Und verantwortlich für diese Sinnestäuschung ist [...]

    Verantwortlich für die Sinnestäuschung ist das Gehirn, den es sorgt dafür, dass wir einen "leichten" Tod erleben. Jeder Sinneseindruck wird in diesem Moment durch eine enorme Ausschüttung verschiedener Stoffe im Körper. darunter auch Endorphine, beeinflusst.


    So kann solch ein Eindruck entstehen. Ist mir auch schon passiert, nur hatte ich ausschließlich Angst.


    Selbst die Hölle und ewige Folter können kaum schlimmer sein als das. :-(

    @Julia H.

    Schlimmer als meine Erfahrung mit dem "Jenseits" bzw. dem Koma und dem Weg zum Tod, meinte ich.


    Nach einem schweren Motorrodunfall lag ich für mehrere Wochen im Koma und mein Leben war in ernster Gefahr.


    Was ich in der Bewusstlosigkeit und im kalten Entzug von den verschiedensten Schmerzmitteln mitgemacht habe, kann sich niemand vorstellen, der es nicht selbst erlebt hat.


    Alles, wovor man sonst manchmal Angst hat, kommt in fast realer Form in diesen Phantasien vor. Jede nur erdenkliche Angst. Darunter Klaustorphobie etc.


    Habe mir übrigens deine Homepage angesehen und bin beeindruckt. Sie sieht wirklich gut aus. :-)


    Du im Übrigen auch. ;-)

    @ JuliaH

    Hallo Julia!


    Danke für deine PN ;-)


    Bin noch nicht dazu gekommen, dir zu antworten...|-o


    Ich finde durchaus interessant, das du dich damit beschäftigst.


    Und auch finde ich gut, dass du aus Hannover kommst ;-)


    Man könnte sich ja vielleicht mal treffen....und dann darüber plaudern. Darüber könnte man sich stundenlang unterhalten.


    Schade ist, dass viele es einem nicht glauben, was man da erlebt hat.....


    Ich habe jedenfalls keine Angst mehr vor dem Tod. auch wenn es wirklich "nur" eine hervorragende Animation des Gehirns sein sollte....dann ist sie super gelungen, um einem die Angst zu nehmen. Trotzdem bin ich überzeugt, dass es noch eine andere Form der Existenz gibt....Warum sollte das Hirn zu so etwas fantastisches in der Lage sein? Woher nimmt sich das Hirn diese Möglichkeiten??? Wir alle werden das wohl erst erfahren, wenn es soweit ist.....


    ALLE berichten ungefähr von dem gleichen Schema....helles Licht und Begegnung mit Verstorbenen....


    Meine Mutter hatte vor 25 Jahren einen Autounfall, sie ist seitdem Querschnittsgelähmt. Sie war klinisch tot bei dem Unfall. Noch an der Unfallstelle wurde sie reanimiert. DAS alles hat sie von oben gesehen....Sie konnte sich sogar an die Medikamentennamen erinnern, die ihr gespritzt wurden. Sie hat alles gesehen was mit ihr gemacht wurde und sie hat sich gut gefühlt. Leicht und Schmerzlos. Sie wurde aber in ihren Körper zurückgezogen....WIE BITTE sollen die Fantasien soetwas zustande bringen???


    Sie hatte den Unfallbericht später mal gelesen und es stimmte alles was sie sagte.....


    *schauderüberdenrückenlauf*

    aber alex...

    ...dieser text ist doch auch von dir, oder? aus dem thread "angst vorm tod"

    Zitat

    Da ich im KH fast gestorben wäre und über mehrere Wochen im Koma lag, kann ich dir sagen, was dich wohl erwartet. Nichts.


    Mehr kann man dazu nicht sagen. Es ist still und leer. Ende.


    Davor muss man keine Angst haben. Ich habe inzwischen durch dieses Erlebniss auch keine mehr. Schlimm ist es nur, wenn man langsam bewußt ausblutet bspw. nach einem Unfall.

    also, da hört sich das "nichts" eher weniger schlimm an. "still und leer"... wobei du natürlich recht hast, ich kanns nicht nachvollziehen. kann mir auch nicht im entferntesten vorstellen, wie sich ein koma anfühlen muss. darf ich nochmal nachfragen, wie man diesen zustand erlebt? spürt man seinen körper? (von wg schmerzmittelentzug) oder ist es eher wie ein albtraum, ein negatives kopfkino, was dann abläuft? hat man sowas wie ein bewußtsein? hast du gemerkt, was um die rum passierte? konntest du denken? hattest du ein zeitgefühl?


    sorry, viele fragen. wenn dir das zu persönlich ist, ignorier das ganze einfach :-) hab nur einfach ein interesse für leute, die solche erfahrungen gemacht haben.


    und danke für die komplimente und den gästebucheintrag auf meiner homepage :-D


    viele grüße

    hi missShiva

    schön, dass du hier mal wieder reingeguckt hast :-)


    also, ich glaube dir auf jeden fall dein besonderes erlebnis. was es nun auch sei - ein feuerwerk des stoffwechsels oder der kurze blick ins "nächste level", egal, solche erfahrungen verändern menschen und das ist doch faszinierend.


    lass uns in kontakt bleiben!

    @all people und verallem @keinplan

    Vor Allem dein beitrag von keinplan hab ich ganz genau gelesen..ich finde solche dinge sehr interessant...faszinierend..einfach unglaublich...


    was ich auch shcon mal gehört habe wieso wir Menschen diese Sinne nicht mehr so haben wie Tiere ist, das sich alles rund um uns herum erschlossen hat..normen arbeit da..früher war man noch eher mit der Natur und einem selbst beschäftigt..heute ist ja die ganze umwelt kommerzialisiert..fast nichts mehr der mutter natur überlassen..wir sind mit arbeit etc. beshcäftigt..das wir solche dinge garnicht mehr wahrnehmen..ich selbst wohne noch bei meinen eltern in einem haus..das ziemlich alt ist...wen ich alleine bin höre ich ab und zu das holz vom boden, als ob jemand zu mir laufen würde..dabei ist niemand da..oder durch die vielen spiegel welche ich habe..(um in mein zimmer zu gelangen muss ich durchs badezimmer und da hat es auch noch ganz viele spiegel) fühle ich mich oft auch sehr beobachtet..oder ich spürte auch schon sehr oft wie ein druck am arm..als ob mich jemand berühren würde...ich hab schon mit vielen menschen darüber gesprochen..und was ich da alles schon gehört habe..menschen die mir dinge über mich erzählt haben, die niemand wissen kann wen ich sie nicht erzählt habe..wie auch immer...bitte beschäftigt euch mehr mit diesem thema..ihr werdet sehen oder spüren was alles da ist, was man einfach so nicht bemerken kann..es gibt unglaubliches um uns herum.....

    Nahtoderfahrung hat nichts mit Koma zu tun...

    Es gibt Berichte von beiden Kategorien. Der Unterschied ist der, daß Komapatienten "sich im Körper hilflos gefangen fühlen und sich nicht bemerkbar machen können", während Nahtoderfahrungen darauf hinauslaufen, daß das Bewußtsein sich außerhalb des Körpers befindet und von dort teilweise "auf den eigenen Körper und das Geschehen herabblickt".


    Empfehlenswert das Buch "Ich war klinisch tot" von Stefan v. Jankovich, Drei Eichen Verlag.