Ich glaube es auch...

    An dem Tag, an dem mein Freund starb, hat er mir erzählt, dass er sich mit seinem Vater versöhnen will, den hatte er seit 3 Jahren nicht mehr gesprochen. Er wollte ihn sofort anrufen, aber erreichte ihn nicht. Er wirkte so panisch und ich verstand nicht warum. Am selben Abend hatten wir einen Autounfall und er wachte niewieder auf.


    Vor 2 Monaten dann starb meine beste Freundin. Einen Abend vorher waren wir feiern, sie war immer fröhlich und gut gelaunt, aber an diesem Abend so nachdenklich. Wir haben dann geredet und sie sagte mir, dass sie das Gefühl hätte, nichts aus ihrem Leben gemacht zu haben, dabei war sie gerade mal 22. Als ich ihr sagte, dass sie noch jung sei und viel Zeit hätte, die Dinge zu ändern, sah sie mich ganz traurig an. Ne Weile sagte sie nichts und dann sagte sie, dass das Leben jeden Tag vorbei sein kann, ich müsste das ja am besten wissen. In der Nacht schrieb sie mir noch ne SMS in der sie sich für ihre komische Laune entschuldigte und mich bat, mein Leben jeden Tag zu Leben als wäre es der letzte. Den nächsten Tag dann verabredete ich mich mit ihr, weil ich mir Sorgen machte, ja und wieder hatten wir einen Autounfall und sie starb.


    Ohje langer Text...aber auf jeden Fall denke ich, dass man weiß, wenn man stirbt.

    @ SatansTomate

    Gebau das was du da beschreibst ist mir passiert , zwar nicht bei einem Autounfall , aber trotzdem konnten wir nicht Abschied voneinander nehmen , was auch unheimlich schmerzt . Was noch schmerzt ist der Gedanke ob sie mir vielleicht noch was "mit auf den Weg geben" wollte . Sie wurde aufgenommen im Krankenhaus mit Verdacht auf Depression und schlussendlich kan nach 2 Wochen heraus dass sie einen untherapierbaren Hirntumor hat . Da war sie schon in ein künstliches Koma gelegt worden da ihre Lungenkraft aufgrund einer Lungenentzündung nicht mehr ausreichte . Ich hätte noch mal so gerne ihre Stimme gehört und ihr gesagt wie sehr ich sie liebe . Auch kommen mir manchmal Gedanken wie wenn sie auf der "anderen Seite" stehen würde und sie wüsste nicht warum sie gestorben ist da sie nie die richtige Diagnose erfahren hat . Naja , das sind eben solche Gedanken . Es fällt mir unheimlich schwer wieder in einen einigermassen normalen Alltag zurückzufinden , es sind jetzt 2 Wochen her . War auch noch nicht zur Arbeit und bin total antriebslos und werde daher am Mittwoch mal profeesionelle Hilfe konsultieren .

    @ Daniel de waha

    Das tut mir unglaublich Leid! :°_


    Hatte sie denn keine Symptome vorher? Einen Hirntumor müsste man doch bemerken oder? Meine Cousine ist erst 12 Jahre alt und hat euch einen Hirntumor, denn man weder entfernen, noch gut behandeln kann... :-( Aber ihr Zustand ist stabil und obwohl es kaum möglich ist, geht der Tumor ein wenig zurück...


    Trotzdem ist es bestimmt sehr schwer für dich! Aber ich glaube sie weiß, wie sehr du sieh liebst und ich glaube auch, dass sie die Diagnose kennt... Man weiß ja leider nicht, was ein Mensch, der im Koma liegt noch alles mitbekommt von seiner Umwelt...


    Aber immerhin seid ihr nicht im Streit auseinandergegangen!


    Ich wünsche dir noch ganz viel Glück auf deinem weiteren Weg! Mit professioneller Hilfe geht es dir vielleicht bald ein bisschen besser! @:)

    also ich denke auch, dass viele Menchen spüren, wenn sie gehen müssen, oder aber sich sagen, dass es jetzt Zeit ist zu gehen, und sich damit anfreunden und nochmal die letzte Kraft sammeln um sich zu verabschieden.


    Ich hab schon von vielen Menschen gehört, die in ihren letzten Minuten nochmal "aufgeblüht" sind, was vielleicht unheimlich shcön ist, aber auch unheimlich schmerzlich, weil man dann doch Hoffnung hat im ersten Moment.


    Ich habe zum Glück noch nie einen nahestehenden Menschen verloren. Ich wüsste auch nicht, wie ich das überwältigen sollte. Allein der GEdanke ichkönnte meinen Schatz, meine Familie, verlieren, ist unerträglich und bringt mich direkt zum weinen.


    Ich wünsche allen, die so etwas miterleben müssen die Stärke und die Kraft, das durchzustehen...

    Hallo Sheba!


    Ich musste sowas zum Glück auch noch nicht durchmachen und darüber bin ich seeehr froh...


    Aber ich denke auch, dass viele Menschen spüren, wenn es Zeit ist zu gehen... Vielleicht merken sie das nicht wirklich, sondern nur im Unterbewusstsein, aber da wird ihnen gesagt, dass sie sich richtig verabschieden sollen oder, dass sie jetzt noch Gelegenheit haben, Streitigkeiten aus der Welt schaffen können... Aber ich glaube auch, wenn es ihnen bewusst wird, sind sie nicht traurig darüber...


    Ich könnte auch weinen, wenn ich daran denke, meine Mutter zu verlieren oder meinen Vater oder sonst irgendjemand, der mir nahe steht... Ich hoffe für meine Cousine (was ich ja im Beitrag weiter oben geschrieben hab), dass sie Überlebenswillen zeigt und ihre Kraft behält, obwohl es ihr manchmal sehr schlecht geht und sie viel weint... aber wer würde das nicht, wenn man erfährt, dass man einen unheilbaren Tumor hat und das mit 12 :°(

    ich bin überzeugt davon!!ich glaube auch, oda hab es zumindest so erlebt, dass manche menschen sich aussuchen in welchem kreis sie sterben! da gabs echt fälle, die ham so gelitten un erst als die tochter da war is sie gestorben!!


    wir bekamen demletzt auch eine sterbende eingeliefert, alle dachten es könnte jeden moment so weit sein. aber die frau machte die augen auf un war wieder bei bewusstsein, momentan is sie denk ich in der phase wo sie halb hier halb dort is, man kann sowas nich beschreiben, aber manchmal verraten augen mehr als worte!!


    ich drücke alle ganz fest die es sehr schwer haben:°_:°_:°_un wünsch ihnen viel kraft!!


    man hat das gefühl man muss doch irgendwie helfen, aber man hat kein einfluß auf die natur, auch ich ahb mir dies schon so oft gewünscht!


    selbst für mich, wo in sonem beruf schafft, is es schwer zu begreifen wie schnell oda wie lange es gehn kann bis jemand stirbt oder geboren wird!!


    :°_:°_:°_:°_

    Ja manche klammern auch sehr an ihrem Leben und möchten noch nicht gehen... andere möchten lieber auf ihre verwandten warten und, wie du sagst, in einem bestimmten kreis sterben..


    und andere finden sich schnell damit ab, dass sie gehen müssen, machen die augen zu und lassen sich gehen...


    Zum Glück musste ich noch niemanden auf seinem sterbensweg begleiten, aber allein bei jemandem zusehen zu müssen, wenn ich denjenigen nichtmal kennen würde, würde mir sehr schwer fallen...


    Leider kann man Menschen nicht von ihrem Leiden erlösen, auch wenn man ihnen gerne helfen würde... aber man kann sie ja nicht wie tiere einfach einschläfern, auch wenn sie sowas sogar wollen...


    aber man muss immer bedenken, dass es menschen vielleicht sogar besser geht, wenn sie sterben, auch wenn das hart ist :°(

    Hallo Ihr!

    Ich gaube auch, dass ein Mensch merkt wann es Zeit für ihn ist zu gehen...Meine Oma hat sich vor dem RTW nochmal umgedreht, gewunken und gesagt das sie nicht wieder kommen wird...Dem war auch so! Ich habe beruflich viel mit alten, kranken und sterbenden Menschen zu tun und bis jetzt hat der meiste Teil es geahnt und wollte einfach nochmal seine ganze Familie sehen und sich verabschieden..Danach sind die Menschen meist in Ruhe und Frieden eingeschlafen...


    Liebe Grüße

    Hallo..

    Ich erzähl mal meine Geschichte....


    Meine Freundin Hat vor 2 wochen mit ihrer besten freundin einen harmlosen streit gehabt, dann kam der freund von ihr und stach einfach ein messer in den rücken von meiner freundin. Der war leider so tief das der ganze eiter zum herz gewandert ist. 2 tage später ist sie dann operiert worden gott sei dank erfolgreich, und sie konnte wieder nachhause gehn, nächsten tagen darauf ist ihr dann besser gegangen und konnte wieder viel machen, und dann vor einer woche am freitag hab ich sie um 10 uhr vormittag angerufen und gefragt wies ihr geht sie sagte sie hat noch geschlafen aber ihr gehts soweit gut, und sie schreibt mir eine sms wenn sie sich fertig gemacht hat..


    halbe stunde später bekomm ich leider einen anruf von ihrer besten freundin das sie im spittal ist wegen einen lungendurchbruch, sie haben sie im künstliche tiefschlaf versetzt ;(( am gleichen tag noch um 20 uhr ist sie leider gestorben mit 18 jahren......


    ich denke sie hatt gewusst das sie nicht mehr lange lebt und sie wollte es auch nicht, ich habe mir es auch gedacht das sie nicht mehr lange lebt aber ich wollte es einfach nicht war haben...


    sie war und bleibt mein engel.


    ich werde sie nie vergessen


    mfg dave:°(

    Ja, die Seele spürt,

    wann sie einen Körper verlassen muß.


    Viele schaffen es noch, die Lieben um sich zu sammeln, um ihnen zu zeigen, daß der Tod nur eine Station ist. Eine Schwelle, auf deren eine Seite die Lebenden bleiben, auf der anderen Seite die Geistwesen sind.


    Denn nur der Geist geht hinüber, der Körper bleibt hier. Er wird nicht mehr benötigt.


    Bei vielen ist es so, daß kurz vor ihrem Tod ihr Leben wie in einem Film abläuft. Sie sterben dann in Ruhe und Frieden. Sie haben keine Angst, denn auf der anderen Seite der Schwelle verspüren sie keinen Schmerz, kein Leid.


    Die Seelen werden wiederkommen in einem anderen Leben. Sie, die sich in einem Leben viel bedeuteten, werden sich auch in einem neuen Leben wiedererkennen.


    Ich wünsche allen, die ihre Lieben verloren, Kraft und Mut, das Leben anzunehmen. Das nicht ohne den Verstorbenen weitergelebt werden muß, sondern von ihm in anderer Form begleitet wird.

    Ich glaube auch, das man es spürt !!!

    Bei mir was es so, das Mama(kerngesund) mich anrief , ob ich kommen könnte es geht ihr nicht gut. Ich, na klar was hast du denn ??? Und sie wort wörtlich am Telefon zu mir : Ich glaub, ich geb den Löffel ab. Wie ich hin bin zu Ihr mit Auto ,könnt ihr euch bestimmt vorstellen, sie öffnete mir noch die Tür ich rief den Notarzt, aber leider vergeblich ich glaube sie wollte in diesem Moment nur nicht alleine sein.Obwohl ich seit diesem Tag (19.09.06) eine seelisches Wrack bin, war oder bin ich froh , das ich bei Ihr war.

    er hat was geahnt

    ich hab meinen Daddy vor einem Monat verloren. Ich war bis zum Schluss bei IHm. Ich vermisse ihn so sehr. Einem Tag bevor er von mir ging, sagte er mir dass ich alle wichtigen Unterlagen (FAmileinbuch, Sparbücher etc), an einem bestimmten Platz finde. Er muss also was geahnt haben.

    ich denke es kommt drauf an.


    mein papa war auch so schlimm herzkrank, ich denke, er hat niht damit gerecnet so schnell zu sterben.


    es ging ihm sonntag noch sooo gut, er freute sich auch auf den nächsten tag wenn ich komme und mit ihm kuchen esse.


    es konnte niemand wissen, dass der nächste herzinfarkt nur wenige stunden später passiert.


    ich denke er hat da auch nicht mit gerechnet, aber in der schlimmen nacht wo es eskaliert ist, hat er es sicher gemerkt und er hat auch gewartet bis wir alle da sind, wollte noch eine halbe stunde mit uns verbringen und dann konnte er auch nichtmehr.


    er konnte zwar nichts mehr sagen, aber ich glaube, dass er froh war dass wir alle noch da waren und er gesehen hat, dass wir auch in solch schweren situationen alle zusammenhalten und ihn nicht alleine lassen.

    mein opa der seit 15 jahren tot ist hat es gespührt....denke ich!


    ich war da gerade mal 11 jahre!


    von uns drei kindern hat er mich am meisten geliebt....so sagen es alle!


    fast täglich sind meine mama und ich zu ihm ins spital gefahren!


    bei den letzten treffen war er ganz anders.


    er hat nicht mehr viel geredet sondern mir meist still in die augen geschaut und meine hand fest gedrückt.:)*

    Hallo.


    Leute die eine Krankheit haben, dürfen den Zeitpunkt bestimmen - davon bin ich schwer überzeugt. Mein Vater ist gestern gestorben. Er ist nicht daheim gestorben. Er war eine ganze Woche in dem selben Zustand. Erst wo er wieder im Krankenhaus war, was eigentlich eine routine Kontrolle sein sollte, dachte er sich, ich gehe. :((

    An dem Tag, an dem sich mein Jugendfreund umgebracht hatte, dachte ich den ganzen Tag an ihn und tanzte abends in einer Disco nur für ihn, obwohl er in einer ganz anderen Stadt lebte; an jenem Tag hatte er sich unter den Zug gestürzt.


    Ein paar Tage später weinte es aus mir heraus: Papa, du bist gestorben!


    Damals lebte mein Vater in Amerika, wir hatten kaum Kontakt.


    Etwa zwei Tage zuvor träumte mir, dass ich neben meinem Vater in einem Krankenhaus bei schwach grünlichem Licht im Bett liege.


    Mein Vater starb ganz alleine im Krankenhaus an Krebs. Zuletzt wollte er überhaupt niemanden mehr sehn.


    Ich wusste aber nicht, dass er gestorben war, niemand hatte mir bescheid gegeben.


    Dann, exakt einen Monat später, auf den Tag genau, rief ich bei ihm in Amerika an und wollte ihn sprechen. Da teilte man mir mit, er sei genau einen Monat zuvor verstorben.


    Es war alles sehr, sehr seltsam.


    Doch ich denke noch heute, dass Liebe zwischen Menschen Barrikaden von Entfernungen überwinden kann, so dass wir wissen, dass wir ahnen müssen, dass wir in ihrer Liebe stehen!

    Ich habe euren Betrag gelesen und habe echt Beklemmungen und Gänsehaut bekommen. Ja, ich denke auch, das man merkt, wenn man stirbt. Vor 3 Wochen ist mein geliebtes Kaninchen gestorben. Sie lag an dem Tag, an dem sie starb, apathisch herum und hatte nicht mehr die Kraft, ihr Köpfchen zu heben. 2 Stunden vor ihrem Tod fand der Tierarzt endlich die Ursache für ihre Krankheit. Sie bekam Spritzen und der Arzt sagte, wenn sie die nächsten 6 Stunden überlebt, dann wirkt das Medikament und sie würde nicht sterben. Wir sind danach wieder nach Hause gefahren und meine kleine Maus gab außer Atmen kein Lebenszeichen mehr von sich. Da habe ich sie mir auf den Bauch gelegt und musste fürchterlich weinen. Plötzlich hob sie den Kopf und spitzte die Ohren, als ich sagte: "Du musst kämpfen, du darst nicht aufgeben". Fünf Minuten später ist sie dann gestorben. Sie hat im letzten Moment ihres Lebens nochmal ihre Kraft zusammengenommen und den Kopf gehoben und mich angeschaut. Sie wusste, dass sie gehen muss.


    Maus, ich vermisse dich so!!!!!!:°(

    Als meinOpa im letzten Oktober starb,hat er es wohl gespürt,er hatte Lungenkrebs.!.wollte er noch seinen 76. Geburtstag noch erleben und daß alle nochmal da waren und 2.erzählte mir meine mutter,daß er einen Abend bevor er starb nochmal ordentlich hingelegt werden wollte.er wollte ganz oft gedreht werden,bis er endlich die für ihn beste position hatte,nämlich die hände auf dem bauch verschränkt.


    er ist dann 5 Tage nach seinem 76.Geburtstag gestorben.ich denke oft an ihn.


    Im letzten Jahr im Februar hatte mein cousin einen tödlichen Motorradunfall.es war nachts.Ich bin plötzlich wachgeworden in der nacht und konnte nicht wieder einschlafen.den ganzen nächsten vormittag hab ich überlegt,es müßte etwas passiert sein,ich hatte so ein gefühl.Mittags hab ich es dann erfahren.


    Am Tag der Beerdingung meinens Cousins starb mein Onkel(sein Vater) an nem Herzinfarkt.Wir sagen ,er ist an gebrochenem Herzen gestorben.3 Todesfälle in einem Jahr,war echt ein SCH.... Jahr.