hi an alle wielange nimmt man homöopathie ein?

    hi an alle meine mutter kriegt täglich glaub ich mehrere tropfen von

    levico d 1

    und

    Stibium arsenicosum d 8

    jeweils mehrere tropfen glaube täglich beides seit ca. Oktober 2017

    sie hat Parkinson

    sie bekam das weil sie schwäche hat aber seit sie das von meinem vater ins glas reinbekommt, geht es ihr zunehmend schlechter statt besser

    kann das sein?

    z.b. kann kaum noch ein paar schritte gehen bevor sie damit anfing konnte sie in Begleitung noch eine kurze ubahnfahrt und kurzen Fußweg machen jetzt alles nur mit Auto und geht nur wenige schritte

    und wie lange ist es üblich sowas zu nehmen?

    ich weiß das Homöopathie individuell ist aber ist es normal dies schon 9 Monate zu nehmen? danke für jeden hinweis vorallem auf die einnahmedauer

    sofi@:):-)

  • 285 Antworten

    p.s.

    als sie die mittel kurze zeit nicht nahm war im November 2017 ca. 3 Wochen im Krankenhaus gingt es ihr viel besser konnte gehen und hatte mehr kraft

    dort war es verboten mittel einzunehmen von zu hause, und da war es im Gegenteil so daß sie manchmal rumlaufen wollte von sich aus.


    dann war sie in einer Reha jetzt im ca. April 2018 oder so da hat mein vater ihr das aber trotztem ins glas getan obwohl man keine mittel von zuhause mitbringen sollte, und in dieser Reha ging es ihr weiterhin schlecht und hatte keine kraft.

    ja kann sein, da Homöpathie keine Wirkstoffe enthält. Es nutzt gar nichts. Sie könnte genauso gut TicTacs essen. Im Krankenhaus ging es ihr vermutlich wegen stärkere Medikamente besser.


    Ich hoffe sie nimmt auch die verordnete Medikamente ein!

    Man sollte als Laie homöopathische Mittel immer nur kurz nehmen.

    Homöopathische Mittel sollen eine Heilung bzw. Verbesserung anstoßen.

    Dann sollte die Selbstheilung einsetzen und man hört mit der Einnahme auf.

    Passiert das nicht, dann ist das Mittel falsch.


    Nimmt man ein Mittel über einen langen Zeitraum ein, dann passiert das, was man eine Arzneimittelprüfung nennt.

    Das bedeutet, die Krankheiten die sonst mit dem Mittel geheilt werden, werden stärker.

    Das siehst du gerade bei deiner Mutter.

    auchso, bei Tropfen sind Zusatzstöffe drin, die mit Medikamenten Wechselwirkungen haben können. Würde auch eine Verschlechterung erklären.

    Wenn es um Naturopathie und nicht Homöpathie handelt, kann es gefährlich werden. Naturopathie benutzt wirksame Zutaten (Beispiel: Johanneskraut), die Interaktionen haben können und können sogar giftig sein!

    ich kenne mich damit aus. Aber der Vater sollte es mit alle alternative Therapien lassen.


    Das über Naturopathie war als Warnung gedacht. Nicht, dass der Vater dann darauf kommt (oder solche Mitteln zusätzlich gibt). Das kann richtig nach hintern losgehen.

    Sofia, hier ist für deinen Vater etwas zum Lesen, falls er dir nicht glaubt.


    Zitat:

    Wird zu oft wiederholt, können sich die Symptome der Erkrankung verschlimmern oder der Erkrankte entwickelt auf einmal Symptome, die neu sind aber zum Wirkspektrum der Arznei gehören (s. Arzneimittelprüfung). Auch bei einem falsch gewählten Arzneimittel kann es zu einer Arzneimittelprüfung kommen, wenn die Gabe zu oft wiederholt wird, weil das Mittel bisher nicht gewirkt hat. Wenn ein passendes Mittel gewählt wurde, reagiert der Körper bereits nach der ersten Gabe.


    https://www.globuliwelt.de/uberdosierung/

    Luci32 schrieb:

    ich kenne mich damit aus. Aber der Vater sollte es mit alle alternative Therapien lassen.

    Du kennst dich nicht aus, sonst würdest du Homöopathie nicht mit Tictac vergleichen.

    Auch chronische Krankheiten können mit der Homöopathie verbessert werden.

    Das kann allerdings kein Laie, der hat keine Ahnung.

    Ein Homöopath muss seinen Beruf über viele Jahre lernen.

    Hanca schrieb:

    Du kennst dich nicht aus, sonst würdest du Homöopathie nicht mit Tictac vergleichen.

    Stimmt, das TicTac hat vermutlich durch die Minze wenigstens einen Hauch an wirksamen Inhaltsstoffen und besteht nicht nur aus Zucker.

    der Hausarzt hat es ihr verschrieben

    ich war eigentlich gleich dagegen

    da er ihr zuvor auch was verschrieb was sie nur wenige male genommen hat und absolut nicht vertragen hat

    Problem ist daß man vater seit ca. 9 Monaten, eigentlich seit sie diese beiden mittel nimmt wo es ihr so schlecht geht

    ihre medikamententabletteneinnahme betreut

    d.h. er gibt ihr die Tabletten und auch er tut das ins glas rein

    und wenn sie nein sagen würde würde er es nicht akzeptieren und von mir läßt er sich nichts sagen

    und der Hausarzt wird natürlich nicht erfreut darüber sein, wenn ich als laie ihm bitte meinen vater zu sagen daß er die beiden mittel ihr nicht mehr geben soll weil 9 Monate es nichtgeholfen hat, sondern stark verschlimmernd wirkte

    sein ego dürfte von so einer bitte ziemlich angekratzt werden bzw. findet meine aussage bestimmt nicht lustig daß ich seine Therapie anzweifle


    hmmmm

    ich muß halt überlegen wie ich diese einnahme ins glas stoppen kann":/

    schon mal gut diese beiden Infos hanca das gibt mir Selbstvertrauen daß ich richtig liegen könnte daß diese mittel evtl. was damit zu tun haben:-/

    Zitat

    Ein Homöopath muss seinen Beruf über viele Jahre lernen.

    Ein Homöopath ist ein Arzt mit homöopathischer Zusatzausbildung. Heilpraktiker, die auch oft homöopathische Mittel verschreiben, müssen fast gar nix machen, ich kenne einen, und ich hab über die "Ausbildung" doch sehr oft sehr lachen müssen.

    Homöopath: Das Studium und der Facharzt und all das dauert tatsächlich sehr lange, Hanca, aber die homöopathische Zusatzausbildung ist eine Sache von ein paar Wochen(enden), soweit ich weiß.

    Shojo schrieb:

    Ein Homöopath ist ein Arzt mit homöopathischer Zusatzausbildung.

    Vielleicht in Österreich. Da ist das anders geregelt (so weit mir bekannt ist).

    Da dürfen offenbar nur Ärzte die Homöopathie ausüben.


    In Deutschland ist der Begriff Homöopath nicht geschützt.

    Jeder Hans und Franz kann sich Homöopath nennen (auch Heilpraktiker und Ärzte).

    Ein Heilpraktiker hat in der Regel eine Heilpraktikerschule besucht und abgeschlossen mit der Prüfung. Damit kann er aber noch nicht heilen.


    Es werden nur Grundkenntnisse in Anatomie, Krankheitslehre, Infektionen usw. vermittelt.

    Die vielen verschiedenen Heilmethoden werden nur angeschnitten, aber nicht vertieft.

    Ein klassischer Homöopath hat meistens auch die medizinische Grundausbildung, die 2-3 Jahre dauert.


    Anschließend hat er aber noch eine mehrjährige Ausbildung nur in der klassischen Homöopathie. Er hat sich spezialisiert auf die Homöopathie.

    Um diese mehrjährige Ausbildung kommt auch ein Arzt nicht herum, sonst kann er nicht wirklich heilen.


    Man kann natürlich die Hausmittelhomöopathie anwenden.

    Das kann jeder Laie. Bei einfachen Krankheiten, wie Kopfschmerz, Magen-Darm-Infekt oder einer Beule am Kopf hilft die Hausmittelhomöopathie sehr gut.


    Richtige Krankheiten gehören aber in die Hände eines klassischen Homöopathen.

    sofia34-39 jahre alt schrieb:

    der Hausarzt wird natürlich nicht erfreut darüber sein, wenn ich als laie ihm bitte meinen vater zu sagen daß er die beiden mittel ihr nicht mehr geben soll

    Wenn der Hausarzt keine mehrjährige Ausbildung in der klassischen Homöopathie hat, dann ist er auch nur ein Laie. Schau mal auf seine Homepage, ob da etwas steht oder frag ihn.


    Laien sollten die Homöopathie immer nur wenige Tage anwenden und in niedrigen Potenzen.

    Alles andere ist unverantwortlich.

    JessSlytherin schrieb:
    Hanca schrieb:

    Du kennst dich nicht aus, sonst würdest du Homöopathie nicht mit Tictac vergleichen.

    Stimmt, das TicTac hat vermutlich durch die Minze wenigstens einen Hauch an wirksamen Inhaltsstoffen und besteht nicht nur aus Zucker.

    Ich bin seit vielen Jahren mit unzähligen Tierschutzhunden bei einer Homöopathin.

    Darunter waren auch richtig schwere Fälle, wo die Schulmedizin nichts ausrichten konnte.

    Wenn du gesehen hättest, wie vielen Hunden sie helfen kann, würdest du nicht solchen Unsinn schreiben.

    Viele richtig kranke Hunde waren in einer Woche geheilt, manche Hunde (z. B. mit Krebs) waren zumindest völlig beschwerdefrei.