Homöopathische OP-Vorbereitung - sinnvoll?

    Hallo zusammen,


    ich hätte gerne wieder mal die Meinung der Homöopathiekundigen hier gewusst...


    Und zwar empfahl mir mein Arzt (der mich auch operieren wird) eine homöopathische OP-Vorbereitung, für eine Routine-OP, die demnächst ansteht.


    Zum einen "Arnica", um das Risiko von postoperativen Blutungen gering zu halten, zum anderen "Crataegus", zur Stabilisierung des Kreislaufs bzw. zur Abmilderung der Narkosenachwirkungen.


    Nun bin ich unsicher, ob eine solche Behandlung im Voraus sinnvoll ist. Denn zum einen habe ich schon einige OP's ohne derartige Vorbereitung komplikationslos überstanden, zum anderen bin ich doch der Meinung, dass man Homöopathika nicht unbedingt präventiv einsetzen sollte.


    Zudem bin ich beim Googeln in diesem Zusammenhang auch auf Warnungen gestoßen, da Arnica wohl den Kapillardruck erhöht, was bei einer OP dann erst recht starke Blutungen auslösen kann.


    Was meint ihr dazu. ???


    Würde mich über ein paar Meinungen freuen. :-)


    LG, Stella

  • 2 Antworten

    Ich habe vor und nach meiner GM-Entfernung Arnica D12 genommen, ich hatte nicht mal einen blauen Fleck von der Braunüle! Sonst reicht dafür schon Blutabnehmen:)^ Keine Schwellung oder Beschwerden, würde ich immer wieder machen:)^

    @ Stella

    Homöopathie vor und nach der OP Homöopathie vor und nach der OP


    Homöopathische Unterstützung vor und nach der Operation


    Auch bei operativen Eingriffen haben sie die Möglichkeit, ihren Körper, mit Hilfe der Homöopathie zu unterstützen seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Die Folgen einer Operation lassen sich damit schneller und besser zu überstehen. Bei den hier aufgezählten Tipps handelt es sich um allgemeine Maßnahmen. Selbstverständlich ist es möglich sich individuell auf jede einzelne Operation vorzubereiten, bzw. sie Nachzubetreuen.


    Die Dosierung der Mittel nach der OP sollte in ½ stündlichen Abständen erfolgen.


    In den folgenden Tagen richtet man sich nach den Beschwerden. Genaueres besprechen sie bitte mit ihrem behandelnden Heilpraktiker oder Arzt. Gebräuchlich ist unter Homöopathen auch eine sogenannte Postoperative Mischung, bei der einige der im folgenden aufgeführten Mittel als Pulver (Trituation) bereits vermischt werden, um dem Patienten die Einnahmen nach der OP zu erleichtern.


    Vor der OP:


    Arnica D200:


    einmalig am Tag der Operation um unnötige Blutungen und Schmerzen zu vermeiden


    Lachesis D12:


    bereits eine Woche vor OP 2mal tägl. bei schweren Krampfadern zur Embolievorbeugung.


    Nach der OP:


    Nux vomica D30:


    gleich nach der OP genommen, gegen Erbrechen und spastische Verstopfung besonders


    bei dem Gefühl, als ob zuviel Narkosemittel im Körper ist


    Staphysagria D30:


    mehrmals tgl. ab dem Tag nach der OP sorgt es für eine rasche und komplikationslose


    Narbenbildung


    Hypericum D30:


    ggleich nach der OP genommen vermindert Schmerzen und Lähmungen, die aufgrund durchtrennter


    Nerven entstehen


    Phosphorus D200:


    wenn nach der OP starke Kopfschmerzen mit Erbrechen auftreten, man hat das Gefühl


    nicht richtig wach zu werden


    Arnica D30:


    als Folge von Verletzung, man fühlt sich wie "verprügelt", starr, zur besseren Wundheilung


    Strontium D30:


    einmalig direkt nach dem Erwachen erwärmt es den Körper, alle Körperfunktionen werden


    in Gang gebracht


    Calendula D2:


    sorgt für eine gute und schnelle Wundheilung und vermeidet Infektionen


    Bellis D2: ähnlich wie Arnica, jedoch auf die Weichteile bezogen, Abgeschlagenheits- und Wundheitsgefühl


    Symphytum D4:


    bei OPs mit Knochenbeteiligung um die Kallusbildung (Knochengewebsneubildung) anzuregen


    und um die Hämatome zu resorbieren


    Calcium phosphoricum D6:


    ebenfalls bei OP mit Knochenbeteiligung zur Unterstützung der Regeneration


    Hinweis: Bitte beachten Sie, dass dies Möglichkeiten einer homöopathischen Behandlung vor und nach Operationen darstellen, bitte kontaktieren Sie erst Ihren Arzt (für klassische Homöopathie) oder Ihren Klassischen Homöopathen, bevor Sie ein homöopathisches Medikament einnehmen.


    Quelle: http://www.das-gesundheitsportal.com/sites/homoeop.html