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    Das muß jeder selber wissen. Wichtig ist, daß der Heilpraktiker seriös ist und kein Scharlatan. Solange hier nicht der Name HAMER erwähnt wird, den ja sicher jeder kennt, wird hier nicht über jemanden gelacht. Wenn allerdings der Name HAMER fällt, dann......

    Trastevere schrieb:

    Solange hier nicht der Name HAMER erwähnt wird, den ja sicher jeder kennt, wird hier nicht über jemanden gelacht.

    Muss man HAMER kennen? Mir sagt das jedenfalls nix.

    Ansonsten muss/sollte jede(r) immer auch die ureigene Verantwortung für sich behalten und entsprechend handeln. Nieten gibt es in allen Bereichen, weltweit.


    Lachen über Alternativmedizin und deren Anwendung wäre noch recht human:)z. Da habe ich hier zu Beginn vor 4 Jahren ganz andere Anfeindungen erlebt. So wie ich es momentan wahr nehme, wird der Austausch über Alternativmedizin zumindest geduldet oder gemieden von denen, die nix damit anfangen können.


    Auch mal erfrischend für mich. Sonst bräuchten man ja auch nicht auf Kümmel-Anis-Lebertee usw. hinweisen, nicht wahr ;-D

    die Sache mit dem Krebs ist nicht so einfach, da spielt sich auf molekularer Ebene viel zu viel ab, was wir bis jetzt noch nicht vollständig verstehen.


    jetzt mit einer wurzel oder ähnliches Krebs zu besiegen, halte ich für humbug.


    es geht auch um genetische veranlagung, umwelteinflüsse, etc.


    antioxidantien über obst/gemüse OK. das was darüber hinausgeht, für mich eher nein.

    TimFaber schrieb:

    jetzt mit einer wurzel oder ähnliches Krebs zu besiegen, halte ich für humbug.

    Soweit ich gelesen habe hat das auch niemand befürwortet/behauptet, Krebs nur durch Alternativmedizin besiegen zu können. Das es diese Menschen gibt ist mir bekannt. Hat aber bis jetzt nichts mit dem Austausch über Alternativmedizin zu tun.


    Der Info im EP bin ich übrigens nicht nachgegangen und werde mich damit auch ganz sicher nicht befassen. Jedenfalls nicht, solange keine klipp und klaren Äusserungen des TE folgen.

    Du kennst HAMER nicht? Olivia? Die germanische Medizin und alle Todesfälle? Das glaube ich nicht. Krebstherapien? Soweit mir bekannt ist, darf bei med 1 dieser Name noch nicht einmal erwähnt werden. Ihr müsst das doch wissen.

    Trastevere schrieb:

    Soweit mir bekannt ist, darf bei med 1 dieser Name noch nicht einmal erwähnt werden. Ihr müsst das doch wissen.

    Und warum erwähnst Du es dann?

    Fizzlypuzzly schrieb:
    Trastevere schrieb:

    Soweit mir bekannt ist, darf bei med 1 dieser Name noch nicht einmal erwähnt werden. Ihr müsst das doch wissen.

    Und warum erwähnst Du es dann?

    Als Warnung, damit niemals jemand auf so etwas hereinfällt. Der Vater von Olivia hausiert mit der GM und es gibt noch Heilpraktiker, die diese Medizin!!! praktizieren.

    Wenn Du meinst. Ich sehe das noch etwas anders. Gerade durch diese Hinweise könnten andere erst mal darauf aufmerksam werden und sich erst recht diesem Sumpf widmen.


    Ich habe und werde niemals meine Gedanken in diese Richtung lenken und mich damit befassen. Deshalb ignoriere ich jegliche Infos, die genau auf diesen Müll hinweisen - könnten und das nicht nur in diesem Thread. Mir ist es schon zuviel, hier überhaupt nochmal darauf einzugehen, weil es wieder zur Abwertung der Alternativmedizin kommen kann/könnte.


    Dadurch könnten gepostete positive Erfahrungen u U automatisch wieder untergehen, mMn.

    Und warnen kann man soviel wie man will, die Entscheidung bleibt bei jedem selbst.


    Jedenfalls bin ich hier sofort wieder raus, wenn auch dieser Thread ins lächerliche gezogen bzw. in vehementer Ablehnung oder Anfeindungen übergeht.


    Diskussion und Erfahrungsaustausch sieht für mich anders aus. Muss niemand dran oder mir glauben, nur kann sich auch jede(r) gerne seine süffisanten Mitteilungen klemmen. Ich bin schon lange Erwachsen, weiss um meine Geschichte, mein Leid, meine Erfolge. Die teile ich mehr oder weniger mit. Punkt.

    Der-dessen-Name-nicht-genannt-werden-darf lebt eh nicht mehr.


    Sicher hat TCM, Naturheilkunde...viele gute Seiten aber es ging ja um die Heilung von Krebs. Und das geht einfach nicht "nur" durch Alternativmedizin.

    Soweit ich weiß, werden bei Krebs Mistelpräparate empfohlen - aber als ERGÄNZUNG, nicht als ERSATZ.

    https://link.springer.com/article/10.1078%2F0415-6412-00090Ich bin der letzte, der Naturheilhunde/TCM/ ablehnt und ich finde diese Diskussion auch interessant. Es kommt immer auf die Diagnose an. Es geht in der Fragestellung um maligne Tumore, eine Misteltherapie o.a. ist als Begleittherapie sinnvoll, aber diese heilt die Erkrankung nicht. Die Krebserkrankungen sind ebenfalls zu differenzieren. Ein Pankreaskarzinom wird überwiegend erst diagnostiziert, wenn dieses schon metastasiert hat, daher ist die Prognose schlecht, ein Glioblastom ist nicht heilbar. Ich würde bei vielen malignen Tumoren nicht von Heilung sprechen, sondern eher von einem Langzeitüberleben. Mir sind Patienten bekannt, wo es nach 15 Jahren noch zu einem Rezidiv kam. Jeder hat Verständnis dafür, daß ein Krebspatient, vor allem wenn die Erkrankung kurativ nicht mehr zu therapieren ist, nach dem letzten Strohhalm greift, es geht schließlich um sein Leben. Hier wird Morbus Crohn erwähnt. Zu dieser Erkrankung wird die TCM sogar empfohlen, siehe Link/Springer Medizin. Gingko kann bei Tinnitus ausgezeichnet helfen, es heißt Geduld haben, bei vielen Patienten zeigt sich nach 3 Monaten regelmässiger Einnahme eine deutliche Verbesserung. Lasea Kapseln als Beispiel, enthalten Lavendelöl, die Kapseln wirken beruhigend und schlaffördernd und sind eher zu empfehlen, als ein Schlafmittel, wie Zopiclon, auf Dauer haben Schlafmittel eine sehr hohe Abhängigkeitspotenziale. Das beliebte Johanniskraut tut gute Dienste, dazu sollte man aber wissen, daß dieses in hohen Dosen genommen phototoxisch wirkt. Diese Liste kann man beliebig fortsetzen. Ich persönlich leide unter einer chronischen Erkrankung, seit 15 Jahren, austherapiert. Mir hilft weder die Schulmedizin, noch Naturheilhunde usw., noch ein Placebo Effekt. Ich muß mit meiner Erkrankung leben und vor allem aufpassen, daß ich nicht verzweifle. Ich persönlich würde auch zu einem Strohhalm greifen, nur gibt es für mich keinen.

    Das verstehe ich sehr gut, ich weiß auch um mein Leid, für mich gibt es aber keine Therapie mehr, weder in der Schulmedizin, in der Naturheilkunde , noch sonstwo. Ich muß sehen, daß ich fertig werde und mit meiner Erkrankung leben, helfen kann mir niemand.

    Silbermondauge schrieb:

    Sicher hat TCM, Naturheilkunde...viele gute Seiten aber es ging ja um die Heilung von Krebs. Und das geht einfach nicht "nur" durch Alternativmedizin.

    Soweit ich weiß, werden bei Krebs Mistelpräparate empfohlen - aber als ERGÄNZUNG, nicht als ERSATZ.

    Alternativmedizin ohne die Schulmedizin heilt niemals Krebs oder andere schwere Erkrankungen. Da stimme ich dir voll und ganz zu.

    Im Laufe meines Lebens habe ich fast alle durch Krebs verloren, zuletzt hat der dritte Krebs meinen Mann geschafft. Es gab auch tatsächlich kurzzeitig einen Arzt in der Praxis des HA, der davon überzeugt war das man keine Schulmedizin braucht, wenn man das .... Mittel nehmen würde. Lange war er dort nicht mehr tätig. Man muss also überall mehr oder weniger aufpassen, wer welche Meinung vertritt.


    Alternativmedizin ist in solch schweren Fällen möglich, wenn man sie einsetzt um z.B. Linderung von Nebenwirkungen zu erreichen. Nur muss man ganz fein aufpassen, was man wie zu sich nimmt und zu welchen Zeiten, sonst kann sich das u U auch gegenteilig auswirken. Ich meine damit auch nicht nur die Wirkung von Kügelchen, wie hier manchmal spöttisch vermerkt wird bzw. wurde. Reaktionen kann es immer geben, die ich schmerzhaft selbst erleben durfte.


    Deshalb betone ich stets, Schulmedizin hat grundsätzlich vorrang. Ich bin allerdings durch hartnäckiges Hinterfragen iwann dahinter gekommen, dass nicht jede Methode auch die Richtige ist, bzw für mich gewesen wäre. Was auch für die Alternativmedizin gilt.


    Deshalb liegt die Entscheidung immer bei mir und das letzte Wort habe ich. Denn niemand kennt meinen Körper so gut wie ich. Letztendlich hat sich meine Verbesserung/Stillstand bzw. langsameres voranschreiten durch meine Hartnäckigkeit, mein Wissen und die Zusammenarbeit mit mühselig gefundenen Medizinern auf Augenhöhe ergeben. Heilung gibt es nicht in allen Fällen. Nur wenn Alternativmedizin mir Linderung/Lebensqualität verschafft hat, warum sollte ich sie nicht nutzen?

    Richtig, mein Wissen hilft mir bei meiner Erkrankung nicht.