Reizhusten- Hausstaubmilbenallergie oder doch Psyche?

    Hallo, ich schreibe das erste Mal in so ein Forum, das zeigt meine Ratlosigkeit mittlerweile.


    Wäre sowas von dankbar, wenn sich wenigstens irgendjemand mit dem mal befassen könnte, viele Ärtze haben verständlicherweise nicht viel Zeit dafür...


    Kurz zu meiner Leidensgeschichte:


    24 Jahre alt, männlich, Raucher seit 6 Jahren, Sportler


    Bis zu meinem 22 Lebensalter alles super gewesen.Ab dann habe ich auch aufgehört zu rauchen- Dann gings ins Ruhrgebiet-> Studium, da war ich ca ein halbes Jahr rauchfrei.


    Im ersten Semester, fette Erkältung bekommen und seitdem Reizhusten. Bei mehreren HNO-Ärtzen und Lungenfachärtzten vorstellig gewesen.


    Sog. Pricktest und Blutuntersuchung zeigen Hausstaubmibenallergie. Klingt verständlich, da ich auch Neurodermitis habe ( habe gehört, das hängt oftmals zusammen). Lungen wurde geröngt, sieht soweit super aus.


    Da ich den Reizhusten trotz einiger Sanierungsmaßnahmen in der WG nicht losgeworden bin ( täglich lüften, wischen und Encasings überziehen, Nasensprays, Inhalieren), habe ich unter anderem aus diesem Grund die WG verlassen und bin ein Semester gependelt.


    Ich bin dann ein halbes Jahr aus meiner Heimatregion gefahren. Auffällig zu dieser Zeit:


    Zu der Zeit ein Inhalator bekommen, der die Bronchien erweitern soll.. Mittlerweile abgesetzt, da er nicht die große Wirkung hatte. Habe leicht wieder mit dem Rauchen angefangen und der Reizhusten ist weniger geworden.


    Ich hatte eine OP im Krankenhaus und hatte dort keine einzige Sekunde weder einen Husten noch eine laufende Nase, konnte dort aber auch nicht rauchen, da ich 3 Tage bettlägerig war. In den Semesterferien im Heimatort 2 Monate gearbeitet. Hatte lediglich an einem Tag solche Probleme und habe zu dieser Zeit auch geraucht.


    Vor halben Jahr, in neue WG gezogen, anfangs überhaupt keine Probleme gehabt.


    Zwischenzeitlich beim Lungenfacharzt gewesen, Novolizer - Inhalator und Dymista-Nasenspray verschrieben bekommen.


    Stand heute: Reizhusten ist wieder da. Nasennebenhöhlen zwischenzeitlich sowas von kaputt, jeden Tag Nasenbluten gehabt, Nasenspray auf Hinweis vom Hausarzt erstmal abgesetzt.


    Habe den Novolizer jetzt abgesetzt, da ich Mundsoor davon bekommen habe und immer ein Engegefühl im Hals habe. Bin mir jedoch nicht sicher, dass das damit zuammenhängt, zack kommt der Reizusten direkt wieder.


    In meiner WG, fühle ich mich morgens echt benommen und habe auch gerötete Augen, schlafe denk ich mal unruhig.


    Habe schon die Wohnung auf Schimmelpilze untersucht. Keine sichtbar. Erhöhte Staubbildung ist im Wohnzimmer trotzdem vorhanden.


    Ich bin absolut ratlos, was ich noch machen soll, da ich auch in der neuen WG viel putze und meine Matratze lüfte und Encasing vorhanden sind. Einen Luftreiniger habe ich auch aufgestellt.


    Ich mach viel Sport, habe dabei auch nie Probleme mit den Atemwegen, und meine Ernährung ist soweit auch gut.


    Benutze ich den Novolizer, habe ich keinen Reizhusten, aber so eine Engegefühl im Hals


    Benutze ich ihn nicht, habe ich Reizhusten...


    Ein stiller Reflux wurde zwischenzeitlich ausgeschlossen.


    Habe seit meiner Diagnose im ersten Semester eine Hyposensibilisierung ggn. die Allergie begonnen.


    Und ja jetzt steh ich hier mit meinem Talent, kein HNO-Arzt kann mir so wirklich sagen was ich machen soll.


    Der Lungenfacharzt ist anscheinend auch nicht im Bilde. Es ist eine echte Einschränkung der Lebensqualität, in Meetings muss man sich immer räuspern, man hört sich immer an als wär man krank. Man schläft unruhig, ist dadruch unkonzentriert.


    Falls weitere Fragen bestehen, gerne fragen, bin wirklich über jeden Tipp oder sonst was dankbar... ":/

  • 2 Antworten

    Hallo,


    tut mir Leid, dass ich den alten Thread wieder ausgrabe, aber für den unwahrscheinlichen Fall, dass du doch nochmal reinschaust wollte ich dich fragen, ob du (oder jemand anders) eine Lösung gefunden hast.


    Es verhält sich bei mir nämlich identisch.


    Im Moment nehme ich Budiair und Momegalen, sowie Lora-ADGC gegen den Hustenreiz, der wohl von einer Hausstaubmilbenallergie herrührt. Am Dienstag werde ich das Budiair erstmal absetzen, weil ich auch Mundsoor habe und den dann behandeln werde (ärztliche Anweisung).


    Meine Symptome unterscheiden sich nur darin, dass meine Nase eher zuschwillt als läuft und dass ich mich nicht nur räuspern, sondern heftig husten muss.


    Ich habe leider erst Mitte januar einen Termin beim Lungenfacharzt.


    Es ist wirklich nicht zum aushalten. Man ist davon wirklich stark in der Lebensqualität eingeschränkt.