Cortison Alternative

    Hallo!


    Hat jemand Erfahrung zu Cortison Alternativen?

    So im ersten Google Überblick bin ich auf

    Kurkuma und Bromelain gestoßen.


    Lieben Dank für Antworten:-)

  • 12 Antworten

    Ist nett, kann man nebenbei versuchen. Aber ersetzt niemals ein so wirksames Medikament wie Cortison,

    Über welche Krankheit sprechen wir hier eigentlich, wenn Cortison vermieden werden soll?

    Vielen Dank für deine Antwort!


    Ich würde Cortison nicht ablehnen :_D

    Ich hatte es während eines Colitis ulcerosa Schubs.... Es hatte insgesamt eine sehr positive Wirkung, abgesehen von Heißhunger Attacken....

    Habe momentan nur ganz geringe Beschwerden, fühle mich aber insgesamt "krank" und kraftlos worauf auch das Cortison sehr gut gewirkt hat.

    Daher kommt meine Überlegung.

    Meine Hausärztin kennt das Problem und tippt auf eine Art Rheuma, aber das dauert noch bis ich zur Abklärung einen Termin habe.

    Du weisst schon, dass Cortison nicht mal so genommen werden kann, auch bezügl. auf das Ausschleichen?

    Wenn dir alternative Mittel zusätzlich helfen, ist das ok. Nur beachte, auch hier gibt es Unverträglichkeiten und/oder Nebenwirkungen.

    Ja, dass ist mir bewusst!

    Cortison ohne Empfehlung vom Arzt und entsprechender Begleitung wäre mir das viel zu heikel.

    Hast du selbst Erfahrung mit "alternativen" Mitteln, bzw deren unerwünschten Wirkungen?


    Durch Umzug habe ich leider meinen Arzt wechseln müssen, für den war z.B. Ernährungsmedizin, Pflanzliches etc kein Hokuspokus....

    Ich kenne das auch, muss selbst hin und wieder Cortison nehmen wegen eines akuten Schubes von Morbus Crohn. Ich würde eine Untersuchung von Vitamin D, Zink, Vitamin B12 und Folsäure und Eisen/Hämoglobin anstoßen, falls deine Ärztin (noch besser wäre der Facharzt) die noch nicht vornehmen hat lassen. Bei mir sind die Speicher wegen der Entzündung im Körper oft ziemlich leer. Mein Gastroenterologe testet die Werte immer standardmäßig mit weil wohl viele Patienten mit chronischen Darmentzündungen so geht. Kurkuma habe ich auch schon begleitend zur Cortisontherapie genommen zusammen mit Bosweliasäuren und konnte so das Cortison ziemlich gut nach ärztlichen Plan reduzieren. Ich würde wirklich schauen, dass die Ursache deiner Probleme geklärt wird. Event reicht ja schon das Auffüllen der Vitaminspeicher, wenn da ein nachgewiesener Mangel besteht.

    Cortison dauerhauft, auch wenn das bei rheumatischen Erkrankungen ja eher in Minimaldosis gegeben wird, würde ich vermeiden, so lange wie es geht. Cortison ist für akute Fälle super, aber dauerhaft kann es viel Schaden im Körper anrichten. Alles Gute :)*

    Will es schaffen schrieb:

    Hast du selbst Erfahrung mit "alternativen" Mitteln, bzw deren unerwünschten Wirkungen?

    Ich antworte dir später darauf, weil ich gleich erst weg muss.

    Vielen Dank, seenymphe, für deinen ausführlichen Erfahrungsbericht!


    Ja, ich werde fragen ob die Werte überprüft werden können.


    Eine (latente) Entzündung kann ja auch vorliegen wenn offensichtliche Symptome fehlen, oder?

    Bzw die Symptome unspezifisch (schlapp, müde etc) sind.


    Fizzlypuzzly

    Danke, werde hier nachschauen!

    Will es schaffen schrieb:

    Hast du selbst Erfahrung mit "alternativen" Mitteln, bzw deren unerwünschten Wirkungen?

    Ja habe ich und es hat schon eine Weile gebraucht, bis ich die für mich richtigen Mittel gefunden habe.

    Angefangen habe ich danach zu forschen als ich meine Diagnose Rheuma bekam - nach 20 Jahren Quälerei -. Zu meiner Zeit gab es auch noch nicht die Infos, wie sie heute zur Verfügung stehen.


    Wenn man Mittel für sich findet die Nebenwirkungen lindern können, oder dafür sorgen das man sich besser fühlt, nehme ich immer die Mittel die mir gut tun. Das bedeutet mittlerweile 30 Jahre Erfahrung.


    Grundsätzlich sollten immer die Medikamente genommen werden, die bei Erkrankungen der Arzt verschreibt und zusätzlich die Alternativen gut bedacht werden.


    Beispiel.

    Da mein Immunsystem durch Kortison auf Null gestellt ist, andere Medikamente sind ausgereizt, dürfte ich auf keinen Fall Echinacea nehmen zur Stärkung des Immunsystems. Das würde mich sofort aus den Schlappen hauen.


    Ausserdem habe ich meine Ernährung total umgestellt. Die richtige Ernährung wird mMn zu wenig beachtet. Seitdem ich mich aber mit wenigen Ausnahmen daran halte, bekomme ich so gut wie keine Schübe durch entz. Reaktionen mehr. Kasteien brauche ich mich nicht. Es gibt ein paar Sachen die ich nicht mehr esse, andere weniger und wirklich nur wie angegeben.


    Fisch ist zwar gesund, aber nicht alle Fische sind für mich geeignet und wenn, nicht mehr als 250gr pro Woche. Ausserdem alles frisch gekocht. Seltene Ausnahmen verkraftet mein Körper.


    Und wenn man erst mal lange Zeit von all dem Fast Food, Süsskram usw. abgelassen und sich daran gewöhnt hat, merkt man, spüre ich sofort die ungesunden Anteile. Im Laufe der Jahre wurde die Fertignahrung für mich immer widerlicher.


    Einen wesentlichen Anteil zur Besserung, Linderung erreicht man durch eine gesunde Psyche. Dauerstress ist ein ungesunder Faktor, der nicht unterschätzt werden sollte.

    Erkrankungen der Psyche die eine Therapie erfordern, lasse ich hier mal aussen vor.


    Alles in allem sollte man auch schon darauf achten, wenn man keine großen Probleme hat. Umso wichtiger, wenn sich gravierende Probleme ergeben.


    Ich brauche auch keine Schmerzmittel mehr, höchstens mal eine Kopfschmerztablette wie heute und das nach ca. 2 Monaten. Apo verdienen an mir nicht viel.


    Ich hoffe mein Beitrag hilft dir zu erkennen, was für dich wichtig sein kann.

    Ansonsten frage halt nach.

    Vielen lieben Dank!!!

    Das bestärkt mich darin weiter Ernährungsprotokoll zu führen!

    Zucker ist ganz böse und den habe ich auch schon als Energieräuber festgestellt....

    Als Naschkatze fällt es mir halt manchmal noch richtig, richtig schwer.

    Daher fände ich eine längerfristige Behandlung mit Cortison wirklich unvorteilhaft.

    Habe in der Bücherei die Ausgaben der Ernährungsdocs vorgemerkt und werde dann danach mal einen "Plan" entwerfen.

    Kann ja nur gewinnen!

    Darf ich fragen, welche "Mittel" dir zusätzlich helfen?

    Alles Gute für dich weiterhin :)*

    Toll, dass du deine Beschwerden so gut in den Griff bekommen hast! Es lohnt sich also, selbst ein bisschen zu forschen und zu probieren!

    Erst mal für dich - :)^:)=


    Ich habe ja schon mal öfter den Rat gegeben, Buch zu führen. Du bist die Einzige von der ich jemals gelesen habe, es schon zu führen.:)^

    Ernährungsdocs bieten wirklich hervorragende Möglichkeiten der Ernährung, wie man in den Medien ja auch von vielen bestätigt bekommt.


    Ja, was habe ich für Mittel. Ich schrieb ja schon das ich Rheuma habe und man gab mir damals noch max. 5 Jahre. Von den 15 Leuten die ich kannte, mehr als drei Treffen mit langer Anfahrt waren nicht möglich, habe nur ich es geschafft.

    Ein neuer Rheumatologe nach Umzug, wollte meine Diagnose nicht glauben, musste sie dann nach sehr gründlichen Untersuchungen dann doch bestätigen.


    Meine Haut (Sklerodermie, Kollagenose) war wund an allen möglichen Stellen. Von einer Hautärztin bekam ich eine Salbe verschrieben, die gerade 3x für das Gesicht reichte. Mehr wurde nicht verschrieben.


    So habe ich mich mal mit Urin befasst. Zu der Zeit verfasste Carmen Thomas darüber Bücher. Sie war mit ihrem Auto ständig unterwegs und man konnte sie über Radio hören. Nannte sich wohl - Hallo Ü-Wagen.


    Ich habe mich dann 1 Woche lang mit dem ersten Morgenurin von Kopf bis Fuss eingerieben. Man muss das sofort machen, dann stinkt auch nix. Es roch sogar sehr angenehm, wirklich wie Heu. Nach zwei Wochen waren meine Wunden verschwunden, meine Haut ist heute noch wie Samt, wenn auch faltig;-D


    Eine Zeitlang habe ich Urin mal mit Kaffee zu mir genommen, ich schüttel mich heute noch wenn ich daran denke. Aber ich konnte nicht mehr groß wählen, dafür war keine Zeit mehr.


    Dann kam ich auf die Idee, den Urin zu potenzieren. Ich glaube 1:10 und gab jeden Tag einen Tropfen unter die Zunge. Auch solche Sachen sollte man vorsichtig angehen und bei (heftigen) Reaktion eine kleine Pause einlegen.


    Eigenurin verwende ich heute noch, wenn meine Haut an kleinen Stellen Reaktionen zeigt. Kostet nix, tut nicht weh.


    Dann habe ich es mal mit einer Heilpraktikerin versucht, die mich fast umgebracht hat mit ihren Mittelchen. Sie konnte mit den Reaktionen darauf überhaupt nicht umgehen. Das Thema war dann auch für mich durch.


    Kleine :)D

    Ich habe mich danach dann selbst mal damit befasst und einige Globuli, wie z.B. Nux Vomika, Arnika gehören in meinen kleinen Erste Hilfe Koffer.


    Ich weiss, es wird von vielen abgelehnt, bespöttelt. Aber wenn ich mich bei jeder Verletzung mit Blutergüssen über Wochen quäle, kann es doch nicht verkehrt sein, wenn ich das in ein paar Tagen überstanden habe. Es ist ja auch eine Erfahrung, die ich mind. schon seit 20 Jahren mache.


    Ich nehme die Dosen immer intuitiv, nachdem ich gelernt habe auf meinen Körper zu hören.


    Bereits in jungen Jahren hatte ich immer mal Probleme mit Krämpfen in den Beinen, Füssen.

    Ein Mangel wurde nie festgestellt und auch sonst gab es nie Auffälligkeiten, die man über Rö-Aufn., CT, MRT, EEG, EKG usw. festgestellt hat.


    Ich habe die Probleme in den letzten Jahren immer mal wieder. Und was ich am liebsten zu mir nehme, sind Schüsslersalze. Bei Krämpfen sofort die Nr. 7 und Nr. 3, unter die Zunge gelegt. Hilft mir innerhalb von Minuten.


    Bin ich erschöpft oder auch sonst mal ganz unten, 10x10 die Heiße Sieben über den Tag verteilt. Das ist im Grunde mein Mittel, die Schüßler Salze. Ich habe mich zu Beginn intensiv drei Jahre damit beschäftigt, ein damals noch zu kaufendes Buch ergattert und ausprobiert, ausprobiert.....Ich möchte sie nicht mehr missen.


    Über Nacht habe ich immer ein Stück Seife an den Füßen oder unterhalb der Knie liegen. Eine Weile habe ich das mal gelassen, die Krämpfe waren furchtbar und mehrfach in der Nacht. Da wird alles zu Stein. Und Seife kostet auch nicht die Welt. Wenn sich nachts wieder Krämpfe zeigen, nehme ich ein neues Stück.


    Meine Erkrankung geht auf die Organe und niemand kann sagen, welches Organ zuerst betroffen ist. Natürlich kann nichts meinen Prozess aufhalten, aber von progressiv auf extrem langsam voranschreitend kann kein Arzt begreifen. Auch sieht man mir mein wahres Alter nicht an, ich habe Blutwerte, wo die Ärzte Kulleraugen kriegen.


    Es war ein harter Kampf und ist es teilweise immer mal wieder. Ich habe mich aber immer wieder gefangen, auch durch Psycho- und Ergotherapeutische Behandlung, Begleitung.


    Und in diesem Jahr, sobald das Wetter und mein Zustand es zulässt, werde ich mit meiner Reittherapie weiter machen. Ich werde es wohl nicht mehr schaffen komplett alleine mit dem Pferd zu reiten, aber die Bodenarbeiten mit den Pferden geben mir unglaublich viel Kraft und Freude. Ich hätte mir auch niemals vorstellen können, das überhaupt auszuprobieren.


    So, das war jetz eine ganze Menge. Soviel habe ich äusserst selten geschrieben.


    Vllt kannst Du etwas für dich mitnehmen, jetzt oder später, evtl. kommt für dich auch gar nichts in frage.


    Wichtig ist, war es jedenfalls für mich, immer auf seinen Körper zu hören, sich grundsätzlich vorher zu informieren und dann gucken.


    Ich habe den Kampf Lebensqualität zu erreichen, erreicht. Das konnte ich zu Beginn nur für mich alleine tun, später haben mich einige gute Ärzte und Therapeuten dabei unterstützt.


    Das Forum wird spätestens ab dem 28.02. nicht mehr existieren. Wenn Du noch Fragen haben solltest, dann bitte rechtzeitig.


    Ich wünsche dir das Beste@:)

    Ich danke dir für deine Offenheit und Erfahrungswerte mit denen du meine Sichtweise auf Ganzheitlichkeit und Selbstfürsorge verändert hast :)*


    Ich drücke dir ganz fest, die Daumen, dass du bald wieder mit den Pferden arbeiten kannst @:)

    Alles, alles Liebe und Gute für dich!

    Wirklich beeindruckend was du geschafft hast!