allergisches Asthma oder einfache Erkältung?

    Hallo,


    Und zwar habe ich jetzt seit ca einem Monat häufig Atembeschwerden, und versuche rauszufinden was die Ursache sein könnte.

    Ich schwanke halt zwischen allergischem Asthma und meinem momentan schlechten Immunsystem, wodurch vielleicht einfach eine Erkältung nicht richtig verheilt.

    Ich wurde vor 2 Monaten operiert, habe dazu noch ein Antibiotikum genommen und habe auch noch kurz nach der OP eine Desensibiliersung angefangen.


    Meine Hausärtzin hat mir Blut abgenommen, wo aber alle Werte die auf Allergie hindeuten könnten normal waren.

    (bin offiziell gegen Katzenhaar und Lieschgras allergisch, aber nur leicht)


    Danach habe ich noch eine Lungenfunktion gemacht, wo festgestellt wurde das ich eine untypische "Kurve" beim Atmen habe was eventuell auf Asthma hindeuten könnte.

    Meine Frage ist jetzt ob das auch durch eine Erkältung untypisch sein könnte oder ob das wirklich nur auf Asthma hindeutet?


    MfG

  • 11 Antworten

    Man kann kein Asthma anhand der Blutwerte diagnostizieren. Hast Du denn einen Allergietest gemacht? Die Diagnose Asthma entsteht über einen langen Zeitraum. Ich habe das seit Kind - man muss sich beobachten.

    Es gibt immer bestimmte Auslöser, die eine reale, spürbare Luftnot auslösen. Also wirklich auch so, dass du schlecht Luft bekommst. Das kann Hausstaub sein, Belastung beim Sport, Pollen oder auch Tierhaare, Heu oder ungünstige Ozonewerte. Ein erster Hinweis kann ein Allergietest sein - zumindest was Pollen oder Hausstaub angeht. Wenn Du im weiteren Verlauf positiv auf Asthmasprays ansprichst wäre eine Desensibilisierung ratsam bzw. parallel eine Therapie mit Antihistaminika.

    marblemadness schrieb:

    Man kann kein Asthma anhand der Blutwerte diagnostizieren. Hast Du denn einen Allergietest gemacht? Die Diagnose Asthma entsteht über einen langen Zeitraum. Ich habe das seit Kind - man muss sich beobachten.

    Es gibt immer bestimmte Auslöser, die eine reale, spürbare Luftnot auslösen. Also wirklich auch so, dass du schlecht Luft bekommst. Das kann Hausstaub sein, Belastung beim Sport, Pollen oder auch Tierhaare, Heu oder ungünstige Ozonewerte. Ein erster Hinweis kann ein Allergietest sein - zumindest was Pollen oder Hausstaub angeht. Wenn Du im weiteren Verlauf positiv auf Asthmasprays ansprichst wäre eine Desensibilisierung ratsam bzw. parallel eine Therapie mit Antihistaminika.

    Naja aber am Blut sieht man ja Entzündungswerte durch die Allergien, also laut meinen Ärzten.

    Bei mir wurde halt eine Katzenhaar und eine Lieschgras Allergie festgestellt, aber nur sehr leicht.

    Und bevor ich die Desensibiliersungs Spritzen bekommen habe hatte ich nie Probleme mit Atem oder sonst was.

    Ich stelle halt auch bei Anstrengung etc keine Zusammenhänge fest, das kommt halt irgendwie wann es will.


    MfG

    Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie aufgrund des Asthmas erhöhte Entzündungswerte gehabt und möchte auch stark anzweifeln, dass das ein gesicherter Indikator sein soll. Der CRP ist eigentlich eher ein Indikator für reale Infektionen durch Bakterien oder Keime.

    Der Zustand einer Immunreaktion ist ja nicht dauerhaft, sondern ein punktuelles Ereignis, in denen eine Überantwort stattfindet und die Mastzellen vermehrt Histamin ausschütten. Das führt dann wiederum zum Anschwellen der Bronchien oder generell der Schleimhäute.

    Wenn man mehrere Male so einen Anfall hatte bzw. Luftnot und das Asthmaspray hilft, ist das doch eine relativ gesicherte Diagnose. Es spricht auch absolut nichts dagegen so ein Spray mal proforma zu verschreiben, da es im Grunde extrem selten Nebenwirkungen hat. darauf würde ich einfach mal drängen und das im Selbstversuch austesten. Immerhin musst DU damit leben!

    Ja mir wurde auch Kortison verschrieben zum Inhalieren aber das hat nicht geholfen.

    Und ich hatte halt keine richtigen Asthmaanfälle, aber habe häufig schlecht Luft bekommen.


    MfG

    Wie heißt denn das Spray, was Dir verschrieben wurde?

    Novopulmon 200

    Okay, das ist wirklich ein reines Kortisonspray, was eher regelmäßig eingenommen werden sollte. Sprich: Hier zeigt sich nicht zwangsläufig eine Sofortwirkung, wie es auch bei Antihistaminika und Mastezellenstabilisatoren ist.


    Um wirklich auch die eigentlich Situation von Luftnot zu beurteilen gibt es auch Sprays, die die Bronchien sofort entspannen. Aarane z.B. hat so einen Wirkstoff. Ich würde danach fragen und austesten, ob es in den jeweiligen Siuationen hilft. Sollte Aarane keine Wirkung zeigen, ist davon auszugehen, dass es kein Asthma - daher eine Verengung der Bronchien - ist.

    Ja, ich habe das aber 3 Wochen lang genommen. Und auch mein Peak flow Meter zeigt nichts ungewöhnliches an wenn’s mir schlecht geht

    marblemadness schrieb:
    peterroberlau schrieb:
    marblemadness schrieb:

    M

    marblemadness schrieb:

    Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie aufgrund des Asthmas erhöhte Entzündungswerte gehabt und möchte auch stark anzweifeln, dass das ein gesicherter Indikator sein soll. Der CRP ist eigentlich eher ein Indikator für reale Infektionen durch Bakterien oder Keime.

    Der Zustand einer Immunreaktion ist ja nicht dauerhaft, sondern ein punktuelles Ereignis, in denen eine Überantwort stattfindet und die Mastzellen vermehrt Histamin ausschütten. Das führt dann wiederum zum Anschwellen der Bronchien oder generell der Schleimhäute.

    Wenn man mehrere Male so einen Anfall hatte bzw. Luftnot und das Asthmaspray hilft, ist das doch eine relativ gesicherte Diagnose. Es spricht auch absolut nichts dagegen so ein Spray mal proforma zu verschreiben, da es im Grunde extrem selten Nebenwirkungen hat. darauf würde ich einfach mal drängen und das im Selbstversuch austesten. Immerhin musst DU damit leben!

    Bei Asthma hat es nicht mit den erhöhten Werten des CRP zu tun, sondern mit erhöhten oder sehr hohen Werten bei dem Immunglobulin E. IgE ist ein Antikörper gegen Parasiten, er spielt eine Schlüsselrolle bei Asthma und Heuschnupfen.

    Klimarose66 schrieb:
    marblemadness schrieb:
    peterroberlau schrieb:
    marblemadness schrieb:

    M

    marblemadness schrieb:

    Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie aufgrund des Asthmas erhöhte Entzündungswerte gehabt und möchte auch stark anzweifeln, dass das ein gesicherter Indikator sein soll. Der CRP ist eigentlich eher ein Indikator für reale Infektionen durch Bakterien oder Keime.

    Der Zustand einer Immunreaktion ist ja nicht dauerhaft, sondern ein punktuelles Ereignis, in denen eine Überantwort stattfindet und die Mastzellen vermehrt Histamin ausschütten. Das führt dann wiederum zum Anschwellen der Bronchien oder generell der Schleimhäute.

    Wenn man mehrere Male so einen Anfall hatte bzw. Luftnot und das Asthmaspray hilft, ist das doch eine relativ gesicherte Diagnose. Es spricht auch absolut nichts dagegen so ein Spray mal proforma zu verschreiben, da es im Grunde extrem selten Nebenwirkungen hat. darauf würde ich einfach mal drängen und das im Selbstversuch austesten. Immerhin musst DU damit leben!

    Bei Asthma hat es nicht mit den erhöhten Werten des CRP zu tun, sondern mit erhöhten oder sehr hohen Werten bei dem Immunglobulin E. IgE ist ein Antikörper gegen Parasiten, er spielt eine Schlüsselrolle bei Asthma und Heuschnupfen.

    Natürlich. IgE oder auch IgG würde ich aber nicht als Entzündungswert einordnen. Antikörper werden auch allgemein bei Infektionen oder Autoimmunkrankheiten gebildet. Vielleicht hat der Arzt das auch etwas falsch kommuniziert.

    Siehe auch:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Entz%C3%BCndungsparameter