Allergisch auf Frühblüher und Gräser - wogegen Hyposensibilisierung machen?

    Guten Tag,


    ich bin allergisch auf so ziemlich alle Frühblüher und zusätzlich auch noch gegen Gräser und Roggen. Da ich nun auch noch ein leichtes allergisches Asthma entwickelt habe, möchte ich eine Hyposensibilisierung machen.


    Mein HNO-Arzt sagt, ich soll eine gegen Gräserpollen machen, da ich hier die stärkste Reaktion im Allergietest zeige. Mein Lungenarzt sagt, ich soll eine gegen Frühblüher machen, da meine Symptome fast nur zwischen März und Mai vorhanden sind und in dieser Zeit im Wesentlichen die Frühblüher sehr aktiv sind, nicht jedoch die Gräserpollen.


    Ich bin nun verwirrt. Welche Vorgehensweise erscheint hier sinnvoller? Von den Kreuzallergien habe ich nur welche bei den Frühblühern (Kern- und Steinobst), die Kreuzallergien bei Gräserpollen sind bei mir nicht vorhanden (Mehl, Tomaten, Hülsenfrüchte).

  • 4 Antworten

    Ich wurde parallel gegen mehrere Allergene sensibilisiert.


    Bei mir war es die Birke, Gräser und Hausstaubmilben. Das gab es dann in zwei Spritzen (jeweils eine in den rechten und eine in den linken Arm).


    Ich würde mal den HNO fragen, ob nicht einfach beides geht.

    Also ich werde auch gerade parallel gegen Gräser/Getreide und Birke/Erle/Hasel desensibilisiert. Bei mir auch je Arm eine Spritze und ich vertrage es soweit ganz gut.

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    Ok, dann werde ich nochmals mit meinem (Lungen-)Arzt sprechen.


    Er wollte nämlich unbedingt die Hyposensibilisierung mittels sublingualer Tabletten durchführen. Angeblich ist die Spritzentherapie nicht mehr zeitgemäß, seit Tabletten zur Verfügung stehen. Allerdings kann man bei den Tabletten immer nur eine Allergene gleichzeitig behandeln.

    Allergiker . Wer sagt , dass man mit der sublingualen Therapie immer nur gegen eine Substanz behandeln kann? Haben das die 2 Ärzte gesagt?

    Ich würde mich bei der Therapie für die Empfehlung des Lungenarztes entscheiden. Wichtig ist , wie stark Deine Beschwerden sind.

    Soweit ich informiert bin , kann man auch bei positivem Test völlig symptomfrei sein. Dann ist keine Therapie notwendig.