Einige Fragen zum Asthma (Diagnose und Behandlung)

    Hallo,


    bei mir wurde ein ganz leichtes Asthma diagnostiziert (wahrscheinlich durch meinen Heuschnupfen bedingt). Nun habe ich einige Fragen, die mir vielleicht jemand hier erklären kann und möchte:

    • Ein Teil der Diagnose ist ja, dem Patienten ein bronchienerweiterndes Medikament zu geben und zu schauen, ob sich die Lungenwerte bessern. Bei mir war dies der Fall (+ 10 %). Wie sieht es aber mit "gesunden" Menschen aus? Hat das Medikament bei diesen Menschen gar keine Auswirkung auf die Lunge? Und wie sieht es beim Provokationstest mit Histamin aus? Reagieren "normale" Menschen gar nicht darauf? Bei mir war daraufhin das Lungenvolumen um 8 % gesunken, aber das können doch auch einfach nur Schwankungen bei der Messung sein.
    • Welcher Inhalator ist der richtige? Es gibt auf dem Markt gefühlt hunderte verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Medikamenten und Dosierungen. Mein Arzt hat mir jetzt Relvar in der höchsten Dosierung verschrieben, was für mein sehr leichtes Asthma ja eigentlich zu viel ist. Dass er diesen Inhalator schon griffbereit auf seinem Tisch stehen hatte, um mir zu zeigen, wie man es richtig anwendet, macht mich etwas misstrauisch. Gibt es Leitlinien, welcher Inhalator für welche Patientengruppen empfehlenswert ist?
    • Wie lange muss ich den Inhalator anwenden? Lebenslänglich? Meine einzigen Symptome sind Husten sowie eine leichte Kurzatmigkeit. Ich habe weder Asthmaanfälle noch andere schwerwiegenden Beeinträchtigungen
  • 3 Antworten

    Hallo Asthmatiker,


    ich werde dir nicht alle Fragen beantworten können, aber ich berichte einfach mal, wie es bei mir ist. Seit 10 Jahren habe ich auch leichtes Asthma (allerdings nicht-allergisches). Ich habe einen Pulverinhalator, wo ich am Morgen und am Abend eine Kapsel mit 200μg inhaliere. Weiter habe ich noch ein Notfallspray um bei Bedarf die Bronchien zu weiten.