TCM

    ist die Medizin für Westler, ein paar Versatzstücke aus der jahrtausendealten chinesischen Medizin. Mir ist klar, dass Potenzmittel nicht dazugehören. Woanders auf der Welt schon. Es gibt heute immer noch das Problem der drohenden Ausrottung verschiedener Tierarten, denen man für die Mittel nach Hörnern und Penissen trachtet.


    Ich bin der Überzeugung dass diese Versatzstücke willkürlich ausgewählt sind, damit sie zu unserer Kultur passen bzw. dieser nicht allzu stark widersprechen. Ansonsten ist die Evidenz genauso hoch wie bei den Teilen, die bei uns einfach nicht ankämen, wie eben den erwähnten Potenzmitteln.


    Damit will ich gar nicht sagen, dass die chinesischen Mediziner gerade internistisch/phytotherapeutisch nicht einiges drauf hatten zu Zeiten in denen bei uns noch alles per Aderlass erledigt wurde. Alleine es fehlen die Methoden der Validierung. Überlieferung und Einzelfallbeobachtung langen nicht. Die TCM hat sich eben NICHT oder kaum weiterentwickelt.

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    re

    Zitat

    Wie die Japaner machen chinesische Medizin?

    Ja, da dürfte der Neue Matt dieses Fach belegt haben ;-D


    Soviel mir mein Lehrer berichtete nur einen Tag, es war im zu unmedizinisch ;-D


    Ja auch in Japan kann man TCM studieren ;-D

    Zitat

    In China kann man sogar westliche Schulmedizin studieren.

    ...und wie man hört, sie die ganz wild darauf! %-|


    Die werden schon irgendwann merken, was sie davon haben...


    "Man lernt, solange man lebt!";-D

    demolant,

    da Du Dich ja so sehr für Psychiatrie interessierst, möchte ich Dir hier gleich einmal mitteilen, dass es nicht wenige gibt, die der Meinung sind, dass diese Branche wegen dubioser Behandlungsmethoden komplett eingestampft gehört. Es gibt kaum eine Fachgebiet der Medizin, in dem so nach Herzenlust herumgepfuscht wird und wilde Theorien aus den Fingern gesaugt werden.

    beka

    Eben weil die Psyche des Menschen ein Stück weit unergründlich ist und wir sie nie ganz verstehen werden.


    Die Frage ist eben, wie finden wir mit den normalen empirischen Mitteln raus, was schrott ist und was eben nicht? Eine schwere Aufgabe in der Psychiatrie! :-/


    Aber ich werde versuchen mich drum zu kümmern. ;-D

    Zitat

    dass diese Branche wegen dubioser Behandlungsmethoden komplett eingestampft gehört.

    Das glaube ich nicht! Denn trotz ihrer eher schwachen "Erfolge", hilft sie Menschen, die ansonsten ein noch leidvolleres Leben führen würden. Die Psychiatrie ist ein so wichtiger Bestandteil in unserer heutigen Gesellschaft, dass ein einstampfen eben bittere Konsequenzen haben würde. Besonders in einer Gesellschaft, deren abnormale psychischen Leiden immer weiter zunimmt...

    Psychiatrie

    Zitat

    dass es nicht wenige gibt, die der Meinung sind, dass diese Branche wegen dubioser Behandlungsmethoden komplett eingestampft gehört

    z.B. Scientology, Psychiatriekritik gehört zu deren Masche, entsprechende Vereine zu den Tarnorganisationen.


    Ich erinnere mich an eine Schilderung von Hoimar von Ditfurth, der noch psychiatrische Einrichtungen ohne adäquate Medikation erleben durfte. DAS waren Höllen, für die Betroffenen wie für die Betreuer.

    Naturheilkunde ist wieder etwas anderes als Homöopathie.


    Außerdem ist die Wirksamkeit von den meisten Psychopharmaka bewiesen. Das einzige Problem, das die Psychiatrie hat ist, dass sie nur selten die Ursachen bekämpfen kann und hier jediglich Linderung verschaffen kann. Das ist aber vielleicht irgendwann möglich...


    Die Wirksamkeit bestimmter alternativmedizinischer Methoden ist noch nicht mal ansatzweise Nachgewiesen.

    Aber hier ging es ja momentan um den Vergleich von Heilpraktiker und Arzt. Deshalb wäre eine Grundsatzdiskussion nicht gerade angebracht.


    Bila, würdest du sagen, dass du als fertiger Heilpraktiker soviel schulmedizinisches Wissen (abgesehen von Physik und Chemie) hast, wie ein Arzt?

    kommt definitiv auf das Fachgebiet an! der Beruf des HP ist darauf ausgelegt möglichst breitgefächert zu sein.


    Man ist also in gewisser Weise ein Hausarzt. Mit Orthopäden, Neurologen, Urologen (etc.) könnt ich es natürlich in ihren Gebieten niemals aufnehmen. Aber zum Beispiel was Blickdiagnose, Zusammenhänge von Symptomen (ich rede von Schulmedizin), allgemeine körperliche Untersuchungen (auch hier, keine Spezialdiagnostik) und z.T. auch Labordiagnose anbelangt denk ich schon dass ich gleich fit bin. Kann aber nur von mir persönlich sprechen und nicht von HP's allgemein.


    Der Vorteil des HP ist, dass er meist mehr Zeit hat als ein Arzt und so die Chance hat, die Patienten auch bei Schnickschnack-Krankheiten gründlich zu untersuchen. Da kommt einiges zu Tage, was man so nicht als Ursache vermutet hätte... Wobei ich zugeben muss, dass viele HP's sich diese Chance entgehen lassen.