:)* von mir erstmal


    Wie ist den der Hergang überhaupt gewesen? Vielleicht ist er sogar noch Schuld :=o


    Im übrigen was ihr mit Zugführer meint ist der Triebfahrzeugführer welches bei Güterzügen freilich der Zugführer ist bei Reisezügen ist der ZF hinten im warmen Zug ;-) *:)


    gute Besserung und hole dir alle erdenkliche Hilfe bitte :)_

    dem ist nichts mehr hinzuzufügen :-/ %:| , einfach ekelhaft manche menschen und skrupellos und eiskalt


    morgensonne78


    mein herzlichstes beileid :-( :)- :°_ :°_ :°_


    zum unfall ansich und geld:


    ich ging mit 14 jahren auch über die straße, es war grün für fußgänger, als ich mitten auf der fahrbahn von einem angetrunkenen autofahrer angefahren wurde und durch die luft gewirbelt wurde, ich hatte wohl einen schutzengel, und mir ist nichts schlimmes passiert.


    meine eltern mußten den krankentransport bezahlen, weil sie auf eine anzeige damals verzichtet hatten.

    Zitat

    Wenn ich mir überlege, ich hätte mit meinem Auto jemandem so sehr Schaden zugefügt, dass derjenige gestorben ist, hätte ich ganz andere Probleme als mir zu überlegen

    so würde es mir auch gehen, müßte sofort einen psychologen erstmal aufsuchen um das zu verarbeiten, könnte nicht schlafen usw., würde mich schämen geld von der versicherung deiner mutter zu verlangen :|N :(v

    Hier ist noch keine Aussage der TE erfolgt, ob feststeht, wer der Verursacher des Unfalls ist.


    Hier sollte man aber trotzdem die rechtlichen Seiten nicht mit persönlichen Dingen mischen.


    Die TE schert sich ja auch nicht um die Gefühle des Autofahrers, der den Rest seines Lebens damit leben muss, einen Menschen angefahren zu haben, der jetzt tot ist. Vielleicht quälen den Alpträume bis ans Lebensende, vielleicht wird der deshalb mal arbeitsunfähig, was auch immer.... Hier wird doch moralisch drauf rumgekloppt, der Autofahrer wäre unfähig, sich in die Situation hineinzudenken.


    Dabei weiß die TE überhaupt nichts von den Gefühlen dieses Autofahrers. Ich gehe immer davon aus, Menschen sind nicht so abgegrüht, dass ihnen so ein entsetzliches Geschehen nichts 'ausmacht'.


    Wie schon geschrieben, es sind Rechtsanwälte, die hier Mandanten vertreten und dabei geht es auch um einen materiellen Schaden, wo es legitim ist, diesen Schaden ersetzt zu bekommen, sollte die Schuld durch ein Verfahren bei der Mutter gefunden werden... Was man nun aber auch nicht weiß, ob dem so ist... Aber bevor das nicht feststeht, müssen solche Forderungen wahrscheinlich schon gestellt worden sein.

    Zitat

    Ein Anwalt, der einen Mörder vertritt, muss auch versuchen, ihn freizuboxen. Ist das moralisch? Nein, so ist das Recht!

    an den bisherigen Beiträgen kann man sehr gut sehen, warum es gut ist, dass die Rechtsprechung nicht nach Moral sondern nach Gesetzen funktioniert.


    Ein Anwalt vertritt meistens keinen Mörder sondern einen Mordverdächtigen.

    Oh Gott wie schrecklich :-( :-( :-( :-( . Von mir auch erstmal herzliches Beileid. Tut mir wahnsinnig leid :)- :)- :)- :)- :)- :)- @:) @:) @:) @:) @:) :)- :)- :)- :)-


    Das ist glaube ich mein größter Horror, dass ich irgendwann, aus welchen Gründen auch immer, mal wen anfahre bzw. dann auch noch totfahre. Etwas Schlimmeres kann einem Autofahrer nicht passieren. Glaube der Fahrer scheint wirklich nicht ganz bei Trost zu sein. Dachte vorhin ich les nicht richtig. Wie hoch soll der Schaden am Fahrzeug denn sein?


    Ich hoffe für Dich und für den Frieden Deiner Mum, dass die ganze Sache möglichst bald zu Gunsten für EUCH entschieden wird!!!!!


    Alles Gute und lass den Kopf nicht hängen :)* :)* :)* . Der ganze Ärger macht Deine Mum auch nicht wieder lebendig und sollte die Versicherung zahlen müssen, dann ist das eben so! Ärgere Dich nicht allzusehr darüber. Das würde Deine Mum sicher auch nicht wollen.

    Sowas kann ich leiden :|N


    War bei mir damals "ähnlich". Ich bin von einem Radfahrer angefahren worden als ich 8 Jahre alt war. Der Typ hatte danach ne kaputte Brille und sich ein paar Zähne ausgeschlagen, weil er in das Haltestellengebäude geflogen ist, ich lag 2 Wochen mit gebrochenem Schädel und Mittelschwerergehirnerschütterung im Krankenhaus (ersten Tage noch Amnesie). Er verklagte uns daraufhin, damit unsere Versicherung die Kosten für seine Prothese und Brille übernimmt... Aufgrund der Rechtslage damals bekam er recht... Heute würde das Urteil anders aussehen, die Änderung kam aber erst ein paar Jahre später.


    Ich drück euch die Daumen, dass der Fahrer die Schuld zugesprochen bekommt.

    das bedeutet, daß selbst wenn der fahrer völlig fahrlässig gehandelt hat, da er bei rot fuhr und sich nicht mal die mühe gemacht hat zu bremsen und das opfer bei grün die straße überquerte, das opfer eine teilschuld haben kann?


    bin geschockt ":/


    ich persönlich überquere straßen seit meinem 14.lebensjahr sowieso NUR nachdem ich immer, auch bei grün, nach links und nach rechts geguckt haben, bin auf dieser art und weise schon 3 oder 4 mal einem unfall entkommen.


    in allen fällen, hätte der fahrer, der jeweils bei rot fuhr! niemals rechtzeitig


    bremsen können und hätte mich total überfahren(wenige meter abstand), einmal kam ein verrückter sogar von rechts, fuhr die ganze straße lang sogar entgegengesetzt, bis ihn erboste autofahrer aufforderten umzudrehen und richtig zu fahren, hätte ich nicht nach rechts geguckt wäre ich jetzt tod, war erst vor ca. 1 jahr, der abstand bestand nur aus maximal 3 metern zwischen ihm und mir.


    aus persönlicher erfahrung kann ich jedem empfehlen, sich niemals auf die ampel alleine oder dem zebrastreifen zu verlassen und sich immer gleichzeitig auch versichern, daß von rechts keiner kommt, obwohl da kein auto aus der richtig kommen kann.


    tabris ich meinte nicht nur rechtlich, also davon ging ich sowieso aus, daß wenn das opfer über grün die straße überquerte, daß der täter alleine schuld hat, wenn dem nicht so ist, ist ja was anderes, bin ja kein anwalt.


    was ich aber auch meinte ist der moralische aspekt, wenn das opfer über grün die straße überquert, wäre es für mich persönlich schon ein großer unterschied, wie ich mich fühlen würde, und ich würde niemals geld von der versicherung des opfers verlangen aus moralischer sicht, weil ich mich einfach schuldig fühlen würde, wenn das opfer über rot die straße überquert, wäre es für mich schon anders, würde mich auch total kaputt fühlen, aber ich hätte eine kleinere last mit mir rumzutragen, als wenn das opfer über grün gegangen ist, dann, könnte ich wohl nie wieder im leben mich in den spiegel angucken, geschweige geld verlangen.

    Zur Rechtslage kann ich nichts sagen, aber ich hoffe, dass aus deinem Faden keine endlos lange Diskussion gemacht wird, schliesslich ist das ein schwerer Schicksalsschlag für euch. Mein Beileid! :°_ :)* für deine Mama: :)- o:)

    Zitat

    aus persönlicher erfahrung kann ich jedem empfehlen, sich niemals auf die ampel alleine oder dem zebrastreifen zu verlassen und sich immer gleichzeitig auch versichern, daß von rechts keiner kommt, obwohl da kein auto aus der richtig kommen kann.

    Dem stimme ich zu. Ich bin als Kind (war um die 10) so einer Situation nur wegen meiner schnellen Reaktionsfähigkeit entkommen, die Autofahrerin raste mit überhöhter Geschwindigkeit über die rote Ampel, nur wenige Zentimenter an mir vorbei. Seitdem bin ich vorsichtig geworden...

    einige machen es sich hier sehr einfach..... also wenn mir jemand schuldhaft einen Schaden zufügt ( sei es Fussgänger, Radfahrer oder Autofahrer ) würde ich ihn auf jeden fall zur rechenschaft ziehen, auch wenn er dabei zu Tode gekommen sein sollte....Es kann um sehr viel Geld gehen...


    Mir ist vor einigen Jahren mal auf der Autobahn ein Fuchs vors Auto gelaufen..... rund 3.000,- EUR


    Schaden.... und der Fuchs wog max. 20 kg..... was ein Mesch da wohl für einen Schaden angerichtet hätte..... und wenn der Mensch dann Schuld hat müsste er dafür haften...

    @ grauwolf

    Für mein Gefühl machst du es dir jetzt aber zu einfach...


    Gesetz, Recht, Schuld, Konsequenz, Strafe...ok, aber der Mensch (zumindest einige) hat auch eine Moral.


    Mir ginge es um den Menschen, den ich totgefahren habe und nicht um den Sachschaden, den er (doch eigentlich eher ich) unabsichtlich verursacht hat. Denn von Absicht kann ja wohl keine Rede sein.


    Gewisse Sachen, finde ich, darf man einfach nicht bringen im Leben...dazu gehört, dass ich nicht Hinterbliebene verklage, mein Auto zu reparieren, weil ich damit deren Mutter totgefahren habe.


    Geht einfach nicht..da müsste ich ne andere Lösung finden, um mein Auto wieder ganz zu kriegen, sofern man das überhaupt noch wollte....

    das sehe ich total anders.....wenn ein Radfahrer bei Rot eine Ampel überfährt und Dir ins Auto knallt und Du den Wagen benötigst um jeden Tag zur Arbeit zu kommen, aber leider kein geld hast ihn zu reparieren...... was machst Du dann ? Bringst dem radfahrer noch Blumen ?

    @ Grauwolf

    Nein, natürlich nicht...aber hier ist ja ein Mensch ums Leben gekommen und da sieht dann alles gleich ganz anders aus...finde ich.


    Dein Beispiel ist ja was völlig anderes...da würde ich auch gern den Schaden bezahlt bekommen.

    Es tut mir sehr leid, was dir und deiner Mutter passiert ist.

    @ all

    Schadensersatz zu forden ist erstmal ja ganz normal und steht dem Autofahrer zu. Die Forderung zu stellen, wohlgemerkt. Ober dann damit durchkommt, hängt davon ab, ob und wie schuldhaft er gehandelt hat.


    Angenommen Person A läuft blindlings über die Fahrbahn, und ich verletze /töte sie, beim nicht erfolgreichen Ausweichmanöver zerstöre ich meinen neuen BMW. Soll ich auf 40.000€ verzichten? Ich, der ich vorschriftsgemäß unterwegs war? Was ist daran unmoralisch (ich lehne Moral zwar a priori ab, möchte mich aber gern in eure Situation versetzten können) Darf der Tod (und die eventuellen Vorwürfe, die man sich trotz "Unschuld"macht, meine Einbußen aufwiegen, weil ich in dieser kausalkette ein Glied war. Wenn ich Pech hatte, wer hatte dann Glück? Die Gegenseite?


    Zum Fall des Selbstmörders, sicherlich handelt es sie hierbei um den Nachlass des Jungen und NICHT um das Vermögen der Eltern.