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    Monsti

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    Verlink doch mal die Studien welche du gelesen hast.

    Es sind sehr viele. Ich werde einen Teufel tun und hier weitere Links liefern, da ich mittlerweile weiß, was von etlichen daraus gemacht wird.

    Was heißt denn hier "weitere"? Hast du überhaupt schon eine einzige Studie eingestellt?


    Und was sollten wir schon damit "machen"? Schlimmstenfalls lesen und überlegen, ob sie plausibel und aussagekräfig ist.


    Was "machst" du denn mit einer Studie?

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    Richtig wäre: Lungenentzündungen gehörten früher zu den häufigsten Komplikationen einer Masern-Erkrankung. Haupttodesursachen waren Enzephalitis und Meningitis.

    Richtig ist:


    Bis zur flächendeckenden Verfügbarkeit von Antibiotika waren durch bakterielle Superinfektionen verursachte Lungenentzündungen die Haupttodesursache bei Masern.


    Da Antibiotika bereits Jahrzehnte vor dem Masernimpfstoff verfügbar waren gingen die Maserntodesfallzahlen bereits lange vor Einführung der Masernimpfung drastisch zurück - woraus impfgegner wie Hans Tolzin fälschlicherweise folgen, dass die Masernimpfung nichts zum Rückgang der Masern beigetragen hätten.

    Rene Descartes: 11. Februar 1650 geboren. Knapp nach dem Ende des 30-jährigen Krieges. Seither sind, so meine ich, einige Fortschritte mühsam erarbeitet worden. Ich würde nicht das gesamte Wissen der Gegenwart wegkippen und "Naturverbundenheit" in den Vordergrund schieben. Die "Kenntnisse der Alten" bleiben Kenntnisse der Alten. Doch es gibt auch Erweiterungen der Kenntnisse.

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    Die "Kenntnisse der Alten" bleiben Kenntnisse der Alten.

    Und nicht alles was die "Alten" zu wissen glaubten hat sich auch als richtig erwiesen.

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    Doch es gibt auch Erweiterungen der Kenntnisse.

    Und die Erweiterung des Wissens, dass in den letzten 200 Jahren stattgefunden hat dürfte meiner Meinung nach größer sein als die Erweiterung des Wissens, dass in den 20000 Jahren zuvor stattgefunden hat.


    Aber vielleicht ist es gerade diese Explosion des Wissens die ein Einzelner gar nicht mehr auf allen Gebieten nachvollziehen kann, die bei manch einem die Sehnsucht nach der guten alten Zeit weckt wo die Welt noch "einfach" und das Wissen überschaubar war.


    In alten Büchern einer "Hildegard von Bingen" zu lesen ist zumindest weitaus weniger anstrengend als Biochemie, Botanik und Medizin zu studieren.