Zitat

    Sie hat keinem gegenüber Rechenschaft über ihr Leben abzugeben. Kapiert das eigentlich keiner?

    das hat mit kapieren eigentlich nichts zu tun. für mich ist man innerhalb einer familie eben gerade nicht nur für sich selbst verantwortlich. es mag sein das viele leute heute anders erzogen worden sind und deshalb glauben nur das eigene ego sei wichtig. für mich gilt das nicht. wenn ich familie habe trage ich nicht nur für mich verantwortung sondern auch für meine familienmitglieder.


    zum erbe


    der pflichteil kann auch per testament nicht ausgeschlossen werden. es ist lediglich möglich festzuhalten das man das enderbe ebenfalls auf den pflichtteil beschränken kann falls der pflichtteil nach dem Tod des ersten Ehegatten beansprucht wird. wird also auf den pflichtteil des vaters verzichtet und bringt die mutter das erbe alleine oder zusammen mit einem partner durch, haben die kinder pech gehabt und am ende gibt es nichts.

    Docupitchkumaterinu


    Persönliches Erleben und Fühlen kann man aber nicht vom persönlichen Handeln trennen. Wenn die Trauer für die Mutter vorbei und abgeschloßen ist, rein emotional, dann ist das so. Dann kann sie sich doch nicht so verhalten als würde sie noch trauern. Das wäre nicht besonders ehrlich und wohl auch nicht gesund sich immer in alten Emotionen zu suhlen. Keine Frage das die Mutter gerade nicht den Altruisten raushängen lässt, aber sie ist doch deshalb kein schlechter Mensch.

    Zitat

    Ich bin inzwischen der gleichen Meinung. Wobei die Mutter in ihrem hormonellen Höhenrausch möglicherweise auch für ein Gewitter nicht empfänglich ist...

    Das nehme ich auch an. So wie du es beschreibst ist deine Mutter wild entschloßen das nun abzuschließen, auf Teufel komm raus. Dazu würde jedenfalls passen das sie nicht darüber sprechen mag.


    Ich kann mich nur wiederholen: Statt sich nun immer wieder weitere Verletzungen abzuholen würde ich mich an deiner Stelle mit einem Menschen zusammensetzen der Verarbeitungstechnisch am selben Punkt bist wie du, also deiner Schwester.

    Ich finde auch, dass man hier stark trennen muss zwischen neuen partner haben und Partner bei sich nach kurzer zeit einziehen lassen inklusive erwachsener kinder die dann in die zimmer der eigenen Kinder einziehen. Das ist doch noch ne ganz andere Nummer.


    Klar ist ihre rmutter ne neue beziehung zu gönnen, aber es ist doch auch klar, dass der te das schwer fällt, wäre es denn wirklich so schwer für die mutter trotz ihres glücks oder gerade dann, auf das Leid der Tochter rücksicht zu nehmen? Gerade wenn es ihr gut geht, sollte sie doch energie übrig haben um ihre tochter aufzubauen und ein wenig auf sie Rücksicht zu nehmen.


    Stattdessen wird das ignoriert, dass es ihrer tochter schlecht geht und stattdessen das ganze noch sehr rücksichtslos und pietätslos verschlimmert, in dem die kinder nach ihrem vater, auch noch ihre zimmer und ihr zuhause verlieren und da vor vollendete tatsachen gestellt werden. Wäre es denn so schwierig für die mutter gewesen, mit ihren kindern darüber zu reden und sich ihre Bedenken anzuhören?


    Das mögen viele nicht nachvollziehen können, dass auch nach dem auszug das Haus noch das Zuhause ist, aber wenn dem so ist, kann man das nicht einfach abstellen. ich hab meinen eltern auch immer gesagt, wenn sie mein zimmer zu nem gästezimmer ummodeln, ich also nicht mehr mein eigenes Zimmer habe, komme ich wenn überhaupt nurnoch eingeschränkter zu Besuch, weil ich mich dann gar nicht mehr heimisch dort fühle.

    Zitat

    Wenn die Trauer für die Mutter vorbei und abgeschloßen ist, rein emotional, dann ist das so. Dann kann sie sich doch nicht so verhalten als würde sie noch trauern. Das wäre nicht besonders ehrlich und wohl auch nicht gesund sich immer in alten Emotionen zu suhlen.

    Aber sie könnte die Trauer ihrer Kinder ernst nehmen.

    Zitat

    Gerade wenn es ihr gut geht, sollte sie doch energie übrig haben um ihre tochter aufzubauen und ein wenig auf sie Rücksicht zu nehmen.

    Und genau deswegen glaube ich auch nicht, das es der mutter wirklich gut geht. sonst würde sie ein offenens ohr für ihre töchter haben können.


    aber diese rigerose abschotten der trauergefühle schreit ja förmlich danach, das sie komplett verdrängt. ist nur die frage, wie lange sie das schafft... denn wenn ich so hart gegen meine töchter und deren gefühle vorgehen muss, scheint ja noch einiges im argen zu liegen...


    TE: ich finde die Idee mit der Trauergruppe wirklich sehr angebracht. Lebe deine Trauer aus, rede viel drüber, erlaube dir tägliche trauerzeiten... bis du es überwunden hast.

    Jelisaweta

    Zitat

    Bislang heißt es, er zieht eben zu ihr und fertig. Nur wenn man es mal ganz genau betrachtet, geht es auch nicht nur um ein emotionales Zuhause, sondern schon auch um "Eigentum", also wir könnten da schon entsprechende Ansprüche stellen, wenn wir wollten, wir hätte "das gute Recht", oder wie heißt es immer?

    :)z ;-D Ich finde gar nicht, dass du das mit deiner Mutter besprechen solltest. Ich finde es aber gut, dass dir bewusster wird, dass auch du so einiges an "guten Rechten" hast.

    Zitat

    ich hab meinen eltern auch immer gesagt, wenn sie mein zimmer zu nem gästezimmer ummodeln, ich also nicht mehr mein eigenes Zimmer habe, komme ich wenn überhaupt nurnoch eingeschränkter zu Besuch, weil ich mich dann gar nicht mehr heimisch dort fühle.

    Das finde ich jetzt nicht sooo nett.....


    Aus unseren Jugendzimmern wurden Oma-Pflegezimmer, Enkel-Spielzimmer, Mama-Handarbeitszimmer. Wieso sollten unsere Eltern auch in einem haus mit 3 unberührten Jugendzimmer ihrer Kinder leben? Naja, ok, inzwischen sind wir auch alle seit 20-25 jahren aus dem Haus. Aber gerade das Zimmer der Jüngsten wurde fast nahtlos nach ihrem Auszug das Zimmer der pflegebedürftigen Oma, da es das größte und hellste der ehemal. Kinderzimmer war und am dichtesten am Badezimmer lag.


    Manchmal kommt es mir so vor, als wenn die junge Generation sich im Wandel befindet, Veränderungen erlebt, sich eine Zukunft nach ihren Plänen aufbaut und die Eltern mögen bitte die Bewahrer der Vergangenheit sein. Als wenn ihr Lebensprozeß zu Ende ist. Eltern geben einem Kind das Leben, bieten ihm ein Zuhause, bereiten es aufs Leben vor. Aber wenn dieses Kind erwachsen ist, sollen Eltern tatsächlich immer noch ein Nest bereit halten? Trifft man sich nicht irgendwann auf Augenhöhe als Erwachsene?

    Zitat

    Aus unseren Jugendzimmern wurden Oma-Pflegezimmer, Enkel-Spielzimmer, Mama-Handarbeitszimmer. Wieso sollten unsere Eltern auch in einem haus mit 3 unberührten Jugendzimmer ihrer Kinder leben? Naja, ok, inzwischen sind wir auch alle seit 20-25 jahren aus dem Haus. Aber gerade das Zimmer der Jüngsten wurde fast nahtlos nach ihrem Auszug das Zimmer der pflegebedürftigen Oma, da es das größte und hellste der ehemal. Kinderzimmer war und am dichtesten am Badezimmer lag.

    Jelisaweta und ihre Schwestern studieren aber noch und in den Semesterferien haben sie wohl noch zu Hause in ihren Zimmern gewohnt. Die TE hat sich ja sogar überlegt ihre Uni zu wechseln und dann wieder zu Hause zu wohnen.

    Zitat

    Das finde ich jetzt nicht sooo nett.....


    Aus unseren Jugendzimmern wurden Oma-Pflegezimmer, Enkel-Spielzimmer, Mama-Handarbeitszimmer. Wieso sollten unsere Eltern auch in einem haus mit 3 unberührten Jugendzimmer ihrer Kinder leben? Naja, ok, inzwischen sind wir auch alle seit 20-25 jahren aus dem Haus. Aber gerade das Zimmer der Jüngsten wurde fast nahtlos nach ihrem Auszug das Zimmer der pflegebedürftigen Oma, da es das größte und hellste der ehemal. Kinderzimmer war und am dichtesten am Badezimmer lag.

    Hehe ich wußte, dass das missverstanden werden würde, hatte auch überlegt folgendes hinzuzufügen: Ich hab nicht geschrieben,d ass mein Zimemr unebrührt bleiben muss, ich hab geschrieben, dass ich nicht gewollt hätte, dass es in ein Gästezimemr umgemodelt wird, zu dem ich keine Verbindung mehr habe, sprich meine sachen rausgeräumt werden. Nein ich erhebe nicht alleinigen anspruch auf das Zimmer, mein vater hat da oft seinen Heimtrainer drin stehen, meine neffen schlafen da öfter etc etc. das ist nicht das ding, sondern, dass wenn ich zuhause bei meinen eltern bin, dass dann auch mein zimemr für mich zur verfügung steht, mit büchern und anderen sachen von mir, damit ich mich nicht als gast fühle, sondern zuhause.


    Achja natürlich spielen meine neffen auch in meinem zimmer, auch kein problem, wie gesagt darum ging es nicht. Würde unsere oma bei meinen eltern einziehen, wäre das auch wieder was anderes, aber die würde uns was husten, die will alleine leben;)(und ja ich weiß, wenn pflegebedürftig ist das keine fragen mehr des wollens)


    Ich hoffe ich konnte jetzt für Klarheit sorgen

    Zitat

    Persönliches Erleben und Fühlen kann man aber nicht vom persönlichen Handeln trennen.

    wer ist dieser man? ich finde es selbstverständlich das man diese dinge trennen kann und häufig auch trennen muss. das hat mit unehrlichkeit nichts zu tun sondern mit der fähigkeit sich in die gefühle andere zu versetzen und sich entsprechend zu verhalten. im falle der mutter sehe ich eine verpflichtung gegenüber der kinder ganz unabhängig davon wie die gefühle der mutter aussehen mögen. es mag ja durchaus auch sein, dass die mutter ihren mann schon seid jahren nicht mehr geliebt hat, vielleicht hat sie ihn auch betrogen, vielleicht sogar mit seinem einverständnis, vielleicht hat die mutter einen freudentanz aufgeführt als der ehemann verstorben ist oder oder oder. das alles spielt für mich überhaupt keine rolle. wichtig ist jetzt ihr verhalten gegenüber ihren kindern. ich finde es sehr sehr traurig das eine mutter es nicht schafft auf die trauer ihrer eigenen kinder Rücksicht zu nehmen und stattdessen ihr eigenes ding auf teufel komm raus durchzieht.

    Ich stimme Kletterpflanze hier zu. Ich sehe da einen großen Unterschied darin, ob ich nun fix ausziehe, meine Wohnung habe und arbeiten gehe. Aber die Mädels studieren ja noch, wer sagt denn, dass sie nach dem Studium nicht wieder nach Hause ziehen? Die heutige Wirtschaftslage ist ja nicht gerade rosig... wenn ich nach meinem Studium nicht sofort einen Job finde, ist es auch klar, dass es erstmal ins heimische Zuhause zurück geht. Und dann gibt es da noch wochenweise Uniferien... man hat Zuhause ja schließlich Freunde und Familie. Ich finde es da schon recht krass, wenn man dann mal aus dem eigenen Heim raus degradiert wird.

    Docupitchkumaterinu


    Korrigiere: Ich kann das nicht trennen. Vorallem wenn ich mich gerade bemühe wieder in einen normalen Lebensrythmus zu finden sehe ich mich dann eventuell auch außer stande für jemand anderen dazusein. Die Kinder sind nicht mehr so klein das man als Mutter da unbedingt Verantwortung trägt.

    Zitat

    es mag ja durchaus auch sein, dass die mutter ihren mann schon seid jahren nicht mehr geliebt hat, vielleicht hat sie ihn auch betrogen, vielleicht sogar mit seinem einverständnis, vielleicht hat die mutter einen freudentanz aufgeführt als der ehemann verstorben ist oder oder oder.

    Ich betone nochmal das ich das Vorgehen auch unangenehm finde und es wesentlich empathischer gefunden hätte wenn sie zumindest mit ihren Töchtern geredet hätte, aber aus ihrem Trauerverhalten auf ihre Gefühle für den Mann zuschließen ist doch etwas viel gewagt.

    @TE; versuch den Kontakt zu einem Psychotherapeuten in der Nähe, denn die Therapeuten wissen meist, wer wo eine Trauergruppe anbietet, manchmal kennen sie auch die Zusammensetzung und können etwas empfehlen.


    Wartet ab, bis der Erbschein vorliegt und auf der Grundlage dieses Erbscheins die neuen Eigentums-verhältnisse im Grundbuch eingetragen sind. Wenn ihr studiert und öffentliche Förderung bekommt, dann rechtzeitig Informationen einholen, wie sich Erbansprüche und Grundbesitz (wenn auch nur zu einem Bruchteil) auf eine solche Förderung auswirken.


    Todesfälle haben leider die beiden Seiten: die emotionale und die formaljuristische.


    Lasst Euch nicht unterbuttern, nur weil Mama so glücklich ist und mit ihr die nähere Umwelt.

    Zitat

    Das ist z.B. auch "interessant", zu uns "Kindern" hat das kaum mal einer gesagt, als mein Vater verstorben war, alle haben sich auf meine Mutter konzentriert und uns sogar dazu aufgefordert, dass wir "ja jetzt für sie da sein müssen, gell!" Steht ihr bei und helft ihr... haben wir ja auch gemacht, nur, ich komm mir ja selbst blöd vor, da schon Anfang 20 und doch irgendwie so "kindlich" im Fühlen, was den Verlust angeht:

    Das ging mir sogar so als ich erst 13 war.


    Mein Vater starb, meine erwachsenen Geschwister jahrelang ausgezogen (sind bis zu 20 Jahre älter).


    Und nach dem Tod meines Vaters bekam meine Mutter viel, viel Hilfe - und ich bekam Ermahnungen a la "aber jetzt belaste Mutter mal nicht so". Ich war einfach nur eine Belastung, das wurde mir vermittelt. Trost? -Fehlanzeige. Ich war diejenige die man mal kurz erzogen hat wenn man mal am Sonntag zu Besuch kam...


    Erst als ich schon weit über 20 war, fragte mich dann mal einer meiner sieben Geschwister wie alt ich denn beim Tod unseres Vaters gewesen sei - und er war richtig geschockt, weil wohl keiner realisiert hat das ich da tatsächlich ein *Kind* war und kein junger Erwachsener - und ja, nichtmal richtig in der Pubertät - denn ich war in dem Alter wirklich noch ein richtiges Kind -ich habe noch mit 15 mit Puppen gespielt....

    Ich emfinde dieses

    Zitat

    im falle der mutter sehe ich eine verpflichtung gegenüber der kinder ganz unabhängig davon wie die gefühle der mutter aussehen mögen.

    so was von unmöglich an. Wenn Kinder erwachsen sind, sollten sie sich auch so benehmen. Eltern sind u. U. noch für eine Ausbildung verantwortlich, aber emotional ist da nix einzuzfordern.


    Wir wissen hier eigentlich gar nicht, wie die Mutter wirklich denkt.


    Dafür gibt es reichliches Ausführen, wie sich die Mutter daneben benimmt.. Da bleibt ja kaum was Positives übrig. Macht einen das eigentlich sympathisch? Will man das hören und in den Chor mit einstimmen?

    Zitat

    Die Kinder sind nicht mehr so klein das man als Mutter da unbedingt Verantwortung trägt.

    wie will man es aber sonst nennen? ich nannte das wort anstand, aber bin mir nicht sicher ob es wirklich das trifft was ich meine. die kinder leiden unter der gesamten Situation und ich kann nicht begreifen wie eine mutter dies ignorieren kann, ganz egal wie alt die kinder sind.


    ich hoffe für die kinder das kein großes vermögen vorhanden ist, sonst geht als nächstes der erbschaftstreit los, welchen die mutter durch ihr verhalten geradezu herausfordert. ich bezweifel jedenfalls, das bislang keines der kinder daran gedacht hat vielleicht doch lieber den pflichtteilsanspruch geltend zu machen vor dem Hintergrund das nicht mal 3 Monate nach dem tot des vaters schon ein neuer mann auf der matte steht. die frage wäre dann nämlich wie die mutter die kinder auszahlen möchte ohne das haus verkaufen zu müssen. wir können uns wohl alle vorstellen was dann los wäre.

    Zitat

    Eltern sind u. U. noch für eine Ausbildung verantwortlich, aber emotional ist da nix einzuzfordern.

    Ich finde, irgendwann gilt die Verantwortung ganz einfach gegenseitig.


    In einer Familie die funktioniert sollte jeder für den anderen da sein... und sich nicht eine Axt im Walde benehmen gegenüber den Gefühlen der anderen.


    Das erfordert dann Rücksichtnahmen von beiden Seiten.

    Jelisaweta

    Auch von mir mein herzliches Beileid. :°_ :)*


    Mich beschäftigt gerade Deine Frage wegen des "Alters" – ich bin gut doppelt so alt wie Du. Mein Vater starb vor bald zwei Jahren und ich vermisse ihn immer noch und bin manchmal sehr traurig, wenn ich an ihn denke. Ja, der Tod eines Elternteils kann einen sehr aus der Bahn werfen – das ist keine Frage des Alters, denke ich. Ich wünsche Dir Zeit für Dich, für Deine Gefühle, für Deine Trauer. Ich gehe manchmal zum Grab meines Vaters und unterhalte mich mit ihm. Da es leider eine ganze Ecke von hier weg ist, geht das nicht so oft. Aber ich rede trotzdem manchmal mit ihm. Gelegentlich habe ich das Gefühl, als ob ich eine Art Antwort von ihm in mir hören würde. Es ist seltsam und eigentlich auch gar nicht wirklich zu beschreiben. Aber es ist ein tröstliches Gefühl. Es gibt eine Indianische Weisheit, leider weiss ich nicht mehr von welchem Stamm: "Ein Mensch stirbt immer dreimal – das erste mal, wenn sein Herz aufhört zu schlagen – das zweite mal, wenn sein Körper zerfallen ist – und das dritte, letzte und endgültige mal, wenn sein Name das letzte mal ausgesprochen und der letzte Gedanke an ihn gedacht wurde." Dein Vater ist bei Dir – irgendwie. Vielleicht kannst Du so Stück für Stück von ihm Abschied nehmen und irgendwann einfach lieb gedenken, ohne Traurigkeit, sondern in Liebe, dass er da war.


    Deine Mutter geht anders damit um. Sie ist ein anderer Mensch. Die möglichen Gründe dafür wurden hier ja schon gepostet. Vielleicht kannst Du Dich auch in Gedanken allmählich von "zu Hause" verabschieden und irgendwann einfach Deine Mutter besuchen. Vielleicht gibt es von Deinem Vater ja (inzwischen verräumte) Dinge, die Du zu Dir nehmen kannst?


    Ich wünsche Dir und Deiner Schwester viel Kraft :)*


    Für Deinen Vater :)-