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    kaulli

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    aber das einzige Argument, dass ihr habt, ist rein subjektive Erfahrung.

    und viele Studien..., aber das ignoriert ihr einfach.

    Auf solche Studien sind wir doch eingegangen. Warum igorierst du das?


    Du musst schon unsere Antworten lesen, wenn das eine zielführende Diskussion sein soll.

    Wenn mich diese Diskussion nicht interessiert hätte ich sicher nichts geschrieben!


    Ich verstehe nur nicht wie man die Ansichten anderer nicht auch einfach mal akzeptieren kann.


    Muss ja nicht jeder die gleiche Meinung haben aber globulis als völlig schlecht hinzustellen und verboten zu wollen ist doch auch keine wirkliche Lösung.


    Wie heißt es so schön... Leben und leben lassen... Kann man sich doch freuen wenn es anderen hilft auch wenn man es selbst als nicht wirksam erachtet (bzw. Studien das belegen)

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    Muss ja nicht jeder die gleiche Meinung haben aber globulis als völlig schlecht hinzustellen und verboten zu wollen ist doch auch keine wirkliche Lösung.

    Vielleicht hast du noch nicht die Zeit gefunden, unsere komplette Diskussion zu lesen. Denn an mehreren Stellen wird deutlich erwähnt, dass wir Globoli natürlich nicht verbieten wollen. Auf welcher Grundlage sollte ein Verbot von reinem Zucker auch fußen? Das Problem ist, dass Krankenkassen diesen Zucker oft bezahlen und das er in Apotheken noch nicht stark genug von richtigen, als wirksam bewiesenen, Arzneien getrennt ist, z.B. in Form eines sehr deutlichen Hinweises.

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    Muss ja nicht jeder die gleiche Meinung haben aber globulis als völlig schlecht hinzustellen und verboten zu wollen ist doch auch keine wirkliche Lösung.

    Man muss Globuli ja nicht gleich ganz verbieten. Wäre halt schon super, wenn man die hochpotenzierten Kügelchen (= Potenzierungen in diesem Bereich überschreiten die chemischen und physikalischen Möglichkeiten) nur noch im Supermarkt beim Würfelzucker finden würde ;-D

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    Globuli wirken nicht. Wie sollte man sachlich begründen, dass sie nicht wirken?

    Broderick, das haben wir von Dir nun gefühlte 1000x gelesen, weitere Wiederholungen sind deshalb wirklich nicht erforderlich, wahrer werden sie dadurch auch nicht. ;-) Eine konstruktive Auseinandersetzung mit diesem Thema stelle ich mir eher so vor: http://www.aerztezeitung.at/archiv/oeaez-2013/oeaez-4-25022013/homoeopathie-wirkungsnachweis-placebo-effekt.html


    Mein eigener Hausarzt ist nicht nur blitzgescheit, sondern auch ein sehr guter Mediziner. Er arbeitet primär schulmedizinisch, aber eben nicht nur. Vor Jahren sagte er mir mal, dass er gerne Homöopathie als Zusatzausbildung studiert hätte, doch habe ihm für diese komplizierte Materie einfach die Zeit (und auch der nötige Ehrgeiz) gefehlt. Ohne extremen Aufwand und viel Erfahrung sei eine gute homöopathische Therapie keinesfalls machbar. Deshalb behandelt er auch nicht homöopathisch, jedenfalls weiß ich nichts davon. An ganzheitlichen Methoden wendet er vor allem die Akupunktur an.


    Insofern wundert es mich nicht, dass es in Deutschland so viele Heilpraktiker gibt, die sich "Homöopath" schimpfen dürfen, nur weil sie ein paar Lehrgänge dazu hinter sich haben, aber einfach nur grottenschlecht sind. Wir wohnten bis vor knapp 20 Jahren in Berlin, wo es fast an jeder Ecke Heilpraktiker gibt. Bis auf einen einzigen, der aber überwiegend cranio-sakral arbeitete, waren alle, die ich aufgesucht hatte (es waren einige), einfach nur grottenschlecht. Somit kannst Du Dir vorstellen, dass meine eigenen Erfahrungen mit homöopathischen Therapien sehr unterschiedlich sind: Von 0 Wirkung über saublöde Erstverschlimmerungen bei mäßiger Wirkung bis hin zu Wirkungen, die mich vollkommen überzeugten (natürlich auch überraschten).


    Meine Erfahrungen mit der Schulmedizin sind mitunter aber genauso desaströs. So verordnete mir z.B. eine hochgradig arrogante Chirurgin in der Uniklinik Innsbruck das mittlerweile vom Markt genommene Mittel "Vioxx", nachdem Tipidolor bei mir keinerlei Wirkung gezeigt hatte. Ich sagte ihr, dass ich das Mittel absolut nicht vertrage und es bei mir auch nicht wirke, außer negativ, worauf ich von ihr die patzige Antwort bekam, dass ich da aber die einzige sei und ich kein anderes Schmerzmittel bekäme. Ich hatte damals eine Peritonitis, die gewiss ziemlich schmerzhaft ist, doch bekam ich erst etwas anderes, nachdem ich mich bei der Stationsleitung beschwert hatte.


    Ich schrieb schon, dass man über den Wirkmechanismus von Homöopathika noch nicht viel weiß. Ich habe Hochachtung vor Forschern, die dem auf den Grund gehen wollen. Seit einiger Zeit betreiben indische Wissenschaftler diesbezügliche Grundlagenforschungen --> http://dzvhae-homoeopathie-blog.de/?p=1101 Eine dieser Studien habe ich gelesen und empfand sie als ausgesprochen nachdenkenswert. Leider finde ich den Bericht gerade nicht, könnte einen Link dazu aber sicher nachliefern, falls Interesse besteht. Einer meiner Neffen ist als Molekularbiologie mit den Themen Homöopathie und Nanotechnologie beschäftigt. Er sagte mir erst kürzlich, dass von einem "Nichts" selbst in homöopathischen Hochpotenzen keine Rede sein könne. Diese Aussage entspricht den Ergebnissen der indischen Forschungen. Mein Neffe ist sich auch sehr sicher, dass schon in naher Zukunft einige Grundlagen-Lehrbücher in den Naturwissenschaften neu geschrieben werden müssen.


    Insofern ist für mich der von Dir ständig wiederholte Satz vollkommen bedeutungslos. Dass die Homöopathie wirkt, vorausgesetzt, sie erfolgt strikt nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip, weiß ich von mir selbst, meinem Mann und unseren Tieren. Ich weiß auch, dass individuelle Erfahrungen bei den strikten Gegnern nur hämische Bemerkungen auslösen. Ist mir zunächst aber wurscht. Nichtsdestotrotz interessiere ich mich als Wissenschaftlerin durchaus dafür, WARUM korrekt ausgeführte homöopathische Therapien wirken. Es MUSS einen Grund geben, und der hat nichts mit Placebo-Effekt zu tun, auch wenn ich diesem große Bedeutung beimesse, unabhängig davon, ob schulmedizinisch oder ganzheitlich therapiert wird. Denn auch dieser Effekt ist noch nicht ausreichend erforscht.


    So, und nun darfst Du weiter auf mir rumhacken. ;-)

    Und die Unwirksamkeit von Globoli wird nicht nur eindeutig von Studien widerlegt, es existiert nicht mal ein wissenschaftlicher Erklärungsansatz, der eine Wirkung plausibel machen würde. Außer, wie gesagt, man wirft alle physikalischen Grundgesetze in die Tonne und erfindet die Wissenschaft neu.

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    Mein Neffe ist sich auch sehr sicher, dass schon in naher Zukunft einige Grundlagen-Lehrbücher in den Naturwissenschaften neu geschrieben werden müssen.

    Mit dieser Ansicht dürfte der Herr Neffe zwar in seinem Berufsfeld klar in der Minderheit sein, aber vielleicht bekommt er ja bald einen Nobelpreis und darf die Bücher neu schreiben. Dann Chapeau und meinen Respekt. Und ja, individuelle Erfahrungen sind leider sehr anfällig für Autosuggestion, deswegen kann man als Außenstehender darüber tatsächlich nur schmunzeln, wenn es als Beleg für irgendetwas angeführt wird, was sich statistisch aber nicht belegen lässt. Auch der Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität sollte Ihnen sicher ein Begriff sein. Das schlägt manchmal nämlich ganz kuriose Blüten. Die Statistik und Forschung kann erst schauen, ob Korrelation und Kausalität auch beide gegeben sind.

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    Er sagte mir erst kürzlich, dass von einem "Nichts" selbst in homöopathischen Hochpotenzen keine Rede sein könne.

    Selbst wenn das so wäre, was würde sich dadurch konkret ändern? Bzw. was würde das der Homöopathie bringen?


    Welche Bedeutung hätte eine bei extrem tiefen Temperaturen in Deuteriumoxid vorgefundene geringfügig unterschiedliche Thermoluminiszenz einer Kochsalzlösung dafür, dass 0,1 g Zuckerkügelchen, auf denen 0,001 g reines geschütteltes Wasser verdunstet ist, das vor 200 Potenzierungsschritten 1 % Kochsalz enthielt, als Malariaprophylaxe wirken soll?


    Dadurch würde doch bei weitem erklärt werden, warum Homöopathie angeblich wirken soll. Da fehlt also noch sehr, sehr viel mehr an Erklärungen.

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    Monsti

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    Globuli wirken nicht. Wie sollte man sachlich begründen, dass sie nicht wirken?

    Broderick, das haben wir von Dir nun gefühlte 1000x gelesen, weitere Wiederholungen sind deshalb wirklich nicht erforderlich, wahrer werden sie dadurch auch nicht.

    Klar. Wahrer als wahr geht ja auch nicht. Jetzt beantworte doch mal meine Frage, wie man "sachlich" begründen sollte, dass Globuli nicht wirken.


    Begründe mal "sachlich" warum Teppiche nicht fliegen können, oder dass unterm Kinderbett kein Monster liegt.


    Man kann nur begründen, warum etwas so ist wie es ist. Aber nicht, warum etwas nicht so ist, wie es angeblich sein soll. Das kann man nur konstatieren.

    Mir isses egal, ob es nun der Placebo-Effekt war.... mir haben Globuli schon bei schlimmen Gallenkoliken geholfen.


    Ein anderes Mal wurde ich durch ein anderes Mittel, was man auch nach Infekten nimmt, schnell wieder fit und war sehr energiegeladen.


    Ich finde interessant, was dieser Hahnemann https://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Hahnemann


    so geforscht hat

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    Monsti


    Seit einiger Zeit betreiben indische Wissenschaftler diesbezügliche Grundlagenforschungen --> http://dzvhae-homoeopathie-blog.de/?p=1101

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    Eine wissenschaftliche Arbeit indischer Forscher verblüfft die Fachwelt. In einer Untersuchung am renommierten Indian Institute of Technology (IIT) stellten sie unerwartet fest, dass homöopathische Hochpotenzen noch Atome bzw. Moleküle der Ausgangssubstanz enthielten.

    Das hat die Fachwelt garantiert nicht verblüfft. Die Moleküle werden durchs Verdünnen ja nicht vernichtet. Nur auf eine größere Menge der Verdünnungsflüssigkeit verteilt.


    Mit der angeblichen homöopathischen Wirkungsweise hätte das sowieso nichts zu tun.


    Die soll ja nicht auf der Materie sondern einer "Information" beruhen

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    Mit dieser Ansicht dürfte der Herr Neffe zwar in seinem Berufsfeld klar in der Minderheit sein, aber vielleicht bekommt er ja bald einen Nobelpreis und darf die Bücher neu schreiben.

    Nun, der "Herr Neffe" (warum so sarkastisch? :(v ) arbeitet innerhalb eines größeren Forschungsteams an der Universität Innsbruck. Er ist also keineswegs heroischer Einzelkämpfer. Er gehört auch keiner Minderheit an, außer Du hältst promovierte Molekularbiologen als solche für eine Minderheit. Damit hättest Du natürlich Recht, gemessen an der Gesamtheit der Biologen. ;-) Er hat auch nie behauptet, dass ER irgendwelche Bücher neu schreibt. Und keine Sorge, sein Forschungsteam hat bereits Preise erhalten. Was bezwecken Deine Bemerkungen? Genau solche Antworten empfinde ich als hämisch und herabwürdigend. Es geht Euch Gegnern doch vor allem um das angebliche Fehlen von wissenschaftlichen Beweisen, oder verstehe ich das falsch? Wird dazu gezielt geforscht und dies sogar mit eindeutigen Ergebnissen, wird auch das ins Lächerliche gezogen. Was denn nun? ???

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    Wird dazu gezielt geforscht und dies sogar mit eindeutigen Ergebnissen, wird auch das ins Lächerliche gezogen. Was denn nun? ???

    Habe ich ja gar nicht. Außerdem war das Herr Neffe keineswegs sarkastisch gemeint, wenn das so rübergekommen ist, tut es mir Leid. Gerne den Post darunter von mir lesen, wo ich nochmal darauf eingegangen bin, dass diese Studie für den Beleg von Homöopathie trotzdem kein wirklicher Fortschritt ist.