Desensibilisierung bei Katzenallergie sinnlos - stimmt das?

    Hallo!


    Mich plagt leider seit circa 3 Jahren eine Katzenallergie.


    Diese hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht (war selber lange Katzenbesitzerin).


    Da in meinem Umfeld auch fast jeder eine Katze besitzt, kann ich den Allergenen aber leider nicht aus dem Weg gehen.


    Bei dem Allergietest wurde die Katzenallergie nur eingeklammert, meine Ärztin meinte, so wie der Test ausfiel käme es auf meine Beschwerden an, ob nun wirklich eine Allergie vorliegt oder nicht, da ich bei dem Pricktest nur leichte Reaktion zeigte.


    Da ich aber sehr wohl Beschwerden habe, hat es die Allergie bestätigt.


    Hauptsächlich bekomme ich juckende Pusteln und Ausschlag wenn ich bei Katzen bin, aber dann ziemlich heftig! Auf die Nase schlägt es mir zum Glück nicht so. Mal ein kurzer Niesanfall und dann ist wieder gut. Problem ist echt der Ausschlag.


    Als ich meine Ärztin auf eine Desensibilisierung ansprach, meinte sie, es würde bei einer Katzenallergie nichts bringen. Da angeblich von jeder Katze die Allergene zu unterschiedlich seien... also diese Ärztin macht zumindest keine Desensibilisierung bei mir. Weil es einfach bei Katzen nichts bringt...


    Stimmt das? Kann ich mich wirklich nicht gegen die Katzenallergene desensibilisieren lassen? :-( Stelle ich mir nicht schön vor wenn ich mein Leben lang mit der Allergie zu tun haben muss... denn wie gesagt, ich kann in meinem Umfeld Katzen leider nicht aus dem Weg gehen %-| Mein Partner, alle Freunde, die Nachbarn... haben alle Katzen.


    Ich habe überlegt ob ich es mal bei einem anderen Arzt versuche... in der Hoffnung dass ich desensibilisiert werden kann. Oder würde das nichts bringen? Es zahlt ja die Krankenkasse... ich würde es wenigstens mal versuchen wollen ":/ Aber dafür müsste ich natürlich erstmal wissen ob ich überhaupt eine Chance hab jemanden zu finden der das macht, oder ob meine Ärztin da echt Recht hat... Aber es GIBT doch Desensibilisierungen bei Katzen... warum sollte es diese geben wenn sie "eh nichts bringen"? Kennt sich hier jemand aus?


    Liebe Grüße und danke fürs lesen @:)

  • 4 Antworten

    Mein Freund hatte bei seiner Familie immer eine Katze, da hatte er auch keinerlei Probleme. Dass er sehr wohl eine Katzenhaarallergie hat, wurde schnell klar, als wir selbst eine Katze gekauft haben.


    "Desensibilisiert" wurde er dann fanz old school - wir haben die Katze trotzdem behalten und da sie immer da ist, wo wir sind, hatte er quasi permanent Kontakt.


    Und nach eingen Wochen wurde es auch immer besser, heute hat er im Grunde keinerlei Symptome mehr.


    Aber: tatsächlich nur bei unserer Katze. Bei jeder anderen Katze reagiert er allergisch, bei manchen schlimm, bei anderen kaum. Wobei ich dss Gefühl habe, dass es insgesamt etwas besser geworden ist, sicher kann ich das aber nicht sagen.


    Ich nehme an, bei einer richtigen Desensibilisierung verläuft es ähnlich.

    Viel gutes habe ich von der Eigenblutherapie gehört. Bei einigen in meinem Umkreis hat mehr oder weniger gut geholfen. Es wird dabei ein wenig Blut entnommen und in die Muskulatur injiziert. Vielleicht findest Du ja einen Therapeuten den Du nach Fragen kannst.


    Viel Erfolg.

    Ich kenne niemanden, bei dem eine Desensibilisierung gegen irgendwas geholfen hätte. Ich sag nicht, dass garkeine Berechtigung hat, vermutlich gibt es genügend Leute, denen es hilft, sonst würde es die Krankenkasse ja nicht bei Pollen-Allergikern machen, aber sowohl die Pollenallergie meiner Schwester kam wieder, als auch meine Hausstauballergie. Mit den Jahren wurde sie wieder genauso schlimm wie am Anfang.


    Ich würde mir da wirklich kompetenten Rat einholen, denn so ganz ohne ist eine Desensibilisierung ja nun auch nicht. Gerötete juckende Hautstellen, über Jahre hinweg, hätt ich gewusst, es bringt bei mir nichts, hätt ichs gelassen. Es gibt aber durchaus Leute, denen es generell hilft.