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    kaulli


    Ein Psiram Mitarbeiter packt aus: ..

    Lass doch die Ablenkungsmanöver.


    Hier gehts um Homöopathie und nicht um Psiram.


    Psiram ist nicht dafür verantwortlich, dass den Homoöpathen kein Wirkungsnachweis gelingt.

    Zitat

    Das sagte der Arzt Dr. med. Walter Mauch, der auch festgestellt hat, dass Aluminium in den Deos schädlich ist und wurde anfangs auch belächelt, wer nimmt heute noch Deos mit Aluminium ???

    Ich und Millionen andere. :=o


    Um beim Thema zu bleiben, Globuli komplett verbieten, nein, sollen die Leute eben teure Zuckerkügelchen kaufen wenn sie meinen.


    Aber un der Apotheke hats meiner Meinung nach nix verloren und Krankenkassen sollten da auch nix erstatten. Da können sie das Geld auch gleich aus dem Fenster werfen.

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    Nanni77


    Aber un der Apotheke hats meiner Meinung nach nix verloren

    Da seh ich das geringste Problem. Apotheken verkaufen ja auch Bonbons.


    Der eigentliche Skandal ist aber die staatliche Apothekenpflicht für Homöopathika. Auf Druck der Homöopathielobby.


    Damit wird dem unbedarften Kunden eine gewisse Gefährlichkeit suggeriert. Und aus der Gefährlichkeit wird natürlich auf grundsätzliche Wirksamkeit geschlossen.

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    Aber un der Apotheke hats meiner Meinung nach nix verloren und Krankenkassen sollten da auch nix erstatten. Da können sie das Geld auch gleich aus dem Fenster werfen.

    Ich hätte kein Problem damit, wenn ich dann auch nichts in die Kassa für synthetische Medikamente der Pharmafirmen einzahlen muss.


    Ich nehme ohnehin nur pflanzliche und homöopathische, die ich alle selber zahle.


    Ich bräuchte dann nur eine Versicherung für Notfallmedizin, leider geht das nicht.

    Das sehe ich sowieso als das grösste Problem:


    Menschen, die an die Komplementärmedizin glauben, sollen alle Behandlungen und homöopathische Mittel und Kräuter selber bezahlen und dann aber schon in die Gemeinschaftskasse für die Pharmaindustrie einzahlen. Warum?

    Zitat

    kaulli


    Menschen, die an die Komplementärmedizin glauben, sollen alle Behandlungen und homöopathische Mittel und Kräuter selber bezahlen und dann aber schon in die Gemeinschaftskasse für die Pharmaindustrie einzahlen. Warum?

    Es gibt keine "Gemeinschaftskasse für die Pharmaindustrie".

    Weil kein homöpathisches Mittelchen Knochenbrüche, Blinddarmdurchbruch, Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenversagen, Hirntumoren, Lungenkrebs, Leukämie, Frühgeburtlichkeit, Schädel-Hirn-Trauma, traumatische Wirbelverletzungen etc. etc. etc. heilen kann. Das, wo du dir eine Wirkung einbilden kannst, sind in der Regel kleine Wehwehchen, deren schulmedizinische Behandlung sowieso kaum etwas kostet. Alles, was richtig teuer ist, braucht Schulmedizin und die Krankenversicherungspflicht gibt es, damit die Leute nicht der Allgemeinheit zur Last fallen, indem sie ohne Krankenversicherung Kosten für die Folgen eines schweren Verkehrsunfalls oder Herzinfarkts in Höhe von vielen Tausend Euros produzieren.

    ayasha, liest du eigentlich nur die Hälfte? Ich hab doch geschrieben:

    Zitat

    Ich bräuchte dann nur eine Versicherung für Notfallmedizin, leider geht das nicht.

    Ich bin ja nicht gegen die Schulmedizin, sondern gegen die Monopolstellung der Pharma.


    Broderick


    Natürlich gibt es die "Gemeinschaftskasse für die Pharmaindustrie".


    Wenn ich krank bin, kann ich doch innerhalb der Krankenkasse keine alternative Methode wählen.

    Zitat

    Das, wo du dir eine Wirkung einbilden kannst, sind in der Regel kleine Wehwehchen, deren schulmedizinische Behandlung sowieso kaum etwas kostet.

    Hast du die vielen chronischen Krankheiten absichtlich vergessen, wo es keine schulmedizinische Heilung gibt, nur Symptombekämfung, aber durch ganzheitliche Methoden sehr wohl? Ich spreche da aus eigener Erfahrung.

    Natürlich kannst du von der Krankenkasse nicht erwarten, dass sie dir alles zahlt was dir gerade einfällt. Das wär ja noch schöner. Sie zahlt dir keine "Methoden", deren Wirksamkeit sie für nicht erwiesen hält.


    Und das wäre ja auch verantwortungslos den anderen Mitgliedern gegenüber. Ich würde mich schön bedanken, wenn ich auf einmal höhere Beiträge zahlen müsste, nur damit Anderen irgendwelche dubiose Esoterik finanziert wird.


    Eine "Gemeinschaftskasse für die Pharmaindustrie" ist die Krankenkasse trotzdem nicht.


    Sie ist für ihre Mitglieder. Für deren Behandlung mit Methoden, die ein Mindestmaß an Wirksamkeit erwarten lassen.

    Zitat

    kaulli


    Ich bin ja nicht gegen die Schulmedizin, sondern gegen die Monopolstellung der Pharma.

    Die gibts garnicht. Arzneimittel werden von verschiedenen Herstellern hergestellt.


    Und wer auch immer Arzneimittel herstellt, der gehört damit automatisch zur "Pharmaindustrie".

    Zitat

    Und wer auch immer Arzneimittel herstellt, der gehört damit automatisch zur "Pharmaindustrie".

    Wenn jemand eine Teemischung herstellt, gehört er nicht automatisch zur "Pharmaindustrie", der Tee darf einfach nicht als Arzneimittel bezeichnet werden, was aber nicht bedeutet, dass ein Tee nicht gesund machen kann.

    Wenn ich von der Pharmindustrie spreche, meine ich die chemische Pharmaindustrie, die seinerzeit grösstenteils aus der synthetischen Farbstoffindustrie im 19. Jahrhundert entstanden ist, als Beispiel Bayer mit den Unternehmensbereichen Gesundheit, Agrarchemie und Kunststoffen.


    Das erste Pharmaprodukt war der synthetische Fiebersenker Phenacetin, dann folgte Aspirin, dann das erste synthetisch hergestellte Insektizid Antinonnin zur Bekämpfung der Nonnenraupe.


    Diese Firmen sind inzwischen so mächtig, dass wenn du zum Arzt gehst, natürlich nur mehr chemische Mittel auf Rezept bekommst, natürliche Kräuter musst du selber kaufen. Nebenbei machen sie durch geschicktes Marketing Glauben, dass überhaupt nur chemische Mittel wirken und Kräuter nur "Wehwehchen" lindern.


    Nun sollen auch Globulis ausgeschalten werden, weil sie zunehmend Konkurrenz werden und nicht, weil sie nicht wirken würden.

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