Erfahrungen mit Homöopathie bei Haarausfall?

    Hallo zusammen,


    ich leide schon seit einem Jahr unter ganz extremem Haarausfall :°(


    Ein Arztbesuch letztes Jahr hat "nichts" ergeben bzw. dass das Ganze psychisch bedingt sei (ich habe viele Jahre extreme Belastungen hinter mir, in meinem Leben inzwischen aber radikal "aufgeräumt") – somit hoffte ich, es würde sich mit der Zeit geben....


    Nun ist es seit Anfang Juni wieder ganz furchtbar geworden – ich habe seitdem mind. zwei Drittel meiner Haare verloren. :°(


    Die Untersuchungen haben bis jetzt nichts Handfestes ergeben, auch speziell getestete Hormonwerte sind in Ordnung.


    Nun bin ich vorgestern bei einem ganzheitlich arbeitenden Arzt gewesen – der hat mir nach der Erstanamnese 5 Globuli gegeben (eine 200-er Potenz) und versichert, das Mittel würde sehr schnell wirken....


    Ich selber bin da ja eher skeptisch.... Die Haare, welche jetzt ausfallen, sind doch schon vor Wochen oder Monaten abgestorben und lassen sich eh nicht mehr "festhalten", oder? Hat jemand Erfahrungen?


    Wie schnell sollte das Mittel greifen?


    Die Situation ist leider schon so schlimm, dass ich kaum noch unter Leute gehen mag. :°(


    Ach ja, und zusätzlich nehme ich nun noch Orthomol vital f sowie kolloidales Silizium ein – auch diesbezüglich wäre ich über Erfahrungsberichte dankbar.

  • 19 Antworten

    Hallo Saitanschlingel,


    danke für Deine ausführliche Antwort!


    Ich habe sog. diffusen Haarausfall, also keine haarlosen Flecken und auch keine gerötete/glänzende Haut. Im Gegenteil – die Haut sieht sehr gesund aus.


    Bluttests wurden schon einige gemacht – die waren alle o.k., aber es folgen noch weitere.


    Was die Behandlung betrifft, zielte meine Frage speziell auf die von mir gewählten Wege auf – also Homöopathie, Orthomol vital f und kolloidales Silizium. Ernährung ist übrigens eh schon perfekt, Mangelerscheinungen eher unwahrscheinlich.

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    Hallo Flamma,


    ich hbe das gleiche Problem und das schon seit Jahren. Ich habe saisonell bedingten Haarausfall. D.h. jedes Jahr im Spätsommer bekomme ich diffusen Haarausfall, der einige Monate andauert. Überall liegen Haare, am Schlimmsten ist es nach dem Haarewaschen, da gehen sie Strähnchenweise aus. Ich bin regelrecht in Panik, es waschsen zwar im Frühling einige Haare nach ( man sieht es am Haaransatz) aber das gesamte Haar ist sehr ausgedüünt.


    Der Arzt meint, es wäre noch ein Relikt us der Steinzeit. Meine Blutwerte sind auch OK. Er hat mir schon verschiedene Tinkturen verschrieben, nichts hilft. Ich habe Biotin, Priorin monatelang genommen, hilft auch nicht. Ich kann nur warten, bis es von allein aufhört.


    Zu deinen Medis kann ich leider nichts sagen, kenne sie nicht. Ich wünsche dir eine gute besserung.


    lg


    Claudia

    hallo fiamma,


    seit jahren durchforste ich das internet nach hilfe für haarausfall, habe mich aber noch nie selbst zu wort gemeldet. heute war es mir erstmals ein bedürfnis zu schreiben.


    gleich vorweg, ich habe keine ahnung, ob deine behandlungsmethoden helfen werden.


    ich bin 47 jahre alt und leide seit über 20 jahren an starkem haarausfall. habe alles


    mögliche probiert: kieselerde, brennesseltee, saft aus brennesselwurzeln, schüsslersalz no. 11, priorin, biotin, pantogar, inneov, plantur 39 ... - hat alles nichts geholfen und dafür habe ich sicher ein vermögen ausgegeben.


    habe auch regaine probiert (4x begonnen und nach ein bis zwei jahren wieder aufgehört, obwohl es geholfen hat - aber wer will schon ein leben lang ein "medikament" zu sich nehmen?)


    der grund warum ich heute schreibe ist der, dass mir in den letzten 2 - 3 jahren aufgefallen ist, dass mein haarausfall zwar anlagebedingt ist, aber saisonell bedingt zu einer kathastophe ausartet: beginnt im mai extrem und geht bis in den spätherbst.


    im winter wachsen sie dann zwar wieder, aber es reicht nicht für eine "normale" frisur. habe meine haare meist hochgesteckt, um ein bisschen fülle im hinterkopf vorzutäuschen. momentan ist es natürlich wieder ganz extrem und ich verlasse das


    haus nicht mit offenen haaren (nicht mal zur müllltonne). zur zeit nehme ich nichts ein, da ich nicht wüsste, was helfen könnte.


    Habe erstmals im vorigen jahr von einer studie über saisonell bedingten haarausfall (schweiz) gelesen. hilfe wird dort zwar auch noch nicht angeboten, es wurde aber wenigstens festgestellt, dass es soetwas gibt. ich nehme an, es sind sehr viele personen davon betroffen und hoffe, dass irgendwann etwas dagegen gefunden wird.


    ich hoffe sehr, dass deine behandlung anspricht, da ich mich normalerweise auch homöopathisch behandle und hoffe auf einen positiven bericht von dir.


    alles gute,


    suellen

    Hey!


    Die Homöopathie in höchsten Ehren, aber bei Krankheiten bei denen, aller Wahrscheinlichkeit nach, ein zuviel oder ein zuwenig an Stoffen eine Rolle spielt, kommen wir zu einer Grenze der Homöopathie.


    Weder ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt noch ein zuwenig an diversen Mineralstoffen oder Vitaminen (wie zb. Biotion, das Vitamin B7) kann die Homöopathie ersetzen, genausowenig wie ein insulinpflichtiger Diabetiker mithilfe von Gobuli seinen Zucker senken kann.


    Sollten natürlich andere Ursachen im Vordergrund stehen ist es gut möglich, dass die Globuli die Körpereigenen Regulationsmechanismen anregen können. Grade bei Haarausfall sind aber immer mehrere Faktoren zu berücksichtigen.


    lg

    Hallo suellen!


    Ich entdecke dich in mir wieder.


    Ich habe diese Symptome auch schon seit zig Jahren und bin heuer echt wieder am verzweifeln.


    Es ist der reinste Wahnsinn wie man sich die Haare vom Kopf ziehen kann.


    Und all die, die das nicht haben, sagen immer nur, mach kein Drama!


    Ich habe wie du, auch schon alles unternommen und bin müde neues auszuprobieren.


    Jedes Jahr so im Juni geht es los und dauert echt bis Januar.


    Danach ist es zwar merklich weniger, aber so richtig erholen, tut sich das Haar auch nicht in der Zeit.


    Ich war schon in sämtlichen Kliniken und keiner weiß Rat.


    Bei sais. HA schmunzeln die Mediziner immer.


    Ab und zu hab ich auch das Gefühl, die meinen wir sind verrückt und bilden uns alles nur ein.


    Und solange man noch Haare am Kopf hat, machen die eh nichts.


    Meine Erfahrung!


    Ich hoffe trotzdem das wir dieses Phänomen irgendwann mal nicht mehr haben und sorglos leben können.


    LG Sabine(43J.)

    hallo biene67,


    habe folgende seiten zum sais. HA gefunden:


    1. www.alopezie.de/foren/frauen/index


    unter "sommerhaarausfall" von dense75 beitrag vom 5 july 2010 findest


    du mehrere leidgenossinnen.


    2. haarausfallhilfe.formulieren.de/frauen-und-saisonaler-haarausfall-im-fruhjahr-


    und-sommer


    hier wurde in der schweiz eine studie gemacht, die belegt, dass es diese art von


    HA gibt !!!!!!! und personen, die anlagebedingten HA haben, offensichtlich viel


    stärker reagieren.


    leider wurde "noch" kein mittelchen dagegen gefunden. aber man darf die hoffnung


    nicht aufgeben.


    ich werde es weiter so halten wie jetzt: ca. 1x monatlich das internet durchsuchen


    (und zwar nach: haarausfall frauen saisonal) vielleicht gibt es irgendwann hilfe.


    (und in der zwischenzeit haare hochklammern !)


    liebe grüsse,


    suellen

    Hallo suellen!


    Ja, diese Seite kenn ich. Unter anderen gibt es auch noch die "haarerkrankungen.de".


    Die haben dieses Thema auch schon oft durch.


    Es ist echt schrecklich, mit anzusehen wie täglich die Haare dahingehen und immer fusseliger werden.


    Am schlimmsten ist es bei diesen momentanen Wetter, wenn es regnet und auch so feucht ist.


    Dann hängen sie nur noch.


    LG Sabine

    Hallo Ihr Lieben,


    sorry, dass ich jetzt erst antworte; bin im Urlaub gewesen.


    Leider gibt es keine positiven Nachrichten. Der Haarausfall ist vielmehr noch deutlich schlimmer geworden – evtl. auch, weil die wirksamste meiner Tinkturen vor ca. 10 Tagen zu Ende gegangen ist.


    Der Arzt meinte, es könnte eine Erstreaktion gewesen sein.


    Habe nun nochmals ein neues Mittel bekommen.


    Außerdem halte ich es für möglich, dass es sich um eine Art Vergiftung handeln könnte – ich habe in den letzten Jahren immer wieder mal mit zweifelhaften chemischen Substanzen hantiert (gegen Insekten, Schimmel).


    Morgen mache ich nun noch eine "Ausleitung" per Infusion, ein weiterer verzweifelter Versuch....


    Noch eine Frage am Rande – wisst Ihr zufällig, ob diese Hochpotenzen auch den Zyklus durcheinanderwerfen können? Habe damit nämlich jetzt auch noch Probleme bekommen..... :-/