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    Das ist doch Unsinn. Ich bezeichne niemanden als Spinner, nur weil er irgendeine Änderung seines Gesundheitszustandes auf irgendein eingenommenes Mittel zurückführt. Ich hab nur erklärt, daß das im Falle der Homöopathie ein Irrtum ist.

    Doch, Du bezeichnest hier jeden der Homöopathische Mittel (oder andere Mittel aus der Alternativmedizin zu sich nimmt) als Spinner....um mal bei diesem Begriff zu bleiben. Und ich kann dir auch genau sagen warum.


    Ich selbst habe mich vor ca. 20 Jahren und nochmal vor ca. 10 Jahren in Homöopathische Behandlung begeben. Jedesmal woanders. Und auch ich habe extremste Reaktionen erlebt, mit denen die jeweiligen Homöopathen nicht umgehen konnten. Seitdem bin ich mit diesem Thema durch. Und zu dieser Zeit konnte selbst ein Crash mit evtl. eingenommenen Medikamenten ausgeschlossen werden, weil ich keine eingenommen hatte.


    Und wenn Du jetzt erklären würdest, daß das im Falle der Homöopathie ein Irrtum ist, bezeichnest Du mich damit als Spinnerin. Ich hoffe Du verstehst!!!


    Ich gehe davon aus das Du,....was die Alternativmedizin angeht...noch nie eigene Erfahrungen gemacht hast. Sonst würdest Du anders argumentieren. Natürlich kann ich mich auch irren, aber bis jetzt habe ich mich auch hier auf med1 noch nicht geirrt. Lediglich durch eine unglückliche Wortwahl meinerseits kam es zu Missverständnissen. Wofür ich mich auch entschuldigt habe.


    Und ich bitte dich inständig gut zu überlegen, wie Du mir antwortest, wenn Du antworten willst.

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    Das ist doch Unsinn. Ich bezeichne niemanden als Spinner, nur weil er irgendeine Änderung seines Gesundheitszustandes auf irgendein eingenommenes Mittel zurückführt. Ich hab nur erklärt, daß das im Falle der Homöopathie ein Irrtum ist.

    Doch, Du bezeichnest hier jeden der Homöopathische Mittel (oder andere Mittel aus der Alternativmedizin zu sich nimmt) als Spinner....um mal bei diesem Begriff zu bleiben. Und ich kann dir auch genau sagen warum.

    Sag mir mal lieber wo ich das gesagt haben soll, bevor du mir erklärst warum.


    "Alternativmedizinische" Mittel nehm ich übrigens selber.


    Und homöopathische Mittel hatte ich ebenfalls selber schon eingenommen, bevor ich mich genauer damit befasst habe.

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    Sag mir mal lieber wo ich das gesagt haben soll, bevor du mir erklärst warum.

    Ich verweise mal auf die Posts vom 16.02.17 und 17.02.17 und auf den Beitrag vom 12.03.17 von Hundehütte09.


    Die Antwort von dir auf Hundehütte09 v. 12.03.17


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    Hundehütte09


    Mir geht es auch super schlecht durch die Homöopathie.

    Deine Antwort:

    Natürlich hast Du niemanden als Spinner bezeichnet. Habe ich auch nie behauptet, sondern geschrieben

    Zitat

    Und willst Du hier jeden User, der durch die Anwendung von seinen/ihren Problemen berichtet, als Spinner oder sonstwas vorführen?

    Wenn Du dir alles nochmal durchliest, dürfte doch der Zusammenhang klar sein, oder nicht?


    Und es ist eine Tatsache das sich einige User hier in ihrer Verzweiflung nicht mehr äussern, weil sie hier abgekanzelt werden. Wenn sie sich doch noch zu Wort melden, geht es auch fast nur noch darum gegen deine Meinung zu argumentieren, die Du auch vehement verteidigst. Und nicht nur ich nehme deine Antworten als nicht hilfreich zur Kenntnis. Deshalb bliebe nur die Frage, was Du genau mit deinen Antworten bezweckst. Allerdings brauche ich keine Antwort, weil ich dich schon kenne.

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    Fizzlypuzzly


    Und es ist eine Tatsache das sich einige User hier in ihrer Verzweiflung nicht mehr äussern, weil sie hier abgekanzelt werden.

    Hier wird niemand abgekanzelt.


    Wer unter Depressionen leidet, sollte die Ursache nicht in irgendwelchen Homöopathika zu suchen.


    Das ist nämlich eine ernsthafte und unter Umständen sogar lebensbedrohende Krankheit, die unbedingt in wirklich fachkundige Hände gehört.


    Es ist nicht zielführend, jemanden in seinen irrigen Vorstellungen zu belassen, nur damit er nicht beleidigt ist.

    Leute, ein bisschen mehr Verantwortungsgefühl! Es gibt Menschen, die wirklich gesundheitliche Probleme haben. Solche Menschen brauchen echte Medikamente! Pseudomedizin, die es seit 200 Jahren nicht schafft, ihre Wirksamkeit zu belegen, bzw. hunderte Male widerlegt worden ist, ist keine Alternative, wenn man wirklich krank ist!


    Warum sollte man also den "Gläubigen" das Feld überlassen? (Dass @Emotionale Wissenschaftlichkeit und Skepsis "Unglauben" nennt, finde ich sehr bezeichnend. Wie sehr das entlarvt, ist ihr wahrscheinlich selber gar nicht klar.)


    Ich kann nur sagen, informiert euch über das, was ihr schreibt. Informiert euch wirklich! Märchengeschichten und Anekdoten aus Internetforen und von der Pharmalobby protegierte Jubelartikel in Frauenzeitschriften reichen nicht aus!


    Seid auch kritisch bei eigenen Erfahrungen, die können nämlich täuschen.


    Lest Natalie Grams. Das war mal eine von euch, bis sie angefangen hat, richtig über die Sache nachzudenken.

    Ich möchte darauf hinweisen, dass es in diesem Forum explizit um alternativ-medizinische Themen geht, die in ihrer Wirksamkeit nicht zur Debatte stehen sollen. Ein Hinweis, dass bei der Symptomatik ggf. ein andere Ansatz sinnvoll wäre, ist in Ordnung. Aber dann sollte sich die Diskussion bitte wieder um das Thema drehen:


    Hat jemand, der sich mit Homöopathie auskennt oder ggf. selbst anwendet, ähnliche negative Erfahrungen gemacht nach der Einnahme von Globuli?

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    Ich möchte darauf hinweisen, dass es in diesem Forum explizit um alternativ-medizinische Themen geht, die in ihrer Wirksamkeit nicht zur Debatte stehen sollen.

    Sicher steht das zur Debatte. Die Fragestellerin wollte doch wissen, ob Homöopathika ihre Depressionen bewirken können.


    Die Antwort lauet NEIN!


    Und die Begründung wird man wohl auch geben dürfen. Auch wenn sich Homöopathieanhänger dadurch in Glaubensüberzeugung angegriffen fühlen.


    Primär sollte es hier doch wohl darum gehen, Kranken die bestmögliche Auskunft zu geben.

    Ich bin echt am Ende. Ich habe schon viel durchgemacht, war bereits in 2 Kliniken aus denen ich immer noch kranker heraus kam. Ich vertrage keine Antidepressiva, hab auf alle reagiert mit Hautproblemen usw. ICh bereue den Tag an denen ich diese Globulis genommen habe. Mir ging es vorher bedeutend besser. Ich konnte schon wieder am Leben teilnehmen. Momentan geht nichts mehr. Das schlimme an der Sache ist das die Ärzte, die mich mit Homöopathie behandelt haben jetzt nicht mehr erreichbar sind. Dabei wäre es jetzt so wichtig für mich mit denen reden zu können. Echt heftig, wenn es nicht so klappt wie die es erhofft haben wird man einfach fallen gelassen. Jetzt kann ich alleine schauen wie Ich da wieder raus komme.

    Du brauchst einen Therapeuten, der dir hilft, raus zu kommen. Allein wird das nicht klappen und diese sogenannten Ärzte, die nur Zuckerkugeln verschreiben, anstatt konkrete Hilfe anzubieten, brauchst du dafür doch sowieso nicht. Diese Hoch- und Tiefphasen, die sich abwechseln, sind übrigens ganz typisch für eine Depression. Eine Zeit lang geht es besser und plötzlich fällt man in ein Loch. Und nach jeder Hochphase wird das Loch tiefer. Das ist "normal" für diese Erkrankung und hat mit Globulis nichts zu tun.

    Zitat

    Hundehütte09


    ICh bereue den Tag an denen ich diese Globulis genommen habe. Mir ging es vorher bedeutend besser.

    Glaubs mir doch bitte, das ist kompletter Unsinn. Du hast nichts zu bereuen, außer daß du 9,50 Euro für diese Zuckerkügelchen in den Sand gesetzt hast.


    Selbstvorwürfe sind kontraproduktiv. Und in diesem Fall absolut unangebracht.


    Die Globuli haben rein garnichts bewirkt. 0,0. Auch nichts negatives.

    Ihr beiden wollt mich natürlich aufbauen, das ist lieb gemeint.


    Wg. Therapeuten das ist nicht so einfach. Ich hatte eine Psychotherapeutin bei der ich leider nicht wirklich weiter gekommen bin. Es ist schwer jemanden neues zu finden da die Wartezeiten so lang sind. Mein Psychiater ist leider auch nicht für mich da. Ich glaube trotzdem das die ganzen Mittel etwas in mir ausgelöst haben. Es ging so schnell bergab bei mir nachdem ich diese Phosphorus Globulis genommen hatte, das war echt erschreckend. Ich hoffe einfach das ich da so wieder raus komme.

    Depressionen durch Homöopathie halte ich für Unsinn. Du glaubst nicht, wie stark unser Körper auf unsere unterbewussten Hirnsignale reagiert. Wenn ich davon ausgehe, dass ich wegen dem Essen vorhin jetzt schlechte Laune habe und Kopfschmerzen, dann bekomm ich diese auch. Wenn ich etwas nicht möchte erzwinge, dass das bloß nicht auftreten darf, passiert es erst recht.


    Depressionen treten aber nicht kurzzeitig "plötzlich" auf. Das ist ein recht langer Weg, bis man tatsächlich von Depressionen sprechen kann. Falls du schon längere Zeit (1 Jahr aufwärts) von durchgängig schlechter Laune und demotivierender Stimmung geprägt bist, dann empfehle ich Dir, sich professionelle Hilfe zu suchen über deine KK oder im Internet :-)


    LG

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    Es gibt ja die sogannante Erstverschlimmerung, das heißt, dass erstmal die Symptome schlimmer werden und danach verbessert sich dein Zustand. Ich finde das sehr sehr positiv und man kann sehen, dass sowas auch wirkt. Daher denke ich sollte man den ganzen wirklich eine Chance geben und dringend wieder die Homöopathin aufsuchen und weiter machen, damit sich das ganze aus dem System löst und man eine gute und gesunder Zukunft entgegenblicken kann. Wie geschrieben bist du dorthin wegen Beschwerden die dich schon länger bedrücken hingegangen, daher würde ich vorschlagen, dass du weiter machst und alles alte loslöst, auch wenn es zuerst negativ ist.

    Zitat

    fürstselection


    Es gibt ja die sogannante Erstverschlimmerung...

    Nicht durch Homöopathika. Die haben weder positive noch negative Wirkung. Weder dauerhaft noch kurzfristig.


    Bei jedem Krankheitsverlauf gibt es Schwankungen, einen Tag fühlt man sich besser, einen schlechter.


    Und dann ist die Gefahr groß, daß man sich einen kausalen Zusammenhang zu irgendeinem gerade eingenomenen Mittel einbildet.

    Ich bin selbst Skeptiker gewesen, aber in der Not versucht man es evt. doch. Und da gab es nach einigen Fehlversuchen, dann irgendwann doch das passende Mittel in einer LM-Potenz. Wo vorher jahrelang Schulmediziner und Alternativmediziner rumgedoktert haben, war ich innerhalb einer Woche symptomfrei. Ich habe ausgesehen wie das blühende Leben und meine körperlichen Symptome waren weg. Leider habe ich auch das Gegenteil erfahren dürfen, nicht wegen dem falschen Mittel, sondern wegen einer Überdosierung. Ich habe gedacht, ich werde innerlich entzweigerissen über mehrere Stunden, bis dann der Spuk plötzlich vorbei war.


    Dem hilflosen Homöopathen habe ich das erzählt, sowohl das Positive, als auch das Negative. Er hat gemeint, er müsse selbst noch lernen. Das stimmt wahrscheinlich, obwohl man das, was ich als negativ erfahren habe, man dies hätte verhindern können, denn die Dosierung war falsch gewählt, was man im Internet nachlesen kann.


    Bei meinem Bekannten, der überhaupt nicht an Homöoptathie glaubt und der nur einmal mir zu liebe mitgegangen ist, ist eine starke Neurodermitis (Ausschlag) innerhalb weniger Tage verschwunden. Vorher hat er eine jahrelange Arztodyssee hinter sich gebracht, ohne Erfolg. Allerdings sind einige Monate später die Symptome wieder aufgetaucht. Da hat mein Bekannter aber inzwischen selbst herausgefunden hat, welche Lebensmittel für den Ausschlag verantwortlich gewesen sind und hat diese gemieden. Kein Hauttest hat das feststellen können, weil die Reaktion zeitversetzt viel zu spät aufgetreten ist. Einen Langzeittest hat man bei ihm nie gemacht. Erneut ist er aber nicht zu dem Homöopathen gegangen, weil er auch so zu recht kam. Erstaunlicherweise hat er aber die Lebensmittel, auf die er reagiert hat, diese nach der homöopathischen Behandlung, einige Wochen lang, ohne Probleme essen können. Er wusste ja noch nicht, dass es daran liegt.


    Homöopathie hat Wirkungen und Nebenwirkungen. Das man sie unmöglich in Studien beweisen kann, das verstehe ich wiederum gut. Denn viele Homöopathen tappen auch lange Zeit im Dunkeln und probieren einiges aus und sie liegen auch gar nicht so selten daneben. Wie will man da eine gescheite Studie hinbekommen. Bei mir war das auch so gewesen, dass ich nach einigen Fehlversuchen gedacht habe, was für ein Hokospokus.


    Eine Bekannte von mir arbeitet in einer Selbsthilfegrupe für Angst- und Panikpatienten. Ihre beste Freundin ist durch einen Homöopathen, ihrer Meinung nach, komplett versaut worden. Er hat mehrere Mittel gleichzeitig ausprobiert und die Freundin wohl unbedingt heilen wollen. Was am Anfang etwas geholfen hat, ist nachher nach hinten losgegangen. Auch hier war die Psyche danach mehr angeschlagen als vorher.


    Ich selbst benutze die Mittel, die ich inzwischen kenne und die meiner Erfahrung nach, auch eine Wirkung haben, seit Jahren. Sie haben mir so manchen Arztbesuch erspart, was nicht heißt, das ich Ärzte meide. Ich habe einen guten Hausarzt und ich weiß auch, das die Homöopathie nicht alles kann. Ich würde nie eine hohe Potenz von irgendetwas einnehmen, was eine lange Wirkung haben könnte, wie die C-Potenzen oder manche hohe D-Potenzen. LM-Potenzen sollen verträglicher sein und kürzer wirken, wenn sie nicht überdosiert werden. Aber wie gesagt, wenn man nicht dran glaubt . . ., was ich verstehen kann, dann ist es ohnehin egal.