Weiß ja nicht ...

    in welcher medizinischen Bildungsstätte man lernt, dass man sich zum Chefarzt selbst ernennen darf. In Unikliniken muss man dafür sogar habilitiert sein.


    Aber jacko hat ja hier den großen Überblick. ;-)


    Der hat's echt drauf der Mann. ;-D

    ok ich erklär dir das mal

    In einer Privatklinik ist der Arzt der die Klinik gründet und/oder besitzt automatisch der sogenannte Chefarzt. Auf diese Stelle wird er nicht berufen, sondern sie beschreibt lediglich seine Leitungsfunktion.


    Ein Chafarzt muss rein formal weder habilitiert noch promoviert sein, Approbation allein und Facharztzertifizierung genügen. Dies gilt übrigens für ALLE Chefärzte mit Ausnahme der Universitätsprofessoren.

    In einer Privatklinik

    ist das genauso wie wenn man sich mit einer Computerfirma o.ä. selbstständig macht: Man ist dann automatisch der Geschäftsführer, in der Klinik halt dann Chefarzt.


    Sorry wegen des Tippfehlers im letzten Post.

    Re:

    Zitat

    In einer Privatklinik ist der Arzt der die Klinik gründet und/oder besitzt automatisch der sogenannte Chefarzt. Auf diese Stelle wird er nicht berufen, sondern sie beschreibt lediglich seine Leitungsfunktion.

    Rein juristisch gesehen stimmt das schon. Aber wie du schon schreibst,


    muss der Leiter einer Privatklinik wenigstens eine Facharzt- Qualifikation erworben haben. Ein Heilpraktiker darf sich nicht Chefarzt nennen - in diesem Punkt müssten wir uns einig sein.


    Universitätskliniken setzen da andere Maßstäbe. Nur in wenigen Ausnahmefällen wird da eine Chefarzt-Stelle von einem nichthabilitierten Mediziner besetzt. Ich könnte da viele konkrete Beispiele nennen. Die Internistisch-kardiologische Allgemeinstation der Medizinischen Klinik und Poliklinik Großhadern (LMU München) hat einen Professor als leitenden Oberarzt und sogar einen Privatdozenten (dieser ist logischerweise habilitiert) als Stationsarzt. Auch kenne ich dort einen Nephrologen, welcher


    die Position eines Oberarztes inne hat und sogar Professor ist und einen zweifachen Doktor-Titel trägt.


    Was ich damit ausdrücken will: Hinz und Kunz werden hierzulande nicht Chefarzt. ;-)

    Zitat

    ist das genauso wie wenn man sich mit einer Computerfirma o.ä. selbstständig macht: Man ist dann automatisch der Geschäftsführer

    Das wäre eine Möglichkeit. Aber ich kann als Firmengründer auch einen anderen als Geschäftsführer einsetzen. Und auf die Privatklinik bezogen: Nicht immer ist der Inhaber gleichzeitig der Chefarzt.


    Zu deiner anderen Aussage:

    Zitat

    Dann kannst


    du auch in der Kirche an einem Tabernakel rumlutschen. Da hilft wahrscheinlich eher das Beten als der Weihrauch.

    Wie würdest du das medizinisch begründen? Was haben Tabernakel mit pflanzlichen Wirkstoffen gemeinsam? Wo besteht hier ein Zusammenhang? :-)

    Viele Chefärzte haben tatsächlich einen Professor-Titel. Aber Vorraussetzung ist das nicht, denn dieser sagt nix über die Qualität eines Arztes aus. Noch nichtmal ein Doktor Titel bedeutet, dass der Arzt besonders toll sein muss.


    Man kann seinen Doktor nämlich auch in Medizingeschichte machen. ;-D


    Versteht ihr, was ich damit sagen will? ;-)


    Mein Vater hat übrigens auch nicht habilitiert und ist trotzdem Chefarzt.


    Wenn du durch deine Leistungen glänzt, denke ich, dass auch nicht habilitierte Ärzte eines Chefarztposten besetzen können.

    @Terraner

    Das habe ich ja gesagt, ich gebe dir ganz recht. An Unikliniken sind Chefärzte fast immer habilitiert, und es stimmt dass auch viele Oberärzte und auch Assistenzärzte habilitiert sind.


    Und dass sich Heilpraktiker nicht "Chefarzt" nennen dürfen ist richtig und bleibt auch hoffentlich so.


    Beim Tabernakel ging es um die vorher zitierte ominöse Weihrauchthese. Wenn Weihrauch helfen soll, dann hilft es ja sicher auch sich einfach in eine katholische Kirche zu setzen und tief zu schnaufen. Vielleicht hilft es dann auch am Tabernakel rumzuknabbern (OK, das ist übertrieben, aber es soll den Unsinn dieser sogenannten "Therapie" verdeutlichen).

    @ Jacko007

    ******Beim Tabernakel ging es um die vorher zitierte ominöse Weihrauchthese. Wenn Weihrauch helfen soll, dann hilft es ja sicher auch sich einfach in eine katholische Kirche zu setzen und tief zu schnaufen. Vielleicht hilft es dann auch am Tabernakel rumzuknabbern (OK, das ist übertrieben, aber es soll den Unsinn dieser sogenannten "Therapie" verdeutlichen*****


    Du willst doch hier mit Deinen Beiträgen ernstgenommen werden oder?


    Wenn Du anderen Nutzern "hohen Unterhaltungswert" attestierst,


    was macht Du ? (siehe die obigen 3 Sätze)


    Es reicht nicht, zu wissen, was Weihrauch ist oder nicht ist. Es


    gibt Mediziner, die sind eindeutig weiter als der grosse Rest (Einsatz von Weihrauch, von Mitteln gegen zu hohen Homocystein-Spiegel, Einsatz von L-Arginin zur Weitung von Gefässen, um nur einige Dinge zu nennen). Ob diese Ärzte Chefarzt sind oder nicht, promoviert haben oder nicht, ist mir völlig egal!


    Entscheidend ist der persönliche Einsatz, die Kenntnis von neuen, nebenwirkungsfreien Anwendungen/mitteln und die Fähigkeit, diese Dinge dem Patienten logisch zu erklären und natürlich, diese Mittel nachvollziehbar erfolgreich einzusetzen, NICHT ANDERES ZÄHLT.

    Es gibt

    keine nebenwirkungsfreien Arzneien/Anwendungen, das gilt auch für Weihrauch und Homöopathika und sogar für Placebos. Einfach mal in eine Pharmakologiebuch reinschauen.


    Ob allerdings jemand Chefarzt/promoviert ist oder nicht, ist in der Tat vollkommen wurscht, da gebe ich dir Recht.

    Terraner

    Habe das interessehalber mal versucht. Antwort: No result


    hallo,


    sorry, war mein Fehler , die Hochkommas müssen weg, sonst kommt nur ein Resultat mit exakt der angefragten Frage/Satzstellung, bzw. Wortfolge.


    Grüsse


    Maren