:°_ OMG - das ist so traurig. :°( :°( :°( Das ist das, was man niemals erleben möchte - und trotzdem - passiert es einigen - und man kann nichts tun. Ich fühle mit Dir - habe auch zwei Söhne - mein jüngster ist gerade 19 geworden. Ich bete immer das er heil nach Hause kommt. Er fährt auch mit dem Moped und ich hab immer Angst, dass es mal ein anderer ist, der dran schuld ist - und mein Kind bleibt auf der Strecke. Ich war am 15.09. in Düsseldorf meine Mutter besuchen - da war auch so ein schrecklicher Unfall. Wir waren gerade einkaufen und als wir wiederkamen haben wir es von Nachbarn gehört. Ein 19 jähriger Junge mit dem Motorrad schwer verunglückt. Wir haben beide geweint.... Die Frau hat gewendet und er konnte so schnell nicht mehr bremsen - hat man gesagt. Bis heute hat mich das nicht mehr losgelassen...und auch die Situation der Frau (sie soll 39 Jahre alt sein)...in ihrer Haut möchte ich auch nicht stecken - das kann man ja niemals verarbeiten - sie wird damit leben müssen.


    Und mal ehrlich...wer hat noch nicht irgendwann einmal auf einer Strasse gewendet....? |-o Ich jetzt niemals mehr!


    Man kann da nichts tun oder sagen was hilft....das Einzige - die Zeit...die wird Ruhe bringen. :)- :)- :)* :)*

    Mein tiefempfundenes Mitgefühl für dich und deine Familie. Ein Kind zu verlieren, ist die Hölle.


    Dass du Tavor nimmst, kann ich verstehen. Mein bester Kumpel verunglückte auch tödlich unschuldig mit seinem Motorrad und ich bekam Bromazanil. Es hat etwas betäubt, aber als ich es weglassen wollte, konnte ich nicht mehr funktionieren. Vielleicht kannst du es ausschleichen lassen oder ein milderes Mittel bekommen. Aber so lange du es noch brauchst, ist es in Ordnung für die erste Zeit.


    Viel Kraft für euch.

    Solch ein Leid :°_ :°_ :°_ … Davor verstummt man.


    Ich denke an die Amerikanerin, die in einem Buch aufarbeitete, dass sie durch einen Verkehrsunfall ihre 3 kleinen Mädchen auf einmal verlor…. so viel Grausamkeit des Schicksals macht sprachlos.


    Auch in Deinem Erleben wirst Du so unmenschlich gefordert jetzt … Zum Tavor: Wenn jemand es braucht, dann in solch einer Lage. Zeitlich begrenzt brauchst Du Dir nicht auch noch darum Sorgen zu machen.

    zuendstoff, darf ich dir vielleicht noch an dieser Stelle ein Buch ans Herz legen für die Zeit, wenn du wieder handlungsfähig bist:


    "Ghost Rider" von Neil Peart. Neil Peart ist Musiker (Rush) und hat innerhalb eines Jahres seine Tochter durch einen Unfall verloren und danach seine Frau. Es beschreibt seinen Weg zur "Heilung" vom Schmerz und kann in den düsteren Zeiten, die nun unmittelbar vor euch liegen, vielleicht Hoffnung und Licht bringen.


    :)-

    Liebe zuendstoff,


    oft schon habe ich Beitraege von Dir gelesen - mein aufrichtiges Beileid und Mitgefuehl. - Ich mache mir um meine Kinder auch immer Sorgen und hoffe, dass uns solches Leid erspart bleibt. Meine Gedanken wandern in diesem Zusammenhang zu den vielen, vielen Eltern, die mit ansehen mussten, wie ihre Soehne im Krieg fielen, und dann denke ich an die Eltern zurueck, die noch keine 20 Jahre vorher voller Hoffnung ihre kleinen Spatzen geschenkt bekommen hatten, an die hoffnungsvollen Eltern der 1890er Jahr, an die Eltern der 1920er Jahre, die sich von dem "grossen Krieg" dennoch nicht die Hoffnung auf eine Zukunft hatten rauben lassen und bald so bitterlich enttaeuscht wurden.


    Viel Kraft Dir fuer die kommende Zeit! :°_ :)- :)* :)* :)*

    Mein herzliches Beileid :)-

    zuendstoff, vielleicht wäre ein Trauerforum etwas für dich? Man ist unter Gleichgesinnten und kann sich austauschen. Denn ich denke, nur Betroffene wissen wirklich, wie schlimm es einem damit geht. Mir hat der Austausch sehr gut getan.


    SilkPearl, das Buch habe ich. Es ist sehr gut geschrieben, bin aber erst am Anfang.