Frage zur Einnahme von hömopathischen Arzneimitteln

    Hallo!


    Ich habe eine Frage: Kann ich 2 hömopatische Arzneimittel gleichzeitig einnehmen? Diese 2 Arzneimittel sind:


    - Arnica D6


    - Calcium-Phosphoricum


    Ist das möglich oder eher nicht so gut? Ich muss beide Arzneimittel 3 mal Täglich einnehmen!


    Wer kann mir da weiterhelfen? Danke schon im Voraus!


    Gruß


    marcelul

  • 19 Antworten

    ich glaube, dass müßte klar sein, dass man die nicht gleichzeitig in den Mund nimmt. Ein Abstand von ner Stunde ist schon besser, wenn ichs aber eilig habe, warte ich auch nur 10 Minuten. Mußt Du aber selber sehen wie Du damit zurechtkommst.

    Zitat

    Kann ich 2 hömopatische Arzneimittel gleichzeitig einnehmen? Diese 2 Arzneimittel sind:


    - Arnica D6


    - Calcium-Phosphoricum

    Die Einnahme zweier homöopathischer Mittel widerspricht der klassischen Homöopathie. Es kann nur Unruhe in das Geschehen bringen!

  • Dieser Beitrag wurde gelöscht, Informationen über den Löschvorgang sind nicht verfügbar.

    kommt drauf an

    Hi


    Wenn du dich in einer klassisch homöopathischen Behandlung befindest, darfst du die Mittel nicht gleichzeitig einnehmen, denn dies bringt laut der Theorie Unruhe in den Körper rein.


    Befindest du dich in einer "normalen" Naturheilkundlichen Behandlung sollte es kein Problem sein, allerdings wäre doch für so eine Frage genau dein HP zuständig (?!)

    Die Frage ist ja wie definiert man klassisch-homöopathische Ausbilung?! Bin bei einem klassischen Homöopathen und bekomme auch manchmal 3 Mittel und fühle mich pudelwohl damit - möchte auch auf keines verzichten.

    an esdasnanu

    Ganz einfach:


    die klassische Homöopathie basiert darauf dass IMMER nur ein Mittel gegeben wird :-)


    Dies wird begründet durch die erste der drei Säulen der Homöopathie: Ähnlichkeitsprinzip


    Diese besagt, dass man das EINE Mittel sucht, welches beim gesunden Menschen die körperlichen, emotionalen und geistigen Symptome hervorruft wie sie der Patient zeigt.


    In der heutigen Zeit kommt es immer seltener vor, dass ein Patient zu 100% ein Mittel representiert, jedoch ist immer eines die oberste Schicht, und die gilt es zu finden, abzutragen und erst dann das nächste Mittel zu geben. Genau darin besteht die grösste Schwierigkeit dieser Therapie...


    Wenn du also von deinem Behandler mehrere Mittel bekommst, ist das zwar Naturheilkunde mit homöopathisch hergestellten Mitteln, aber keine Homöopathie


    Bila

    Ich glaube da würde Dir mein Homöopath sehr widersprechen ;-D


    Denn wenn nun das Mittel das genau zu dem Zustand paßt, aber nicht wirkt, weil eine Blockade vorhanden ist, dann soll die Blockade behandelt werden und das Mittel dazu, warum soll der Patient unnötig leiden. Leider íst es nicht mehr so, dass immer nur ein Mittel ausreicht, durch andere Umstände, Blockaden, Miasma aktiv usw. ist es manchmal nötig mehrere Mittel zu nehmen.

    Und wie sagte Vithoulkas so schön: Ein Homöopath, der viele Mittel gleichzeitig oder Komplexmittel einsetzt, gleicht einem Menschen, der viele verschiedene Radiosender gleichzeitig einstellt und hofft, dann eine Symphonie zu hören....

    @esdasnanu

    Les doch bitte was ich geschrieben habe!


    Habe nie behauptet, dass man im Laufe einer Behandlung immer nur ein und dasselbe Mittel gibt.


    ABER: man gibt immer nur eines auf einmal (was bedeutet mit mehreren Wochen bis Monaten Zeitabstand).


    Ausnahmen gibts nur bei akuten Krankheiten, da gibts schon mal was zwischendrin. Aber auch hier: keine Kombinationen.


    Natürlich lässt man keinen Patienten leiden, jedoch löst man das Leiden nicht (zumindest in der klassichen Homöopathie nicht) mit der Schrot-Schuss-Methode ;-)

    Ich habe schon gelesen was Du geschrieben hast! Du hast geschrieben das Du nur 1 Mittel gibts, ist ja logisch das man über Jahre nicht mit einem Mittel auskommt. Von ich rede, vielleicht solltest Du lesen was ich schreibe, ist das man Blockademittel zum Akutmittel gibt.


    Ich hab noch 2 Fragen:


    1. Wie! Du gibst 1 Mittel und wartest dann mehrere Wochen oder Monate?!


    2. Was machst Du, wenn der Patient zum Beispiel akutem Rheumaschmerz hat und Rhus tox. bräuchte, das aber nicht hilft, weil eine Blockade durch Cortison vorliegt?!

    1. ja genau das tue ich. In einer chronischen Behandlung warte ich mindestens 4-6 Wochen nach der ersten Gabe bis ich eine Folgekonsultation mache (ausser de Patient hat das Mittel in der Plusmethode bekommen, da gibts Rücksprache nach 2 Wochen). Nur nach so einer langen Zeit kann ich beurteilen ob und was das Mittel gemacht hat und werde nicht verblendet durch gute und schlechte Tage.


    2. wenn es nicht hilft ist der erste Gedanke erstmal dass es das falsche Mittel war und nicht, dass etwas blockiert. Wenn ich aber ganz sicher bin und demnach eine Blockade durch ein Medikament vorliegt (auch dafür gibts bestimmte Kriterien und man kann nicht einfach sagen: es hilft nicht also ist es blockiert) dann gebe ich es in einer anderen Frequenz.


    Und falls das auch nicht hilft verwende ich andere, nicht homöopathische Methoden, die machen weniger Schaden als mehrere Mittel zur falschen Zeit gegeben...

    Gut, wenn Du damit Erfolg hast. Man muß sich ja mit seiner Art der Verordnung wohlfühlen.


    Kann nur anhand von mehreren Beispielen in meiner Familie und im Bekanntenkreis sagen, das diese Art der Verordnung nicht bei allen hilft. Die Mittel haben ja unterschiedliche Wirkungsdauern, bei meiner Tochter zum Beispiel wirken die Mittel meisten 8 Stunden und dann kann ich zusehen wie der alte Zustand zurückkommt, am besten zu hören bei Husten. Also bei ihr hätte man so keine Chance. Ich habe auch Bekannte die so behandelt worden sind und die dann das Vertrauen in die Homöopathie verloren haben, da diese nicht kontinuierlich geholfen hat. Diese wollten dann wieder zum Arzt gehen... habe sie dann aber überredet erstmal einen anderen Homöopathen auszuprobieren... und sie sind begeisterte Fans geworden. Vielleichst solltest Du das mal überdenken, da Du ja dann auf andere Methoden ausweichst. Aber gut, wie dem auch sei, Du mußt Dich mit der Verordnungsweise wohlfühlen. Aber auch Hahnemann gab seine Mittel täglich.


    Aber zur eigentlichen Frage "Homöopathische Impfung"


    Die Homöopathie besitzt den einzigartigen Vorteil, krankmachende Agenzien spezifisch aufzulösen. Alle Krankheiten, vor allem die Infektionskrankheiten, haben auf der energetischen Ebene ein ganz bestimmte Form, auch Muster oder Struktur, genannt. Jeder Mensch trägt diese Formen, manche stärker manche schwächer ausgeprägt, in sich. Wenn das Immunsystem die Aktivierung dieses Musters nicht mehr verhindern kann, setzt die Krankheit ein. Aufgrund dieses Ähnlichkeitsprinzips haben die Homöopathen bestimmte Mittel herauskristallisieren können, die in der Lage sind, ein spezifisches Krankheitsmuster aufzulösen. So kann für jede Infektionskrankheit ihr eigenes propylaktisches Mittel bestimmt werden. Wird dieses Mittel von einem gesunden Menschen eingenommen, dann wird das krankmachende Muster soweit abgeschwächt, daß sein Immunsystem über einen gewissen Zeitraum keine Probleme hat, die Aktivierung dieses Musters zu verhindern. Die "homöopathische Impfung" wirkt, weil wir das Muster was die Nosode beinhaltet schon in uns haben.

    Gut, wenn Du damit Erfolg hast. Man muß sich ja mit seiner Art der Verordnung wohlfühlen.


    Kann nur anhand von mehreren Beispielen in meiner Familie und im Bekanntenkreis sagen, das diese Art der Verordnung nicht bei allen hilft. Die Mittel haben ja unterschiedliche Wirkungsdauern, bei meiner Tochter zum Beispiel wirken die Mittel meisten 8 Stunden und dann kann ich zusehen wie der alte Zustand zurückkommt, am besten zu hören bei Husten. Also bei ihr hätte man so keine Chance. Ich habe auch Bekannte die so behandelt worden sind und die dann das Vertrauen in die Homöopathie verloren haben, da diese nicht kontinuierlich geholfen hat. Diese wollten dann wieder zum Arzt gehen... habe sie dann aber überredet erstmal einen anderen Homöopathen auszuprobieren... und sie sind begeisterte Fans geworden. Vielleichst solltest Du das mal überdenken, da Du ja dann auf andere Methoden ausweichst. Aber gut, wie dem auch sei, Du mußt Dich mit der Verordnungsweise wohlfühlen. Aber auch Hahnemann gab seine Mittel täglich.

    Tja, wie ich schon geschrieben habe: man unterscheidet die Behandlung von akuten und chronischen Krankheiten.


    Natürlich wart ich keine 6 Wochen nach der Mittelgabe, wenn es was Akutes war. Diese Zeitangabe hat sich rein auf die (wie ich auch geschrieben habe) chronische Behandlung bezogen.


    Auch habe ich geschrieben, dass es wohl viele Fälle gibt wo man das Mittel täglich gibt. Vor allem bei Leuten, welche täglich Medikamente nehmen oder wirklich schwer krank sind.


    Die von Hahnemann angewendete tägliche Gabe desselben Mittels in derselben Potenz wird heute aber nicht mehr oft gemacht, da die Gefahr des Auslösens einer Arzneimittelprüfung (denn genau so macht man die ja!) zu gross ist. Deswegen benutzt man heute meist die Plusmethode. Da wird eine Gabe in einem Fläschchen jeden Tag aufgeschüttelt und jeden tag eingenommen.


    Was ich gesagt habe zum Ausweichen auf andere Methoden hat sich rein auf die Behandlung akuter Krankheiten bezogen und auch da (wie ich geschrieben ahbe) nur, wenn ich nach 2-3 Mitteln das richtige nicht getroffen habe. Andere Methoden deswegen weil die weniger Unruhe in den Organismus bringen als viele falsche Mittel.


    Natürlich kannst du gute Erfolge haben mit mehreren Mitteln gleichzeitig einnehmen, genauso wie du aber auch die Krankheiten unterdrücken kannst und deswegen die Symptome weggehen.


    Ja, auch in der Homöopathie kann man sehr sehr gut unterdrückend behandeln!


    Da die Mittel alle für sich eine ganz besondere Schwingung haben, welche durchaus mit anderen Mittelschwingungen interferieren (Gesetz der Physik), gibt es für mich nur dann die Möglichkeit mehr als ein Mittel gleichzeitig (oder auch einen Tag verschoben) zu nehmen, wenn diese Mittel auch zusammen geprüft worden sind (also Arnzeimittelprüfung am Gesunden plus Erprobung am Krankenbett). Dann würde diese Methode nämlich wieder den drei Säulen (Ähnlichkeit, Arzneimittelprüfung und Erprobung am Kranken) entsprechen.


    Schon wieder wären wir beim Grundthema: will niemandem seine Methoden streitig machen, finde es aber nicht in Ordnung wenn was unter dem Namen klassische Homöopathie postuliert wird, was einfach keine ist.