• Neurodermitis?

    Guten Abend zusammen, ich hab mal ne Frage: Bei mir wurde vor gut drei Wochen "angebliche" Neurodermitis festgestellt. Ich schreibe angeblich, weil der Hautarzt für mich zu schnell (innerhalb 2 Minuten) die Diagnose gestellt hat ohne irgendwas zu machen. Er hat lediglich nur drauf geschaut und mir ein Rezept mit einer Cortison-Salbe und Tabletten für…
  • 23 Antworten

    eben und cortison is das schlimmste was es gibt! am anfang zwar is es erst weg aber danach kommt es wieder! außerdem habe ich sobieso mein leben lang ei,milch unverträglichkeit ich habe das nie gegessen ich weis noch nicht ma wie es schmeckt=( .............wie bekomme ich meine nd weg??help


    ps:


    Von Cremes und Salben, ob sie nun Cortison enthalten oder nicht, halte ich generell nicht viel, denn sie lindern nur die SYMPTOME der Krankheit, ändern jedoch nichts an den URSACHEN. Es gibt keine Salbe der Welt, die die Neurodermitis HEILEN könnte. Zum Verschwinden bringen, das schon, zum Beispiel mit Cortison. Aber das ist eine Unterdrückung der Symptome, keine Behandlung der Ursachen. Auf Dauer verschlimmern Cortison- und andere Salben die Neurodermitis nur – hier verhält es sich wie bei einem Dampfkochtopf, bei dem man den Deckel zuhält und den Dampf nicht rauslässt - irgendwann kommt die große Explosion.


    Bei der Neurodermitis ist nicht wirklich die Haut das Problem. Der Ausschlag kommt quasi von innen - der Körper versucht, irgendetwas loszuwerden und schafft es über die normalen Wege (Nieren, Leber, Darm etc.) nicht mehr, so dass er die Haut zu Hilfe nehmen muss. Die Haut ist unser größtes Ausscheidungsorgan! Wenn man die Haut dann mit Salben "zuschmiert", hindert man den Körper nur daran, das Zeug loszuwerden, das er loswerden will. Im Innern brodelt das Fass aber weiter - bis sich der Körper einen anderen Weg sucht. Und der ist dann meistens noch viel schlimmer als die Neurodermitis.

    das stimmt nicht immer, oder zumindest bringt einem diese Theorie nich immer was. Bei mir beispielsweise geht es ohne Kortison nicht (aber möglichst nur äusserlich). Alternative Therapien hab ich eigentlich alle gängigen durch und absolut nichts hat geholfen.


    hat hier eigentlich schon jemand erfahrung mit Ciclosporin gemacht? Meine Ärztin hat vorgeschlagen, das als nächstes zu versuchen, weil auch mit Kortison die Neuro eigentlich nicht kontrollierbar ist. Allerdings hab ich bis jetzt im Internet eher schlechte Erfahrungsberichte gelesen. Und die Nebenwirkungen erscheinen mir im Verhältnis zur Wirkung äusserst Mies. Aber warum verschreiben Ärzte Ciclosporin, wenn es doch schlechter wirkt als Kortison (innerlich, als Tabletten) und deutlich gefährlicher ist? Meine Ärztin meint, dass ich es mir mal überlegen soll, weil es so wie es im Moment ist nicht bleiben kann. (ich muss im Moment ca. alle 8 Monate stationär in die Hautklinik)

    Hallo steph,


    > Bei mir beispielsweise geht es ohne Kortison nicht (aber möglichst


    > nur äusserlich). Alternative Therapien hab ich eigentlich alle


    > gängigen durch und absolut nichts hat geholfen.


    Ich denke wir sind uns einig, daß die Neurodermitis eine erworbene Krankheit ist. Du wurdest nicht damit geboren, sondern hast sie irgendwann bekommen.


    Nun fallen Krankheiten nicht einfach so vom Himmeln, sondern es gibt grundsätzlich eine Krankheitsursache. Die Heilung der Krankheit setzt dabei immer ein Abstellen der Krankheitsursache voraus.


    Das Versagen der bisherigen Therapien bei dir bedeutet daher nichts anderes, als daß du die Krankheitsursache bisher nicht gefunden und abgestellt hast.


    Kortison - und mit Sicherheit auch all die alternativen Therapien und die Medikamente - können keine Krankheitsursachen beseitigen und deshalb können sie auch nicht heilen. Schließlich hast du die ND nicht bekommen, weil du bisher zuwenig Kortison produziert oder zuwenig Medikamente genommen hast, sondern weil lange Zeit andere Fehler in Lebensführung, Schadstoffaufnahme oder Ernährung gemacht wurden.


    Das sind demnach die Bereiche, in denen du ansetzen müßtest, um die ND zu heilen.


    > Meine Ärztin hat vorgeschlagen, das als nächstes zu versuchen,


    > weil auch mit Kortison die Neuro eigentlich nicht kontrollierbar ist.


    Ein Arzt, der vorschlägt etwas 'zu versuchen', ist ungeeignet, die Krankheit zu heilen, denn er kennt offensichtlich nicht die Ursachen der Krankheit, die ja abgestellt werden müssen.


    > Aber warum verschreiben Ärzte Ciclosporin, wenn es doch


    > schlechter wirkt als Kortison


    Weil sie nicht wissen wie sie die Krankheit behandeln sollen und hoffen, daß irgendetwas eine positive Wirkung hat, die sie dann als 'es wird besser' verkaufen können.


    Die Neurodermitis ist eine ernährungsbedingte Zivilisationskrankheit, deren Ursachen primär in einer langjähringen Fehlernährung liegen. Der wichtigste Aspekt - neben einer Korrektur der Ernährungsfehler - liegt im strikten Meiden des tierischen Eiweißes(1) und der pflanzlichen Eiweißkonzentrate(2). Das meiden dieser Eiweiße alleine führt zwar bereits oft zu einer deutlichen Besserung reicht aber nicht aus - das Abstellen aller Ursachen ist notwendig, wenn es zu einer Heilung kommen soll.


    (1) Fleisch, Wurst, Fisch, Käse, Quark, Eier, Joghurt, Milch.


    (2) Sojaprodukte, Tofu, Seitan, Lopino, etc.

    Zitat

    langjähringen Fehlernährung

    ich hab meine Nd mit ca. 9 Monaten bekommen. Längjährige Ernährungsfehler sind da eher unwahscheinlich.


    und natürlich gibt es Krankheiten, die man bekommt, ohne selbst Schuld daran zu sein. Gendefekte müssen sich nicht direkt nach der Geburt bemerkbar machen.

    Zitat

    Schließlich hast du die ND nicht bekommen, weil du bisher zuwenig Kortison produziert oder zuwenig Medikamente genommen hast, sondern weil lange Zeit andere Fehler in Lebensführung, Schadstoffaufnahme oder Ernährung gemacht wurden.

    solche Beiträge hab ich hier schon oft gelesen und sie sind kurz gesagt esoterischer und unwissenschaftlicher Quatsch:


    Ich geb mal ein paar Beispiele, warum diese Gedankenfolge falsch ist:


    1. Bsp.: Bakterielle oder virale Infektionen: Nein, man hat die Infektion nicht dadurch bekommen, dass man zu wenig Antibiotika bzw. Virostatika geschluckt hat, trotzdem sind diese Medikamente notwendig und heilen (zumindest bei bakteriellen Infektionen)


    2. Bsp.: Krebs: Man bekommt auch keinen Krebs, weil man zu wenig Chemotherapie gemacht hat. Trotzdem würd ich die Chemotherapie nicht als wirkunglos ansehen.


    3. Bsp.: Diabetes: Dieses Bsp. passt auf Neuro wohl am Besten. Man bekommt keine Diabetes weil man sich zu wenig Insulin gespritzt hat. Trotzdem sollte jemad mit schwerer Diabetes doch lieber Insulin spritzen, falls er noch etwas länger leben möchte. Nach deiner Theorie, sollte er also lieber nach irgendeinem Grund suchen für seine Krankheit? Übrigends: Altersdiabetes wird sehr wohl vererbt und tritt - wie der Name schon sagt - auch nicht gleich nach der Geburt auf.

    Zitat

    Kortison - und mit Sicherheit auch all die alternativen Therapien und die Medikamente - können keine Krankheitsursachen beseitigen und deshalb können sie auch nicht heilen. Schließlich hast du die ND nicht bekommen, weil du bisher zuwenig Kortison produziert oder zuwenig Medikamente genommen hast, sondern weil lange Zeit andere Fehler in Lebensführung, Schadstoffaufnahme oder Ernährung gemacht wurden.

    mit alternativen Therapien meine ich eigentlich alles, was nicht Schulmedizin ist. Deine oben genannte Diät inbegriffen. Ich kann essen was ich will es ändert am Zustand der Haut rein gar nichts. Ich hab jahrelang Kortison strickt abgelehnt und hatte eine ähnliche Einstellung wie du. Heute bin ich überzeugt davon, dass das völliger daneben ist. Wahrscheinlich wären mir die schlimmsten Jahre meines Lebens erspart geblieben, wenn ich damals schon Kortison genommen hätte. Natürlich würde ich keine Kortison nehmen, wenn ich es nicht bräuchte. Im Moment nehme ich es auch nur äusserlich und ich rechne auch damit, dass das so bleiben wird. Das das auch nicht toll ist, ist mir auch klar. Aber was für eine Alternative hab ich? Kortison absetzen und wieder genauso rumvegetieren wie vor ein paar Jahren? Mein Studium wäre nicht machbar, arbeiten könnte ich nach dem Studium auch nicht, Familie wäre für mich auch unvorstellbar. Kurz gesagt das wäre kein Leben. In letzter Konsequenz sehe ich für mich nur Kortison oder Tod.


    Die Kortison Therapie funktioniert so, dass man immer versucht das Kortison weiter zu reduzieren. Wenn ich so irgendwann das Kortison nicht mehr bräuchte wäre es natürlich schön, rechnen tue ich aber nicht damit. In meinen Augen ist momentan die einzige Therapie, die im entferntesten Hoffnung macht eine Hyposensibilisierung gehen Hausstaubmilben. Von der alternativen Medizin versprech ich mir gar nichts mehr und werde auch sicher keine weiteren abgedrehten Therapien ausprobieren. Jetztendlich wird es wohl darauf hinauslaufen, dass ich bis zu meinem Lebensende Kortison nehmen werde.


    Ich bin nicht dumm und habe mir meine Meinung auch nicht über Nacht gebildet. Ich musste mich jahrelang mit der Krankheit auseinanderseten. Das ist wohl auch der Grund, warum ich auf Sätze wie:

    Zitat

    Ein Arzt, der vorschlägt etwas 'zu versuchen', ist ungeeignet, die Krankheit zu heilen, denn er kennt offensichtlich nicht die Ursachen der Krankheit, die ja abgestellt werden müssen.

    etwas agrssiv reagiere. Jemand der so etwas sagt:


    - hat sich entweder nicht ernsthaft mit der Materie auseinandergesetzt


    - hat Probleme mit der Vorstellung, dass es Krankheiten gibt, an denen man unverschuldet erkrankt und gegen die man nichts wirklich unternehmen kann (die Schulmedizin ist in dieser Hinsicht ehrlich, ganz im Gegensatz zu sehr vielen Alternativen Therapeuten. ) Ich glaube, dass diese Angst vor allem dazu führt, dass alternative Therapeuten überleben können. Moralisch ist was anderes...


    - möchte Geld damit verdienen.

    Hallo steph,


    > ich hab meine Nd mit ca. 9 Monaten bekommen. Längjährige


    > Ernährungsfehler sind da eher unwahscheinlich.


    Es sind die Ernährungsfehler der Eltern, die sich dabei auswirken. Dadurch kommen die Kinder mit einer entsprechenden Vorbelastung zur Welt. Das ist nichts ungewöhnliches, diese Effekte sind schon seit Jahrzehnten bekannt und wurden bspw. von Pottenger und vor allem Bernasek untersucht. Sie zeigen sich bei allen ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiteb, wie bspw. auch bei Diabetes, dem Übergewicht oder dem Herzinfarkt.


    > und natürlich gibt es Krankheiten, die man bekommt, ohne


    > selbst Schuld daran zu sein. Gendefekte müssen sich nicht


    > direkt nach der Geburt bemerkbar machen.


    Es geht nicht um eine Schuldzuweisung, es geht um die Ursachen der Krankheit. Auch Gendefekte haben letztendlich Ursachen, aber die ND basiert nicht auf einem Gendefekt.


    > solche Beiträge hab ich hier schon oft gelesen und sie sind


    > kurz gesagt esoterischer und unwissenschaftlicher Quatsch:


    Mir ist nicht ganz klar, was daran esoterisch oder unwissenschaftlich sein soll. Daß Krankheiten Ursachen haben, hat nichts mit Esoterik zu tun und ist auch wissenschaftlich nachgewiesen.


    > 1. Bsp.: Bakterielle oder virale Infektionen: Nein, man hat die


    > Infektion nicht dadurch bekommen, dass man zu wenig


    > Antibiotika bzw. Virostatika geschluckt hat, trotzdem sind diese


    > Medikamente notwendig und heilen (zumindest bei bakteriellen


    > Infektionen)


    Man bekommt die Infektion, weil die Abwehrkräfte des Immunsystems geschwächt sind. Diese Abwehrschwäche wiederum hat Ursachen. Daß die Medikamente die Krankheit heilen ist nicht richtig. Die Medikamente unterbrechen den Krankheitsverlauf, so daß der Organismus sich selbst heilen kann. Da er dabei keine Antikörper bilden kann, ist er jedoch anfällig für Folgererkrankungen.


    > 2. Bsp.: Krebs: Man bekommt auch keinen Krebs, weil man zu


    > wenig Chemotherapie gemacht hat. Trotzdem würd ich die


    > Chemotherapie nicht als wirkunglos ansehen.


    Darüber ließe sich sehr lange diskutieren und ich persönlich sehe die Chemotherapie in der Tat als wirkungslos an. Aber darum geht es hier nicht. Krebs hat multifaktorielle Ursachen, die primär im Einfluß von Schadstoffen auf den Organismus liegen. Dazu gehören neben cancerogenen Substanzen auch ionisierende Strahlung. Ein Teilbereich der Ursachen liegt im Bereich der Ernährung - etwa 50% schätzt man.


    > 3. Bsp.: Diabetes: Dieses Bsp. passt auf Neuro wohl am Besten.


    > Man bekommt keine Diabetes weil man sich zu wenig Insulin


    > gespritzt hat. Trotzdem sollte jemad mit schwerer Diabetes


    > doch lieber Insulin spritzen, falls er noch etwas länger leben


    > möchte.


    Diabetes ist eine unheilbare Krankheit, auch nach Abstellen der Ursachen. Natürlich muß ein Diabetiker Insulin spritzen, weil seine Bauchspeicheldrüse nicht mehr funktioniert. Es ist eine Ersatztherapie ohne Aussicht auf Heilung. Ohne Abstellen der Ursachen verschlimmert sich der Diabetes immer weiter. Durch Abstellen der Ursachen kann die Krankheit zum Stillstand gebracht werden und in Frühphasen kann das ausreichend sein, um von den Medikamenten loszukommen.


    > Nach deiner Theorie, sollte er also lieber nach irgendeinem


    > Grund suchen für seine Krankheit?


    Mann sollte vor allem präventiv die Ursachen abstellen, damit es erst gar nicht zur Krankheit kommt. Ist die Krankheit da, ist es in vielen Fällen zu spät, denn die meisten Krankheiten sind streng genommen unheilbar.


    > Übrigends: Altersdiabetes wird sehr wohl vererbt und tritt -


    > wie der Name schon sagt - auch nicht gleich nach der Geburt


    > auf.


    Auch der Altersdiabetes breitet sich zur Zeit seuchenartig in immer früheren Jahrgängen aus. Selbst Kinder sind davon schon betroffen. Die Krankheit wird auch nicht vererbt, lediglich die oben beschriebene Vorbelastung. Die Verschlechterung der Konstitution mit jeder Generation sorgt für das immer frühere Auftreten.


    > mit alternativen Therapien meine ich eigentlich alles, was


    > nicht Schulmedizin ist. Deine oben genannte Diät inbegriffen.


    Es ist keine Diät. Es ist eine dauerhafte konsequente Ernährungsumstellung, die die Ursachen der ND beseitigt.


    Wie sahen deine Ernährungsversuche denn aus?


    > Aber was für eine Alternative hab ich? Kortison absetzen


    > und wieder genauso rumvegetieren wie vor ein paar Jahren?


    Die Alternative habe ich ja genannt. Es liegt an dir zu entscheiden, ob das Sinn macht. Wenn du der Ansicht bist, das sei alles Unsinn, ist das eben deine Entscheidung und die respektiere ich. Ich sage auch nicht, daß du das machen sollst, was ich sage, das ist deine Entscheidung. Ich erkläre nur die Ursachen der Krankheit.


    Natürlich ist in deiner Situation eine symptomatische Linderungsbehandlung absolut verständlich. Sie ist nur eben keine ursächliche Behandlung.


    > In meinen Augen ist momentan die einzige Therapie, die


    > im entferntesten Hoffnung macht eine Hyposensibilisierung


    > gehen Hausstaubmilben.


    Hausstaubmilben verursachen keine Neurodermitis. Die Hyposensibilisierung ist letztendlich nichts anderes, als der Versuch ein am Boden liegendes Immunsystem mit kleinen Sticheleien zur Bildung von Antikörpern anzuregen. Der Weg ist falsch - man muß sich ja erst einmal fragen, warum es denn am Boden liegt und dafür sorgen, daß es wieder auf die Beine kommt.


    > Von der alternativen Medizin versprech ich mir gar nichts


    > mehr und werde auch sicher keine weiteren abgedrehten


    > Therapien ausprobieren.


    Ich sags mal so: Ich weiß nicht, welche abgedrehten Therapien du meinst, aber die Zusammenhänge, die ich versucht habe zu erklären, sind Ergebnis langjähriger praktischer ärztlicher Erfahrung an über 30.000 Patienten. Es ist wie gesagt an dir, das zu bewerten. Du bestimmst dein Leben, niemand anderes.


    > Jetztendlich wird es wohl darauf hinauslaufen, dass ich bis


    > zu meinem Lebensende Kortison nehmen werde.


    Wenn das der Weg ist, den du gehen willst, wünsche ich dir viel Glück dabei.


    > Ein Arzt, der vorschlägt etwas 'zu versuchen', ist ungeeignet,


    > die Krankheit zu heilen, denn er kennt offensichtlich nicht die


    > Ursachen der Krankheit, die ja abgestellt werden müssen.


    > etwas agrssiv reagiere.


    Das ist eine ganz simple Tatsache. Um Krankheiten zu heilen, muß man die Krankheitsursachen nunmal abstellen. Jemand, der die Ursachen nicht kennt, kann logischerweise nicht zur Heilung der Krankheit beitragen, auch wenn er möglicherweise hervorragend in der Linderung der Symptome ist.


    > Jemand der so etwas sagt:


    Ich werde nicht auf deine Unterstellungen eingehen, weil ich aus Erfahrung weiß, daß jemand, der aufgrund von Krankheiten lange Jahre in der schulmedzinischen Mühle steckt, gar nicht anders reagieren kann. Ich möchte nur erwähnen, daß Ärzte nicht in Krankheitsursachen ausgebildet werden, so daß du diese Zusammenhänge dort nicht finden kannst. Was du als Ehrlichkeit ansiehst, ist letztendlich Hilflosigkeit.


    Du kannst meine Aussagen bewerten und daraus das ableiten, was du möchtest. Mir ist es gleich, welchen Weg du gehst.

    Zitat

    Auch Gendefekte haben letztendlich Ursachen, aber die ND basiert nicht auf einem Gendefekt.

    Zumindest gibt es aber eine Veranlagerung für Neurodermitis. Und dass atopische Erkrankungen meistens nicht nur bei einer einzelne Person pro Familie festzustellen ist, dass ist wohl unstrittig. Also ernährt sich diese Familie (bei mir bspw. Opa, Mutter und ich) grundsätzlich über ca 100 Jahre hinweg (natürlich in verschiedenen Haushälten, unter verschiedenen Lebensbedingungen,...) falsch? Interessant: Daraus könnte man folgern, dass es in dieser Familie ein Gen gibt, dass einen veranlasst sich ungesund zu ernähren.


    Viel plausiebler fände ich die Theorie, dass Neurodermitis doch ein Gendefekt ist. Dieser Theorie gehen interessanter weise auch Mediziner nach. Ich hab vor ein paar Monaten noch an einer Studie über Neurodermitis und Vererbung teilgenommen. Warum machen die solche Studien (die ja auch Geld kosten)?

    Zitat

    Mir ist nicht ganz klar, was daran esoterisch oder unwissenschaftlich sein soll. Daß Krankheiten Ursachen haben, hat nichts mit Esoterik zu tun und ist auch wissenschaftlich nachgewiesen.

    Der Gedankengang ist einfach falsch und unlogisch. Eine Heilung kann für manche Krankheiten natürlich erfolgen, indem man etwas, was fehlt dem Körper wieder hinzufügt. Bsp. bei Mangelernährung Vitamine. Diese Methode funktioniert aber längst nicht bei allen Krankheiten. Und es kann durchaus sinnvoll sein ein Medikament zu verschreiben, dass nicht einfach nur einen Mangel von etwas ausgleicht.


    das Problem kann man gleichsetzen mit dem Lösen einer Differentialgleichung (ich weiss etwas abstrakt, aber so erkennt man leichter was ich meine). Es gibt Differentialgleichungen, die für verschiedene Fälle verschiedene Lösungen haben (Bsp.: Oszillator). Man kann aber nicht die Lösung eines Falles (beim Oszillator: bsw. ungedämpfter Fall ; bei der Heilung von Krankheiten: Krankheiten, die durch Mangelernährung entstehen) für einen anderen Fall benutzen (beim Oszillator: überdämpfter Fall ; bei Krankheiten: alles andere ausser Erkrankungen durch Mangelernährung).


    Also zurück zum Thema: du benutzt die Lösung für ein bestimmtes Problem und versuchst damit ein komplett anderes Problem zu lösen. das ist unlogisch -> unwissenschaftlich und wenn einem das klar ist und man dennoch seine Meinung nicht ändert, ist man ein meinen Augen ein Esoteriker.

    Zitat

    Darüber ließe sich sehr lange diskutieren und ich persönlich sehe die Chemotherapie in der Tat als wirkungslos an. Aber darum geht es hier nicht. Krebs hat multifaktorielle Ursachen, die primär im Einfluß von Schadstoffen auf den Organismus liegen. Dazu gehören neben cancerogenen Substanzen auch ionisierende Strahlung. Ein Teilbereich der Ursachen liegt im Bereich der Ernährung - etwa 50% schätzt man.

    wo wir gerade bei der Physik waren: Wie viele Krebspatienten kamen deiner Meinung nach vor ihrer Erkrankung mit nennenswerter ionisierender Strahlung in Berührung?

    Zitat

    Es ist keine Diät. Es ist eine dauerhafte konsequente Ernährungsumstellung, die die Ursachen der ND beseitigt

    wo da jetzt der Unterschied sein soll weiss ich nicht, ist aber auch egal nenn es wie du willst. Ich hab mehrere Diäten oder "Ernährungsumstellungen" über jeweils mehrere Monate bis ein halbes Jahr durchgezogen. Zum Beispiel: Gelsenkirchener Behandlungsverfahren, Suchdiät, Säuren-Basen-Haushalts Diät (keine Ahnung wie die wirklich heisst), Ernährungsumstellung nach Ruth Knaab. Die Beschreibung des Erfolgs lässt sich übersichtlich zusammenfassen: Null.

    Ich sags mal so: Ich weiß nicht, welche abgedrehten Therapien du meinst, aber die Zusammenhänge, die ich versucht habe zu erklären, sind Ergebnis langjähriger praktischer ärztlicher Erfahrung an über 30.000 Patienten. Es ist wie gesagt an dir, das zu bewerten. Du bestimmst dein Leben, niemand anderes.

    30.000 Patienten? angenommen du arbeitest seit 10 Jahren jeden Tag als Arzt (auch an Wochenenden und Feiertagen, ohne Urlaub), dann müsstest du jeden Tag 8 (neue) Patienten erfolgreich behandelt haben (wir reden ja nur über Neurodermitis)? Wenn das so ist, dann respekt. Nehmen wir mal an sie sind Hautarzt (dann wäre ihre Meinung über die Ursache von ND aber sehr aussergewöhnlich) dann hätte vielleicht jeder 5 Patient nennenswert Neurodermitis. Dann kämen sie pro Tag auf 40 neue! Patienten (incl. Wochenenden). Gut vielleicht waren die 10 Jahre falsch. Sagen wir 30 Jahre Berufserfahrung ohne Feiertage: Dann blieben immer noch stolze 13 neue Patienten mit Nd pro Tag. Wie gesagt respekt, oder anders gesagt: glaub ich nicht.

    @luckychen

    Ich hab jetzt nur Deinen Beitrag gelesen - die Antworten darauf nicht: Ich kann nur sagen - ich hab genau das selbe! Hin und wieder (besonders in letzter Zeit) kleine rote Pickelchen - sind aber keine echten, die ein bißchen jucken - aber nicht stark - und einfach lästig sind - und zwar am Dekollete und am Rücken. Ich glaub auch nicht, dass das Neurodermitis ist. Eine kleine Neurodermitis-Stelle hatte ich nämlich mal in der Armbeuge - und da hat die Haut geschuppt etc - ab mit bissl Salbe drauf ging das gleich weg.


    Mein Hautarzt hat mir auch Tabletten gegen die kleinen Pickel gegeben -aber was soll das auf Dauer nützen? Ich kann doch nicht mehrere Monate lang jeden Tag 2 Tabletten nehmen - lauter Chemie!


    *:) Taschenuhr

    @steph

    > Zumindest gibt es aber eine Veranlagerung für Neurodermitis.


    Natürlich gibt es eine Veranlagung für Krankheiten. Es ist das gleiche, was ich oben mit Konstitution beschrieben habe und der Grund, weshalb die Krankheiten heute immer früher auftreten.


    > Also ernährt sich diese Familie (bei mir bspw. Opa, Mutter


    > und ich) grundsätzlich über ca 100 Jahre hinweg (natürlich in


    > verschiedenen Haushälten, unter verschiedenen


    > Lebensbedingungen,...) falsch?


    Das kann ich nicht beurteilen, weil ich deren Ernährung ja nicht kenne. Du kannst es aber selbst beurteilen - die Ernährungsfehler sind der langjährige Verzehr von Fabrikzucker, Auszugsmehlen, Fabrikfetten ein zu geringer Frischkostanteil und im Falle der Neurodermitis der Verzehr von tierischem Eiweiß.


    > Viel plausiebler fände ich die Theorie, dass Neurodermitis doch


    > ein Gendefekt ist.


    Schon Bernasek hat damals festgestellt, daß diese Effekte oft irrtümlich für genetische Erkrankungen gehalten werden, weil sie über viele Generationen entstehen. Aber genetisch bedingte Krankheiten sind nicht heilbar, weil der Gendefekt nicht rückgängig zu machen ist. Die Neurodermitis ist heilbar.


    > Warum machen die solche Studien (die ja auch Geld kosten)?


    Weil die Ergebnisse wirtschaftlich verwertet werden können. Gentechnik ist ein enormer Wachstumsmarkt, da forscht jeder gerne, weil man damit die Heilung für Krankheiten in Aussicht stellen und darüber jede Menge Gelder bekommen kann. Das ist auch mit ein Grund, weshalb du über die tatsächlichen Ursachen nichts hörst - damit kann man kein Geld verdienen, daher interessieren sie keinen.


    > Der Gedankengang ist einfach falsch und unlogisch.


    Offenbar haben wir unterschiedliche Ansichten von Logik... ;-)


    > du benutzt die Lösung für ein bestimmtes Problem und


    > versuchst damit ein komplett anderes Problem zu lösen.


    Nein. Der Knackpunkt ist, daß ich aus Erfahrung weiß, daß es funktioniert. Ich brauche keine Theorien, sondern richte mich nach einem ganz simplen Grundsatz: Wer heilt, hat Recht.


    > Wie viele Krebspatienten kamen deiner Meinung nach vor


    > ihrer Erkrankung mit nennenswerter ionisierender Strahlung


    > in Berührung?


    Jeder. Genauso wie mit cancerogenen Stoffen und schlechter Ernährung. Wie gesagt, die Krankheit ist multifaktoriell.


    > wo da jetzt der Unterschied sein soll weiss ich nicht,


    Eine Diät im heutigen Wortsinn ist eine meist einschränkende Änderung der Ernährung für eine gewisse Zeit. Im Gegensatz zu einer dauerhaften, lebenslangen Ernährungsumstellung.


    > Zum Beispiel: Gelsenkirchener Behandlungsverfahren, Suchdiät,


    > Säuren-Basen-Haushalts Diät (keine Ahnung wie die wirklich


    > heisst), Ernährungsumstellung nach Ruth Knaab.


    > Die Beschreibung des Erfolgs lässt sich übersichtlich


    > zusammenfassen: Null.


    Ich kenne diese Diäten nicht, aber wie gesagt: Jede zeitlich befristete Diät ist sinnlos, weil die Ursachen dauerhaft und konsequent abgestellt werden müssen.


    > 30.000 Patienten?


    Hier liegt ein Mißverständnis vor. Ich bin kein Arzt, ich erzähle nur die Zusammenhänge, die ein Arzt (Dr. Bruker) an eben diesen Patientenzahlen praktisch überprüft hat. Natürlich waren das nicht 30.000 Patienten mit Neurodermitis, sondern Patienten mit unterschiedlichen Krankheiten, darunter eben auch Neurodermitis.