Karpaltunnel-Syndrom

    Hallo,


    Gibt es bewährte Behandlungsmethoden zur Linderung des Karpaltunnel-Syndrom, welches unzählige Menschen verhindert, neben sonst Schmerzen *:) und Unbequemlichkeiten :(v, ihrer Haupttätigkeit nachzugehen?


    Karpaltunnelsyndrom trifft junge Frauen, junge Mütter, Bürokräfte jeder Art (als erstes, Vertikal-Maus erwerben / anfordern!!!), Vieltelefonierer, Musiker, Sportler und da besonders Radfahrer. Die Mischung macht's nur noch schlimmer @:)!

  • 23 Antworten

    Es gibt so Schienen und/oder Stützstulpen im Orthopädie-Fachhandel. Uns natürlich Voltaren. Toll ist das nicht, aber besser als nix.

    - manuelle Medizin (Übungen, Osteopathie, Massage, Facies-/Muskel-Lockerung )?

    - essentielle Öle?

    - Homöopathie?

    - Akupunktur?

    Alle, die ich kenne, die das hatten, haben sich operieren lassen und sind seitdem völlig schmerzfrei. Und hätten sie das gewusst, hätten sie sich eher operieren lassen, nicht so lange rumgehüsert.

    im Internet, auch in diesem Forum (Suchmaschine hilft!), liest man oft exakt den Gegenteil (zugegeben: die zufriedenen Patienten haben keinen grossen Anlass sich zu melden, ist ja wahr): Nach Wochen, nach Monaten immer noch grosse Schmerzen und Einschränkung der (notwendigen, auch beruflichen) Aktivitäten. Bloss Suche nach einer geschickten Krankmeldung?


    Aber was ist, wenn der Kranke einen Beruf ausübt, der keine halbe Lösungen zulässt, weil man den Beruf nicht anpassen kann (Musiker, Krankenschwester, ah, die darf dann die Betten schieben, Anästhesist, ok, nur noch Schmerztherapie, Zahnarztin usw.). Man kann doch nicht aus allen Profi-Musiker Dirigenten machen, weil sie keinen Violinbogen mehr empfindlich genug halten können!


    Denn eine durchtrennte Brücke lässt sich nicht wieder annähen!


    Gibt es eine zuverlässige Statistik über die Erfolge und Analyse der Begleitunstände?


    Die Praktiker der manuellen Medizinen und Gymnastik beteuern auch unter Veröffentlichung der exakten Unternehmensbezeichung (Werbung!) und Personennamen, dass Alternativen bestehen. Haben Forumteilnehmer vielleicht Erfahrungen damit?

    Ich bin der Meinung, das A und O für eine gelungene und im Nachhinein komplikationslose OP ist die Auswahl eines kompetenten Handchirurgen!

    sicher, wenn man operieren lassen will, sonst sollte man es bleiben lassen!


    aber...

    ...wie findet diese Auswahl statt? unsere Schwiegertochter hat einen (leichten) KS und ist KKH-Ärztin! Die denkt derzeit nicht dran operieren zu lassen und das, mitunter, wegen dieser Problematik!


    wenn es so einfach wäre! Menschen machen Fehler.


    warum will man die Alternativmedizin wegdiskutieren anstatt sie aufmerksam und kritisch zu begleiten? Milliarden Menschen leben ohne moderner Medizin, gezwungener Massen mit Naturmedizin oder ohne. Und wir koppeln uns ab, weil wir uns (nicht alle zum Glück, einige Ärzte tun's nicht) leisten können, was aus der Sicht dieser Milliarden Menschen ist, in einem provokativen Luxus zu leben, anstatt auch, wo möglich, einen Beitrag zu leisten, die alternativmedizinischen Kenntnisse anzuheben! Gerade wir könnten uns einen zweiten Anlauf leisten; und wir verfügen über sehr schlagfertige Verwalter des Wissens... Für die Mehrzahl der Menschen, die auf Erde heute sind, gibt es keinen zweiten Anlauf in Sachen Gesundheit!

    Sehe ich auch so. In einer Fachklinik, wo nur auf Hände spezialisierte Ärzte sitzen, würde ich mich eher operieren lassen als bei einem Durchgangsarzt, der das auch anbietet, der aber auch zwischendurch gerne Hämorrhoiden verödet und ansonsten allen möglichen Kram behandelt.


    Aber viele Menschen sind nicht bereit, dafür auch mal eine Anreise, die sie nicht von der Krankenkasse bezahlt bekommen, in Kauf zu nehmen. Dann muß man auch nicht meckern, wenn der Feldwaldwiesenchirurg das nicht so wirklich hinbekommt.


    Nicht, dass ich jemals ein Karpaltunnelsyndrom gehabt hätte, aber wegen anderer Sachen bin ich auch schon zu Diagnosezwecken von Hamburg nach München zu einem Spezialisten gefahren. Und tatsächlich, alle vorher konsultierten Ärzte hatten schlichtweg keine Ahnung. Und da wäre nur Mist bei rausgekommen, hätte ich denen vertraut.


    Spezialisierte Ärzte sind immer die besser Wahl.

    die Überlegung ist absolut richtig. wo ist aber das einschlägige Telefonbuch?


    das wäre die PRAKTISCHE Frage einer zuerst nur BEQUEMEN Entscheidung (bequem ist sie nur, wenn sie bequem bleibt; die Nachteile der nachoperativen Zeit können erheblich sein und eine lange Reedukation verlangen, um, trotzdem, nie mehr wieder zum wirklichen Ziel zu kommen)...


    das Leute glücklich mit der Operation auch sind, ist mir klar: Es gibt oft, insbesondere bei jungen Frauen, sogar spontane Heilungen!


    aber die LOGISCHE Frage ist doch anders! Ist es der richtige Weg. Hier (Achtung, sehr gepflegtes Quebec-Französisch!) beschreibt (in einer Werbung) die 50 j. Tochter, selbst tätig in einem medizinischen Beruf und erkrankt am KS, eines 84 j. Chirurgen, der auch und nach der Operation am Handgelenk weit nicht vollständig geheilt, also immer noch krank ist, sehr logisch und ausführlich wie diese zumindest_einigermassen / hochqualifizierten Menschen beide die Problematik sehen!

    Na ja, solche Beispiele liebe ich. Der 84 jährige Chirurg.... Der muß nicht mehr operieren....


    Und man bedenke, dass ab einem bestimmten Alter die Regenerationsfähigkeit eben anders ist, als wenn man jung ist. Ein Knochenbruch einer 60 jährigen kann wesentlich länger zur Ausheilung brauchen als der gleicht Bruch bei einem Teenager.


    Ein Karpaltunnelsyndrom ist vielleicht auch durch einen nicht mehr so tollen Stoffwechsel bedingt, Ablagerungen machen Verengungen, dazu nicht ergonomische Bedienungselement, auch eine nicht so optimale HWS mit Fehlhaltungen des Armes und und und...


    Ist doch müßig, zu überlegen, ob man da auf eine Spontanheilung vertrauen soll, hätte, Ironie an ]:D, der genannte Chirurg ja auch drauf vertrauen können. Ironie wieder aus.


    Jeder nach seinem Glauben.... Spontanheilungen sind selten, nicht mal bei Schnupfen funzt das.... Aber hier bei Karpaltunnelsyndrom soll drauf gesetzt werden....


    Nö.

    Zumal die Krankenkassen ums Verrecken nicht mehr als 2 x 6 Physiotherapie bezahlen wollen. Was nie und nimmer ausreichend wäre....


    Mein steifer Daumen ist jedenfalls völlig mit solchen Maßnahmen unterversorgt, dabei wäre es wichtig, die Hand benutzen zu können. Wie es ja bei Karpaltunnelsyndrom ähnlich ist.


    Ich zahle seit Monaten selbst und freue mich auf den Januar, wo ich dem Arzt wieder ein Rezept abluchsen darf.


    Klar, Physiotherapeuten mögen versprechen, mit 180 Behandlungen kriegen sie das wieder hin. Die praktische Umsetzung dürfte aber kaum möglich sein.

    Zitat

    Der 84 jährige Chirurg.... Der muß nicht mehr operieren....

    und deshalb ist es egal, wie die Ergebnisse sind?


    Zitat

    man bedenke, dass ab einem bestimmten Alter die Regenerationsfähigkeit eben anders ist, als wenn man jung ist.

    diese Behauptung ist nur für Statistiker wichtig, sonst Unfug. Wer gesund lebt und ist, regeneriert auch im sehr hohen Alter und regeneriert sowieso besser. Wer sein Leben wegschmeißt, muss gar keine Gedanke verlieren, ob lieber Schul- oder lieber Alternativmedizin! Es sind Floskeln


    Zitat

    Mein steifer Daumen


    Krankheit? Selbstverschuldet?


    Ich bin seit Jahren in Remission von einem Springdaumen. Mein Schwager hat sich sein Springdaumen operieren lassen, und er ist jetzt schwach und eher steif. Unterschied? Ja. Erstens wir sind total verschieden, wir haben uns das vermutlich ganz anders geholt. Und drittens habe ich meinen Daumen selbst mit einfachen naturmed. Mitteln behandelt, die meine 90j. Tante empfohlen hat (äther. Öle von Gaultheria procumbens (Wintergreen), und von Eucalyptus citriodora (Eucalyptus mit Zitronengeruch)) lange, lange Zeit eingerieben.


    Die Mutter von meiner Tante, ja eine meiner beiden Großmütter, hat nie eine Krankenversicherung gehabt, um etwas für sie zu bezahlen: Man achtete darauf, Gesund zu bleiben!

    hab mal vor jahren hier im forum dazu geschrieben.

    leider funktioniert die suchfunktion offensichtlich ned so weit nach hinten.

    meine süsse hatte KS auch. und einen genialen ortopäden. der hat ihr gipsschalen gemacht, die über nacht anzulegen waren. hat relativ schnell und super geholfen. ist nie mehr wieder gekommen

    Ich hab jetzt nicht alles gelesen, aber ich hatte das KTS auf beiden seiten. An der einen Hand hatte ich jahrelang schmerzen und Probleme. Bejamm dann eine Schiene und habe mich schlussendlich operieren lassen. 3 Jahre später kam die andere Hand auch direkt unters Messer als die Probleme anfingen. Hand 1 war von einem Chirurgen, der so ziemlich alles operiert hat. Hand 2 von einem Spezialisten. Ich würde, hätte ich eine dritte hand, den Spezialisten bevorzugen und es sofort wieder tun. Daher schliesse ich mich diesem Satz an:

    Zitat

    Ich bin der Meinung, das A und O für eine gelungene und im Nachhinein komplikationslose OP ist die Auswahl eines kompetenten Handchirurgen!

    probleme hab ich bis heute nur, wenn ich es mit schweren Dingen übertreibe. Da hilft dann auch mal die "nutzlos" gekaufte schiene eine paar std zu tragen und alles ist wieder i.o.!

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    Die Mutter von meiner Tante, ja eine meiner beiden Großmütter, hat nie eine Krankenversicherung gehabt, um etwas für sie zu bezahlen: Man achtete darauf, Gesund zu bleiben!

    Willst du jetzt eigentlich was über die Karpaltunnel-OP wissen oder nur mal ganz allgemein auf die Schulmedizin schimpfen?