*schieb*


    Nun habe ich vor einer Woche "Thallium metallicum" (eine 200-er Potenz) bekommen, soll angeblich schnell gegen Haarausfall helfen. Bis jetzt null Besserung erkennbar – vielmehr habe ich zunehmende starke Depressionen, weil ich nicht mehr weit davon entfernt bin, mir eine Perücke zu kaufen..... :°( :°( :°(

    Eine Konstitutionsbehandlung wäre richtig, wie der Behandler auf Thallium kommt schwer nachzuvollziehen außer der Haarausfall wäre nach einer Vergiftung mit Insektengift aufgetreten.


    Depressionen können davon kommen.


    Ehrlich gesagt ich würde die Ursache suchen zuerst (eventuell mit Haaranalyse) Bis dorthin helfen vielleicht gute Zinktabletten (Chelate).

    @ Franca

    Vielen herzlichen Dank für Deine Antwort! @:)


    Ich hatte im Sommer 2008 ein starkes Insektengift verwendet, aber ob das noch "nachwirkt"?


    Jedenfalls war der Haarausfall seit meinem letzten Eintrag die reinste Katastrophe. :°(


    Bin auch schon im Haarstudio gewesen, bekomme ein Oberkopf-Haarteil – sündhaft teuer, aber einen Teil wird die Kasse erstatten (das Attest dafür bekomme ich vom Arzt – eben weil die Lage echt total schlimm ist).


    Zurück zur Homöopathie:


    die sog. Erstanamnese basierte im Wesentlichen auf – und jetzt werdet Ihr mich vielleicht auslachen – meinem Geburtshoroskop (am PC berechnet). Ich habe daraufhin Plumbum Metallicum bekommenm, mit dem bekannten katastrophalen Ergebnis (das ich vielleicht aber auch ohne Globuli gehabt hätte).


    Nachdem ich das erzählte, habe ich Thallium Metallicum ohne weitere Befragung bekommen, das wirke angeblich ganz gezielt gegen Haarausfall.


    Nun, heute war ich wieder dort – und nun endlich sagte auch der Arzt, dass ich eine ordentliche Diagnostik brauche. War zur Haaranalyse, Ergebnisse gibts nächste Woche, außerdem gehe ich nächste Woche zum Endokrinologen.


    Ich nehme – auf gut Glück – ein Nahrungsergänzungsmittel ein, da sind auch Zink und Biotin drin. Pro Tagesportion sind es 9,0 mg Zink und 150 µg Biotin. Reicht das?


    Ganz lieben Dank nochmals!! *:)

    Auch wenn einige in dieser Diskussionsrunde Priorin missen, ich kann es tatsächlich guten Gewissens empfehlen. Bei uns in der Schweiz heisst es Priorin N (weshalb auch immer), ist zwar etwas teuer, jedoch ist das dank der Wirkung zu verkraften. ;-)


    Bei mir muss noch bemerkt werden, dass es nicht sicher ist, ob ich Haarausfall habe oder hatte, da ich dazu neige, mir etwas einzureden, erst 19 Jahre alt bin und es in meiner Familie keinen mit erhöhtem Haarverlust gibt.


    Ich stellte im Spätsommer einen erhöhten Haarverlust nach dem Waschen fest. Mit der Zeit begann ich, ständig in den Haaren herumzuziehen und es kamen halt ständig welche mit. Nicht büschelweise – aber vereinzelt. Da es ja diesen saisonalen Haarausfall wirklich gibt, hatte ich womöglich diesen. Jedenfalls handelte ich schnell – ich besorgte mir Priorin N in der Apotheke und startete die Kur, die mindestens drei Monate gemacht werden muss.


    In der Zwischenzeit besuchte ich meinen Hausarzt, der mir jedoch mitteilte, dass ich nicht einmal Ansatzweise an Haarausfall leiden würde. Aber der konnte ja auch sehen, was ich täglich in den Händen hielt. Zusätzlich liess ich meine Blutwerte checken, welche aber in Ordnung waren – also dies konnte man als Ursache ausschliessen. Auch mein Friseur sagte, alles sei im grünen Bereich. Eigenartig... ":/


    Nach der ersten Packung von Priorin N konnte ich noch keinen wirklichen Erfolg feststellen. Die Haare im Kamm waren nicht mehr ganz so zahlreich, jedoch waren's noch immer genug. Erst mit Beendigung der zweiten Packung konnte ich schliesslich einen Erfolg verbuchen – ich hatte deutlich weniger Haare in der Bürste. Zu Beginn der Behandlung verlor ich täglich um die 80 Haare, nach der zweiten Packung im Durchschnitt noch 25 – 30. Gut, beim Waschen verliere ich noch deutlich mehr, aber das liegt wohl daran, dass ich sie nicht täglich wasche. Ausserdem: Man sagt, 100 Haare, die einem täglich ausgehen, seien normal. Ich werde die Behandlung mit Priorin N in jedem Fall noch zwei bis drei weitere Monate fortsetzen. Es hilft. :)^


    Die Einnahme ist ganz einfach: Man nimmt morgens zwei Kapseln und abends eine weitere. Zusätzlich empfehle ich euch Probase – das ist ein Entsäuerungsmittel, da Haarausfall oftmals durch Übersäuerung kommt. Dies nehmt ihr einmal täglich etwa drei Monate lang.


    Ich wünsche euch alles Gute... @:)

    danke für deine antwort, süße vampirin ;-)


    habe nun mal gegoogelt nach dem priorin n – die ganzen inhaltsstoffe sind in meiner ernährung ohnehin schon reichlich enthalten.


    inzwischen habe ich eine neue homöopathische behandlung begonnen, diesmal mit ausführlicher klass. anamnese – mein letzter hoffnungs-strohhalm......

    Hallo fiamma,


    für Ihre Situation habe ich allergrößtes Verständnis. Seit nunmehr 10 Jahren ist das Thema "Diffuser Haarausfall" bei mir ein Dauerbrenner. Meine Odyssee hier vollständig zu erzählen wäre zu lang und hilft ja auch nicht weiter. Jedenfalls sind bei mir aufgrund einer guten homöopathischen Behandlung wieder Haare gewachsen und das, nachdem ich zwei Jahre lang fast gar keine Haare mehr hatte.


    Erst beim dritten Homöopathen hatte ich Glück – das Wesentliche bei einer solchen Behandlung ist, daß der/die Homöopath/in Sie in Ihrem ganzen Wesen und mit allen sonstigen Erkrankungen und Merkmalen wirklich richtig einschätzt und dann mit viel Erfahrung und Sachkenntnis das richtige Mittel in der richtigen Potenz herausfindet.


    Mit einem Geburtshoroskop ist das nicht zu schaffen und welches Mittel bei welcher Person bei Haarausfall hilft, ist auch individuell.


    Bei mir waren das damals sehr hohe Potenzen und da der Haarausfall bei weitem nicht mein einziges Problem war, richtete sich die Behandlung erst einmal auf andere Dinge. Wenn die wieder ins Lot kommen, fangen die anderen Probleme (wie der Haarausfall) auch an, sich zu bessern.


    Doch ich möchte Ihnen Mut machen. Es ist grundsätzlich durchaus möglich, auf diesem Wege große Erfolge zu erzielen, wo die Schulmedizin machtlos ist. Im Zweifelsfalle muß man jedoch einige Zeit Suchen um den richtigen Fachmann/Fachfrau zu finden.


    Ich hatte nach zwei Jahren Behandlung wieder richtig dichtes Kopfhaar – Sie können sich vorstellen wie toll das war.


    Leider konnte ich mir die teuren Behandlungen aufgrund meiner wirtschaftlichen Situation allerdings nicht mehr leisten und innerhalb von nur einem Jahr sind meine Haare dann auch wieder ausgefallen......


    Es würde mich sehr interessieren, wie es Ihnen und Ihrem Kopf inzwischen ergangen ist. Wenn Sie Lust haben, berichten Sie doch einmal.


    Alles Gute für Sie!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    ** an Cicerion:


    Tut mir leid, Cicerion, daß ich Ihnen in Bezug auf die Hormonstörungen nicht beipflichten kann.


    Es gibt Grenzen der homöopathischen Behandlung, ganz klar – doch hormonelle Störungen sind sehr wohl homöopathisch zu beeinflussen – nachweislich.

    @ Glatzeisnichschön

    ui, das ist ja mal ein richtig mutmachender beitrag, vielen lieben dank dafür! @:) . ich hätte aber gedacht, wenn die hom. behandlung so richtig tiefgreifend ist, müsste die gute wirkung anhalten – oder wurde sie sozusagen abgebrochen (z.b. wegen der kosten)?


    wie lange hat es zu beginn gedauert, bis der haarausfall zumindest gestoppt wurde? dass es dann noch eine gewisse zeit dauert, bis die haare nachgewachsen sind, ist klar....


    waren/sind die ursachen ebenfalls in erster linie psychisch bedingt, oder gibt es konkrete "beweise" für körperliche ursachen. fragen über fragen.....


    zu meinem genaueren behandlungsverlauf (es hat schwere rückschläge gegeben, aber ich gebe – zumindest vorerst – nicht auf) schreibe ich was per pn!


    würde mich sehr freuen, eines tages auch eine schöne erfolgsgeschichte schreiben zu können.


    ihnen drücke ich die daumen, dass sie vielleicht doch noch die behandlung wiederaufnehmen können und damit erfolg haben. dass es funktionieren kann, haben sie ja bereits eindrucksvoll erlebt! :)*

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