Und er hat mir bei meinem letzten Besuch bei ihm gesagt, dass er mit diesen Schmerzen nicht weiterleben kann und will, weil es nicht lebenswert ist. Die Schmerzen kann er nicht mehr länger aushalten und er hatte so viel Hoffnung auf die neue Medikationseinstellung. Dass sie ihm wenigstens einen Teil der Schmerzen nimmt. Nun ist es anders gekommen und er hatte unvorhergesehen einen Schlaganfall. Vllt. sollte das so sein. Vllt. sollte das so eintreffen, damit er erlöst wird.


    Doch dass sich diese ganze Geschichte jetzt so lange hinzögert, das verstehe ich nicht.


    Ich wiederhole mich. Das Kleinhirn und ein Großteil des Großhirns ist extrem geschädigt. Heißt, dass er das nicht wollte und sie keine lebenserhaltenden oder lebensverlängernden Maßnahmen ergreifen dürfen.


    Nun zieht sich das schon fast 4 Wochen hin. Nichts passiert. Sie sollten zwar den Sterbeprozess einleiten, aber auch nach über 24 Stunden ist keine Veränderung sichtbar.


    Ich wünsche dir – mein Schatz – dass du dich schnell verabschiedest. Dass du keine Schmerzen hast und dass das, was dir bevor steh, wunderschön und schmerzfrei ist.


    Ich lass dich gehen. Und ich versuche ganz oft Kontakt mir dir aufzunehmen. Dir sage, dass du gehen kannst und ich immer bei dir bin. Du immer meine große Liebe sein wirst. Versprochen. :-x


    Ildiue

    Liebe Distance,


    nach der Einleitung des Sterbeprozesses sieht man Anfangs auch keine Veränderung bzw. nur, wenn man ganz genau hinsieht und das scheint die Mutter die ganze Zeit schon nicht zu tun. Die Ernährung wurde eingestellt und auch bei einem gesunden Menschen sieht man nach einem Tag nichts Essen nur in seltenen Fällen eine Veränderung. Dein Schatz bekommt sehr sicher ausreichend Schmerzmittel und auch Flüssigkeit, damit ausgeschlossen ist das er Durst empfindet (da gehen die Meinungen sehr auseinander, ob der Patient das tatsächlich in dem Zustand empfindet) und somit darf er hoffentlich diese Welt ganz sanft im Schlaf verlassen.


    Womit ich mich nicht auskenne, ist die Sache mit der Einstellung der Dialyse, aber durch die Schmerzmittel ist ausgeschlossen, dass er leidet.


    Mir hat der Gedanke sehr geholfen, dass der Mensch nach der Einleitung des Sterbeprozesses "selbst entscheidet", wann er geht. Wobei man darüber natürlich auch streiten kann. Aber bei uns war es so, dass sie erst gestorben ist, als wir uns wirklich alle von ihr verabschiedet haben und ich ihr noch erzählt hatte, dass wir über die Beerdigung gesprochen haben und es genau so sein wird, wie sie es immer wollte. Das seltsame an dem Tag war, dass die Ärzte und Schwestern in dieser Nacht nicht mit ihrem Tod gerechnet hatten und auch wenige Minuten vorher noch nichts auf ihren Tod hingewiesen hat.


    Ich wünsche Dir die Kraft, es irgendwann annehmen zu können!

    Habe gestern Abend mit der Mutter telefoniert, die gestern bei ihm war.


    Es hört einfach nicht auf. Sie haben zwar die Dialyse entfernt, doch wird er weiterhin beatmet und künstl. ernährt. Obwohl sie sich vor Tagen entschlossen haben, ihn sterben zu lassen, tut sich nichts. Ein Gespräch mit den Ärzten war gestern auch nicht möglich. Er befindet sich auch nicht mehr im künstl. Koma. Zeigt aber null Reaktionen.


    Auf was warten die? Heute sind es 4 Wochen. Ich verstehe das alles nicht.


    Danke, dass ihr da seid. :)_ :°(

    Ach distance, wer weiß ob die Mutter überhaupt noch registriert was die Ärzte sagen oder machen. Vielleicht will Sie auch nicht wahrhaben, dass Ihr Sohn sterben wird.


    Mein Glaube ist durch viele, sehr harte Schicksalsschläge gewachsen, und ich glaube fest daran, dass es auch nicht mehr in den Händen der Ärzte liegt, wenn der Tag gekommen ist zu gehen.


    Ich umarme dich :)_

    Mufflon

    Zitat

    Ach distance, wer weiß ob die Mutter überhaupt noch registriert was die Ärzte sagen oder machen. Vielleicht will Sie auch nicht wahrhaben, dass Ihr Sohn sterben wird.

    Ja, diese Bestätigung habe ich heute bekommen. Bei meinem tägl. Anruf und meiner Frage, was sich nun explizit geändert hat, meinte sie zänkisch, dass die Apparate nun wie gestern schon alle abgeschaltet wären. ???


    Ich konfrontierte sie mit ihrer gestrigen Äußerung und sie nahm dann alles wieder zurück. Er ist noch an Beatmung und Nahrung sowie Schmerzmittel angeschlossen.


    Ich stehe weiterhin außenvor. Ich werde morgen versuchen in der Klinik anzurufen. Das ist mir alles zu schwammig und ohne Ziel.


    Danke, dass ich hier meiner Wut Luft machen kann. :)_ :°(

    Mein Hasi


    Ein kleines Licht am Ende des Tunnels


    ein kleiner Blickfang für den neuen Tag


    möchte dir sagen wie sehr ich dich mag


    denke an dich – jeden Tag.


    Du bleibst unvergessen in meinem Herzen


    Tage kommen , Tage gehen mit Schmerzen


    eines Tages lachst du wieder


    Der Tod ist nur die Brücke zur Ewigkeit


    und eines Tages werden wir uns wiedersehen


    das macht mich glücklich.


    Danke , das es dich gegeben hat!


    Vermisse dich sehr....

    OT:


    Mitteilung an die so liebende Muddi:


    Ich weiss, dass du mich nicht magst. Dass ich ein Störfaktor immer war. DU jede Frau an seiner Seite vergrault hast mit deiner Eifersucht und deinen giftigen Bemerkungen und Vorurteilen. Du immer zwischen uns gestanden hast, immer. Du unangemeldet sponatan und unangekündigt im Zimmer gestanden hast mit irgendwelchen Problemen, die nur er lösen kann.....


    Ich habe dich durchschaut und das Spiel mitgespielt. Denke nicht, dass ich deine Attacken nicht durchschaut habe. Aber ich habe immer stillgehalten und mitgespielt. Habe dir zig Mal deine Wünsche erfüllt und habe alles über mich ergehen lassen. Ich habe sehr wohl mit deinem Sohn darüber gesprochen, leider hat er es nie so gesehen, wie ich. Leider. Er hat oft zu dir gehalten und ich fühlte mich in einer Rechtfertigungsposition. Auch gut.


    Aber hier und jetzt, wo dein Sohn und mein Schatz so leidet und wir eigentlich zusammenhalten sollten, entwickelst du wieder diese krankhafte Eifersucht, die fehl am Platze ist. DU hast ihn jetzt ganz für dich. Dafür hast du ja gesorgt. Indem ich keinen Zugang zu ihm habe und ich keinen Einfluß auf was....... Danke dafür. Ich habe dich zwar durchschaut, doch ich habe dein Spiel bedient und war immer lieb und nett zu dir. Du kannst dich also nicht beklagen. Aber du tust es Du verbreitest Lügen über mich, die nicht zutreffen. Darüber stehe ich. Denn du spielst nicht in meiner Liga. Das klingt jetzt zwar überheblich, aber nach 7 Jahren und dem jetzigen Zustand deines Sohnes, sage ich es dir. Du bist verbittert und verlierst dein Liebstes. Das verstehe ich.Aber auch ich leide, denn ich verliere auch meine ganze Zukunft. Meine große Liebe, meinen Traummann. Aber das wolltest du nie. Du lebst in deiner Welt und denkst, dass du und er ein Paar ward. Bedingt. Was die Verpflegung anging schon. Aber auch seine Bedürfnisse, konntest DU nicht erfüllen. Er stand mitten im Leben und wollte mehr. Aber den Horizont ist eben sehr begrenzt. Und das hast du nicht so gesehen.


    Ich kannte ihn besser als du. Und ich bin nicht stolz darauf. Aber unser Verhältnis war eben anders. DU bist eben nur die Mutter – ich die Geliebte. Auch wenn du es nicht wahrhaben willst. Es war so.


    Damit musst du klarkommen. Wenn nicht, auch gut. Ich ziehe mich zurück. Weil du mich nie ernstgenommen hast als Partnerin deines so über alles geliebten Sohnes. Aber nahm die erste Stelle bei ihm ein.


    Nun ist es zu spät. Aber du bist einfach auch egoistisch und beklagst nun immer nur dein Einsamkeit. Du hast genug Bekannte und Verwandte. Ich habe nichts mehr. Meine Zukunft gibt es nicht mehr. Aber ich will keine Aufrechnung machen.


    Ich ziehe mich zurück und nach unseren heutigen Telefonat bin ich endgültig d.M., dass ich auf deine Aussagen nicht mehr geben kann.


    Trotzdem werde ich dich weiterhin jeden Abend anrufen, weil ich weiss, dass es mein Schatz begrüßen würde, dass ich anrufe. Insofern..... :)D


    Aber ich werde auch versuchen mit der ITS Kontakt zu bekommen. Weil ich mich auf deine Aussagen nicht mehr verlassen kann.

    Nachtrag:


    Bitte entschuldigt meinen Pragmatismus. Das mußte jetzt einfach sein. Denn ich muss auch meinen Schmerz über das Umgehen mit mir irgendwie verarbeiten. Denn ich fühle mich mies behandelt und allein die Tatsache, dass ich keinen Zugang zu meinem Schatz habe, läßt mich so reagieren.


    Ich habe Verständnis für die Trauer der Mutter, die ihren einzigen geliebten Sohn verliert. Doch auch ICH verliere ganz VIEL. Und ich war eben für sie immer ein Störfaktor.Das hat sie mich immer spüren lassen. Wobei ich immer Scheuklappen vorgetäuschst hatte.


    Nun ist Schluß mit Scheuklappenverhalten. Nun geht es ans Eingemachte. Auch ich trauere und bin wütend, weil die Vorgehensweise sowas von mies ist.


    Und ich merke, das Wut es leichter macht. Wenn das auch nicht nachvollziehbar ist. Es ist so. Wut bringt mich weiter.