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    Meinem Vater kann ich zwar sagen wie ich mich fühle aber er zieht das dann schnell auf die rationale Ebene ala es hätte sie ja auch schon 10 Jahre früher treffen können. Ich glaube er meint das nicht böse, ich denke Innerlich ist er auch total am Verzweifeln.


    (Dunkelbunt17)

    Es ist schlimm, so früh jemanden zu verlieren. :°_


    Ich persönlich würde rational darangehen und dankbar dafür sein, dass man sich darauf einstellen kann.


    Jemanden plötzlich (ohne Vorwarnung, ohne Zeit für den Abschied, ohne Zeit für noch intensive Gespräche) durch einen Unfalltod zu verlieren, fände ich noch schlimmer.


    Da bleibt eine große Lücke, weil man so viel sagen und fragen wollte. Die Chance habt ihr alle noch.

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    Ach manchmal denke ich mir dass sie es doch noch schafft. Einen Funken Hoffnung hat man immer. Aber schnell wird man leider wieder eingeholt. Seit 1,5 Jahren. Das ist sehr anstrengend.

    Egal, wie es weitergeht - dieses Auf und Ab wird ein ständiger Begleiter von euch sein. :)_

    Ja das merke ich. Wobei die Abs leider nun überwiegen. Es geht nicht mehr lange.....irgendwie habe ich das im Gefühl das wir uns bald von Mami verabschieden müssen :°(


    Heute geht es ihr gar nicht gut. Aber ich merke es auch an ihrem gesamten Verhalten. Der Appetit nimmt ab. Die Augen sind gelb, ihre Wangen eingefallen. Sie spricht auch schon nicht mehr so arg viel wie noch vor wenigen Wochen.


    So eine entsetzliche Krankheit :(

    Gibt es bei euch eine Selbsthilfegruppe für Angehörige oder so? Ich fände es wichtig das du reden kannst und deine Eltern sind da offenbar gerade zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Und ich fände es wichtig wenn du deiner Mutter gegenüber auch klar sagst wenn sie sich daneben benimmt. Natürlich geth es ihr schlecht, aber sie leidet nicht alleine und deine Bemühungen dürfen gerne auch erkannt und gewürdigt werden. Ich könnte mir vorstellen das sie Panik hat das nichts mehr klappt wenns ie stirbt und deshalb so ist, aber dann muss sie das woanders abladen und nicht bei dir. @:) @:)

    Hallo,ich kann nachempfinden wie es dir geht da meine Mutter dieses Jahr im März an Darmkrebs verstorben ist. Die letzten Wochen waren für uns alle die Hölle,wie sie geschrien hat vor Schmerz.....aber leider wollte sie sich nicht helfen lassen. Sonst hätte sie zumindest Opiate bekommen damit sie es aushält. Ich war dabei als sie starb und hab den Rettungsdienst gerufen welcher hinterher noch gemault hat das wir nicht gesagt haben das sie Krebs im Endstadium hat,dann hätten sie nicht so lange reanimiert.....Naja nun habe ich nur noch meine Oma und die ist manchmal sehr schwierig.....ich denke oft es wäre besser gewesen wenn ich erkrankt wäre aber Naja man kann da ja nicht tauschen.

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    So eine entsetzliche Krankheit :(

    Ja, das ist es. Versuche, einfach da zu sein. Auch für deinen Vater. Es ist eine sehr schwere Zeit, wenn es auf das Ende zugeht und niemand weiß, wann es kommt. Nutze die Zeit, solange deine Mutter dir zuhören kann. Es wäre schön für sie, wenn sie sehen könnte, dass sie eine starke Familie hat und sie in Frieden gehen kann. Und du kannst ihr natürlich noch alles sagen, was du ihr sagen möchtest.


    Als meine Mutter starb konnte ich leider nicht jeden Tag bei ihr sein wie mein Vater. Ich plante so viel, ihr noch zu sagen, und ich brachte immer so wenige Worte heraus, wenn ich bei ihr war. Die Berührung schien mir wichtiger, und sie merkte auch nicht mehr viel.


    Viel Kraft für euch. Es wird auch wieder eine bessere Zeit kommen. :°_

    ach du... ich werde dir jetzt nicht versuchen, mit irgendwelchen doofen sprüchen trost zu spenden, weil das momentan gar nicht geht. ich drücke dich einfach mal liebevoll-mütterlich und hoffe, dass du dir die trauerart und -zeit zugestehst, die du für dich brauchst :°_