Liebe faith


    Ich habe mir nicht alles durchgelesen, da mir zur Zeit die Kraft dazu fehlt... aber ich wollte dich wissen lassen, dass es da Leute gibt, die ähnliches durchmachen/durchgemacht haben. Bei mir ist meine Mutter betroffen.


    Melde dich, wenn du magst. Hier oder per PN. Vielleicht brauche ich etwas Zeit zum antworten. Und natürlich unterscheidet sich jede Situation auch wieder. Aber wie gesagt, die "Grunddiagnose" (BSDK) ist gemeinsam und mir hat es auch schon geholfen, mit anderen Leuten zu sprechen/schreiben, die ähnliches erlebt haben.


    Fühl dich unbekannterweise gedrückt! :)*

    Hallo an alle,


    Ich wollte mal wieder ein Lebenszeichen geben.


    Mein Papa hatte gestern seine große Untersuchung nach dem ersten Chemo-Zyklus. Es geht erstaunlicherweise recht gut. Der Tumor ist kleiner geworden und die Metastasen sind kaum noch da. Unter der Chemo geht es ihm nicht gut, in der Zeit zwischendrin aber einigermaßen. Psychisch sind meine Eltern vollkommen ausgemergelt. Sie möchten sich keine professionelle Hilfe holen, sie leiden aber sehr und sind depressiv.


    Der Onkologe meinte heute, dass die Ampel nicht mehr auf rot steht, sondern auf gelb, aber dass er gehofft hat, dass die Chemo noch mehr bringt. Der Tumormarker ist von 49 im Oktober auf 5,5 gefallen. Grundsätzlich sind das in meinen Augen alles ganz gute Werte.


    Es fällt uns trotzdem schwer positiv zu sein, da wir wissen, wie schnell es umschlagen kann.


    In zwei Wochen geht die Chemo weiter....und wir hoffen weiter....


    Liebe Grüße

    Die psychoonkologische Begleitung ist sehr wichtig. Meine Mutter war im behandelnden Krankenhaus dankbar für das Gesprächsangebot und hat es gerne wahrgenommen. Diese Sitzungen waren ihr viel wert und es half, sich anders mental auf die Krankheit einzustellen.


    Trotzdem freut mich, dass bei deinem Vater ein Rückgang zu verzeichnen ist. Vermutlich wird die Behandlung fortgesetzt, solange sie anschlägt, und wenn es nichts mehr hilft wird das Medikament getauscht. Er muss sich mit dem Gedanken anfreunden, ständig behandelt zu werden. Aber wenn es so weitergeht, dann wird es auch längere Chemopausen geben, in denen er sich gut erholen kann.