Mein Vater ist gestorben

    Mein Vater ist jetzt ein Engel und ich habe ihn nicht mehr sehen dürfen. Nacht vom 29.auf den 30.04.20


    Mir wurde zu spät gesagt das es soweit ist.. Wochen davor wurde das schlimmste erzählt und es war nicht so.. Aber dann,.... zumindest noch einmal sehen darf man nicht.


    Ich wußte das er es nicht überlebt, er war krank und alt. Jedoch er war mein Vater! ♥️

    Ich stehe trotzdem neben mir und trauere hier für mich alleine.


    Weiß nicht wohin mit mir.

  • 14 Antworten

    Liebe Galaxi,


    das tut mir unglaublich leid. Ich kann mir vorstellen, wie du dich fühlen musst. Du hättest deinen Vater gerne in seinen letzten Tagen und Stunden begleitet und konntest es nicht.


    Mach dir vor allem eins klar: Es war nicht deine Schuld. Du hättest es anders haben wollen, dir gewünscht, bei ihm sein zu können.


    Aus deinen Zeilen spricht so viel Liebe zu deinem Vater, dass ich mir sicher bin, er ist in dem Wissen gegangen, dass du an seiner Seite bist, wenn auch nicht in Form vor persönlicher Anwesenheit.


    Nimm dir Zeit zu trauern. Es wird schlimme, aber auch bessere Tage geben. Wähle deinen eigenen Weg, damit umzugehen: Sprich z.B. in Gedanken mit deinem Vater oder schreibe ihm Briefe, in denen du alles in Worte packst, was dich bewegt.


    Ich wünsche dir viel Kraft!

    Danke melmac,


    Siehe das you toube lied was ich gefunden habe, es entspricht genau meine Dankbarkeit und Trauer.


    Verabschiedet habe ich mich immer wieder von ihm, seit er ins Krankenhaus kam und die Ärzte meinten, wenn er es Weihnachten 2019, noch überlebt..

    Alle zwei Wochen muss ich eine Dienstreise antreten die genauso lang ist durchgehend.

    Immer wieder bin ich und auch meine Erwachsene Kinder hin.

    Regelmäßig und auch im Wechsel.

    Als es noch Weihnachten war, brachte ich als Geschenke Leckereien mit, statt materielle Dinge.

    Und auch nach den Feiertagen, im neuen Jahr und Monate danach.

    Solange er sie noch essen und trinken konnte.

    Eine tüte bonbons die er so gerne hatte.

    Ich wusste irgendwann kann er nicht mehr essen und genauso kam es.

    Ich habe ihn auch vorher gedankt was er als Vater gutes getan hat für mich, meinen Bruder und seine Enkelkinder.


    Ich habe mich jedes Mal neu von ihm verabschiedet. Denn ich wußte nie ob ich ihn noch sehen kann, wenn ich wieder vom Dienst zurück komme.


    Als ich einmal im Dienst war, erzählte man mir das er es die Nacht wahrscheinlich nicht mehr geschafft.

    Das stimmte aber nicht er hat noch Wochen dur herhalten.

    Bis auf den Tag als ich wieder nach Hause kam.

    Noch sehr mude von der Reise und der Arbeit der letzten Wochen machte ich mir erst mal was zu essen und GI g schon um 17 Uhr ins Bett.

    Ich dachte es ist nicht schlimm, wenn ich morgen früh bescheid sage, das ich wieder in meiner Heimat bin.


    Leider bekam ich um 7 Uhr morgens einen Anruf......

    Er ist gegangen, nachts irgendwann.


    Er wird man auf der Arbeit angerufen, dass er es nicht mehr schafft und es ist nichts passiert.

    Dann wenn es soweit war, bekommt man keine Nachricht mehr zuvor.


    Ich hoffe das wir uns wieder sehen können und ich sage es ihm auch, wie es war uns wie ich es empfinde.

    Mein herzliches Beileid. Ich kann mir vermutlich nicht mal annähernd vorstellen, wie es ist, den Vater ohne "richtigen" Abschied gehen lassen zu müssen. Lass Dich aus der Ferne in den Arm nehmen, wenn Du magst :)_:)-

    Herzliches Beileid. Mein Vater ist auch gestorben, ohne dass jemand von der Familie bei ihm war. Ich habe ihm einen Brief mit allem, was ich ihm noch sagen wollte in den Sarg gelegt.

    Hallo,


    auch von mir mein Mitgefühl.


    Ich kann es mir ein bisschen vorstellen... Ich war 13, mein Vater schwer krank bzw pflegebedürftig und starb über Monate immer wieder fast, überlebte aber...


    Dann wurde ich im Sommer gegen meinen Willen in den Urlaub geschickt.. Und erhielt nach einer Woche die Nachricht, jetzt sei er tot... Ich konnte ihn nicht mehr sehen, es gab einfach keinen richtigen Abschied und ich habe nicht damit gerechnet...


    Ich wunsche dir viel Kraft.


    Lg


    Paritu


    Ps: Ich war damals übrigens an der Küste... Und seitdem habe ich das Gefühl, er ist überall da, wo die See ist.

    :)-:)*:)-Hallo Galaxi,

    Mein aufrichtiges Beileid ,@:):)*:)-

    habe es eben erst gelesen.

    :)*:)-:)*:)-:)*:)-@:):)*:)-:)*:)-

    Vielleicht bedeutet Liebe auch lernen,

    jemanden gehen zu lassen,

    wissen, wann es Abschied nehmen heißt,

    nicht zulassen,

    dass unsere Gefühle dem im Wege stehen,

    was am Ende wahrscheinlich besser ist

    für die, die wir lieben.

    Sergio Bambaren


    @:):)-@:):)*:)-@:):)-