Die Bestandteile von Meditonsin sind lt. Beipackzettel:

    Mille Artifex

    Zitat

    Gehört zur Allgemeinbildung ausgebildeter Homöopathen.

    Das mag schon sein. Aber ich bin lediglich ein naturwissenschaftlich interessierter Laie. Daher würde ich schon gern wissen, durch welche Untersuchungen die Aussage

    Zitat

    an Homöopathische Mittel aus dem 18 Jahrhundert werden noch heute Wirkungen festgestellt

    belegt wird. Und wenn solche Untersuchungen durchgeführt worden sind, sind die Ergebnisse zur Kenntnisnahme der Fachwelt sicherlich auch irgendwo niedergeschrieben worden. Danach frage ich.

    zur haltbarkeit:

    dass in ethanolischen lösungen algen wachsen sollen, halte ich für ein gerücht ;-D


    die gefahr bei flüssigen zubereitungen liegt darin, dass es zu chemischen reaktionen und mikrobiellen verderb kommen kann.


    bis zum haltbarkeitsdatum versichert der hersteller dir die volle wirksamkeit, danach nimmt sie langsam ab. was für pflanzliche medis nicht so schlimm ist, kann sich bei der anti-baby-pille oder antibiotika ganz schnell unangenehm auswirken :-p


    bei flüssigen zubereitungen musst du auf die inhaltsstoffe achten. alkoholische und konservierte lösungen bieten keinen bakteriennährstoffboden und sind lange haltbar. in wässrigen lösungen wachsen schnell pilze und bakterien, was aber am geruch und aussehen zu erkennen ist!

    Haltbarkeit.

    Zitat

    belegt wird. Und wenn solche Untersuchungen durchgeführt worden sind, sind die Ergebnisse zur Kenntnisnahme der Fachwelt sicherlich auch irgendwo niedergeschrieben worden. Danach frage ich.

    In der Bibel der Homöopathen, den Organon von Dr. Samuel Haneman und da denn den § 272


    Gruß


    Mille Artoifex

    Erstmal danke,

    My-ristica und Mille Artifex. Für mich ist es interessant, mal die Originalliteratur zu lesen.


    Aber! Meine Frage ist dadurch leider nicht beantwortet. Erstens ist im § 272 lediglich von vielen Jahren die Rede, wieviel ist viele Jahre?


    Zweitens ist das Organon ja augenscheinlich ein Lehrbuch. Wie sind die Erkenntnisse gewonnen worden, die in diesem Lehrbuch verdichtet dargestelt sind? Nach meiner Vorstellung, sollte man eine ausreichend große Menge des Arzneimittels zubereiten und im Abstand von - sagen wir mal einem Jahr - an Patienten oder Probanden erproben. Wenn nach zehn Jahren die Wirkung immer noch so ist wie am Anfang, kann man evtl. von einer zehnjährigen Haltbarkeit ausgehen.

    MiRoLi

    Wenn du bei google "Haltbarkeit Homöopathika" eingibst, wirst du fündig. ;-)


    Hier eine kleine Kostprobe:

    Zitat

    160 Jahre alte Arznei noch wirksam.


    Die Lagerfähigkeit homöopathischer Arzneien wird sehr unterschiedlich beurteilt. Während noch vor ca. 10 Jahren keinerlei Hinweis auf ein Verfallsdatum auf den Arzneiflaschen zu finden war, sind Homöopathika heute im Zuge einer EU-Richtlinie nur noch 5 Jahre haltbar. Zumindest steht dies so auf den Etiketten. Von älteren Kollegen habe ich mehrfach erfahren, daß selbst 80 Jahre alte Homöopathika noch eine gute Wirksamkeit zeigten....

    Weiterlesen bitte hier: http://www.homoeopathiker.de/homoeopathik/altarznei.htm

    Mein Senf zum Haltbarkeitsgeschwafel

    Für den wissenschaftlich interessierten MiRoLi.


    Homöopathische Mittel sind Information, nennt man auch Ideen, = Geist und damit Bewusstsein aus dem jeweiligen Element aus den Naturreichen der Mineralien, Erze, Tiere Pflanzen; = wegpotenzierte Materie, = also Antimaterie. Antimaterie ist nicht Materie, = also das Nichts, = ist überhaupt nicht da.


    Es stellt sich also die Frage: Wie könnte das Nichts, das was sowieso nicht da ist, im Laufe der Zeit an Haltbarkeit verlieren?


    Oder anders: Könnte das Nichts, die nicht Anwesenheit überhaupt verschwinden?


    Tipp zur Beantwortung der wissenschaftlichen Thesen über die Wirksamkeit des Nichts, hier auf folgender Webseite mit gut 80 Din a. 4 Seiten


    http://de.geocities.com/milleartifex/parkinson001.htm


    Gruß


    Mille Artifex

    Mille Artifex

    deine zweifelhafte Definition von Antimaterie übergehe ich mal. Näheres findest du in jedem Physikbuch oder hier:


    http://de.wikipedia.org/wiki/Antimaterie


    Viel mehr stört mich an deiner Argumentation, dass du die Behauptungen der Homöopathie für prinzipiell unbeweisbar und damit für nicht beweispflichtig hältst. Das ist ein Irrtum.


    Nimm mal an, ich bin ein unvoreingenommener Naturwissenschaftler, der sich durchaus der Homöopathie zuwenden würde, wenn sie denn beweisbar und erklärbar wäre. Dazu müssen doch der Homöopath und der Naturwissenschaftler sich an einen Tisch setzen und ein gemeinsames, logisches Vorgehen beschließen. Allerdings gibt es kaum Homöopathen, die dazu bereit wären.


    Daraus leiten sich natürlich Fragen ab - warum, was habt ihr zu verbergen und wisst ihr eigentlich was ihr tut?


    Dazu kommt, dass die Homöpathie häufig von Heilpraktikern ausgeübt wird. Denen ist wahrscheinlich gar nicht bewusst, worum es bei diesen Fragen überhaupt geht. Wie meine Oma immer so schön sagte: Die richtig Dummen, wissen gar nicht dass sie dumm sind.


    In diesem Sinne.


    Mi.

    Deine Oma hat recht.