Vitamine

    Nachstehende Meldung ist eine Weltsensation!


    Endlich gesteht die Wissenschaft jahrzehntelange Fehlbeurteilungen öffentlich ein!


    Im Juni 2002 veröffentlichte der amerikanische Ärzteverband, die American Medical Association (AMA) erstmals die Empfehlung, dass Erwachsene täglich Multi-Vitamin-Kombinationen zur Ergänzung ihrer Ernährung zu sich nehmen sollten.


    Zitat: "Unzureichende Aufnahme von Vitaminen ist offensichtlich ein Grund für die Entwicklung chronischer Krankheiten. Eine große Gruppe der Bevölkerung muss aus diesem Grund als gefährdet eingestuft werden."


    Diese Veröffentlichung ist sensationell, weil die Verabreichung von Vitaminen (und Mineralstoffen) neben der täglichen Nahrungsaufnahme in von der Schulmedizin geprägten Ärztekreisen als verpönt galt.


    Der komplette Text einer MDR-Fernsehsendung kann unter


    http://www.mdr.de/hier-ab-vier/natuerlich-gesund/341373.html


    nachgelesen werden oder per email von mir angefordert werden.


    Ingolf_Klette@t-online.de

  • 3 Antworten

    mein arzt hat mir jetzt gegen immer wiederkehrende pilzinfektionen (zum aufbau der darmflora), die orthomolekulare medizin 'verordnet'. er wendet das in seiner praxis an und hat für mich speziell das orthomed probiot rausgesucht. es soll zum einen die ausreichende versorgung mit mikronährstoffen garantieren und zum anderen mit lactobazillen und darmbakterien die darmflora wieder in ordnung bringen. er konnte zwar nicht versprechen, dass es hilft, aber einen versuch ist es (nach vielem anderen) auf alle fälle wert. nur etwas teuer ist das ganze, da ich es 3 monate lang täglich nehmen muss...

    Vitamin C verlängert das Leben

    (http://surfmed.de - 2002-06-17)


    Vitamin C verlängert das Leben


    Vitamin C (Ascorbinsäure) wird schon lange als Schutzfaktor vor vielen Herz- und Gefäßkrankheiten genannt. Zurückliegende Studien erbrachten aber unterschiedliche Ergebnisse. Ebenfalls war nicht klar, welche Dosis die richtige ist, ob es einen Schwellenwert gibt, oberhalb dessen die Schutzwirkung beginnt. Vitamin C soll als Radikalfänger vor Krebs schützen, sowie die Oxidierung des gefäßschädigenden Cholesterols verhindern.


    Es sollte herausgefunden werden wie Vitamin-C die Gesamt-Sterberate beeinflusst. Dazu wurden 19.496 Menschen zwischen 45 und 79 Jahren aus der englischen Provinz Norfolk per Zufall ausgewählt. In Fragebögen erfassten die Forscher Risikofaktoren, Lifestyle und Vorerkrankungen. Über vier Jahre wurden regelmäßig Vitamin-C-Spiegel im Blut bestimmt.


    Je höher der Vitamin-C-Spiegel im Blut, desto geringer war das Sterberisiko. Schon eine geringe Erhöhung, wie sie durch Aufnahme von 50 Gramm Obst oder Gemüse erreicht werden kann, senkte das Sterberisiko um 20 Prozent. Die Menschen mit den höchsten Blutkonzentrationen an Vitamin C halbierten sogar ihr Risiko gegenüber jenen mit der geringsten Konzentration. Der Zusammenhang zwischen Vitamin C Spiegel und Sterberate zeigte einen nahezu linearen Verlauf.


    Nach statistischer Eliminierung der verschiedenen Risikofaktoren für Krebs und Herzkrankheiten, blieb Vitamin C als unabhängiger Schutzfaktor bestehen.


    Quelle: Kay-Tee Khaw et al. "Relation between plasma ascorbic acid and mortality in men and women in EPIC-Norfolk prospective study" The Lancet 2001; 357: 657-63

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    Re: Vitamin C verlängert das Leben

    Ich wundere mich immer wieder, wie man mit Studien die tollsten Aussagen herbeizaubern kann.


    Die Aussage, daß Vitamin C das Leben verlängert kann aus dieser Studie heraus nicht geschlossen werden.


    Die Studie bestätigt lediglich, daß bei länger lebenden ein erhöhter Vitamin-C Spiegel gefunden wurde. Der Umkehrschluß, daß ein erhöhter Vitamin-C Spiegel zu einem längeren Leben führt, ist unseriös und reine Spekulation, denn dazu hätte man eine (Doppel-)Blindstudie unter kontrollierten Bedingungen durchführen müssen, was per se hier nicht möglich ist.


    Untersucht wurde _nicht_, wie sich die Lebensdauer bei Vitamin-C Zufuhr verändert, sondern es wurde lediglich ein einzelner Faktor aus der gesamten Ernährung herausgegriffen und ein Zusammenhang konstruiert, wo keiner sein muß.


    Tatsächlich nahmen die Probanden ja kein reines Vitamin C bei ansonsten gleicher Ernährung zu sich, sondern Obst und Gemüse. Daß sie damit neben dem Vitamin C Tausende von anderen Vitalstoffen zu sich nahmen, die zum Großteil weder bekannt noch untersucht sind, wurde hier ignoriert. Da damit die Wirkung des Vitamin C nicht einzeln betrachtet werden kann, ist es absolut unseriös zu folgern, daß gerade dieser einzelne Vitalstoff für die lebensverlängernde Wirkung verantwortlich ist. Warum nicht ein anderer der vielen Stoffe? Genauso gut hätte man den Vitamin-E Spiegel oder den Gehalt an bestimmten Flavonoiden messen können und wäre zu exakt dem gleichen Zusammenhang gekommen.


    Es ist seit langem bekannt, daß die lebensverlängernde Wirkung nicht auf einzelne Stoffe zurückgeführt werden kann, einfach weil diese analytische Sicht den komplexen Geschehnissen unseres Stoffwechsels nicht angemessen ist.


    Bekannt ist, daß unsere Lebenserwartung durch die zivilisatorische Ernährung eingeschränkt ist, während der Verzehr von frischer, naturbelassener Nahrung 'lebensverlängernd' wirkt. Welche Stoffe das sind, wird sich aufgrund der Menge und Komplexität nie herausfinden lassen. Das wäre auch nur für Chemiker und Biologen interessant. Für uns Normalbürger ist nur wichtig zu wissen, daß wir durch einfache Änderungen unserer Ernährung länger leben können und daß dieser Effekt nicht durch einzelne Nahrungsergänzungen erreichbar ist.


    In diesem Sinne muß ich einem der anderen Schreiber hier Recht geben: Unsere Gesundheit gibts nicht im Supermarktregal oder in der Apotheke - unsere Gesundheit gibts auf dem Wochenmarkt oder beim Gemüsehändler um die Ecke.


    -- jn