Also ich denke ja sofort an Vorlesen - irgendeinen Roman, der Dir und ihr gefällt, das kann's ja bei 15jährigen Töchtern schon geben, schöne, leichte Lektüre, und den liest Du ihr vor. Immer so in Abschnitten, solange sie wach ist und aufpassen mag. Sowas würde ich mir als Mutter und auch als Patientin wünschen.


    Gute Besserung für Deine Tochter und viel Geduld für Dich!

    @ :)*:)

    Bei uns kams bei so jungen Patienten auch gut an, wenn die Eltern ein Stofftier aus der Caféteria geholt und es ans Bett gehängt haben. Ich weiß sie ist kein Kleinkind, aber das macht ja nichts. Oder ein Kassettenrekorder bzw. Radio/Fernseher. Haben die bestimmt auf Station.

    Hallo Heidi,


    als Mutter kann ich gut nachfühlen, wie gerne du deiner Tochter eine


    Freude machen würdest. Du kannst vieleicht die besten Freunde


    deiner Tochter miteinbeziehen. Die können dir Tipps geben u.


    viell. auch selbst was machen. Eine Grußbotschaft mit Foto von


    den Freunden z. B. Leider kann man da mit Videobotschaften o.


    ähnlichem nicht viel machen. Frage mal im KH was erlaubt ist


    an Geräten. CD-Player o. ä. Wenn sie nicht mehr auf Intensivstation


    ist, dürfen die Freunde sie auch besuchen. Meine Tochter hat auch


    eine Freundin, die an Krebs erkrankt ist. Die freut sich immer wenn


    Freunde kommen od. auch mal anrufen. Die Mutter sieht man ja


    jeden Tag. Die wünschte sich z.B. eine bestimmte Sorte von Marken-


    schuhe, das wusste die Mutter nicht, die Freunde schon u. nat. auch


    wo man die bekommt. Es lohnt sich schon auch mal die Freunde


    zu fragen. Alles Gute

    Hallo Heidi,


    schön dass es nun langsam aber doch bergauf geht.


    Haben die Ärzte eigentlich schon in irgendeiner Form Vermutungen gestellt, wann Deine Tochter nachhause darf?! Oder weiß man das noch überhaupt nicht?


    Über Besuch freut man sich natürlich immer sehr, vor allem wenn gute Freundinnen vorbeischauen und einfach nur für einen da sind, so wie die Familie es eben auch ist.


    Wie steht denn Deine Tochter momentan zu der ganzen Situation? Auch wenn sie noch sehr schwach ist, sie ist ja doch immer wieder bei Bewusstsein nehme ich an?! Was sagt sie so, wie ist ihre Einstellung zu dem Ganzen?


    Es spielt natürlich auch eine große Rolle wie der Patient die Situation sieht, ob er optimistisch eingestellt oder eher vergrämt ist..?


    Natürlich fällt es keinem leicht in einer solchen Situation wahnsinnig positiv zu denken, aber es ist sehr wichtig selbst kämpfen und es schaffen zu WOLLEN.


    Also immer schön Mut machen und nur nicht den Kopf hängen lassen!!!

    Hallo Heidi,


    auch ich werde Weihnachten und Silvester im Krankenhaus verbringen. Nebenbei habe ich in dieser Zeit auch noch Geburtstag. Aber man sagte mir schon, dass Feiertage und Geburtstage immer nett gefeiert werden. Ich hoffe, bei Deiner Tochter wird dies auch so sein.


    Eurer Tochter wünsche ich, dass es weiterhin bergauf geht und sie bald auf die Normalstation darf.


    Liebe Grüße


    Angie

    Hallo Heidi,


    ich verfolge eure Geschichte seit Beginn und habe mit euch gefühlt.


    Schön, dass es wieder bergauf geht.


    Nun zu deiner Frage nach einer Freude für deine Tochter.


    Vielleicht wäre es ja eine gute Idee, ihr eine schöne gemeinsame Reise in Aussicht zu stellen. Irgendwohin, wo sie gerne schon immer mal hin wollte. Das würde auch zur schnellen Genesung beitragen. Und sie hätte einen Grund, ganz schnell gesund zu werden.


    Ist aber nur eine Idee.


    Ich wünsche euch weiterhin alles Gute und Weihnachten und Sylvester im Krankenhaus ist gar nicht so schlimm, dafür ist sie auf dem Weg der Besserung.

    Super, dass es besser geht!!! ich wünsch euch so sehr, dass es weiter bergauf gehen wird!


    womit man ihr eine freude machen könnte...ja, ich würd ja auch auf gute bücher, kassetten o.a. tippen. irgendwas, was nicht anstrengend ist, womit die zeit aber trotzdem ein wenig besser umgeht.


    am meisten hilft ja schon, dass ihr die ganze zeit bei ihr seid, das ist sicher das wichtigste!!!!


    halt uns auf dem laufenden, ja? ich drücke weiter fest die daumen!

    Hi Planlos,


    Zeitschriften sind so eine Sache. Zum einen schwirren solche eh auf allen Stationen rum, zum anderen ist man nach einer gröberen Geschichte zunächst echt nicht in der Lage, sich sowas zu widmen. Das ist meine Erfahrung. Auch Sudokus oder Kreuzworträtsel übersteigen zunächst meist die psychisch-physischen Fähigkeiten. Man ist einfach nicht wirklich fit.


    Ich denke, an Weihnachten sind ganz persönliche Dinge (Besuch der Familie und von Freunden, kleine Überraschungen) viiiieeel wichtiger.


    Auch ich mache mir gerade Gedanken darüber, was ich mir für Weihnachten und meinen Geburtstag (fällt leider zusammen) wünsche. Ich werde dann den 4. postoperativen Tag haben (Rektumamputation), und es wird mir recht sicher noch nicht allzu prächtig gehen, aber ich hoffe, bis dahin schon aus der Intensivstation raus zu sein. Ich freue mich vor allem auf den Besuch von meinem Mann und meiner Schwiegermama, die über Weihnachten aus Berlin anreist. Außerdem bin ich neugierig, wie das Weihnachtsfest auf der Station begangen wird. Wie gesagt, man sagte mir schon, dass es immer nett gefeiert wird.


    Liebe Grüße


    Angie

    Liebe Monsti,


    ich habe viel Intensiverfahrung und es gibt tatsächlich Leute die im Laufe ihrer Krankheitsgeschichte soweit genesen, dass sie Zeitschriften lesen können und ich habe NICHTS von Sudoku oder Kreuzworträtseln gesagt. Außerdem denke ich wird eine 15-jährige wohl kaum Zeitschriften lesen die auf den Stationen 'rumschwirren' sondern eher Jugendzeitschriften. Und auf unserer Intensivstation 'schwirren' keine solchen Jugendzeitschriften rum!

    Hallo Heidi,


    ich freue mich sehr, dass es Deiner Tochter etwas besser geht! @:)


    Wenn ich als Jugendliche Fieber hatte, hab ich immer alte Kindercassetten gehört, sowas wie TKKG o.ä. - das ist nicht zu anstrengend und trotzdem unterhaltsam. Vielleicht findest Du ja irgendwas in der Art zu Hause.


    Ich glaube, dass Weihnachten im Krankenhaus für Deine Tochter gar nicht so schlimm werden wird wie Du Dir das gerade vorstellst. Wahrscheinlich ist es für Dich (ohne Tochter zu Hause) schlimmer als für sie. Vielleicht kannst Du versuchen, sie nicht so sehr spüren zu lassen, wie traurig und geschockt Du bist.


    Ich würde mich an ihrer Stelle über etwas weihnachtliche Dekoration freuen, ein gebastelter Goldstern, den man übers Bett hängen kann oder sowas. Kuscheltier ist auch eine gute Idee, da ist man nicht so allein.


    Viele Grüße und weiterhin alles Gute für Euch,

    Hallo Heidi

    schön, dass es deiner Tochter wieder ein wenig besser geht, ich kann mir gut vorstellen, wie schlimm dass alles auch für euch als Eltern ist, habe selber auch 2 Kinder. Ich wünsche euch ganz viel Kraft. Nun zu dem womit du ihr vielleicht eine Freude machen könntest, ich selber finde es schön, gerade in so einer schwierigen Situation, wenn man etwas persönliches bekommt, dass man "anfassen" kann, wie zum Beispiel ein Stofftier oder einen schönen Edelstein, die es jetzt überall auf den Weihnachtsmärketn gibt. Wenn ich meine ganz schlimmen Migräneanfälle habe und die Schmerzen mal wieder unerträglich sind, hilft es mir immer, dann einen Stein, den mir mein kleiner Sohn geschenkt hat oder auch ein Kuscheltier in der Hand zu haben und zu drücken...dabei bin ich schon über 40, aber egal, mit tut es gut und deiner Tochter vielleicht auch. Um sie trotz ihrer momentanen schwierigen Situation zu motivieren und positiv zu stimmen finde ich auch den Vorschlag von Nexiana gut, ihr vielleicht nach ihrer Genesung eine gemeinsame Reise oder Kurzurlaub in Aussicht zu stellen, soweit dass möglich ist.


    Ich bin sicher, dir wird etwas schönes einfallen :-).


    Ich wünsche euch alles Gute und das es stetig bergauf geht mit deiner Tochter


    Liebe Grüße :)*

    Hallo Heidi,


    ich habe die Geschichte mir gerade durchgelesen und es tut mir wirklich sehr leid für euch. Aber ich bin mir sicher, ihr schafft das.


    Ich denke, ich könnte euch ein paar Tips geben, denn ich bin ungefähr im Alter deiner Tochter und ich lag vor ein paar Monaten auch lange und oft in einer Uniklinik (auch Niere).


    Die erste Zeit, das ist klar, kann man eigentlich gar nichts machen. Man ist einfach zu schlapp für z.B. Zeitschriften lesen oder Rätsel lösen, etc. Es ist immer schön, wenn jemand einem etwas erzählt, auch wenn es nichts Besonderes ist. Das Beste jedoch finde ich, sind Hörkassetten, wie auch schon oben erwähnt. Das ist nicht schwierig und es erinnert umheimlich an eine "heile Welt". Ich persönlich habe die drei Fragezeichen gehört ;-) und das war auch gar nicht langweilig. Wenn sie dann schon wieder einiges verträgt, würde ich ihr etwas Leckeres von zu Hause mitbringen, was sie gerne mag und sie ggf. an etwas Schönes erinnert. Das Allerwichtigste für mich war, dass ich viel Besuch hatte und ich nicht so viel alleine war, aber das ist bei euch denke ich, auf jeden Fall so!


    Euch fallen bestimmt viele Sachen ein.


    Für euch und eurer Tochter alles Liebe


    *:)

    Oh man, ich habe ja seit Ewigkeiten nicht mehr geschrieben.. Für mich ist es unfassbar, was alles passiert ist. Ich habe mir gerade noch einmal alle Beiträge durchgelesen.. Ich kann gar nicht fassen, dass die Situation vor ein paar Wochen noch so aussah?!


    Scheiße gleich heule ich schon wieder... Unsere Kleine kämpft immer noch tapfer. Ihr ging es um Weihnachten herum soo gut!!! Ich war so glücklich und mein Mann erst.. Das Fieber war "nur" noch bei 38,5 Es war kaum zu fassen! Die Ärzte wollten sie schon auf die Normale Kinderstation verlegen, aber dann passierte es. :°( Ich weiß nicht, ob ich es schaffe, dass alles aufzuschreiben. Ich weiß nicht ob ihr euch vorstellen könnt, wie ich mich fühle. Ich habe keine Lebensfreude mehr, mein Job wurde gekündigt, ich habe immer wieder Zusammenbrüche, aber ich kämpfe für unsere Kleine.. Mein Mann sieht fürchterlich krank aus. Unsere Beziehung ist schon fast im Eimer. Wir reden kaum miteinander und wenn dann gehts immer um die Kleine, aber über uns reden wir nicht. Ich habe es versucht, aber es geht nicht. Unsere Kleine ist so was von abgemagert, nur noch Haut und Knochen.... Sie spricht kaum noch.. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal ein Wort von ihr gehört habe.. Wir dürfen sie nur an bestimmten Zeiten und nur für eine bestimmte Zeit besuchen. Sie sieht todtraurig aus und ehrlich gesagt habe ich verdammt Angst, dass sie bald keine Kraft und Lust mehr hat, um zu kämpfen. Sie uns nicht mehr wahr, wenn wir in ihr Zimmer kommen. Was heißt Zimmer.. das ist wohl kaum ein Zimmer! Es ist alles wie in einem Alptraum.. Ich sitzte hier in dieser Kantine mit einem ausgeleihten Laptop von unserer Freundin, versuche mich abzulenken, irgendwie meine Angst loszuwerden und klar denken zu können. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal hier saß. Das ist kaum möglich, jeder Gedanke dreht sich um unsere Tochter.


    Nun ja, es war so.. Um Weihnachten herum ging es ihr ja besser und wir waren sogar draußen und sind spazieren gegangen. Natürlich nur kurz. Sie war auch viel mit anderen schwerkranken Kindern zusammen und ihre Freunde durften sie sogar auch besuchen. Sie hatte so gestrahlt, unser Sonnenschein. Nach Neujahr bekam sie Krämpfe und sie hatte unglaublich hohes Fieber, bekam kaum Luft, Schüttelfrost, Kreislaufkollapse.. Fieber wurde also gemessen von einer Schwester die sagte nur noch:"Scheiße" und lief um einen Arzt zu holen... Das Fieber war bei 41,8 angekommen...eitige Hirnhautentzündung, Gehinrnentzündung und schwere Lungenentzündung die Diagnose.. Die Ärzte erklärten, dass wenn dem Mensch die Milz fehlt, er sehr anfällig für diese Krankheiten sei, ja warum erzählen sie das erst da???? Wir waren geschockt und wir sind es immer noch. Ich dachte echt, dass es stark bergauf geht, aber so sollte es wohl nicht sein. Nach einem Tag nach der Diagnose verfiel sie in ein Koma und.. sie schläft immer noch :°( Die Leber hat auch noch Schäden abbekommen, wegen des hohen Fiebers.


    Ich habe für diesen Text glaube ich 2 Stunden gebraucht.. Es fällt mir unglaublich schwer. Ich wollte euch noch mal danken für eure lieben Ideen, ich habe einige umgesetzt. Abends, wenn alles so unnatürlich still ist, mache ich immer schöne Musik oder eine Kassette an.. Ich glaube daran, dass so etwas hilft und sie es in ihrem Unterbewusstsein mitkriegt!!!! Ich werde gleich wieder in eine Kapelle gehen und für sie beten und eine Kerze anzünden, das hilft so unwahrscheinlich gut.


    Ich glaube, ich fühle mich jetzt schon besser.


    Heidi

    Heidi

    Fühl dich umarmt. Das ist ist der Horror. Aber du bist stark und deine Kleine auch. In dieser schweren Zeit ist es schwierig, Mut zu machen. Man kann eben nur zuhören und da sein. Hier sind ganz viele Menschen, die in Gedanken bei euch sind.


    Ich wünsche dir viel Kraft und dass es bald wieder bergauf geht für euch.


    Hier helfen keine gutgemeinten Sprüche und aufbauende Worte. Kannst du dir irgendwo Hilfe holen, Menschen, die dir zuhören und dich unterstützen? Achte auf dich, deine Kleine braucht dich noch.


    Alles Liebe für euch.:)*

    Liebe Heidi


    Ich hoffe du spürst, dass hier sehr viele Menschen an euch alle denken!!


    Ich weiß dass es schwer ist, aber versucht eurer Tochter die stärke zu geben, die sie im Moment nicht hat...


    Was dich und deinen Mann betrifft, ich denke es ist normal, dass sich in so schweren Momenten alles um eure Tochter dreht.... Das kenn ich mit meinem Freund selbst voneiner ähnlichen Situation....... Versucht euch gegenseitig Stärke und Halt zu geben. Ihr kämpft doch beide für das selbe Ziel!!


    Eure Tochter spürt es, wie es euch geht und es tut ihr mit sicherheit gut zu wissen, dass ihre Eltern zusammenhaltern!(so schwer es auch ist ich weiß.....)


    Ich denke an euch und wünsch euch alles weiterhin viel KRaft!

    Liebe Heidi,

    ich bin bisher hier immer nur stille Mitleserin gewesen. Meine Tochter ist auch gerade 1 Jahr älter als deine.


    Deine Tochter wird kämpfen! Sie spürt sicher, dass du da bist u. ihr Lieder vorspielst. Gib' nicht auf! Ich denke an dich und wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit!:°_:°_:°_:)*:)*:)*


    LG!@:)

    Hallo Heidi,


    ich glaube hier kann jeder verstehen wir Ihr Euch fühlt und es ist in dieser für alle so schweren Situation ganz normal.


    Lass Dich von allen drücken und nimm von jedem etwas Kraft für Dich, die Du dann an Deine Tochter geben kannst.


    Das schlimmste ist glaub ich für Euch, dass Deine Tochter nach der Besserung wieder so schwer erkrankt ist. Damit wurde die ganze Hoffnung, auf eine schnelle Genesung, so schnell zu schnell zerstört. Damit fällt man in ein tiefes Loch, dann werden einen einfach "die Beine" weggezogen.


    Glaub an das Positive und bau Dir neue Hoffnung auf, gib die Kraft an Deine Tochter weiter.


    Ich wünsche Euch alles Gute und Stärke für den schweren Weg.

    Liebe Heidi,


    die neue Nachricht macht mich ehrlich gesagt bestürzt. Ich werde für Eure Tochter beten. Ich wünsche Euch von ganzem Herzen, dass Euer Sonnenschein die Kraft hat, diese Komplikationen zu meistern.


    Liebe Grüße


    Angie