Hilflos Pollenallergie

    Letztes Jahr hatte ich Anfang März schlagartig Juckreiz in der Nase und in den Augen und die Nase lief andauernd. Ging daraufhin zum HNO-Arzt, woraufhin beim Pricktest eine Allergie gegen Birke und Erle festgestellt wurde. Mitte März war Ruhe.


    Anfang Januar diesen Jahres ging es jedoch eher los. Ich habe seitdem ständig ein Jucken im Hals, worauf ich einmal husten muss. Die Beschwerden habe ich sowohl in Ruhe als auch beim Sport. Ich war deswegen heute beim HNO. Dieser schaute sich den Kehlkopf an. Er war gerötet. Sie vermutet, dass die Beschwerden allergisch bedingt sei. Ich habe meine Angst vor einem kommenden Asthma angesprochen und fragte nach einer Hyposensibilisierung. Anscheinend sei es ihrer Meinung nach noch zu früh bzw. würde noch keine eindeutige Indikation vorliegen. Augen jucken nicht, nur die Nase leicht.


    Ich habe einfach nur wahnsinnig Angst vor Asthma, dass ich daran nachts ersticke. Die Ärztin meinte jedoch, dass sich ein allergisches Asthma erst nach Jahren entstehen kann und ich die Allergie erst seit einem Jahr habe. Sie schlug vor, dennoch einen Termin beim Lungenfacharzt zu vereinbaren, aufgrund meiner Sorgen.


    Habt ihr durch eure Allergie Asthma bekommen? Mir macht das Husten Angst, worauf ich manchmal leicht Panik entwickle, dass sich bei mir plötzlich ein Asthma-Anfall bemerkbar macht.


    Beste Grüße!

  • 14 Antworten

    Ich habe durch die Pollenallergie ein leichtes Asthma entwickelt und bin immer noch nicht im Schlaf erstickt. So schnell stirbt sich das nicht.

    ...bei Pollenallergie helfen Nasenspülungen morgens und abends in der Pollenzeit.

    Wichtig ist einzig dass die Mischung stimmt: 0.9%-ige Kochsalzlösung.


    Egal ob das System von Emser aus der Apotheke oder was aus dem dm...


    Mit der Nasenspülung entfernst du eingeatmete Allergene von einem großen Teil der Schleimhäute und hast weniger Symptome.

    Vor Asthma brauchst du keine Angst haben. Ich habe seit 10 Jahren Asthma obwohl ich nicht mal unter Allergien litt (bis auf wenige Ausnahmen). Erstickt bin ich bis jetzt noch nicht. Atemnot ist mir jedoch bekannt - ist nicht schön aber man überlebt es 😉

    _Parvati_ schrieb:

    Vor Asthma brauchst du keine Angst haben. Ich habe seit 10 Jahren Asthma obwohl ich nicht mal unter Allergien litt (bis auf wenige Ausnahmen). Erstickt bin ich bis jetzt noch nicht. Atemnot ist mir jedoch bekannt - ist nicht schön aber man überlebt es 😉

    Ich habe von Leuten gehört, die Asthma haben, dass sie kaum noch Luft kriegen und mit aller letzter Kraft nach Sauerstoff ringen.

    Aber dann nicht mit Leitungswasser, oder? Ich habe mal gelesen, dass man mit sterilen NaCl Lösungen spülen muss.

    Zz__15!# schrieb:
    _Parvati_ schrieb:

    Vor Asthma brauchst du keine Angst haben. Ich habe seit 10 Jahren Asthma obwohl ich nicht mal unter Allergien litt (bis auf wenige Ausnahmen). Erstickt bin ich bis jetzt noch nicht. Atemnot ist mir jedoch bekannt - ist nicht schön aber man überlebt es 😉

    Ich habe von Leuten gehört, die Asthma haben, dass sie kaum noch Luft kriegen und mit aller letzter Kraft nach Sauerstoff ringen.

    Dann sind diese wahrscheinlich medikamentös nicht richtig eingestellt. Die Regel ist das sicher nicht!

    _Parvati_ schrieb:
    Zz__15!# schrieb:
    _Parvati_ schrieb:

    Vor Asthma brauchst du keine Angst haben. Ich habe seit 10 Jahren Asthma obwohl ich nicht mal unter Allergien litt (bis auf wenige Ausnahmen). Erstickt bin ich bis jetzt noch nicht. Atemnot ist mir jedoch bekannt - ist nicht schön aber man überlebt es 😉

    Ich habe von Leuten gehört, die Asthma haben, dass sie kaum noch Luft kriegen und mit aller letzter Kraft nach Sauerstoff ringen.

    Dann sind diese wahrscheinlich medikamentös nicht richtig eingestellt. Die Regel ist das sicher nicht!

    Problem ist aber, dass viele Asthmatiker erst dann bemerken, dass sie Asthamtiker sind, wenn sie ihren ersten Asthma-Anfall mit Todesangst kriegen, oder liege ich da falsch?

    Nein.

    Da bist du falsch informiert.

    Du löst die Salzmenge, zB aus den abgepackten Päckchen von Emser in ganz normalem Leitungswasser auf. Am besten lauwarm, direkt aus dem Wasserhahn.

    Das würde ich nicht in Indonesien oder im Amazonasgebiet machen, ja.

    Aber in Europa ist das nirgendwo ein Problem.

    Zz__15!# schrieb:

    Problem ist aber, dass viele Asthmatiker erst dann bemerken, dass sie Asthamtiker sind, wenn sie ihren ersten Asthma-Anfall mit Todesangst kriegen, oder liege ich da falsch?

    Bei mir fing es mit trockenen Husten im Oktober an, der nicht weggehen wollte. Mein Arzt wusste erst nicht, was mit mir los ist, weil es mir sonst gut ging und das Blutbild i.O. war. Als ich ein zweites Mal zum Arzt ging, habe ich es kaum in die Praxis geschafft, da ich nur noch schwer atmen konnte. Todesangst hatte ich nicht aber ich war ein wenig ängstlich, ja. Ich wurde dann als Notfall behandelt und kam ins Krankenhaus. Dort stellte man dann Asthma fest. Aufgrund der Jahreszeit hat man das einfach nicht in Betracht gezogen. Ich habe nicht-allergisches Asthma und reagiere auf Kälte und hohe Luftfeuchtigkeit. In Laufe der Zeit reagierte ich dann auch auf bestimmte Chemikalien, Parfum u.ä.

    Eine Gallenkolik ist schlimmer. DA hatte ich Todesangst aufgrund des Vernichtungsschmerzes.

    Zz__15!# schrieb:

    Ich habe von Leuten gehört, die Asthma haben, dass sie kaum noch Luft kriegen und mit aller letzter Kraft nach Sauerstoff ringen.

    Hallo Zz__15!#

    Du vermischt hier Sachen...

    Vielleicht ist dein Problem wohl eher Krankheitsangst, also Hypochondrie?


    Das, Hypochondrie, ist allerdings ein deutlich größeres Problem als eine Pollenallergie ":/

    Da solltest du dir dringend Hilfe suchen.


    Zum Asthma:

    Ja, es gibt Asthmatiker, die nach Luft ringen und starke Medikamente brauchen.

    Mehr allerdings gibt es Patienten mit COPD, die sich mit Rauchen die Lunge schwer geschädigt haben und dann bei einem kleinen Infekt nur noch mit Sauerstoff, starken Medikamenten und oft sogar Beatmung überleben.

    Dafür muss man aber über längere Zeit rauchen. ZB 20-30 Jahre ein Päckchen am Tag oder 10-15 Jahre 2 Päckchen am Tag.


    Die Asthmatiker von denen du "gehört hast" die sind selten und meist seit der Kindheit Asthmatiker.

    Das betrifft dich nicht.

    Man kann bei einer Pollenallergie durchaus Asthma bekommen. Habe ich vor ca. 20 Jahren auch bekommen. Aber, ganz großes Aber: Erstickt bin ich nachts nie, hatte auch keine Erstickungsanfälle. Wo's Probleme gab, war beim Radfahren. Außerdem geht das nicht von heute auf morgen.


    Hyposensibilisierung hat bei mir geholfen. Allerdings hat man das damals nicht während der Allergie-Saison gemacht, sondern extra außerhalb, also im Herbst.


    Dann kann ich dir noch OPC und Vitamin C als natürliche Mittel gegen die Symptome empfehlen. Wobei beim OPC eventuell wichtig ist, das man ein Produkt hat das noch sekundäre Pflanzenstoffe enthält. Bei mir ist es so dass, wenn ich OPC-Kapseln nehmen die das reine OPC-Pulver enthalten bekomme ich kurz Magendrücken, wenn ich es nüchtern nehme. Wenn man aber Heuschnupfen-Symptome verschwinden lassen will, sollte man das OPC auch bei Bedarf nüchtern einnehmen zu können.

    Zz__15!# schrieb:

    Problem ist aber, dass viele Asthmatiker erst dann bemerken, dass sie Asthamtiker sind, wenn sie ihren ersten Asthma-Anfall mit Todesangst kriegen, oder liege ich da falsch?

    damit liegst du absolut falsch.

    Lerana77 schrieb:

    Mehr allerdings gibt es Patienten mit COPD, die sich mit Rauchen die Lunge schwer geschädigt haben und dann bei einem kleinen Infekt nur noch mit Sauerstoff, starken Medikamenten und oft sogar Beatmung überleben.

    Dafür muss man aber über längere Zeit rauchen. ZB 20-30 Jahre ein Päckchen am Tag oder 10-15 Jahre 2 Päckchen am Tag.

    COPD bekommt man nicht nur durchs Rauchen. Es gibt auch beruflich bedingte COPD, wenn man zu oft mit bestimmten Stäuben oder Dämpfen in Kontakt gekommen ist und nicht ausreichend geschützt war.

    _Parvati_ schrieb:

    COPD bekommt man nicht nur durchs Rauchen. Es gibt auch beruflich bedingte COPD, wenn man zu oft mit bestimmten Stäuben oder Dämpfen in Kontakt gekommen ist und nicht ausreichend geschützt war.

    Ja, da hast du Recht.

    Ich hab schon Lackierer, Schreiner, Kopierladenbetreiber, usw mit COPD gehabt.

    Allerdings ist ungeschlagen Rauchen der Hauptgrund Nr.1.


    Passivraucher können leider auch COPD haben, zb Ehepartner oder auch Kneipenbetreiber.