Homöopathische Mittel langfristig selber besorgen?

    Hallo zusammen,


    war auf Rat einer Freundin vor kurzem das erste Mal bei einem, wie ich finde, wirklich sehr gutem Homöopathen. Ich möchte nicht erneut auf mein Krankheitsbild eingehen, sondern eher die Kostenfrage mit Euch durchgehen.


    Die KK zahlt zwar die Anamnese, die Kosten der Medikamente aber muss ich selbst zahlen, mit Ausnahme von 50,00 € jährlichem Zuschuss.


    Verschrieben wurde mir folgendes:


    Chininum Sulf D4 TAB N1 (80 Stück) -> 9,90 €


    Thuja LM12 DIL N1 (9 ml) -> 18,49 €


    lt. Einnahme des Arztes hält das ganze genau 10 Tage. Ist natürlich nicht ganz günstig im Monat, wenn es aber hilft, sicherlich das Geld wert.


    Da die Behandlung aber mitunter recht lang dauern kann, läppert sich das natürlich.


    Die Verordnung ist nicht rezeptpflichtig und deswegen habe ich mal in einigen online Apotheken gestöbert, in denen es beide Mittel deutlich günstiger und vor allem in höheren Verpackungseinheiten gibt.


    Natürlich würde ich das, wenn die jetzigen Mittel leer sind, mit meinem Arzt besprechen, aber was würde generell dagegen sprechen? Hat damit schon jemand Erfahrung sammeln können bzw. worauf muss hier geachtet werden?


    Besten Dank schon mal :)

  • 20 Antworten

    Nein, die Medikamente habe ich nicht direkt bei meinem Homöopathen gekauft.


    Nach der Anamnese brauchte er einige Tage um die richtigen Stoffe ausfindig zu machen und nannte sie mir daraufhin.


    Besorgt habe ich mir die Mittelchen anschließend in der örtlichen Apotheke.


    Dementsprechend geht meinem Homöopathen auch kein Gewinn flöten.


    Ich wundere mich nur das teils in online Apotheken die gleichen Mittel wesentlich günstiger angeboten werden können.


    Die Mengen sind dabei zum Glück auch deutlich höher. So muss ich dann nicht alle 10 Tage wieder los rennen.


    Ich bin auch unsicher, ob die Qualität eine andere ist.


    Die Chininum Tabletten kämen als 200er Pack vom gleichen Hersteller, die Thuja Tropfen aber von einem anderen, jedoch mit völlig identischer Bezeichnung.

    Ich würde mir das Ganze von der DHU als Globuli besorgen.5 TRopfen oder 1 Tablette entsprechen 5 Globuli.


    und in einem Gläschen sind Hunderte von Globulis drin. In der Internetapo kostet ein Fläschen 6,35

    Im Laufe der Behandlung können sich die Mittel ändern. So wie bei einer Zwiebel kommen nach und nach andere Mittel zum Einsatz.


    Das ist doch auch möglich, sich dann wieder genau diese billigeren Globulis zu kaufen....

    Ich bin mit der Homöopathie nicht wirklich vertraut, daher möchte ich ungern die Art der Einnahme ändern.


    Ich bilde mir ein das es einen Grund haben muss, warum das eine in Tablettenform, das andere in flüssiger Form zugenommen werden muss. Vielleicht mag ich mich auch täuschen, aber das kann ich bei meinem nächsten Termin ja mal ansprechen.


    Ein weiterer Termin steht auch noch nicht fest. Wenn die Medikamente zur neige gehen, werde ich jedenfalls einen neuen Termin machen bzw. anrufen. Allein schon um zu wissen ob ich es in dieser Art weiter nehmen soll, dazwischen eine Pause einlegen sollte oder gänzlich neue Medis brauche.

    Das ist unsinnig, weil der Grundwirkstoff immer der Gleiche ist. Ob nun aufgesprüht auf Globuli oder auf Tablette ist völlig wurscht.


    Du sollst ja nicht die Therapie ändern sondern nur die Darreichungsform.


    WEnn man weiß, dass 5 Globuli einer Tablette entspsrechen oder einem Tropfen ist das Jacke wie Büx.

    @ Heriko

    Zitat

    Ich bin mit der Homöopathie nicht wirklich vertraut

    Das solltest du ändern. Bei diesem Thema ist eine ganzheitliche und kritische Betrachtung von allen Seiten besonders wichtig.


    Ich empfehle das Buch der langjährigen Homöopathin und Ärztin Dr. Natalie Grams: "Homöopathie neu gedacht”. Hier gibt es ein Interview dazu: https://ratgebernewsblog2.wordpress.com/2015/12/10/buch-tipp-homoeopathie-neu-gedacht-ein-gespraech-mit-der-autorin-dr-natalie-grams/