meine patentante hat gesagt, dass es nach einem jahr (trauerjahr) besser wird. ich merke nichts davon. die letzten tage ist es wieder so schlimm wie zu anfang. ich träume jede nacht von ihnen. wache morgens auf und der erst gedanke ist "lass es ein albtraum gewesen sein" aber dann wird mir bewusst, dass es realität ist. so war es auch die ersten tage, als sie gestorben waren :°( wird das denn nie besser???

    da hast du recht ralf.aber eigentlich ist jeder monat gleich schlimm.ich hatte gestern wieder ein arzterlebnis,zum schrein.ich bin ja sonst an der ostsee in behandlung.dort habe ich einen super doc,bei dem meine mum und ich schon sehr lange sind.der kennt mich unsere situaltion natürlich genau.gute 6 monate bin ich ja immer an der ostsee.aber ich brauche natürlich auch hier einen doc,was nicht sehr einfach ist,da meine krankengeschichte sehr lang und umfangreich ist.ich habe einen dicken ordner mit allen befunden.aber es muß auch jemand bereit sein sich dort einen überblick zu verschaffen.gestern bin ich dann mit meinem zettel aller akuten sachen zu diser ärztin hier vor ort.so ganz nebenbei eigentlich,zeigte ich ihr eine kleine stelle im mund,die mir eigentlich keine gedanken gemacht hat.und dann kams.ich soll schnelltens zum hautarzt,das könnte etwas böaes sein.ich bin wie gelähmt.gerade am wochenende,wo man nichts unternehmen kann.und nun sitzt man heir und macht sich gedanken und ist einfach hilflos.hätte sie mich besser gekannt,hätte sie es mir niemals so vor den kopf knallen dürfen.gerade mit meinen schlimmen depressionen.jetzt warte ich auf montag um schnellstens einem hautarzt die tür einrennen zu können um vielleicht was zu hören,was ich nicht hören möchte.da bringt es mir auch nichts privatpatient zu sein.sch..wochende,sch...zeit. :°(

    Wenn ich diesen Faden ansehe, bin ich auch erst hin und hergezogen. Mitgefühl, ja, kann ich auch gar nicht anders. Ich kann eigentlich bei jeder Beerdigung einen Friedhof überschwemmen, soviel Rotz und Wasser heule ich fast jedes mal. Mit meinen 47 Jahren habe ich leider auch schon einige Arbeitskollegen, Verwandte und auch einen Freund verloren. Alter von 16 Jahren bis über 90 Jahre. Es ist aber auch so, ich lerne urgendwie, damit umzugehen. Sicher denkt man mit nur 69 Jahren noch nicht wirklich daran, sterben zu müssen, besonders, wenn es einem da gesundheitlich soweit noch gut geht. Es konnte ja nicht wirklich etwas zur Todesursache gesagt werden, ausser, dass es wohl nicht gewaltsam war. So gesehen ist es doch fast beneidenswert, so einen Tod zu sterben. Kein langes Leiden und so weiter.


    Liebe angie, das Schicksal scheint Dir ja momentan einiges abzuverlangen.


    Ich wünsche Dir einfach mal die Kraft durchzuhalten.


    Vielleicht brauchst Du ja Hilfe, um die Trauer um Deine geliebte Mutter zu bewältigen. Ich schick Dir hier mal eine :)_ . :)- für Deine MoM


    sendet:

    ich danke euch allen für eure lieben worte.es fällt immer schwerer sich nicht aufzugeben.aber ich habe meinen sohn an meiner seite,den ich über alles liebe und der,egal wie kaputt ich bin ,mich braucht.snow,benaoh schön daß ihr da seid.


    1von5000 robert,ich schreibe dir morgen was dazu.