Desensibilisierung

    Bekomme inzwischen das 5. Jahr eine Desensibilisierung gegen Gräser. Vorher hatte ich allergiebedingtes Asthma, was sich aber inzwischen deutlich verbessert hat. Ich kann also durchaus behaupten, dass die Behandlung bei mir großen Erfolg zeigte und kann jedem nur raten, es mit der Desensibilisierung zu probieren. Ihr habt nichts zu verlieren. Schlimmer wird es auf keinen Fall!

    RE: Hyposensibilisierung

    hallo malone,


    ich habe seit 1981 Allergien. Meine damalige Hyposensibilisierung mußte abgrbrochen werden, weil sich bei mir Asthma eingestellt hat. Mittlerweile gibt es auch Studien, die belegen, dass eine Hyposensibilisierung die Wahrscheinlichkeit für Asthma dramatisch erhöht. In den letzten 23 Jahren ist mir noch niemand begegned, dem eine Hyposensibilisierung wirklich geholfen hat. Die meisten hatten nur 2 - 4 Jahre Ruhe und bekamen danach ihren Heuschnupfen wieder.


    Im Internet findet man folgende neue Zahlen: Der Patient darf nicht über 30Jahre alt und nur gegen maximal 4 Stoffe allergisch sein. Die Heilungswahrscheinlichkeit liegt dann bei rund 25%.


    Diese Heilungswahrscheinlichkeit, die Nebenwirkungen und der betriebene Aufwand rechtfertigen meiner Meinung nach keine Hypo.

    Hyposensibilisierung

    Hallo


    Ich habe zur Zeit gerade meine zweite Hyposensibilisierung (Gräser/Roggen). Die erste musste ich wegen allergischem Schock abbrechen. Das war 2002. Jetzt habe ich es wieder versucht und am Anfang auch gut vertragen. Mittlerweile reagiere ich aber wieder heftig auf die Spritze. Die Dosis würde jetzt schon zweimal weit runtergeschraubt, aber mein Arm schwillt immernoch jedesmal sehr stark an und schmerzt. Macht das jetzt überhaupt noch Sinn mit der Therapie weiterzumachen? Ich weiß es nicht und mein Arzt auch nicht. Ich war gerade mal bei der Hälfte der zu erreichenden Dosis und musste wieder runtergehen. Hilft das dann überhaupt, wenn so niedrig dosiert ist? Vielleicht hat ja jemand ähnliche erfahrungen gemacht und kann mir ein wenig weiterhelfen.


    Grüße

    Hallo Suprema


    Was jn sagte ist nicht Unfug. Es gibt Kreuzallergieen zwischen Gräser und Nahrung. Wenn die Nahrung umgestellt ist, kkann das andere Verschwinden, bei jn war es so, denke nicht das du sie als Lügnerin hinstellen willst, oder?


    Bei den Nahruingsallergieen ist aber immer der darm beteiligt, er ist durchlässig und die Darmflora stimmt nicht. Deshalb sollte man immer die dARMFLORA IN oRDUNG BRINGEN UND WENN MÖGLOCH DEN darm wieder schliessen, mittels bestimmtenm Produkten und diäten


    Gruss


    Beat

    Also ich habe eine extreme Allergie gegen Hausstaubmilben.


    Früher dachte ich immer, ich sei auffällig oft erkältet, einmal hatte ich eine Bronchitis mit einer Luftröhrenentzündung, ich hatte lange Zeit Reizhusten, dann die Entzündung, und ich bekam beim Husten schließlich Atemnotsanfälle.


    Etwas später habe ich schließlich einen Allergietest gemacht, und siehe da, Milben (auch noch ein paar andere Sachen, aber nicht so stark)


    Einige Zeit später hatte ich wieder das Gefühl , schlecht Luft zu bekommen und ging zu einem Lungenspezialisten und Allergologen. Ich wurde getestet und es stellte sich heraus, dass ich eine hyperragibles Bronchialsystem habe und eine allergische Rhinitis.


    Behandelt wurde ich mit einem cortisonhaltigen Spray (als Spray ist Cortison nicht so gefährlich), bis die Werte wiede rim normalen Bereich waren. So, nun konnte ich mich entscheiden, ob ich eine Hyposensiblisierung angehe oder immer wieder das Spray verwenden muss.


    Seit letztem September bekomme ich nun die Spritzen, und bei mir sind bis jetzt keine Probleme aufgetreten. Zunächst ist die Einstichstelle angeschwollen und hat stark gejuckt, mittlerweile juckt es weniger und schwillt kaum noch an.


    Mein Arzt meinte, im ersten Frühjahr nach der Behandlung wäre meistens noch kein Erfolg zu verzeichnen, aber der nächste Winter, wenn wieder besonders stark Milbenzeit ist, könnte durchaus schon besser werden.


    Würde ich diese Therapie nicht versuchen, müsste ich die nächsten Jahre vermutlich immer mehr von dem Spray einnehmen, weil sonst die Bronchien zu stark angegriffen werden, und das kann irgendwann zu Asthma führen.


    Wichtig für den Erfolg der Therapie ist die Mitarbeit des Patienten, die Spritzen sollten wirklich drei Jahre lang regelmäßig eingehalten werden!


    Ich kann nur empfehlen, es mir der Therapie zu versuchen, ich denke daran glauben ist wie bei allem anderen auch wichtig ;-)


    Ich bin recht überzeugt davon, dass es sich bei mir bessern wird.

    @Finchen

    Ein paar Gedanken dazu:


    Dein Körper reagiert seltsam auf bestimmte Stoffe. Bei gesunden Menschen ist das nicht so. Was also ist bei deinem Körper anders?


    Ganz früher hat dein Körper sicher nicht so seltsam reagiert. Was ist mit ihm passiert, daß er plötzlich damit angefangen hat?


    Hausstaub gibt es überall, aber nur wenige Menschen reagieren so seltsam darauf. Der Hausstaub kann also nicht die Ursache der seltsamen Reaktion sein - aber was ist dann die Ursache?


    Die Hyposensibilisierung versorgt den Körper mit immer größeren Dosen 'Hausstaub' um ihn daran zu gewöhnen. Da der Körper aber nicht so seltsam reagiert, weil ihm Hausstaub fehlt - wie soll die Zufuhr von Hausstaub dann die Allergie heilen?

    @Finchen

    Deinen Optimismus in allen Ehren, aber die Erfahrungen, Zahlen und Nebenwirkungen sprechen einfach gegen eine solche Therapie. Es gibt auch einige Allergologen, welche mitllerweile eine Hyposensibilisierung ablehen und dies wird wohl seinen Grund haben.


    In den letzten 23Jahren, in welchen ich mich mit dem Thema Allergie als Betroffener beschäftige, ist mir noch niemand mit erfolgreicher Hypo begegnet. Wir können uns gerne in drei oder vier Jahren noch einmal darüber unterhalten. Ich denke dann wirst du mir zustimmen.


    Ansonsten kann ich den Denkanstössen von "jn" nur zustimmen.

    Ich habe sowas auch gemacht über ein Jahr...


    Aber es hat nichts gebracht im Gegenteil...ICh hatte nachher Heuschnupfen, was ich sonst nie hatte.... Dann schwoll mein Arm immer an...und das nicht zu wenig...


    Alsoich wrde dies keinen weiter empfehlen....


    Liebe GRüße MIss Weichtuete + 2 Würmchen

    Hallo,


    Der eine Beitrag von Fleido782 hat mich jetzt ziemlich geschockt. Ich leide seit 20 Jahren an allergischem Asthma (Hausstaubmilben) und hatte als Kind ziemlich krasse Anfälle, über die Jahre hinweg immer wieder mal was und bei Anstrengungen, Rauch, etc. Atemnot.


    Ich war bei einem Arzt (Allergologe), der Ende 2002 eine Hyposensibilisierung (mit Hausstaubmilbenextrakt oder s.ä.) eingeleitet hat. Natürlich habe ich ihm erzählt, dass ich allergisches Asthma bereits seit der Kindheit habe. Seit eineinhalb Jahren mache ich diese Hyposensibilisierung nun, im letzten Jahr hatte ich keine Nebenwirkungen, nun habe ich nach fast jeder Spritze tagelang Atemnot und Beklemmungsgefühle in der Brust. Vor der Hypo ging es mir besser. Wie kann das sein? Auch schwillt der Arm jetzt wieder so extrem wie am Anfang an, zwischendurch, also 2003, ist er nur noch wenig angeschwollen.


    >>Meine damalige Hyposensibilisierung mußte abgrbrochen werden, weil sich bei mir Asthma eingestellt hat. Mittlerweile gibt es auch Studien, die belegen, dass eine Hyposensibilisierung die Wahrscheinlichkeit für Asthma dramatisch erhöht.<<


    Das kann doch nicht sein!?!? Ich hatte ja bereits Asthma, aber davor hatte ich nicht so oft Atemnot. Kann es sein, dass durch die Hyposensibilisierung bestehendes Asthma verschlechtert wird???


    >>Im Internet findet man folgende neue Zahlen: Der Patient darf nicht über 30Jahre alt und nur gegen maximal 4 Stoffe allergisch sein. Die Heilungswahrscheinlichkeit liegt dann bei rund 25%.<<


    Dann müsste meine ja 25% betragen, aber ich leide an einer Hausstaubmilbenallergie bereits seit 20 Jahren. Und ich kann momentan nur feststellen, dass es mir schlechter geht, Atemnot, Beklemmungsgefühle und ständige extreme Müdigkeit. Macht es noch Sinn, diese Therapie weiterzuführen?


    Ibea

    ich bin nun im 2ten jahr bei dieser desensibilisurng gegen gräser und ich muss sagen es wirkt schon...


    aber du kannst natürlich nicht erwarten das es vollkommen weg geht... es wird einfach wenniger schlimm und es taucht später im jahr auf und geht früher wieder.. ich kann es nur empfehlen!


    was stimmt ist das nachdem man dir dises mittel unter die haut spritzt, dass du einen asthmaanfalll kriegen kannst... aber wenn das innerhalb 24 stunden nicht passiert, ist die gefahr vorüber. ausserdem musste ich bisher nur einmal die woche gehen das 8x also 2 monate lang dauert es nur.

    Zurück zur Natur?

    Seitdem ich meine Atmung durch Zwerchfelltechnik im Griff habe, ist die Wirkung des Gräserpollens um 90% zurückgegangen. Es juckt etwas in den Augen, an der Haut und macht schläfrig, aber ohne Atembeschwerden ist das ja ein Klacks. Wahrscheinlich verschwindet der ganze Kokolores mit der Zeit. Hoffnungsvoll, Richard Friedel.

    An FantasyElfchen19

    Der gesunde Menschenverstand sagt uns deutlich:


    1) Da es luftatmende Tiere und die Allergiegefahr durch Pollen seit Jahrmillionen gegeben hat, muss es einen Selbstheilungsmechanismus, eine Heilung durch die Natur geben.


    2) Wie wir immer wieder im Fernsehen erfahren müssen, z. B. ARD gestern abend, "Kontraste", spricht die Pharma oft in Halbwahrheiten. Eine Empfehlung bedeutet nicht, dass z. B. das Mittel X nicht mehr schadet als nutzt. Die Empfehlung ist wie eine Partyeinladung - man muss selber wissen, ob sie wirklich eine gute Idee ist. Die Pharmaempfehlung könnte nur bedeuten, das Mittel wäre nicht so schädlich wie das Mittel Y der Konkurrenz und schließt die Möglichkeit nicht aus, die angebliche Krankheit wäre von einer falschen Theorie der Medizin verursacht. Nachtigall, ick hör Dir trappsen!


    Zum Erlernen der vielfach so segensreichen Zwerchfellatmung kann man mit den üblichen 08/15-Übungen anfangen, wie jede Krankengymnastin sie versteht. Man liegt einfach und bewegt Bücher auf dem Bauch nach oben und nach unten.


    Dann schaut man auf die Figuren in "Heilung der Atmung" von Dr. Parow, Seite 36 (siehe http://www.lrz-muenchen.de/~s3…rver/webdata/ParowHDA.pdf)


    Durch Andrücken an die Naseflügel sorgt man dafür, dass die Atemluft "in die Lenden" gelenkt wird. In einem Zusammenspiel wird mehr Luft durch "Quetschen" geholt, als hätte man es mit einem Apparat zu tun. Es ist die wahre "Krankheit als Chance". Der Weg steht offen für die so gelobte Tandenatmung im Zen und Budo, wenn es gelingt den mystischen Tanden zu erspüren, der etwa 2 cm unterhalb des Nabels liegt. Siehe Dürckheim (Hara, die Erdmitte des Menschen, Worte des Meisters Okada) "Tanden ist der Schrein des Göttlichen".


    Siehe insbesondere den letzten Absatz auf S. 58 bei Parow mit dem Hinweis auf die Empfindung eines sich aufblasenden Ballons. Die Wollust (könnte man gerade noch sagen, denke ich) und die körperliche und seelische Entspannung, die man erfährt, ist einmalig. Bleibt man bei der so sorgfältig ausgearbeiteten Anleitung nach Parow, so ist Methode ungefährlich und sehr wirksam. Gruß, Richard Friedel.

    Hallo malone_21,


    ich werde seit ca. 1 1/2 Jahren gegen Milben gespritzt. Manchmal frage ich mich auch, ob es wirklich etwas bringt. Aber mein Allergiewert lag 3fach über dem sowieso schon erhöhten und da hat mir das mein Hautarzt geraten. Ich muss mittlerweile nur noch alle 6 Wochen zum Spritzen, weil sich der Abstand ja vergrößert. Wenn die Zeit zum Spritzen wieder näherrückt, merke ich schon, dass es wieder Zeit wird. Dann fangen meine Augen an zu jucken, der Gaumen juckt und die Nase läuft.


    Ich denke schon, dass es etwas bringt.

    Re

    Wie ich berits unter einem anderen Topic gechrieben habe, bringt die Sache bei mir sehr wohl etwas. Obwohl ich erst seit Herbst letzten Jahres spritzen gehe! Ich konnte keinen Tag ohne Nasonex und Tabletten leben, meine Nase war dicht und ich war total fertig- und das den ganzen Sommer über... Dieses Jahr habe ich die Sache sogar so gut im Griff, dass ich nur noch alle paar Tage, wenns wirklich sein muss Nasonex bzw. Tabletten benutze.


    Selbst wenn es nur ein paar Jahre hält, wenn es mir im Sommer gut geht, stören mich die Spritzen alle 4 Wochen nicht wirkllich!!


    Einzige Nebenwirkung: Einstichstelle juckt ca. zwei Tage und ist geschwollen- nix dramatisches also, ausser dass mein Körper den Dreck bekämpft, und das soll ja auch der Effekt sein ;-)