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    Wer zu Lebzeiten an seinen Tod denkt, ist nicht lebendig!

    Wenigstens hältst du somit die Organisiererei und den Stress der Nachkommen in einem kleinen Rahmen. Und du weisst zu Lebzeiten, dass du so bestattet wirst wie du es dir wünscht. Und wenn ich während meiner z.B. 80 Lebensjahre vielleicht fünf Stunden daran denke, dass auch ich mal sterben werde, habe ich daneben noch genügend Lebenszeit.

    Mein Freund wäre laut einer Aussage seinerseits gerne anonym in einem Gräberfeld/ Friedwald bestattet worden. Das kam mal raus als wir über den voraussehbaren Tod seiner Schwester redeten. Als er dann total überraschend mit 35 starb, konnte ich damit nicht leben und habe ein Urnengrab gekauft. Ich habe das lange Zeit gebraucht, diesen Ort nur für mich, an dem ich Kerzen anzünden, Blumen hinlegen konnte etc. Einen Ort, der nur mir gehörte...


    Von daher kann ich es einerseits schon verstehen, dass man evtl. zu Lebzeiten schon seine Bestattung regeln will, aber andererseits kann es einem dann ja eigetnlich egela sein, rum ist rum und evtl. kommen die nächsten Angehörigen mit so einem Wunsch gar nicht klar... Nur mal so als Denkansatz....

    In Österreich ist es behördlich erlaubt die Urne nach Hause zu nehme.


    Nachweis der Zustimmung des Verstorbenen durch letztwillige Verfügung und Einverständniserklärung der nächsten Angehörigen.


    Ebenfalls Bergbestattung, Aschenstreuwiese sowie Baumbestattung ist erlaubt.


    Ich habe Vorsorge getroffen.

    Seitdem ich neulich mal hier auf einem großen Friedhof spazieren war ( ist schon eine halbe Parkanlage), auf dem es auch einen Friedwald gibt, kann ich mich mit dem Gedanken auch anfreunden....


    Keiner muss sich um die Grabpflege kümmern, aber es gibt trotzdem einen festen Ort, zu dem trauernde Angehörige kommen können...


    Mein Vater wollte eigentlich immer anonym bestattet werden, weil er persönlich den "Friedhofskult" hasst...sagt aber in letzter Zeit auch öfter, dass man ja auf das Bedürfnis der Angehörigen, einen festen Ort haben zu wollen, Rücksicht nehmen sollte...


    Ich finde schon, dass man sich Gedanken machen und diese auch mitteilen sollte....erleichtert doch den Hinterbliebenen die Entscheidung, was passieren soll.... @:)

    Zitat

    Wer zu Lebzeiten an seinen Tod denkt, ist nicht lebendig!


    Wenigstens hältst du somit die Organisiererei und den Stress der Nachkommen in einem kleinen Rahmen. Und du weisst zu Lebzeiten, dass du so bestattet wirst wie du es dir wünscht. Und wenn ich während meiner z.B. 80 Lebensjahre vielleicht fünf Stunden daran denke, dass auch ich mal sterben werde, habe ich daneben noch genügend Lebenszeit.

    Sehe es hier wie Andreas. Stirbst du in den nächsten 5 Minuten, willst du nicht 3 davon in Gedanken an deinen Tod verschwendet haben ??? :)=


    Möchte mal in meinem Beet beigesetzt werden. @:) x:)

    Zitat

    wie geht man am besten vor**


    Auf Grund meines Alters ist der Todeszeitpunkt nicht absehbar

    Abwarten. Vielleicht gibts in den nächsten Jahren dort einen Friedwald.


    Aber mal eine ganz blöde Frage, was ist, wenn der reservierte Baum eingeht? Borkenkäfer, Blitzschlag ... was auch immer..

    Hi!


    Wenn man es alles selber regeln möchte, dann ruft man am Besten beim Friedwald an und fordert Infomaterial. Viele Besttungsinstitute bieten aber auch Vorsorge an, so kann man gleich sagen "Ich will in den Friedwald". Den Baum muss man sich allerdings selbst aussuchen, wenn man keinen Basis-Platz (Gemeinschaftsgrab für 15 bis 20 Jahre) haben möchte.


    Wir haben den letzten Wunsch meiner Mutter erfüllt und sie in einem Friedwald beerdigt. Leider ging es bei meiner Mum recht schnell und wir waren so fertig, dass wir es unserem Bestattungsinstitut überlassen haben, oder besser gesagt, überlassen konnten. Die haben sich um alles gekümmert. Das Einzige, was ich zu tun hatte, war ein Termin für die Beisetzung zu machen.


    Mein Mann und ich wollen auch im Friedwald beigesetzt werden. Leider sind die Preise für Partner- und Familienbäume nicht mal eben so aus der Portokasse zu zahlen. Aber das ist nicht wichtig. :-)


    @ Monika65


    In dem Falle wird, wenn dort bereits Plätze belegt sind, eine Ersatzbepflanzung vorgenommen, sprich neuer Baum ;-) Wenn dort noch keiner beigesetzt wurde, dann kann man sich im Schadensfall einen Neuen aussuchen. (Auskunft Webseite) :-)