Meine Oma ist gestorben.

    Meine Oma ist in der Nacht vom 14. November 2018 auf den 15.November 2018 im Krankenhaus gestorben. Sie wurde 93 Jahre alt, und wäre am 5. Januar 94 geworden.

    Ich bin so unfassbar traurig und weine sehr viel.

    Ich habe mich immer sehr gut mit Ihr verstanden und war als Kind viel bei meiner Oma.

    Mit der Zeit wurde dies natürlich weniger, aber ich mochte sie sehr.

    Es fällt mir sehr schwer. Leider konnte ich sie im Krankenhaus nicht mehr besuchen, dafür mache ich mir große Vorwürfe.

    :°(:°(:°(:°(

  • 3 Antworten

    Es tut mir so leid für Dich. :-(:)-

    Als meine Oma starb, war es der erste Tod, den ich erleben mußte. Ist es bei Dir auch so? Mich verstand damals keiner so wirklich, weiß es hieß: mein Gott, die war alt, die hat ihr Leben doch gelebt.

    Aber das heißt nichts....ich war richtig traumatisiert....auch vom Tod ansich. Es gab auf einmal so viel, womit man sich auseinandersetzen mußte.

    Ich wünsche Dir für die Bewältigung der Trauer viel Kraft. :)*:)*:)*

    Hey, 93 ist ein tolles Alter. :-D


    Es ist natürlich nie leicht, loslassen zu können. Und manchmal sind die letzten Lebensjahre auch beschwerlich. Aber Menschen sind sehr anpassungsfähig, und irgendwann kommt auch der Punkt, wo man seine Endlichkeit akzeptiert und in Ruhe gehen kann.


    Was deinen Besuch im Krankenhaus angeht: es kommt immer der Punkt der "letzten Begegnung". Ob ein paar Tage vorher oder Wochen oder Minuten ... wer weiß das schon. Du hättest sie im Krankenhaus besucht, aber mit Sicherheit die Hoffnung mitgenommen, dass es einen zweiten Besuch geben könnte. Dann würdest du dir jetzt genauso Vorwürfe machen. Das musst du aber nicht.


    Deine Trauer ist normal, wird aber mit der Zeit nachlassen. Dann bleibt die liebevolle Erinnerung. Deine Oma hatte sicherlich tolle Zeiten mit dir erlebt und auch viele schöne Momente, als du älter warst. Sie wird diese Erinnerungen mitgenommen haben. Und vielleicht ist es so für sie sogar einfacher gewesen, als wenn sie dich in den letzten Minuten traurig neben ihr gesehen hättest. Das ist für Sterbende nochmal schwerer, wenn sie sehen, wie schlecht es ihren Nächsten dabei geht. Die Trauer ist immer für die Zeit nach dem Abschied. Aber der Abschied selbst sollte nicht traurig sein, sondern immer voller Dankbarkeit für die vergangene Zeit. :°_

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    Ich kann das nachvollziehen, wie schwer es ist die Oma gehen zu lassen. Ich war bei meiner Oma auch ständig als Kind, das war das größte. Meine Oma war eine interessante und tolle und Frau, hatte jede Menge zu erzählen und hat uns mit ihren Geschichten immer zum lachen gebracht.


    Behalte sie in guter Erinnerung und halte dich vor allem an die tollen Momente, die du mit deiner Oma erleben durftest. Die kann dir nämlich keiner nehmen.


    Jedenfalls: Mein herzlichstes Beileid :°_:)-:)*