Lebensbedrohle Sinusitis im Schlaf und andere Beschwerden

    Wahrscheinlich bin ich nicht der erste, der wegen einer meiner mehreren Beschwerden eine Diskussion startet aber mittlerweile schätze ich mehr als sehr exotischen Fall ein.


    Aber hallo erst ein mal an die Leser und insbesondere an die, die sich beteiligen.


    Meine Sinusitis dürfte jetzt über ein Jahr ununterbrochen chronisch sein. Besonders schlimm wird es im Bett. Also beim Schlafen. Es hat so gar dazu geführt, dass ich zwischenzeitlich ein Beatmungsgerät gegen obstruktive Schlafapnoe / SAS benutzt habe. Erst schien es zu helfen, dann wurde mein Sinusitis immer schlimmer, bis ich das Gerät einfach nicht mehr anwendete, weil ich scheinbar damit nun eher schlechter schlief als besser.


    Ich war schon oft beim HNO. Der Verschrieb mir immer nur ein Antibiotika, die Sinupret Forte Dragees und das Nasic. Anfangs half es erst mal aber nach der Medikamententherapie ging es immer wieder irgendwann los. Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass Nasic und ähnliche Sprays überhaupt nicht mehr helfen. Ein bisschen helfen tut bei Überdosierung immer noch Luffasan und bei bestimmten Problemen Olynth Ectomed.


    Ich war jetzt schon lange bei keinem HNO mehr und Sinusitis immer noch chronisch. Nach dem Schlaf spüre ich richtig unangenehmen Speichel. Ich habe gelesen, dass das ein Schleim aus abgestorbenen Backtieren ist. Ich kann spüren wie im Bett, mein Mund sofort trocken wird, wenn ich nicht durch die Nase atme. Im Auftrag vom HNO habe ich ein CT von meinem Kopf machen lassen, der HNO meinte dann aber nichts gefunden zu haben. Ein anderer Mensch, den ich persönlich kannte, tippte auf ein Belüftungsproblem in den Nebenhöhlen. Kann das sein? Kann man was dagegen fruchtendes machen? Über die Jahre in meiner Wohnung, habe ich auch immer intensivere Raumbefeuchtung angewendet. Weil, vor allem im Winter mir die heißen Heizkörper unangenehm wurden.


    Auf Verdacht einer Allergie hin, habe ich öfters mein Boden mit aggressiven Reinigungsmittel gewischt, die Wände um mein Bett herum abgewaschen, auf Bettwäsche umgestiegen, die nicht aus Naturfasern ist - weil ich Baumwolle sowieso unangenehm empfinde, die Bettwäsche mit aggressiven Reinigungsmitteln gewaschen, die Bettwäsche und das Bett mit Antimilbenmitteln eingesprüht, mehrmals eine neue Matratze gekauft. Wegen des Verdachtes auf SAS, ist mein Lattenrost am Kopf hoch gestellt.


    Des weiteren bin ich übergewichtig, leide an seelischen Problemen und fühle mich Kraftlos - was durch den Schlechten schlaf zumindest verstärkt wird. Ich habe den Verdacht einer Kalkallergie, worauf meine Haut mit starken Schweißausbrüchen, jucken und Beißen reagiert. Dusche mich also nur selten. Mein Stuhlgang ist immer unbefriedigend. War deswegen auch schon bei einem Gastroenterologen, der mir aber nicht geholfen hat.


    Obwohl ich die Raumbefeuchtung meistens mit destilliertem Wasser angewendet habe, kann es sein, dass sich an den Wänden und der Decke eine Kalkschicht gebildet hat, die bei mir für die heftige Sinusitis sorgt? Da hilft nur streichen?


    Kann der Grund vielleicht eher im Hals als in Kopfhöhe liegen? Würde ein CT am Hals Sinn machen? Hustenfälle habe ich nicht selten. Meine oberen Atemwege reagieren auch merkbar bei Verzehr von Roggen. Regelmäßiges Zähne putzen fällt mir ziemlich schwer! Jedoch habe ich als Ausgleich mal Mundspülungen angewendet und esse Zurzeit gerne mal Scharfe Speisen - auch mal ein Teelöffel Ingwer geschluckt, hat aber auch nichts geholfen.

  • 36 Antworten
    Zitat

    Es hat so gar dazu geführt, dass ich zwischenzeitlich ein Beatmungsgerät gegen obstruktive Schlafapnoe / SAS benutzt habe.

    Du hast dir einfach ein Schlafapnoe Gerät besorgt und ohne Indikation dafür aufgesetzt?


    Oder verstehe ich das falsch? ":/

    Zitat

    Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass Nasic und ähnliche Sprays überhaupt nicht mehr helfe

    Nein. Die sind auch nicht für den Dauergebrauch. Nur wenige Tage.


    Danach schwillt die Nase durch den Dauergebrauch zu. Heißt du machst es schlimmer anstatt besser.

    Zitat

    Auf Verdacht einer Allergie hin, habe ich öfters mein Boden mit aggressiven Reinigungsmittel gewischt, die Wände um mein Bett herum abgewaschen, auf Bettwäsche umgestiegen, die nicht aus Naturfasern ist - weil ich Baumwolle sowieso unangenehm empfinde, die Bettwäsche mit aggressiven Reinigungsmitteln gewaschen, die Bettwäsche und das Bett mit Antimilbenmitteln eingesprüht, mehrmals eine neue Matratze gekauft. Wegen des Verdachtes auf SAS, ist mein Lattenrost am Kopf hoch gestellt.

    Damit züchtest Du Allergien überhaupt erst! Ist Dir das nicht bewusst?

    Zitat

    Ein anderer Mensch, den ich persönlich kannte, tippte auf ein Belüftungsproblem in den Nebenhöhlen. Kann das sein?

    Ja, ist möglich. Abhilfe: Viel Bewegung an frischer Luft.

    Zitat

    Kann der Grund vielleicht eher im Hals als in Kopfhöhe liegen? Würde ein CT am Hals Sinn machen?

    Macht keinen Sinn, weil ein HNO den Hals bis zum Kehlkopf per Endoskop problemlos einsehen kann.


    Bist Du in einer Psychotherapie?

    Ein Dankeschön von mir, an euch allen für die ersten Hinweise.


    Als ich gestern die Antworten lies, war mir erst mal richtig komisch im Magen, auch noch beim wieder Aufwachen.


    Ist denn ein Test wie er auf https://www.cerascreen.de/products/hausstaub-allergie-test angeboten wird ausreichend? Hätte jetzt gedacht, dass man da noch Proben von seinem Hausstaub nehmen muss.


    Das Gerät für die apparative SAS-Therapie, habe ich natürlich ärztlich verschrieben bekommen. Ob ich nun aber wirklich noch SAS habe, dass es vielleicht so gar nur Einzelfälle bei der Schlafüberwachung waren, habe ich nicht weiter untersuchen lassen.


    Ich stehe unter Betreuung von Sozialarbeitern. An Psychologischer Arbeit, kommt das natürlich nicht heran.


    Was ich leider oft feststelle ist, dass selbst an der frischen Luft, eines meiner Nasenlöcher verstopft ist. Die Verstopfung wechselt aber mehrmals am Tag vom linken Nasenloch zum rechten. Ist aber glaube ich keine Regelmäßigkeit drin, habe die Erinnerung das es manchmal auch einfach immer die selbe Seite bleibt.

    Die Allergie liegt nicht am Staub, sondern wie dein Körper auf den reagiert. Dafür gehst du einfach zum Hautarzt, der tropft dir Allergene auf die Haut und piekt dann an, und da wo es reagiert bist du gegen etwas allergisch.


    Zum Beispiel fliegen jetzt wieder Pollen, wenn du auf die auch allergisch bist kriegst du im Bett und draussen schlecht Luft.

    Also eben wie mein Körper auf den Staub reagiert? Aber jeder hat ja eben nun mal anderen Staub in der eigenen Wohnung. Darum dachte ich halt.


    Auf jeden Fall hatte ich jetzt am 11.04. mir eh schon ein Testkit bestellt. Ich finde das zusammenarbeiten in den Praxen sowieso nervig.


    Liege ich damit richtig, dass es gut ist, bei Hausstauballergie und / oder Haselpollenallergie Teppiche in die Wohnung zu legen, die man einmal die Woche mit einem HEPA-Staubsauger absaugt und auch das Bett?

    Nachtrag: Da ich ja auch den Verdacht auf eine Milbenüberreaktion habe, würde ich gerne wenn meine neue Matratze da ist, die gleich mit Coscura Milbenfrei Spray - PZN 06846152 - einsprühen. Oder wäre das auch mit dem Spray bedenklich?

    Du reagierst wenn auf den Milbenkot im Staub. Die Tierchen gibts überall.


    Am einfachsten wäre ein Allergietest. Termin machen, gepiekst werden, 30min warten, fertig. Dann zahlt dir (die meisten) Krankenkassen nämlich auch zB die Desinsibilisirung oder die Schlafraumsanierung.

    Ich würde auch sagen, bevor du da jetzt auf Verdacht noch zig Matratzen und teure, wahrscheinlich unnötige oder eher noch mehr belastende Mittelchen kaufst, lass einen Allergietest machen und werde am besten mal bei einem Allergologen vorstellig.


    Je nachdem wogegen du allergisch bist, ist schlechte Körperhygiene eher ein Nachteil. Wer weiß worauf deine Haut reagiert. Vielleicht dein Duschzeug o. ä. Aber das solltest du mit einem Fachmann besprechen. Und dann, wenn du entpsrechende Diagnosen hast kannst du schauen, was da dann wirklich Sinn macht.

    Ärzte und andere haben ja immer gesagt, dass eine Hausstauballergie darin besteht, dass die Milben die in der eigenen Wohnung sind, von einem die Hautschuppen fressen und dann koten. Auf diesen Kot kann man dann allergisch reagieren. Ich habe das nie so verstanden, dass es auch Kot sein kann, der von Milben stammt, die Hautschuppen anderer Personen gefressen haben. Deshalb dachte ich, der eigene Hausstaub wäre bei so einer Allergieuntersuchung interessant.

    Mein Testbericht ist Heute erstellt worden. Die ersten zwei von den vier Kreisen sind als positiv markiert - "Mittlere Reaktion".


    Das reicht nicht aus um eine Bett-Sinusitis zu verursachen?


    Den Test mache ich dann wahrscheinlich im Mai bei einem HNO noch mal und ein Test auf Haselpollenallergie.