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    lonalao


    im moment fühlen sich viele homöopathie- gegner bestärkt, weil das verbot ihre linie scheinbar stützt.

    Welches Verbot denn?


    Weder verdünntes Wasser noch Zuckerkügelchen werden verboten.


    Und selbst wenn, welche "Linie" sollte das dann stützen?

    Zitat

    Dass eine unterlassene oder verzögerte wirksame Behandlung, weil es der Patient erstmal mit Homöopathie probiert, sehr gefährlich sein kann, das liegt auf der Hand.


    Dafür braucht man keine Studie.

    Und dafür, dass ich merke, dass sowohl bei bei meinem Mann und mir als auch bei unseren Haustieren die Homöopathie eindeutig wirkt, benötige ich ebenfalls keine Studie. Dass die Kinder unseres Zahnarztes ihre schwere Neurodermitis erst nach Einleitung einer homöopathischen Therapie komplett los wurden, konnte jeder von uns sehen. Auch dafür sind keine Studien nötig. ;-)


    Die angebliche Gefährlichkeit ist ein geradezu lächerliches Argument. Um ein vielfacher gefährlicher ist m.E., wenn der Patient erst einen Haufen rezeptfreier Schmerzmittel oder andere Mittelchen einpfeift, ehe er zum Arzt geht und eine vernünftige Diagnostik durchführen lässt. Frag' doch mal in der nächstgelegenen Apotheke, was die am häufigsten verkauften Medikamente sind. Ich verrate es Dir: Schmerzmittel als Pillen oder Salben, Schlafmittel, Abführmittel und auch Appetitzügler - allesamt sind auf die Dauer wirklich gefährlich.


    Jemand, der eine wirklich ernsthafte Erkrankung hat, geht damit aber i.d.R. zum Arzt oder kommt direkt ins Krankenhaus. Verweigert sich ein schwerer erkrankter Mensch, so ist dies seine eigene Verantwortung. Hier darf dann tatsächlich erst eingegriffen werden, wenn die Person "selbst- und/oder fremd-gefährdend" agiert oder aber hilflos ist bzw. in akuter Lebensgefahr schwebt.


    Homöopathische Therapien sind vor allem bei banalen Infektionen/Verletzungen oder auch als ergänzende Therapien bei chronischen, schulmedizinisch unzureichend behandelbaren Leiden angebracht. Kein normal denkender Mensch würde auf die Idee kommen, z.B. eine akute Blinddarmentzündung, eine Lungenembolie, einen Herzinfarkt oder Knochenbrüche nach einem Unfall "erst mal" homöopathisch zu behandeln.


    Ich habe absolut keinen Bock darauf, mich von einer EU-Kommission auf absolut sinnlose Weise bevormunden zu lassen, Millionen anderer Menschen geht es genauso, und vor allem hierum geht es.

    Wahrscheinlich haben nicht mal die Hälfte aller Homöopathieprodukte die Wirkstoffe tatsächlich gesehen, deren Energie sie angeblich tragen. Man kann es sowieso nicht prüfen und die EU winkt es einfach durch. Das macht es dem Vertrieb natürlich unglaublich leicht, wenn von niemandem ein Nachweis gefordert wird. Es ist mir unbegreiflich wie man auf so einen Schwindel reinfallen kann und wie vehement ihr das hier auch noch verteidigt. Gleichzeitig wird dann noch auf die böse Pharmalobby geschimpft, die sich nur bereichern möchte. Diese Aussage ist einfach so unlogisch unter den gegebenen Bedingungen.


    Aber ihr habt schon recht. Ein mündiger Bürger sollte für sich selbst entscheiden können ob er lieber auf Homöopathie schwört oder sich Schulmedizinisch behandeln lässt. Das wirft dann die Frage auf, ob zumindest ein Verbot für Tiere und kleine Kinder Sinn macht, denn diese können nicht für sich selbst entscheiden.

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    Monsti


    Und dafür, dass ich merke, dass sowohl bei bei meinem Mann und mir als auch bei unseren Haustieren die Homöopathie eindeutig wirkt, benötige ich ebenfalls keine Studie.

    Natürlich brauchst du die, wenn du wirklich wissen willst,was die Besserung hervorgerufen hat.


    Und du hast sie ja sogar selber durchgeführt: Du hast irgendwas eingenommen, registrierst deinen Zustand danach und ziehst daraus Schlussfolgerungen.


    Das ist nichts anderes als eine Studie.


    Nur methodisch miserabelst durchgeführt, extrem subjektiv ausgewertet, und daher ohne jede Aussagekraft.


    Bei einer sorgfältigen und ernstzunehmenden Studie hättest du bemerkt, dass keinerlei Zusammenhang besteht zwischen dem Gesundheitszustand und der Einnahme eines Homöopathikums.


    Der wäre nämlich exakt der selbe gewesen, wenn jemand unbemerkt pures Wasser in das Fläschchen gefüllt hätte.

    Macht ja auch einfach absoulut keinen Sinn warum ein Mittel stark verdünnt besser wirken soll als das pure pendant. Also selbst wenn die Information noch getragen werden sollte, ist doch im puren Mittel viel mehr dieser Information vorhanden.

    Ich bin immer mehr der Meinung, dass Heilungsprozesse eine sehr individuelle Angelegenheit sind. Broderick, wie kannst du mir erklären, dass die schulmedizinischen Medikamente, die wissenschaftlich erwiesen eine Linderung bringen, dies bei mir nicht tun? Da hilft mir keine wissenschaftlich abgesicherte Studie, wenn es bei mir keine Wirkung zeigt. Für mich sind die ärztlichen Behandlungen zum Teil auch ein Herumprobieren, was denn passen könnte.


    Wenn eine Heilung mit Hilfe von Homöopathie nur aufgrund des Placeboeffekt geschehen sein sollte, dann nehme ich den mittlerweile gerne mit. Ich finde es ja interessant, dass mein Körper mir sagen kann, wann er das homöopathische Placebo nicht mehr braucht. Mir ist mittlerweile auch bewusst, wann es mehr Sinn macht, zum Arzt als zum Heilpraktiker zu gehen. Beim Heilpraktiker laufen bei mir eher Sachen, die unter dem ärztlichen Radar laufen; man würde es vielleicht als Befindlichkeitsstörungen bezeichnen.

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    Macht ja auch einfach absoulut keinen Sinn warum ein Mittel stark verdünnt besser wirken soll als das pure pendant. Also selbst wenn die Information noch getragen werden sollte, ist doch im puren Mittel viel mehr dieser Information vorhanden.

    So etwas kann nur jemand schreiben, der sich noch nie mit dem Wesen der Homöopathie beschäftigt hat. Schon mal was vom "Similia similibus curentur" gehört?

    @ Broderick

    Aha ... %-|

    @ sugarlove

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    Macht ja auch einfach absoulut keinen Sinn warum ein Mittel stark verdünnt besser wirken soll als das pure pendant....

    Weil es pur vielleicht giftig ist, wie zum Beispiel Adonis vernalis, das Frühlingsadonisröschen, höchst wirksam bei so manchen, wenn er Herzrhythmusstörungen hat?


    Ich kann die Wirksamkeit sogar messen, weil ich ein Bioresonanzgerät habe, aber an das glauben manche Wissenschaftler auch nicht, weil sie es nicht wollen, Studien gibt es auch genug:


    http://institut-biophysikalische-medizin.de/bioresonanz.htm


    So ein Gerät zeigt das richtige Mittel an, nimmt man es, verbessert sich der Zustand und der Körper braucht es nicht mehr, so wird es nicht auch mehr angezeigt. Das kann jeder nachprüfen, wenn er Lust und Interesse dazu hat.

    Zitat

    Ich kann die Wirksamkeit sogar messen, weil ich ein Bioresonanzgerät habe, aber an das glauben manche Wissenschaftler auch nicht, weil sie es nicht wollen, Studien gibt es auch genug:

    O o, da hast Du aber ein neues Fass aufgemacht ;-D . Wird wohl den Thread hier weiter am laufen halten ]:D

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    So etwas kann nur jemand schreiben, der sich noch nie mit dem Wesen der Homöopathie beschäftigt hat. Schon mal was vom "Similia similibus curentur" gehört?


    - Monsti -

    Magst du vielleicht auf meine Frage eingehen, wieso das Wasser weiß, dass es die Informationen der Arnica mitnimmt, alle anderen schädlichen, mit denen es zwangsläufig in Berührung gekommen sein muss, aber nicht?

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    luomaren


    Ich bin immer mehr der Meinung, dass Heilungsprozesse eine sehr individuelle Angelegenheit sind. Broderick, wie kannst du mir erklären, dass die schulmedizinischen Medikamente, die wissenschaftlich erwiesen eine Linderung bringen, dies bei mir nicht tun?

    Wie sollte ich dir erklären warum deine Therapie nicht anschlägt wenn ich weder ein Arzt bin, noch deine Krankheit oder Therapie kenne? Was soll so eine Frage??


    Wende dich an einen Hellseher!

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    Monsti

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    Macht ja auch einfach absoulut keinen Sinn warum ein Mittel stark verdünnt besser wirken soll als das pure pendant. Also selbst wenn die Information noch getragen werden sollte, ist doch im puren Mittel viel mehr dieser Information vorhanden.

    So etwas kann nur jemand schreiben, der sich noch nie mit dem Wesen der Homöopathie beschäftigt hat. Schon mal was vom "Similia similibus curentur" gehört?

    Was würde das ändern, wenn sie schon davon gehört hätte? Wieso sollte sie dann irgendwas anderes schreiben oder fragen?