Matt und Demol.

    Zitat

    Und als Stahlenschutz hängt er dann einen Mistelzweig über das Gerät, oder dem Patienten einen Rosenquarz um den Hals.

    Bei guter Recherche ließe sich feststellen, dass es noch 2 Heilpraktiker gibt, die ein gutes Röntgengerät haben und es auch benutzen dürfen! Eine jährliche Untersuchung und Prüfung beim TÜV mit dem Berufsverband der Radiologen ist gewähr für einen schadlosen Gebrauch im Rahmen der Gesetzgebung.


    Die Erlaubnis wurde bei entsprechender Eignung/strenger Prüfung bis ~1975 erteilt. Aus dieser Zeit sind o.g. Hp's tätig.


    Matt: deine "Totschlagargumente" - die du Anderen vorwirfst - werden auf Dauer auch nicht besser :-(

    Cetus

    bitte verwechsle nicht Argumente mit einem Witz.


    Wer nicht mehr über sich selber lachen kann, ist eh verloren.


    Und ja, woanders diskutiere ich gerade über Strahlenschutz am Bildschirm durch drübergehängten Mistelzweig. Und das Mädel meint es ernst. Wenn es nicht ständig vorkommen würde, müßte man nicht mehr drüber reden, oder eben Witze machen. Pech, falls sich welche in solche Töpfe geworfen sehen.


    Im übrigen bin ich der Meinung, dass aus fachlichen und Strahlenschutzgründen Röntgengeräte in der niedergelassenen Praxis ausserhalb der Krankenhäuser, Radiologen und einiger weniger Schwerpunktpraxen nichts verloren haben, egal ob Heilpraktiker oder Orthopäde oder ähnliche.

    Zitat

    Fanatismus

    Ich fürchte damit meinst du nicht das festhalten an jahrhundertealten, längst widerlegten naturwissenschaflichen Modell- und Medizinsystem, die in sich und gegen andere widersprüchlich sind.

    Das einzige, was ich aussagen will ist, dass Ärzte diejenigen sind welche nunmal mehr über die medizinischen Grunddisziplinen, wie Anatomie, Physiologie, Biochemie usw. bescheid wissen. Ich finde es schon fast krass, dass noch nichtmal diese Einsicht von einigen zu erkennen ist. Bila, ich habe dir mit dieser Tatsache nix unterstellt, sondern im Nachhinein anhand einer Aussage von dir erläutert, wieso du behauptet, dass Heilpraktiker und Ärzte ähnlich wissend sind.


    Natürlich gehört zum Arztsein vielmehr als nur das pure Wissen. Aber da ich denke, dass es zwischenmenschlich genauso viele Idioten im Arzt- sowie im Heilpraktikerberuf gibt kürzt sich diese Kompenente beim Vergleich der beiden Therapeuten raus und es bleibt das fachliche. Hier gewinnt allerdings der Mediziner haus hoch. Seine Ausbildung ist umfangreicher, dauert länger, ist praxisbezogener und aus diesen Gründen auch teurer. Mit anderen Worten: Sie ist besser. Ich habe beispielsweise von meinem Vater gehört, wie hilflos und schüchtern junge Mediziner in den Arbeitsalltag schreiten. Nach 6 Jahren Studium(!). Sie müssen durch die Hilfe von Kollegen erst in ihre Aufgaben reinwachsen und selbst das Diagnostizieren ist in der Praxis meist nochmal etwas anderes. So, nun sieht man, dass Ärzte trotz ihres Studium ohne Praxiserfahrung eigentlich sehr wenig können. Dann auf einmal hört man von den Heilpraktikern. Diese Ausbildung kann man an Wochenendkursen belegen und sie sind in der Regel nach 3 Jahren fertig. Ohne Praxiserfahrung und mit einem geringeren Wissen schreiten sie durch die Praxis und dürfen vergleichbare Aufgaben wie die Ärzte erledigen. Diagnose und Therapie von MENSCHEN. Erschreckend wie ich finde.


    Was würde denn, bila, ein Heilpraktikerstudium bringen? Es wär nix anderes als eine abgespecktes Medizinstudium!


    Aus diesen Gründen bin ich der Meinung, dass wir die Behandlung von Menschen denjenigen überlassen sollten, die sich auf eigenverantwortliches Arbeiten 11 Jahre lang vorbereitet haben. Natürlich kommen selbst da manchmal schlechte und mittelmäßige Ärzte bei raus. Aber das wird man wohl nie verhindern können. Ich würde aber trotzdem sagen, dass ein Arzt egal ob gut oder schlecht insgesamt gesehen immer den meisten Leuten geholfen hat. Auch wenn das individuell anders aussehen mag...


    Alternativmedizin; von mir aus (Ich muss ja nicht hingehen). Aber bei Ärzten, die diese Therapie anbieten.


    Dass ein Heilpraktiker eine Röntgenpraxis aufmachen darf, halte ich für einen schlechten Scherz. Mit Verlaub, aber DAS interpretieren von bildgebenden Verfahren wird doch keine Sekunde in der Ausbildung gelehrt... Wahrscheinlich konnten die auch Kontrastmittel anwenden, obwohl sie das auch nie gelernt haben und bei einem KM-Zwischenfall gar nicht richtig reagieren können, geschweige denn die richtigen Spritzen aufziehen. Sie bekommen diese Mittel nämlich gar nicht erst.


    Zu der Zusammenarbeit: Soviel ich weiß darf ein Mediziner gar nicht mit einem Nichtarzt über einen Patienten sprechen. Ich weiß aber nicht, ob sich da rechtlich etwas geändert hat.


    :-o

    NeuerMatt,

    mein Zitat sollte mehr das Thema konkretisieren als seine Ernsthaftigkeit :-)


    Deine Cross-over Diskussion in einem anderen Forum war mir nicht bekannt.


    Was ich meinte war mehr der Hinweis auf "Totschlagargumente" jeglicher Couleur. Dieses Wort lässt sich bei Allem verwenden wenn nix mehr geht

    Demolant,

    Zitat

    1. Dass ein Heilpraktiker eine Röntgenpraxis aufmachen darf, halte ich für einen schlechten Scherz.


    2. Mit Verlaub, aber DAS interpretieren von bildgebenden Verfahren wird doch keine Sekunde in der Ausbildung gelehrt.

    Zu 1) falsch gelesen, es sind keine Röntgenpraxen sondern Heilpraktiker die AUCH röntgen.


    Zu 2) Die Ausbildung zum Osteopathen beinhaltet z.B. orthopädisch-relevante Großgerätediagnostik.


    Aussagen wie "keine Sekunde" u.ä. bedürfen den Zusatz: ich glaube---


    Denn wissen tust du relativ wenig....

    Zitat

    Denn wissen tust du relativ wenig...

    Polemischer und unzulässiger Rückschluss auf mein Wissen.

    Zitat

    Zu 1) falsch gelesen, es sind keine Röntgenpraxen sondern Heilpraktiker die AUCH röntgen.

    Aha... Was ändert das? Werden die Bilder nicht interpretiert?

    Zitat

    Die Ausbildung zum Osteopathen beinhaltet z.B. orthopädisch-relevante Großgerätediagnostik.

    Zitat

    Die Ausbildung zum Osteopathen beinhaltet z.B. orthopädisch-relevante Großgerätediagnostik.

    Und dann beherrscht man es? Man muss schon mehr als Ahnung von dem orthopädisch relevanten Dingen haben, um einen Grund zu haben sich ein Röntgengerät in die Praxis zu stellen. Außerdem ist das Diagnostizieren mit Tunnelblick auch nicht angebracht. Nach dem Motto: Am Bewegungsapperat haben sie nix, aber da ist was komisches weißes am Bein.

    Zitat

    kann sein dass du dir widersprichst, keine Ahnung

    Da ich kein "weiser alter Mann" bin, bin ich nicht in allen Dingen über jeden Zweifel erhaben.


    Ich habe im übrigen immer noch keine Antwort auf die durchaus vernünftige Frage erhalten warum chinesische Medizin Klasse ist, die dort angewendeten Potenzmittel aber nicht.


    Es ist mir natürlich schon klar, das jedwede Anwort auf diese Frage jeden alternativheilkundlichen Antworter nur weiter in Erklärungsnöte bringt, man kann es nicht erklären, nur die Widersprüche ignorieren und sich auf "einfach wissen" = glauben rausreden.


    Deswegen kommt ausser "verstehst du nicht" usw. eben nichts.

    Demolant

    Zitat

    Polemischer und unzulässiger Rückschluss auf mein Wissen.

    ...dann darfst du auch keine Steilvorlagen geben...


    Die "Sekunde": auch DAS glaubst du nur und weisst es nicht!


    Die beiden Heilpraktiker sind ausschließlich chiropraktisch tätig.


    Darüber hinaus ist dein kritisch angemerkter Tunnelblick bei Chirurgen (freie U-oder D Ärzte) und Orthopäden gang und gebe.


    Frage mal deine Orthopäden nach radiologisch sichbaren Veränderungen im internistischen Bereich. Oder den Internisten/prakt. Arzt nach orthopädisch-pathologisch relevanten Veränderungen.


    Demolant, du trompetest deine Vermutungen immer als solides Wissen heraus, das macht eine Diskussion sehr schwer, höflich formuliert!

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    Frage mal deine Orthopäden nach radiologisch sichbaren Veränderungen im internistischen Bereich.

    Wie wahr wie wahr. Allerdings definieren die Defizite bei bestimmten Fachärzten oder Facharztgruppen deswegen noch lange nicht die Heilpraktiker als sinnvolle Alternative

    Zitat

    Oder den Internisten/prakt. Arzt nach orthopädisch-pathologisch relevanten Veränderungen.

    Oh, ich kenne eine internistische Rheumatologin, die ist in dieser Beziehung klasse.

    Zitat

    Darüber hinaus ist dein kritisch angemerkter Tunnelblick bei Chirurgen (freie U-oder D Ärzte) und Orthopäden gang und gebe.

    Seh ich anders, sie haben es vielleicht nicht so in der Übung wie ein Radiologe, aber sie haben es mal gelernt und ihnen ist die komplette Anatomie sowieso nicht sonderlich fremd. Außerdem wollen sie auch gar nicht die Röntgenbilder interpretieren. Es gibt zwar solche Ärzte, aber davon halte ich nix. Allerdings müssen sie mal wenigstens auf das Bild schauen, wenn sie einen Patienten operieren wollen.


    Sie haben die Grundlagen gelernt und tappen nicht ganz so im Dunkeln, wie ein Heilpraktiker ohne entsprechende Ausbildung.

    Zitat

    Demolant, du trompetest deine Vermutungen immer als solides Wissen heraus, das macht eine Diskussion sehr schwer, höflich formuliert!

    Danke ich werds mir merken... Dann sollte es für dich ja kein Problem sein gegen meine "falschen" Argumente angehen zu können.


    Außerdem hilft das rumreiten auf Kleinigkeiten niemanden weiter, weil es nix an der Sache ändert.

    Zitat

    Zu 1) falsch gelesen, es sind keine Röntgenpraxen sondern Heilpraktiker die AUCH röntgen.

    Sowas ist zwar ganz informativ, hilft aber niemanden weiter und ändert wie gesagt nix an der Tatsache.

    ->

    ...Also....


    Radiologie wird hauptsächlich in der FA-Ausbildung gelehrt; und die ist fachspezifisch. Ein Orthopäde sieht kaum bis keine Gallensteine und ein Internist keine calcifizierte Supraspinatus-Sehne der Schulter.


    Gerätediagnostisch hat der Orthopäde beim Ultraschall keinen Schallkopf von 3-4 Mhz für Gallensteine, warum auch; und der Internist keinen 7-8 Mhz. für Knochenstrukturen. Die eigenen Aussagen derer lautet dann: kenn ich mich eh' nicht aus.


    Patienten haben also von irgendwann mal rudimentär absolvierten Ausbildungen nichts. Im Gegenteil, sie verführen zu mehr Fehlinterpretationen als manchem Patienten lieb sind und aus denen schon so manche Fehldiagnose entstanden ist!


    Persönlich habe ich als Nichtmediziner eine erstklassige Radiologie-Ausbildung bei einem Ortho-Prof. genossen.


    Und woher du weisst, dass erwähnte Hp's mit Röntgengeräten keine Bilder lesen können, wird dein Geheimnis bleiben! In einem vorigem Post hatte ich erwähnt, dass diese Beiden vom TÜV und von Radiologen geprüft werden, könnte es sein, dass du dies übersehen oder nicht gelesen hast?


    Hier ein paar Seiten für dich:


    http://www.heilpraktiker-vdh.de/page/info/2/1/


    oder hier, ganz wichtig:


    http://www.naturheilkunde-akad…seminare/roentgen0406.htm

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    Cetus

    Zitat

    Patienten haben also von irgendwann mal rudimentär absolvierten Ausbildungen nichts.

    Stimm ich dir vollkommen zu. Ich wollte damit sagen, dass das rudimentäre Wissen der Mediziner noch besser, als das der Heilpraktiker ist. Das denke ich mir auch nicht aus sondern ergibt sich aus der Ausbildungsdauer und der Lerninhalte. Ich geh jetzt nicht von irgendwelchen Einzelfällen, sondern von der Norm aus.

    Zitat

    Und woher du weisst, dass erwähnte Hp's mit Röntgengeräten keine Bilder lesen können, wird dein Geheimnis bleiben!

    Es ist ganz einfach unlogisch. Woher soll denn ein Heilpraktiker eine umfassende Radiologieausbildung bekommen? An solchen Wochenendkursen macht das sicherlich keine große Übung. Schon gar nicht wenn man sich den Lehrplan anschaut, der mal einfach alles abdeckt. Hoffentlich fangen die Heilpraktiker bald mit Mammographien an. Die sind nämlich besonders einfach. Wer im Jahr beispielsweise keine mehrere 1000 Mammabilder sieht sollte besser die Finger davon lassen. Schon gar nicht, wenn die Basis aus Wochenendkursen stammt.

    Zitat

    In einem vorigem Post hatte ich erwähnt, dass diese Beiden vom TÜV und von Radiologen geprüft werden, könnte es sein, dass du dies übersehen oder nicht gelesen hast?

    Habe ich auch eine Quelle gesehen, oder habe ich die überlesen? Denn ich könnte das Gegenteil behaupten und die Aussagen würden sich aufheben.


    Mal ne Frage an dich! Glaubst du ernsthaft, dass ein Heilpraktiker in der Regel qualifizierter als ein Arzt ist oder was genau ist deine Aussage?

    @ Matt

    Zitat

    Ich habe im übrigen immer noch keine Antwort auf die durchaus vernünftige Frage erhalten warum chinesische Medizin Klasse ist, die dort angewendeten Potenzmittel aber nicht.

    Natürlich gehört diese Frage zum Thema, ne is klar ;-D


    In der reinen TCM kommen diese von dir genannten Potenzmittel nicht vor. Hab ich dir auch schon auf ähnliche Art geschrieben. Du siehst wohl zuviel asiatische Werbefilme, da werden diese Mittel groß angeprangert, sowie bei uns Tamiflu als das Allheilmittel bei Vogelgrippe.


    Grüße an die Fraktion ;-D