Meine geliebte Katze ist eingeschlafen.. Es zerreißt mich

    Hallo.. Ich musste vergangene Nacht meine über alles geliebte Katze Nunu gehen lassen.. Sie ist mein Ein und Alles und ich kann mir nicht ansatzweise vorstellen, dass sie einfach nicht mehr da ist. Wir waren wie seelenverwandt und hatten eine unglaublich tiefe Verbindung. Meine Nunu und ich haben 18 Jahre zusammen verbracht. Jedes Jahr voller gegenseitiger Liebe .. Sie ist unglaublich.. Hat immer gern Küsschen verteilt und hat mich begrüßt egal ob morgens, mittags, abends oder nachts. Wir hingen, so oft es ging, nur zusammen und haben gekuschelt und uns blind verstanden... Versteht das jemand hier? Ging es euch auch ähnlich?


    Sie wurde vor zwei Wochen sehr krank.. Blasenentzündung die behandelt wurde. Aber es ging ihr nicht besser.. Wir waren so oft beim Tierarzt... Und dann bekam sie eine tiefere Atmung.. Es hat sich so zugespitzt, dass sie gestern auf meinem Bett einen Anfall bekam und nach Luft hechelte.. Sie war nicht mehr ansprechbar und wir sind panisch in die, eine Stunde entferne, Tierklinik gefahren. Sie wurde geröngt und hatte den Brustraum voller Wasser.. Es ging alles zu schnell.. Ich musste die Entscheidung treffen und gebe mir die Schuld.. Wie sie in ihrem Korb saß während ich entscheiden musste.. Sowas schmerzt mich unglaublich... Ich komme nicht zurecht mit den Erinnerungen.. Mit den Gedanken.. Mir wird flau im Magen und ich fühle mich wie ein Mörder obwohl ich schon ein paar meiner tollen Tiere begleitet habe.. Aber bei Nunu ist es so extrem.. Sie fehlt mir unglaublich.. Ist einfach nicht mehr da.. Ich fange an mir Vorwürfe zu machen und mir die Schuld zu geben.. Wie soll ich ohne meinen Schatz leben.. Sie war 3/4 meines bisherigen Lebens stets an meiner Seite.. Und plötzlich ist ihr Körper tot und liegt jetzt steif unter der Erde an einem ihrer Lieblingsplätze im Garten.. Sie ist jetzt seit 14 Stunden nicht mehr am Leben... Ich kann es nicht sortierten und schlecht akzeptierten.. Sie ist hier überall im Haus.. Überall ihre Spuren.. Ich rufe sie und wenn ich mich ins Bett lege sage ich : "Na mein spaschi" war einer ihrer vielen Kosenamen.. Ich habe ein so schlimmes Gefühl im Körper wenn ich an sie denke.. Ich kann das nicht beschreiben...

  • 14 Antworten
    Zitat

    Versteht das jemand hier? Ging es euch auch ähnlich?

    ich kenne das sehr gut von meiner katze. :°( sowas nimmt einen sehr mit und zieht einen runter. :°_


    was mir damals aber geholfen hat war der gedanke, dass sie krank war und sehr darunter gelitten hat.


    letzten endes wäre jeder weitere tag für sie nur eine verlängerung ihres leidens gewesen.


    was du von deiner nunu schreibst, klingt ja auch ein wenig so.


    ich denke mal, man kann dem schicksal da nur dankbar sein, dass man das glück hatte, so eine tolle katze zu haben mit der man sich wortlos verstand und die so liebevoll war. du hast sie ja ihr ganzes katzenleben begleitet und warst bis zuletzt für sie da - da solltest du dir keine vorwürfe machen.


    :°_ :)*

    Ich kann das auch verstehen. Ich musste vor 5,5 Jahren mein geliebtes Kaninchen einschläfern lassen, er hat mich begleitet von 8 - 18. Ich habe ihn auch über alles geliebt, wir hatten eine ganz besondere Verbindung. Er hat immer mein Gesicht geputzt und war so klug und schön und süß x:) . Er hatte auch Wasser in der Lunge und wäre kläglich daran ertrunken, da haben wir ihn auch gehen lassen.


    Natürlich macht man sich Vorwürfe, aber meine Erfahrung nach mehreren Jahren, in denen mich die Trauer jetzt begleitet: Die Trauer verändert sich. In der ersten Nacht habe ich nur geweint, hatte Schuldgefühle, habe immer geträumt, ich könnte ihn doch noch retten oder er wäre nochmal klein und jung und ich würde ihn verwöhnen und alles noch besser machen. Aber irgendwann, mit der Zeit, kamen auch die schönen Erinnerungen wieder hoch, die Liebe, sein Geruch, sein puscheliges Fell und die kleine Zunge x:) . Ich werde ihn immer vermissen, aber neben den Schmerz ist jetzt auch noch das glückliche Gefühl getreten, ihn gehabt zu haben. Und irgendwie habe ich eh das Gefühl, dass er immer bei mir ist.


    Ich hoffe, dir wird es auch irgendwann so gehen. Im Moment musst du erstmal den Schock verdauen und deine Trauer zulassen können.

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    Danke für eure lieben Worte.. Momentan weine ich auch nur..


    Und stelle mir Fragen: Was wäre wenn ich doch früher sie hätte röntgen lassen.. Wäre es vielleicht anders ausgegangen? Da kommen diese schlimmen schuldgefühle und ich fühle mich verantwortlich dafür, dass ich ihr Leben mit meiner Entscheidung beendet habe..Im negativen Sinne.. Hätte sie bei frühem Erkennen noch zwei drei Jahre mit mir zusammen haben können?.. So etwas plagt mich nun. Ich weiß... Ich kann mich nur trösten damit, dass mein Schatz ein wundervolles Leben hatte und jetzt wieder mit ihren zwei katzenkindern vereint ist. Die kleinen wurden ihr vor 17 Jahren überfahren :-( und sie hat es vor uns gesehen wie es geschah.. Sie war schon immer so eine Kämpferin..

    Ja, auch ich kann das sehr gut nachvollziehen. Habe so manches Samtpfötchen verloren, meine längste Katzenbeziehung ging 15 Jahre lang.


    Meine kürzeste nur 6 Tage :°( , das Katerchen hatte FIP und mußte eingeschläfert werden.


    Und obwohl ich ihn nur so kurz hatte war ich unwahrscheinlich traurig, auf der Arbeit hab ich nur noch geheult.


    Natürlich hatte ich auch Schuldgefühle, auch wenn ich weiß das ich daran nichts hätte ändern können, nichts zu retten war.


    SternenNunu, du hast mit deiner Katze viele wunderbare Jahre zusammen gehabt und sie bleibt immer im Herzen bei dir. Du hast ihr ein schönes Katzenleben geboten, sie lieb gehabt und ihr einen Platz gegeben. Leider muss man seine süßen irgendwann gehen lassen, was sehr schmerzhaft ist.


    Aber ich glaube daran das man sich irgendwann und irgendwie wiedersieht.


    :)*

    Warum kommst du nicht einfach wieder deine katzentreppe hochgetippelt auf mein Bett... Hier riecht alles nach dir..

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    Liebe SternenNunu!


    Ich kann dein schweres Herz nachempfinden,wenn man plötzlich ohne das geliebte Wesen dasteht und die Welt dreht sich weiter,als wäre nichts geschehn!


    Schuldgefühle sind besonders schlimm,aber du musst die nicht haben,denn die Entscheidungen die wir treffen sind Gottes Endscheidungen!


    Wann,wo und wie wir sterben bestimmt Gott,wir haben da keinen Einfluss drauf,sonst könnten wir ja nach eigener Bestimmung ewig leben wollen!


    Weisst du was ich meine!


    Du kannst dir nicht vorstellen,was ich für Schuldgefühle hatte,als meine geliebte Mama vor einem halben Jahr starb!


    Deine Nunu ist jetzt nur auf die andere Seite gegangen,nichts geht jemals verloren !


    Die Liebe und der Tod verändern Alles!


    Ich drück dich!

    Ich kann verstehen was du fühlst und wünsche dir ganz viel Kraft. :)*


    Die Regenbogenbrücke


    Es gibt eine Brücke, die den Himmel und die Erde verbindet. Weil sie so viele Farben hat, nennt man sie die Regenbogenbrücke.


    Auf der jenseitigen Seite der Brücke liegt ein wunderschönes Land mit blühenden Wiesen, mit saftigem grünen Gras und traumhaften Wäldern.


    Wenn ein geliebtes Tier die Erde für immer verlassen muss, gelangt es zu diesem wundervollen Ort. Dort gibt es immer reichlich zu fressen und zu trinken, und das Wetter ist immer so schön und warm wie im Frühling. Die alten Tiere werden dort wieder jung und die kranken Tiere wieder gesund. Den ganzen Tag toben sie vergnügt zusammen herum.


    Nur eines fehlt ihnen zu ihrem vollkommenen Glück:


    Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben.


    So rennen und spielen sie jeden Tag miteinander, bis eines Tages eines von ihnen plötzlich innehält und gespannt aufsieht. Seine Nase nimmt Witterung auf, seine Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß. Es tritt aus der Gruppe heraus und rennt dann los über das grüne Gras. Es wird schneller und schneller, denn es hat Dich gesehen! Und wenn Du und Dein geliebtes Tier sich treffen, gibt es eine Wiedersehensfreude, die nicht enden will.


    Du nimmst es in Deine Arme und hältst es fest umschlungen. Dein Gesicht wird wieder und wieder von ihm geküsst, deine Hände streicheln über sein schönes weiches Fell und Du siehst endlich wieder in die Augen Deines geliebten Freundes, der so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber niemals aus Deinem Herzen.


    Und von nun an werdet ihr niemals mehr getrennt sein...


    (Autor des Originals Paul C. Dahm, Übersetzung von Carmen Stäbler)

    Zitat

    Und stelle mir Fragen: Was wäre wenn ich doch früher sie hätte röntgen lassen.. Wäre es vielleicht anders ausgegangen? Da kommen diese schlimmen schuldgefühle und ich fühle mich verantwortlich dafür, dass ich ihr Leben mit meiner Entscheidung beendet habe..Im negativen Sinne.. Hätte sie bei frühem Erkennen noch zwei drei Jahre mit mir zusammen haben können?

    Ich kann so gut verstehen, dass du dir diese Frage stellst, aber du solltest die Schuld nicht bei dir suchen. Du hast mit ihr ein glückliches Katzenleben verbracht, aber sie hat ihr Alter erreicht (was ja einem recht gehobenen Alter eines 85-90 jährigen Menschen entspräche) und ist jetzt ihren Weg gegangen. Wenn du gläubig bist (das kann man auch ohne kirchliche Frömmelei sein), dann hilft dir vielleicht der Glaube daran, dass eure Wege sich wieder treffen werden. Die Entscheidung, die du treffen musstest, hast du mit deiner Kraft und deiner Verantwortung und deiner Liebe getroffen. Die Umstände des "circle of life" haben dich dazu gezwungen, und du hast ihr einen würdigen Platz an der Stelle im Garten gegeben, wo sich deine guten Erinnerungen mit ihr treffen können.

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    Hallo SternenNunu ,


    ich habe eine ähnliche Erfahrung machen müssen, wie du :-(


    Meine Katze hatte letztes Jahr im Oktober eine Blasenentzündung und einen Magen Darm Infekt. Beides wurde behandelt und ging auch wieder weg.


    Im Februar diesen Jahres fiel mir auf einmal auf, dass sie so gut wie gar nicht mehr fraß und nicht mehr spielen wollte ":/


    Innerhalb weniger Tage baute sie extrem ab. Und ihre Atmung ging plötzlich total schnell, obwohl sie ja nur gelegen hat.


    Bin dann auch mit ihr zum Tierarzt und da hörte sich ihre Lunge beim abhören schon katastrophal an. Das Röntgenbild bestätigte dies :°( . Man konnte kein Organ mehr auf dem Röntgenbild erkennen/finden, da einfach alles voll war mit Wasser und (vermutlich) Tumoren.


    Innerhalb weniger Sekunden musste ich entscheiden, sie gehen zu lassen. Leider war sie völlig außer sich und musste in einem Zwangskäfig eingeschläfert werden, da sie geschrieen und gebissen hat. Ich konnte mich noch nicht mal von ihr verabschieden... im Prinzip sind wir im Bösen auseinander gegangen :°( :°(


    Ich konnte nur noch weinen. Ich konnte mich nicht mehr beruhigen.


    Sie war 11 Jahre alt, eigentlich noch kein Alter. Ich mache mir auch Vorwürfe, dass ich nicht eher gehandelt habe... es vielleicht nicht rechtzeitig bemerkt habe?


    Ich habe zum Glück noch meine andere Katze, die mir sehr hilft, über den Tod der anderen hinweg zu kommen. Aber wenn sie mal sterben sollte, weiß ich nicht, wie ich darüber hinwegkommen werde :°( :°(


    Man kann sich nur immer sagen: Solange man ein Tierchen bei sich hält, versucht man ihm das schönste Leben zu geben, welches man bieten kann. Ihm einfach eine schöne Zeit machen mit Liebe und Zuneigung und mehr kann man nicht tun, da man ja leider weiß, dass das kleine Tier irgendwann gehen wird....und manchmal auch ganz plötzlich :-(


    Und ich bin mir sicher, dass deine Katze wusste, wie lieb du sie hast und sie ein schönes Leben bei dir hatte :)*

    :)-


    Ich kann dich verstehen. Dich trifft doch keine Schuld. Du warst mit ihr beim Tierarzt, du hast dafür gesorgt, dass sie behandelt wird. Und vor allem hast du die richtige Entscheidung getroffen: du hast sie erlösen lassen und ihr Leid erspart


    :)* :)*

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    Hallo Sternennunu-ich hab am 14.04.18 meinen heißgeliebten Leo begraben müssen-jetzt erst kann ich darüber schreiben.Ich bin bis heute keinen Tag ohne Tränen und ich vermisse ihn so sehr das ich das Gefühl habe mir hat einer das Herz rausgerissen und da ist nur noch ein offenes Loch das sich einfach nicht schließen will.Er war mein dritter Kater -aber es gibt solche Tiere...die sind was besonderes. Er war so einer-allein die Geschichte wie er zu mir kam,wie schnell er sich hier eingelebt hat,wie lieb und treu er war...er war sehr anhänglich und einfach nur liebenswert-er begleitete mich überall hin...Keller,Bad,Schlafzimmer...ohne aufdringlich zu sein...so ein lieber Freund und Begleiter...❤Er fehlt mir sehr und ich habe bis jetzt gebraucht um wieder funktionieren zu können-wieder Freude am Leben haben ist was anderes...aber ich bewältige meinen Alltag.Mehr nicht.Dazu kommt das keiner da ist der mit mir drüber redet-das ist für viele immer noch ein schwieriges Thema..oder nimmt es keiner ernst?Er war viel für mich..Begleiter Freund Seelentröster Komiker ...schade das das keiner versteht😔nur mein Sohn versteht das-er ist mit Leo aufgewachsen bis er vor 2,5 Jahren ausgezogen ist.


    Unser Abschied war leider nicht gemeinsam wie ich es gerne gehabt hätte.Er starb nachts beim Tierarzt nachdem ich ihn voller Panik dort abgegeben hatte.Er hat nach einer Zahn-OP keine Luft mehr bekommen. Ich hatte ihn nach Hause geholt und noch eine Nacht bei mir.Gott...er war so glücklich zu Hause zu sein.....als ich am nächsten Tag wieder heim kam blieb er auf dem Bett liegen.Das war schon merkwürdig-er kam mir sonst immer entgegen und erzählte erstmal😙dann ging es ihm immer schlechter und ich bin zum Tierarzt..niemals werde ich seinen letzten Blick vergessen...voller Angst.😢😢Dann ist er zur Sauerstoffbehandlung weggebracht worden.Am nächsten Morgen klingelte das Telefon und ich wußte schon vor dem Drangehen-er ist tot.😢😢😢😢😢Jetzt heul ich schon wieder...Ich wäre gerne bei ihm gewesen-er war ja auch immer für mich da.


    Inzwischen weiß ich das er mir das nicht nachträgt.Er hat mir immer alles verziehen😙egal was es war.Leo war wirklich ein sehr ungewöhnlich liebes, gutmütiges,aufmerksames freundlicher Begleiter und Freund.Ich denke solche Begleiter MUß man einfach länger als andere betrauern-sie haben es einfach verdient!!Oder nicht..?Immerhin haben sie es ja auch lange mit uns ausgehalten 😉😔Ich werde Leo niemals vergessen (will ich auch garnicht!!)und ich bin mir sicher das wir uns am großen Tor wiedersehen. Er wird mich dort abholen, mich in seiner Art anblinzeln und mich fragen warum das so lange gedauert hat ....und mir auch das verzeihen 🙂


    Ich werde als Trauerbewältigung versuchen seine und meine Geschichte aufzuschreiben-manchmal muß ich schon wieder lächeln wenn bestimmte Begebenheiten hochkommen.


    Ich hab noch einen Buchtip für dich:


    Abschied vom geliebten Haustier-Susann Scherschel.Hat mir etwas geholfen.


    Liebe Grüße von Leomiez und fühl dich gedrückt-ich kann das alles nur zu gut verstehen...🐈💋😇💔💔💔💔

    Wir mussten auch schon viele Miezen gehen lassen.....die meisten sind an Krebs verstorben....vor zwei Jahren ist unsere Katze ganz plötzlich krank geworden und ein paar Tage später in der Tierklinik gestorben....und genau 2 Wochen später mussten wir unseren Kater wegen eines Tumors einschläfern lassen...Da ist man über den Tod der einen noch nicht mal weg und da muss man schon den nächsten gehen lassen....Das war wirklich schlimm und es vergeht kein Tag, wo ich nicht an die beiden denke und sie vermisse

    Ja die Samtpfoten. Der Katzenhimmel ist groß und schön. Dort trifft das Fellbündel all ihre Kameraden und dann tollen sie herum. Manchmal, des Nachts, zieht Merlin und Morle durch die Wohnung. Ich kann sie dann spüren. Dann ziehen sie wieder in ihren Himmel.


    Ich lass mir noch gut Zeit für einen neuen Kameraden.

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