Terraner:

    Du lebst tatsächlich in einer völlig anderen Welt. Bei gleicher Faktenlage kommen wir zu völlig unterschiedlichen Wertungen.


    Für Dich ist zum Beispiel Jod nach der Herkunft zu bewerten. Wie unterscheiden sich zwei beliebige Jod-Moleküle unterschiedlicher Herkunft Deiner Ansicht nach? Ich meine, dass es keinen Unterschied zwischen den beiden gibt und Du auch die unterschiedliche "Herkunft" nicht in gesicherten und lege artis ausgeführten Versuchen nachweisen kannst. Oder machst Du vielleicht auch Versuche zu "gutem" und "bösem" Jod? DAS MUSST DU MIR BELEGEN, BIS DU DAS BELEGT HAST, SAGE ICH: DAS IST UNFUG. Dazu gibt es keinerlei Hinweise ausser Deinen persönlichen Eindrücken.


    Du bist Dir vielleicht noch darüber im Klaren, dass Menschen prinzipiell Fehleindrücken aufsitzen können? Genau deshalb ist es wichtig, nach der wissenschaftlichen Methodik und Statistik vorzugehen, um Ergebnisse aus dem subjektiven Eindruck heraus zu nehmen und über die Intersubjektivität und Wahrscheinlichkeiten so nahe an die objektive Sachlage heranzuführen wie möglich.


    Nur mal als Beispiel: nimm einmal an, ein "Forscher" sei schizophren. Er habe Fehlempfindungen und Farbhalluzinationen. Nach Deiner "Erkenntnisgewinnungsmethode" stünden seine Fehlempfindungen als wirkliche "Ergebnisse" da. In der "normalen" Welt wird so etwas schnell enttarnt, da andere das nachmachen müssen. Klappt es nicht, wird es zunächst ad acta gelegt. In Deiner "Welt" stehen auch alle Fehlempfindungen von allen möglichen abweichenden "Erfahrungen" gleichwertig nebeneinander. So etwas wie Realität als Schnittmenge der subjektiven Eindrücke möglichst vieler verschiedener Beobachter und Wahrscheinlichkeiten existiert demnach für Dich gar nicht. Das meine ich mit "andere Welt".


    Nun gibt es in der Juristerei den Begriff der Mindermeinung, in der Naturwissenschaft jedoch nicht. Die von Dir angeführten "Erkenntnisse" entsprechen weder dem gesunden Menschenverstand und, was schwerer wiegt, nicht lege artis ausgeführten Versuchen. Deine Fragen waren, mit Verlaub, eher metaphysischer Natur. Ich wollte hier mit Dir jedoch nicht über Philosophie diskutieren, sondern über Naturwissenschaft.


    Und ich merke immer mehr, dass Du zwar möglicherweise ein Diplom hast, aber kein Naturwissenschaftler im klassischen Sinne bist. Wie hast Du nur deine Diplomarbeit produziert? Hast Du da nicht auf Fachliteratur zurückgegriffen? Ich kann es nach all dem nicht fassen, dass Du überhaupt Biologie studiert haben willst. Wie konntest Du nur die entsprechenden Bücher durcharbeiten, das müssen für Dich doch inhaltsleere Dinge gewesen sein? Ich fasse es nicht.


    Unterhältst Du Dich ab und an auch mit Leuten ausserhalb? Hast du mal deren Meinung, eine schlichte Meinung zu Deinen "Freilandversuchen" und Ansätzen bekommen und was Du sonst noch so "forschst"?

    @ Terraner

    Du musst dir diesen Schwachsinn nicht antun. Die Tante hat nie und nimmer eine Uni von innen gesehen, geschweige denn Biologie studiert. Wenn aber doch...???


    Dann würde das zumindest die Pisa- Studie erklären. Deutschland im Schlusslicht. ;-)

    Terraner, marco_6

    Was genau war "schwachsinnig" an meinen Ausführungen? ICH singe meinem Wasser im Glas keine Arien vor, Terraner macht so etwas. Wie IHR meine Äußerungen zusammenfasst, bleibt natürlich Euch überlassen.


    Ansonsten Marco: vielleicht liest Du mal den ganzen thread und nicht nur das Ende.


    Im übrigen: MEIN Diplom ist nicht nur imaginär....

    Re:

    Zitat

    MEIN Diplom ist nicht nur imaginär...

    Das macht die Sache auch nicht besser. In welcher Universität oder Hochschule bringt man den Studentinnen bei, dass es keine Rolle spielt, in welcher Form ein Mineral aufgenommen wird? Hat man Euch nicht beigebracht, wie der Magen-Darm-Trakt funktioniert?

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    Ich muss leider sagen

    ... dass wir uns vom Thema entfernt haben. Ursprünglich ging es ja um's Für und Wider von "Himalayasalz". Im (geografisch korrekten) Himalaya- Gebirge bin ich noch nicht auf dieses Salz gestoßen. DER Himalaya (Maskulinum) ist ja noch verhältnismäßig jung. In Buthan verwendet man meines Wissens nach gewöhnliches Steinsalz. Wenn du was über Buthan wissen willst, dann lass dir gelegentlich mal was von Rodger erzählen. ;-)

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    Salz: Wer die Wahl hat...

    Also für mich muss es nicht unbedingt Himalayasalz sein. Meine Frau nimmt es zwar regelmäßig, aber ich gebe mich auch mit Meersalz zufrieden. Die Meere sind zwar auch nicht mehr das, was sie mal waren, an manchen Orten regelrechte Müllkippen, aber von dort wird ja das Salz nicht gefördert. Ich müsste mich da sehr täuschen.


    Für mich spielt das eigentlich kaum eine Rolle, denn ich gehe mit Salz sowieso sparsam um. Ich setze da lieber auf aromatische Gewürze. Ich koche viel indisch. Das ist mein Ding. Ich ärgere mich nur, dass echter Safran so sauteuer ist.

    marco

    Du weist, wie Safran gewonnen wird? Das ist eine Menge Handarbeit, wohl weil die Blüten dieser Krokusart sehr fragil sind und das maschinell kaum zu bewerkstelligen ist. Wenn ich mich recht entsinne, braucht man für ein kg Safran um die 100000 Blüten. Du siehst also, wo der Preis herkommt...

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    Re: Safran

    Dass man dafür so viele Blüten benötigt, habe ich ehrlich gesagt nicht gewusst. Für manche Speisen tu's ja Kurkuma auch. Aber Safran hat neben seiner besonderen Färbeeigenschaft auch noch ein spezielles Aroma und ist daher nicht immer austauschbar.


    Im Übrigen schmecken auch alle oben besprochenen "Salzarten" etwas unterschiedlich. Wird aber Salz über die Maßen verwendet, leidet irgendwann der Geschmackssinn darunter. Deswegen meide ich Konservennahrung gleich welcher Art.


    Deine an Terraner gerichtete Bemerkung:

    Zitat

    Und ich merke immer mehr, dass Du zwar möglicherweise ein Diplom hast, aber kein Naturwissenschaftler im klassischen Sinne bist.

    Lassen wir mal die persönliche Relevanz außen vor: Was zeichnet Deiner Meinung nach einen "Naturwissenschaftler im klassischen Sinne" aus?


    Gruß

    Also, persönlich leicht herablassend waren wir in manchen Beiträgen beide. Ich will nicht behaupten, dass Terraner angefangen hat (wir sind ja nicht im Kindergarten), lies es selber nach. Ich zumindest finde es auch nicht sooo sportlich, wenn ich bei Verweis auf reproduzierbare und gut belegte Dinge als "akademische Nachbeterin" bezeichnet werde und als "totalitär". Da hole ich dann verbal auch schon mal die grobe Kelle aus dem Schrank. Wenn mir, bei Nachfrage, nicht präzise geantwortet wird und ich dann als... , ach, lies es nach.


    Aber Terraner hat großartige Behauptungen ausgepackt. "Cluster" und "Levitation" (er hat mir immer noch nicht erklärt, was er darunter versteht), "Wasserforschungen" und so weiter. Ich weiß nicht, ob ihm aufgegangen ist, dass sein "Denkmodell" vielen Punkten des Erkenntnisgewinns der letzten hundert Jahre (mindestens) widerspricht. Da sollten seine "Forschungen" dann schon sehr, sehr gut sein. Davon bin ich nicht überzeugt.


    Zu deiner Frage: Terraner selber, ich erlaube mir einmal, ihn sinngemäß zu zitieren, verwies darauf, dass es auch auf die Einstellung ankäme. Ich präzisiere das einmal:


    Naturwissenschaft, die diesen Namen verdient, folgt bestimmten Regeln. Das mag Definitionssache sein. Terraner definiert, wenn ich ihn recht verstanden habe, einen "echten" Naturwissenschaftler als einen Menschen, der Erkenntnis sucht. Nach dieser Definition ist jeder Naturwissenschaftler, der eine Blüte anschaut. Ich dagegen meine, da gehört auch noch hinzu, diesen Erkenntnisgewinn nach festgelegten und mir sinnvoll erscheinenden Regeln aus der reinen Subjektivität heraus zu nehmen.


    Unter einem Naturwissenschaftler verstehe ich jemanden, der beim Erkenntnisgewinn auf die genannten Prinzipien zurückgreift. Und der seine Beobachtungen mit denen anderer vergleicht und seine eigenen Beobachtungen (Stichwort: gleichwertige Beobachter) nicht absolut setzt. Mit anderen Worten: für mich ist Erkenntnisgewinn ein Prozeß, der sich asymptotisch der Objektivität annähert, ohne diese möglicherweise erreichen zu können. Aber man nähert sich dieser immer weiter an. Scheint mir ein sehr erfolgreiches und logisches Prinzip. Andere setzen sich dieser Mühe jedoch nicht aus, sondern behaupten einfach. Dies heißt, dass sie in einer egozentrischen (das ist jetzt ausdrücklich nicht in beleidigender Weise zu werten, es bezieht sich auf den Beobachterstatus) Weise einen Sonderstatus als Beobachter beanspruchen.


    Wenn Du Dir mal die Aussagen von Terraner ansiehst, wirst Du bemerken, dass da sehr viel die Rede ist von "Kreativität", "eigener Erkenntnis" und so weiter. Wenn Du mal meine Statements ansiehst, wirst Du ähnliches kaum finden. Ich argumentiere nur wenig mit eigenen Beobachtungen, sondern mit "common sense" und Vergleichen möglichst vieler anderer Beobachter zum gleichen Gegenstand.


    Es ist natürlich jedem freigestellt, seinen Status zu wählen. Jeder kann von sich und der Welt behaupten, was er will. Nur ob das dann noch etwas mit Naturwissenschaft zu tun hat? Ist vielleicht eher "Geisteswissenschaft", das sollte man dann aber auch ehrlicherweise klar trennen.


    DAS sollten wir aber eigentlich in einem neuen thread machen, da das tatsächlich zu weit abführt.

    marco-6, Nachtrag:

    Ich "Tante" erlaube mir dann doch auch noch einmal Dich zu fragen, ob Du den ganzen Thread gelesen hast und wie Du persönlich zu den genannten Dingen stehst. Vielleicht wäre auch ein Hinweis auf Deine Vorbildung (ich habe meine im thread auf Anfrage von Terraner bezeichnet) hilfreich bevor wir das präziser diskutieren.