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    Wenn die Behandlung chronischer Erkrankungen untersucht wird, ist da sicher nicht nach einer Schmerztablette Schluß.

    sondern?

    Zitat

    Wenn man dafür empfänglich ist kann das klappen.

    Klar, auch Hund ist dafür empfänglich :-)


    und selbst wenn, Hauptsache es hilft.


    Viele sind ja auch für einen weißen Kittel empfänglich.

    Zitat

    sondern?

    Der Langzeitverlauf ;-)

    Zitat

    Klar, auch Hund ist dafür empfänglich :-)

    Tiere und Kinder, grade heute wieder einen Bericht dazu gesehn.

    Zitat

    Viele sind ja auch für einen weißen Kittel empfänglich.

    Auch das ist kein Geheimnis. Vertrauen gehört zum Heilungsprozess.

    Ich bin ebenfalls gegen das Verbot der Globulis. Erstens haben sie schon vielen geholfen und zweiten kann eine Wirkung, wenn auch nicht bewiesen, aber auch nicht abgestritten werden.


    Bei Globulis geht es ja nicht darum, dass der Wirkstoff darin ist, sondern es sind hohe Verdünnungen und es ist nur noch die Information des Wirkstoffes verhanden. Den Rest soll der Körper allein machen, er soll nur angestoßen werden.


    Es kann nicht sein, dass das jahrzehntelange überdauern und Anwenden der Globulis nun auf einmal Tinneff sein soll, was sich so lange hielt. :)D

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    polterghost


    Es kann nicht sein, dass das jahrzehntelange überdauern und Anwenden der Globulis nun auf einmal Tinneff sein soll, was sich so lange hielt. :)D

    Blondinenwitze halten sich auch schon sehr lange. Irgendwas muss da doch dran sein?


    Schurz beiseite: Globuli sind Tinnef. Werden aber trotzdem nicht verboten. Der Threadtitel ist eine Ente.

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    Wir leben auf dem Land, und der Hausarzt kennt jeden sehr gut. Bei mir war er bezüglich des Restless-Legs-Syndroms der Ansicht, dass mir eine homöopathische Therapie vermutlich viel besser hilft als all seine schulmedizinischen Ideen dazu, er selber habe aber diesbezüglich zu wenig Erfahrung und überwies mich an o.g. TCM-Arzt. Und recht hatte er: Dessen Therapie half mir endlich. Als ich einmal wegen einer sehr akuten Nackengeschichte bei ihm war, verschrieb oder spritzte er mir nicht irgendwas, sondern behandelte mich mit Akupunktur - und dies mit hervorragender Wirkung.

    Also das RLS, was ein Arzt als psychosomatisch diagnostizierte, wurde mit einem Placebo geheilt. Genau wie die Nebenwirkungen der echten Medikamente auch rein psychisch waren.


    Und natürlich lösen sich Verspannungen, wenn du dich selber entspannst. X-

    Zitat

    Globuli sind Tinnef.

    Das "Wissen" hast du vermutlich auf Psiram (o.a. gesponserten Seiten) gelesen, dem Portal, wo alles ausserhalb der Wissenschaft der grössten Konzerne bekämpft wird.


    Oder weshalb bist du dir so sicher?

    @ JessSlytherin

    Zitat

    Also das RLS, was ein Arzt als psychosomatisch diagnostizierte, wurde mit einem Placebo geheilt. Genau wie die Nebenwirkungen der echten Medikamente auch rein psychisch waren.


    Und natürlich lösen sich Verspannungen, wenn du dich selber entspannst

    Wie kommst Du auf die Idee, dass das RLS als psychosomatisch diagnostiziert wurde? ??? Du schmeißt hier mit irgendwelchen Thesen/Diagnosen um Dich, die Dir nicht zustehen. :(v Ich habe das primäre, d.h. erbliche RLS. Dies ist eine neurologische Erkrankung, die zwar nicht gefährlich, doch ziemlich lästig ist.

    Zitat

    kaulli

    Zitat

    Globuli sind Tinnef.

    Das "Wissen" hast du vermutlich auf Psiram (o.a. gesponserten Seiten) gelesen, dem Portal, wo alles ausserhalb der Wissenschaft der grössten Konzerne bekämpft wird.


    Oder weshalb bist du dir so sicher?

    Weil es nicht den geringsten Grund gibt, eine Wirkung auch nur für möglich zu halten.


    Und weil in weit über 200 Jahren noch nie irgendeine Wirkung irgendeines Homöopathikums nachgewiesen wurde. Trotz mittlerweile fast unendlich vielen Versuchen aller erdenklichen Art.


    Dafür braucht ich kein Psiram. Simpelste Logik genügt.

    Dass Du zu dieser Ansicht kommst, hängt m.E. vor allem damit zusammen, dass Du Dir nur das rauspickst, was Dich in Deiner Meinung bestätigt. Es gibt jede Menge Studien, die eine Wirkung der Homöopathie nachgewiesen haben - bei Menschen, Tieren und Pflanzen. Wenn Du etwas anderes behauptest, muss ich Dir leider sagen, dass Du unzureichend informiert bist. Korrekter wäre: Die genauen Wirkmechanismen einer homöopathischen Therapie sind bisher (!) nicht bekannt.

    Zitat

    Und weil in weit über 200 Jahren noch nie irgendeine Wirkung irgendeines Homöopathikums nachgewiesen wurde.

    Broderick das ist doch Unsinn.


    Die Homöopathie hätte nicht 200 Jahre als Heilmethode überlebt, wenn sie nicht wirken würde.


    Die Hälfte aller Menschen in Deutschland lässt sich homöopathisch behandeln.


    Du kannst doch nicht der Hälfte unserer Bevölkerung die Urteilsfähigkeit absprechen.


    Ich war anfangs auch sehr skeptisch, aber die Heilungen sind wirklich erstaunlich.


    Selbst in der Landwirtschaft setzt sich die Homöopathie immer mehr durch.


    Koliken beim Pferd, der PPE-Komplex beim Mastschwein, die Mastitis der Milchkuh werden sehr erfolgreich mit Homöopathie behandelt.


    Die hochakute Verlaufsform der Mastitis geht mit schweren Beeinträchtigungen einher und auch mit Todesfällen.


    Diese Erkrankung kommt recht häufig bei Milchkühen vor.


    Auch bei dieser Erkrankung wird zunehmend auf Antibiotika verzichtet und mit der Homöopathie behandelt. Das machen Landwirte ganz sicher nicht, weil sie das Leben ihrer Kühe aufs Spiel setzen wollen, sondern weil sie die Erfolge sehen. Der Verlust einer guten Milchkuh wäre ein Verlust von ca. 2.000 Euro.


    Man findet darüber auch Berichte in landwirtschaftlichen Forschungsanstalten und bei Landwirtschaftskammern.


    Der Vorteil der Landwirte liegt darin, dass die Behandlung deutlich günstiger ist und bei der Milch keine Wartezeiten wegen Medikamenten eingehalten werden müssen.


    Aus der Agrarheute:

    Zitat

    Bei einer Kuh mit akuter, fieberhafter Colimastitis beispielsweise, kann der Wiederkauakt, nach Verabreichung einer passenden homöopathischen Arznei, bereits nach einer halben Stunde wieder einsetzen. Bis zu nächsten Melkzeit ist sie dann, bis auf ein wenig Zellgehalt, wieder hergestellt.", sagt Dr. med. vet. Christine Nowotzin.

    Zitat

    Landwirt Roman Jörg aus Schondra setzt homöopathische Mittel auf seinem Betrieb bereits seit zehn Jahren ein. "Am Anfang war ich schon skeptisch, aber nachdem die Behandlungen erfolgreich waren, habe ich die homöopathische Behandlungsmethode mehr und mehr in Anspruch genommen", sagt Roman Jörg. Der Landwirt konnte dardurch die Tierarztkosten von einem Cent pro Liter Milch auf 0,3 Cent pro Liter Milch senken.

    https://www.agrarheute.com/tier/rind/ratgeber-homoeopathie-milchviehhaltung-442086

    Aha, Landwirte glauben also an Homöopathie. Hanca, das hälst du hoffentlich nicht einmal selbst für einen überzeugenden Ersatz von korrekten Studien. Die Menschheit hat auch tausende Jahre einstimmig daran geglaubt, dass die Erde eine Scheibe ist...! Und es glauben auch Millionen Inder seit tausenden von Jahren an die Wirksamkeit von Ayuveda - aber die Studienlage (also Studien, die gesicherten, wissenschaftlichen Anforderungen folgen) ist eher noch dünner als bei Homöopathie!


    Wenn es derart einfach wäre, die Wirksamkeit von medizinischen Behandlungen zu belegen, bräuchte man keinerlei wissenschaftliche Studien nach gesicherten Kriterien mehr. Es hat schon einen Grund, dass "Privatstudien", also der auf eigene Erfahrung begründete Glaube an die Wirksamkeit von Privatpersonen, eben nicht als Wirksamkeitsnachweis ausreicht. Das gilt nicht nur für Homöopathie, sondern jegliche Heilmethode; Zufallsbeobachtungen können allenfalls Anlass sein, eine solche Studie durchzuführen. Manchmal bestätigt sich dann der beobachtete Effekt, oft auch nicht. Es ist völlig unbestritten, dass Homöopathie als Placebo wirkt, und zwar über die intensive Zuwendung des Homöopathen sogar besonders stark. Deshalb braucht doppelblinde, randomisierte Studien mit genügend großer Teilnehmerzahl einwandfreier Methodik und Auswertung, die zudem Aussagen dazu macht, ob möglicherweise gefundene Effekte statistisch signifikant sind.


    Und dazu gibt es eben bis heute nichts, was wissenschaftlichen Anforderungen standhalten würde. Ja, es gibt für die Homöopathie "positive" Studien, aber die halten keiner strengen Prüfung statt.


    Mal abgesehen davon, dass das Wirkungsprinzip wissenschaftlich komplett unlogisch ist, das wurde hier ja schon mehrfach angesprochen.


    Es ist für die Homöopathie wirklich besonders praktisch, dass die Befürworter eine Wirksamkeit gerade/nur bei solchen Krankheitsbildern versprechen, deren Verlauf in der Regel stark variabel ist und besonders von der Wahrnehmung des Patienten abhängt - was das ganze noch anfälliger für Verfälschungen durch den Placeboeffekt macht. Es ist bei Rheuma, Schmerzen jeder Art, Allergien, Asthma, Neurodermitis und vielen (den meisten) chronischen Erkrankungen nunmal immer so, dass es den Patienten mal besser und mal schlechter geht und Verbesserungen auf einer Vielzahl von Umständen (Stress, Ernährung, Bewegung...) beruhen können, deren Effekte sich nicht sauber und eindeutig voneinander trennen lassen. Bei Allergien z.B. weiß ich aus eigener Erfahrung, dass schon Zeitablauf ohne jegliche Therapie erhebliche Veränderungen bewirken kann. Wenn ich in der Zeit Globuli genommen hätte, wäre ich jetzt auch von deren Wirksamkeit überzeugt!

    Zitat

    Deshalb braucht doppelblinde, randomisierte Studien mit genügend großer Teilnehmerzahl einwandfreier Methodik und Auswertung, die zudem Aussagen dazu macht, ob möglicherweise gefundene Effekte statistisch signifikant sind.

    Wo kann ich die Studien von der Schulmedizin finden, wenn es um Impfungen oder um Krebsbehandlungen geht? Wieviel Erfolg können die nachweisen?

    Zitat

    Dass Du zu dieser Ansicht kommst, hängt m.E. vor allem damit zusammen, dass Du Dir nur das rauspickst, was Dich in Deiner Meinung bestätigt. Es gibt jede Menge Studien, die eine Wirkung der Homöopathie nachgewiesen haben - bei Menschen, Tieren und Pflanzen. Wenn Du etwas anderes behauptest, muss ich Dir leider sagen, dass Du unzureichend informiert bist. Korrekter wäre: Die genauen Wirkmechanismen einer homöopathischen Therapie sind bisher (!) nicht bekannt.

    Natürlich gibt es diese Studien, so wie es auch Studien gibt die belegen dass Ufo-Entführungen stattfinden. Die Frage ist wie sind diese Studien zu bewerten.


    Keiner kann erklären wie es funktioniert, Wissenschaftler die zum Ergebnis kommen da wirkt nichts über Placebo hinaus sind alle in eine Verschwörung verwickelt, Wasser speichert keine Informationen weil Sonne drauf scheint (und auf die Pflanze die für die Urtinktur gebraucht wird, scheint die Sonne nicht?).


    Warum wird hier eigentich davon ausgegangen dass man selbst keine Erfahrung hat mit Homöopathie?


    Ich persönlich habe es mit Homöopathie schon mehrmals probiert, Nutzen null! Und vielen aus meinem Bekanntenkreis geht es ähnlich. Wenn es doch wirkt, warum dann nicht bei allen? Selbst bei einer Chemotherapie weiß man heute warum sie in vielen Fällen nicht anschlägt.


    Dass Milchkühe, die nicht ständig mit Antibiotika vollgepumpt werden ein stärkeres Immunsystem entwickeln, und somit eine Entzündung leichter überwinden, liest sich für mich logisch.


    Es kann ja jeder glauben was er will, und Globuli verbieten halt ich für überflüssig, aber aus der Apotheke gehören sie meiner Meinung nach raus, aus schon genannten Gründen.