenne ich auch von meiner Mama, immer dieses rein ins KH und wieder raus.


    Meine Mam hatte eine Lungentransplantation. am23.12.07 Heiligabend war grausam ohne sie. Sie lag 9 wochen im Koma, es gab alle Komplikationen die es gab. Nach dem Koma war nichts mehr wie es war, Muskeln,Kraft alles weg, danach folgten noch 9 Bedrohliche Rückschläge. Sie war nur noch Haut und Knochen. Nach 5 Monaten Intensiev ging es dann endlich zur Reha, ich bin mitgefahren, denn sie konnte nichts mehr, auch mein Vater ist auf dem Wege der Begleitung Psychisch Krank geworden. Sie war grade 2 Tage in der Reha da kamm sie wieder für 4 Wochen ins KH es ging immer so weiter, Zu Hause dann die Infekte wieder KH. Sie war so Tapfer, hat´alles über sich ergehen lassen, sie wollt LEBEN!!!!!:°_

    Ich hatte eine Tablette genommen.Aber so richtig habe ich die Beerdigung nicht wahrgenommen.Es waren sehr viele Menschen da.Bin mit meiner Schwester und unserem Vater hinter dem Sarg gelaufen.Aber irgendwie konnte ich mir nicht vorstellen,daß Sie da drinnen liegt.Ich habe Sie mir nicht mehr angeschaut als Sie gestorben ist.Das konnte ich nicht.Vielleicht,war das ein Fehler.Das schlimme ist wir haben jetzt auch noch Opa und Oma zu versorgen.Mein Opa ist 86,meine Oma 85.Für die war es auch sehr schwer die eigene Tochter vor sich sterben zu sehen.

    hinter dem Sarg hergehen fand ich auch so schlimm, ganz viele Kraftsternchen für Dich:)*:)*:)*:)*:)*:)*


    Ich muss mich auch um mein Vater kümmern, er wohnt 60 KM entfernt. Bin momentan aber auch zu Hause.


    Arbeiten ist geht einfach nicht, ich bin körperlich auf dem nullpunkt. :°(