Allergie - Welche Langzeitfolgen bei ständiger Hunde-Allergie

    Hallo,


    ich habe eine Allergie gegen Hunde, Katzen etc. Allerdings hat sich meine Familie einen Hund angeschafft, auf den ich allergisch reagiere. (Ärztlich bestätigt)

    Das interessiert jedoch niemanden - ganz im Gegenteil, man pöbelt mich an oder erklärt mich für psychisch krank etc. Also nehme ich seit ca. 2 Jahren diverse Medikamente, um durch den Tag zu kommen. Im Moment pro Tag 2x10mg Rupafin, manchmal Atarax, Dymista, bei Bedarf Prednisolon 20mg und Sultanol.

    Im Moment nehme ich nur Rupafin 20mg-30 mg pro Tag und Dymista Nasenspray, denn ich möchte meinen Körper nicht auch noch mit Kortison belasten.

    Die meisten Antihistaminika wirken nicht mehr, von den neueren nur noch Rupafin. Wobei das auch nicht "wirklich" hilft.

    Mein Kehlkopf ist stets gereizt und meine Stimme hat sich total verändert, ich bin immer heiser. Dazu habe ich oft mit Nebenhöhlenproblemen zu kämpfen und mein Geruchssinn hat sich minimiert.

    Hinzu kommt aber noch folgendes: In letzter Zeit verändert sich meine Haut im Gesicht, sie wird rauh, juckt manchmal und wird faltig. Ich sehe viel älter aus, gerade um die Augen herum.


    Nun meine Frage: Wenn es die nächsten Jahre so weiter geht, womit habe ich zu rechnen ? Wird sich mein Aussehen, also die Haut-Alterung, weiterhin beschleunigen ?

    Was habe ich sonst noch zu erwarten ?

  • 17 Antworten

    Ich bin schon über 30, aber ich wohne noch im Haus meiner Familie. Ausziehen möchte ich nicht, der Aufwand ist mir zu hoch.


    Deshalb fragte ich nur nach den Langzeitwirkungen, die ich zu erwarten habe.

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    Ich bin keine Allergologin, habe aber selber diverse Allergien.


    Bei mir kommt es zu allergischem Asthma, wenn ich längere Zeit mit meinen Allergenen konfrontiert werde.


    Ich würde an deiner Stelle ausziehen. Das tut nicht nur deiner Gesundheit gut, sondern auch deiner persönlichen Entwicklung.

    Ich habe zum Glück keine Hundeallergie aber doch viele andere Allergien. Einen guten Allergologen wirst du sicherlich auch kennen, wenn du ja eh schon so viele Medikamente hast. Ansonsten einfach in ein Allergiezentrum hingehen und das dort klären, wie das mit den Langzeitfolgen ausschaut. Du leidest doch auch sehr stark daran und das muss nicht sein. Deine Familie hat wohl einen Fehler bei der Anschaffung des Hundes gemacht. Haustiere kann man viele haben. Wenn schon jemand im Haus auf ein Tier allergisch ist, dann werde ich es mir auch nicht anschaffen. Jetzt im Nachhinein kann man das nicht so lösen, da man ja eine große Beziehung und Freundschaft zum Tier aufbaut und es nicht abgeben will.

    michaman schrieb:

    Ich bin schon über 30, aber ich wohne noch im Haus meiner Familie. Ausziehen möchte ich nicht, der Aufwand ist mir zu hoch.


    Deshalb fragte ich nur nach den Langzeitwirkungen, die ich zu erwarten habe.

    Häää??? Du gehst gesundheitlich vor die Hunde und willst jetzt nur wissen was passiert?

    Die Allergiker die ich kenne, die ihrem Allergen länger ausgesetzt waren haben meist auch spontane Atmenprobleme außerhalb des Hauses bekomme, dann noch Atmenprobleme im Schlaf, sowie das schon beschriebene Asthma das chronifiziert auch dann nimmer weggeht, wenn der Allergieauslöser weg ist.

    Du bist definitiv alt genug um deinen eigenen Weg zu gehen und deine Gesundheit sollte mehr wert sein, als deine Bequemlichkeit. Aber wenn so gar nix dran zu machen ist: Benutzt Allerpet, damit hab ich gute Erfahrungen gemacht. Da muss halt wer den Hund regelmäßig damit einschmieren, aber das reduziert die Allergenlast. Dann noch nen Hepa-Filter in den Staubsauger und mehrfach die Woche wischen.

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    Zitat

    Deine Familie hat wohl einen Fehler bei der Anschaffung des Hundes gemacht. Haustiere kann man viele haben. Wenn schon jemand im Haus auf ein Tier allergisch ist, dann werde ich es mir auch nicht anschaffen.

    Das stimmt schon. Offensichtlich hatten die Eltern die letzten 30 Jahre auch keinen Hund. Vermutlich aus Rücksicht auf den TE. Und der scheint ja nur aus Gründen der Bequemlichkeit im Hotel Mama wohnen zu bleiben? Stattdessen nimmt er lieber starke Medikamente, statt sich eine eigene Wohnung zu suchen.


    Kann man natürlich machen, jeder ist seines Glücks Schmied. Man kann aber mit 30 Jahren nicht mehr verlangen, dass die Eltern sich in allen Belangen für das längst erwachsene Kind zurücknehmen.


    Willst du weg von den Allergenen und den Medikamenten, lieber TE? Zieh aus! Ansonsten ist dein Leiden ein selbst gewähltes!

    Ganzen Medis weglassen und Cortison-Depotspritze verpassen lassen....

    und eine Basistherapie starten oder noch besser:

    ausziehen. Mit 29 ist das zu früh, aber mit 30 geht das schon.

    Wenn das Immunsystem ständig so hoch dreht, können auch andere Dinge dazu kommen, z.B. starke Gelenk- oder Darmentzündungen, Ausprägungen von Autoimmunerkrankungen etc..

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    Hallo,

    danke für Eure Antworten.


    Ausziehen steht bei mir nicht an erster Stelle, da da ich zu einen auch im Familienbetrieb arbeite, wo der Hund auch anwesend ist und zum anderen man mich nur versucht, 'rauszuekeln' (komplizierte Familienverhältnisse). Ausserdem finden andere das noch ganz witzig, wenn es mir besch..... geht. Aber das war schon von Kind an so, daran habe ich mich gewöhnt.


    Aber nochmal zur Allergie: In letzter Zeit merke ich auf meiner Gesichtshaut einen trockenen Belag, der sich beim abreiben 'wie Sand' oder vertrockneter Talg anfühlt.

    Hinzu kommt, dass sich Falten bilden (extreme Hautalterung) und die Haut gerötet und grobporig ist. Kommt das eher von der Allergie an sich oder von den Medikamenten ?


    In letzter Zeit habe ich oft in der Nase trockenen, dunkelbraunen Schleim. Auch nach längerer Abstinenz vom Hund bekomme ich die Nase nicht mehr frei.


    Was kann das sein ?

    Okej, und gerade, wenn die Familienverhältnisse eh schon schwierig sind UND du noch dazu stark allergisch auf den Hund reagierst, kommst du nicht auf den Gedanken auszuziehen?

    Wäre ich starke Tierhaarallergikerin und hätte Schwierigkeiten mit der Familie, ich würde mir zuerst eine eigene Wohnung suchen. Dann bist du wenigstens schon mal einige Stunden am Tag keinen Allergenen ausgesetzt. Und dann würde ich mir einen anderen Job suchen. Gibt ja genug Arbeitsplätze, an denen es keine Bürohunde gibt.


    Du bist schon groß, du kannst dein Leben so gestalten, wie es dir gut tut.


    michaman schrieb:

    Kommt das eher von der Allergie an sich oder von den Medikamenten ?

    michaman schrieb:

    Was kann das sein ?

    Ferndiagnosen per Internet sind nicht möglich. Erst recht nicht durch medizinische Laien wie es die med1-User großteils sind.

    Frag deinen behandelnden Arzt oder deinen Apotheker!

    Das vordergründige Problem ist doch gar nicht der Hund und deine Allergie.

    Du wohnst mit 30 Jahren noch im Elternhaus und möchtest nicht weg, obwohl ja scheinbar alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, damit du auf eigenen Füßen stehst.

    Und mal ganz ehrlich: warum um Gottes Willen willst du an einem Ort leben, wo man dich scheinbar rausekeln will? Ist mir unbegreiflich und wirkt sich doch auf dein ganzes Leben aus.

    Vielleicht entspannt sich die gesamte familiäre Situation, wenn du dein eigenes Reich hast. Denk mal drüber nach.

    Zu den Auswirkungen von Tierhaarallergien kann ich nicht viel beitragen. Mein Ex-Mann hatte eine starke Tierhaarallegie gegen viele Tiere. Waren sie außerhalb seines Wirkungsbereiches, tränten die Augen nicht mehr und seine Niesattacken hörten auf. Für mich als Tierliebhaber war es schwierig und ich mußte ganz schön zurück stecken.

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    Zitat

    Ausziehen steht bei mir nicht an erster Stelle, da da ich zu einen auch im Familienbetrieb arbeite, wo der Hund auch anwesend ist und zum anderen man mich nur versucht, 'rauszuekeln' (komplizierte Familienverhältnisse). Ausserdem finden andere das noch ganz witzig, wenn es mir besch..... geht. Aber das war schon von Kind an so, daran habe ich mich gewöhnt.

    Man behandelt dich nicht gut und dann lässt du dir das alles noch gefallen UND arbeitest noch mit im Familienunternehmen? Ähm ja, selbst Schuld.

    Deine Familie wirst du eh nicht mehr ändern können, aber du hast die Wahl in der Situation zu verharren oder deinen eigenen Weg zu gehen. Also ausziehen und neuen Job suchen und du wärst alle deine Probleme los.

    Danke für Eure Antworten. Im Prinzip habt ihr ja Recht. Es wird auch mal Zeit, dass ich in meinem Leben etwas zum Positiven ändere.


    Ich hatte übrigens diese Woche ein Blutbild machen lassen. Die Lymphozyten sind zu niedrig. Kann das von der Allergie kommen ?

    Also, meine Kinder hatten Tiere und ich war allergisch (die Hasen sind mir nachts ins Bett gehupft und haben gekuschelt, die Meerschweine waren aber eher das Problem).


    Ergebnis war angeschwollene Augen und Gesicht sowie gefährliche Asthma Attacken.


    Seit die Tiere tot sind, habe ich kaum noch Asthma Attacken und wann sind sind sie sehr leicht. Cortison Spray könnte ich absetzen.


    Du solltest ausziehen. Ist es dir nicht peinlich mit 30 noch bei deiner Eltern zu wohnen?

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