Tod ist der, der vergessen wird

    Ich bin von Natur aus ein großer Realist, versuche alles logisch zu erklären, was um uns herum vor sich geht. Die heutige Zeit macht es uns Menschen schwer einfach zu glauben, das ist das was meiner Meinung nach unser Leben schwer macht. Wir Menschen haben die Fähigkeit oder die Belastung zu Wissen, daß alles was ein Anfang hat auch irgendwann ein Ende nimmt, sei es Erde und Sonne, sei es Geburt und der Tod.


    Ich beschäftige mich innerlich ständig mit solchen Fragen und Gedanken, was ist der Sinn für uns, daß wir Fähigkeiten haben in der Natur, die bei anderen Lebewesen nicht so ausgeprägt sind, leider ohne Lösung. Ist der Weg des Glaubens der Weg, der uns weiterbringt, ich glaube das nicht, denn im Namen Gottes, Allah oder sonstigen Namensschöpfungen wurden und werden zu viele Grausamkeiten vollzogen, die die Aufrichtigkeit nur in Frage stellen.


    Richtig begonnen hat alles als mein Vater vor 1,5 Jahren an Krebs gestorben ist und sich die Frage nach dem Sinn seines Todes aufkamen in mir. Ich wünschte mir ein Zeichen, ein kleines. Damals wohnte ich mit 2 Studienkollegen zusammen und wir waren zum Essen bei einer der Freundinnnen eingeladen. Ich ging zuletzt hin und war mir 1000%ig sicher alles war dunkel uns ausgeschaltet in meinem Zimmer. Die Jungs waren schon lange weg. Als wir später heimgingen, bemerkte ich, daß in meinem Zimmer ein kleines Licht bbrannte und Musik lief. Ich bekam eine wahnsinnige Gänsehaut und einen Schreck, der mich bis heute beschäftigt. Denn logisch war das nicht, es konnte keiner mein Zimmer betreten haben um mir einen Schrecken einzujagen, da keiner zu Haus war. So kam ich auf den Gedanken, daß es eigentlich nur mein Vater sein konnte, der mir mein Zeichen erfüllte. Ich hatte das Gefühl nicht alleine zu sein, aber bekam Angst, daß ich im Wohnzimmer schlief, warum weiß ich nicht mehr. Seitdem war nichts mehr. Vielleicht habe ich seinen Geist erschreckt durch meine Reaktion oder vielleicht war alles Einbildung.


    Es zermürbt einen Logiker wie mich wenn ich über das nachdenke, vor allem, da ich mit keinem Menschen darüber so offen reden wollte und konnte.


    Es wäre eigentlich unlogisch, wenn alles Wissen, Gefühle und Liebe mit dem Tod verschwinden würde. Gewissheit bekommen wir alle aber erst wenn wir selbst an der Reihe sind und vielleicht einen "Lehrgang" erfolgreich absolviert haben.


    Wer weiss es...


    Liebe Grüße

    Ich habe mir nur die ersten 2 Seiten duchgelesen bis hier:

    Zitat

    Ich habe jedenfalls keine Angst mehr vor dem Tod. auch wenn es wirklich "nur" eine hervorragende Animation des Gehirns sein sollte... dann ist sie super gelungen, um einem die Angst zu nehmen. Trotzdem bin ich überzeugt, dass es noch eine andere Form der Existenz gibt... Warum sollte das Hirn zu so etwas fantastisches in der Lage sein? Woher nimmt sich das Hirn diese Möglichkeiten Wir alle werden das wohl erst erfahren, wenn es soweit ist...

    In unserem Gehirn ist alles möglich, es befinden sich ganze Universen darin. Ein kleinwenig "Chemie" und ganze Welten können sich auftun...


    Dazu ist es interessant mal LSD Erfahrungen mancher Leute zu lesen (Forum Sucht)


    Also ich denke diese "übernatürlichen Erfahrungen" von denen hier berichtet wird, sind chemischer Natur (Hormone usw. zählen auch dazu).


    Ich weiß es aber auch nicht sicher ! Ich hoffe aber irgendwie ich habe Recht, denn wenn ich tot bin, will ich meine Ruhe haben !! Ich hoffe auf Nichtexistens und nicht auf einen ewigen "LSD -Trip". *Grusel*

    Erfahrungen...

    Hallo!


    Erst einmal: Ein sehr interessantes Thema!


    Ich habe zwar bisher keine Nahtod-Erfahrungen (Gott sei Dank), jedoch habe auch ich einige interessante Dinge erlebt.


    Vor ca. 5 Jahren bin ich mit meinem damaligen Freund nach Mallorca geflogen.


    Für Träume habe ich mich zu diesem Zeitpunkt zwar interessiert, jedoch haben sich mich nicht dauernd beschäftigt.


    Direkt in der ersten Nacht hatte ich einen seltsamen Traum:


    Ich war der Betrachter folgender Situatuion:


    Ich schaute in einen trüb aussehenden Wald. Der Himmel war grau. Ich sah eine gute Bekannte von uns die weinend durch den Wald lief, sie rannte auf ein Haus zu. Drinnen angekommen packte sie hastig einen Koffer und wollte weg. (Ich war zu dem Zeitpunkt im Traum völlig verwirrt, da ich nicht wusste, was ich hier zu suchen hatte, für mich war alles so real) Plötzlich war ich wieder im Wald und sah vor mir und meinem inneren Auge zwei schemenhafte Gesichter. Es waren die Gesichter zweier Babys. Es war unheilvoll...


    Am nächsten Morgen wachte ich schweißgebadet auf. Ich dachte sofort an unsere Bekannte, die mit Zwillingen im 5. Monat schwanger war (aber es war immer alles okay mit ihr) Ich erzählte es sogar noch meinem Freund, aber der erklärte mich als bescheuert, also schob ich den Gedanken beiseite. Aber der Traum war zu real. Ich schickte unserer Bekannten eine SMS und fragte nach ihrem Befinden. Einige Zeit später kam eine Nachricht von ihrem Mann, "sie sei im Krankenhaus, die Babys sind tot"


    Ich war geschockt und überwältigt zugleich.


    Seitdem gibt es Situation, wo ich wirklich Angst habe zu träumen...


    Nun ja, wie gesagt, da gibts so einiges, was in meiner Familie schon passiert ist.


    Würde mich freuen hier mehr zu erfahren. Es gefällt mir nämlich sehr gut, dass man endlich mal offen über so etwas reden kann, ohne direkt als verrückt dargestellt oder ausgelacht zu werden. Denn: Wer würde soetwas schon 100%-ig glauben, wenn er es nicht selbst erlebt hat???


    Freue mich auf weitere interessante Berichte!!!


    Viele Grüße


    freakyframe:)^

    Hallo

    ich habe alle Beiträge gelesen und finde sie sehr intressant. Ich glaube an ein Leben nach dem Tod aber ich glaube nicht an eine Wiedergeburt.


    Das Leben ist ungerecht aufgeteilt manche sind arm adere sind reich. Manche sind mörder, vergewaltiger andere wiederrum Priester oder herzensgute menschen. Ich denke jeder mensch hat hier seine aufgaben und ihm selber ist es überlassen was er daraus macht. Diese Guten oder bösen Taten diese Reichen oder armen Menschen werden irgendwann nach dem Tod für das was sie gemacht haben bestraft oder belohnt werden. Ich kann mir deswegen nicht vorstellen das, das alles einfach zu ende geht und jeder eine andere vorstellung vom leben hatte. Das wäre zu ungerecht weil man sich ja nicht aussuchen kann ob man reich oder arm geboren wird.


    Ich glaube auch daran das Träume nicht nur die verarbeitung des Tages sind sondern viele Träume einem auch etwas berichten-


    Ich hoffe ich habe nicht zu durchernander geschrieben und ihr wisst was ich meine.


    LG


    Bila

    Woher kommt diese "Verbindung" ???

    Also das mit den Träumen finde ich äußerst beunruhigend. Zwar habe ich jetzt schon länger keine Erfahrungen mehr machen können, was das angeht, aber das eine Mal hat mir doch gereicht.


    Aber woher bekommt man diese "Informationen" im Traum


    Man würde meinen, die Person, von der man sowas träumt, müsse einem extrem nahe stehen, aber es war bei mir nut eine "gute Bekannte" von der ich träumte, zu der ich eigentlich nicht unbedingt den engsten oder längsten Kontakt hatte...


    Eure Meinungen würden mich sehr interessieren.


    LG

    Ja...

    ...dass das Unterbewusstsein nachts mehr durchdringt kann ich mir schon gut vorstellen, aber ich wüsste gerne, wie dann diese "Verbindung" zu der Person zustande kommt, von der man träumt, wobei sich hinterher bestätigt, dass der Traum eingetroffen ist...schon manchmal unheimlich das Ganze, aber unheimlich interessant, vielleicht gerade w e i l man keine 100 % ige Antwort darauf bekommen kann...


    Gruß

    Aha. Ich denke das hängt damit zusammen das man eine Beziehung hat zu diesem Menschen. Man träumt ja nicht von Menschen, die man noch nie sah.


    Ich weiss auch nicht genau, ich stell mir das einfach so vor.

    Nahtoderfahrungen - und wozu sie führen können

    Guten Abend,


    da ich in diesem Leben schon fünf Nahtoderfahrungen hatte, kann ich etwas zur Erhellung der Hintergründe und Zusammenhänge beitragen. Mit 37 Jahren hatte ich vier Nahtoderfahrungen innerhalb von drei Wochen - und zwar war das ein fortlaufende Geschichte, die dazu führte, dass ich danach mein Leben komplett änderte.


    Heute weiß ich, dass dabei mir mein Unbewusstes eröffnet wurde - was mich dazu befähigte, ein außerordentlich lebendiges Leben mit ganz anderen Prioritäten als früher zu leben. In dem Sinn möchte ich hier aus Erfahrung mitteilen, dass - wie jemand gepostet hat - "er Gott-sei-Dank" noch keine Nahtoderfahrng hatte - ganz und gar aus meiner Sicht im Gegenteil "das allerbeste war, was mir im Leben passierte".


    Wie das alles zusammehängt, auch mit den Träumen, dem Jenseits - und was das bedeutet - darüber habe ich (ich habe auch eine Ausbildung als Psychologische Beraterin ALH) einen Text geschrieben: ISIS an OSIRIS.


    Wer sich angesprochen fühlt, kann ihn sich gerne von meiner HP http://www.maat-jetzt.de kostenlos herunterladen.


    Liebe Grüße,


    Miranda U'rhu

    Hallo...

    ...ich weiß, dass ich diejenige mit dem "Gott sei Dank" war. Aber Gott sei Dank nur in dem Sinne, dass ich noch nie in derart körperlich schlechter Verfassung war, so dass ich mich nahe dem Tode befunden hätte. Dass viele Menschen auch einfach "nur so" AKE durchleben, habe ich erst in den letzten Tagen wirklich herausgefunden. Ich würde nichts lieber, als so eine Erfahrung einmal selber sammeln, wenn ich wüsste, dass ich meinem "jetzigen Leben" nicht schaden würde, denn ich hänge an der Zeit die ich hier habe, -ich hänge an meinem Leben. Wenn man mir sagen könnte, wie es "einfach so" funktioniert, würde ich es gern ausprobieren.

    Ja, sicher. Ich hatte eine Blinddarm-OP vor drei Jahren.


    Kurz nach dem erwachen, hörte ich auf zu atmen. Dann hatte ich einen Nahtod. Dabei kam ich leider zu wenig Sauerstoff, das Gehirn hat dadurch einen Schaden genommen. Was nicht immer leicht ist, und vorallem am Anfang sehr hart war.