Es gibt keine homöopathischen Medikamente mit Wirksamkeitsnachweis! Wiederkehrende Abzesse lassen sich oft mit einer langandauernden, niedrig dosierten Antibiotikagabe, endgültig beseitigen. (zb Doxycyclin, sofern Erreger sensibel)


    Peterxy


    Also, der Wirksamkeistnachweis ist schon da, Nur die Wissenschaft findet keine Wirk-STOFFE, die nachweisbar wären. Wirk-Kräft haben die Schwachgeister nur noch nicht auf dem Zettel.


    Nun kommt ja wieder der Frühling, und alle Menschen werden nur in dieser Zeit wieder besonders beim Hausputz aktiv, Scheint wohl irgend ein Dopings-STOFF über das Land zu wehen. Oder könnte es sich dabei um eine nicht nachweisbare Wirk-KRAFT handelt ?


    Und dann noch, Petensxy,


    Du bist ein Lügner, wenn Du behauptest, mit Antb. könnte man eine chronische Krankheit heilen. Selbst wenn das gelingt, und das Symptom von der Örtlichkeit verschwindet, dann rutscht die Krankheit eine Ebene tiefer, siedelt sich an die Organen an, und ist somit schlimmer geworden. Nur der Name der Krankheit hat sich gewandelt, nicht der Ursprung der Krankheit.

    Zitat

    Also, der Wirksamkeistnachweis ist schon da,

    Wo?

    Zitat

    Du bist ein Lügner, wenn Du behauptest, mit Antb. könnte man eine chronische Krankheit heilen.

    Hat Peter nicht behauptet. Von Heilen sprechen nur "Heil"praktiker. Das Wort "Lügner" ist höchst unangemessen.

    Zitat

    dann rutscht die Krankheit eine Ebene tiefer, siedelt sich an die Organen an, und ist somit schlimmer geworden. Nur der Name der Krankheit hat sich gewandelt, nicht der Ursprung der Krankheit.

    Wo haben Sie das nur her? So haltlos wollen Sie das doch sicher hier nicht stehenlassen.

    @ Mayhem und / oder 40 Grad Fieber...

    Ich bräuchte mal Euer Wissen:


    Könntet Ihr mir mal den Gefallen tun und schauen, ob Ihr irgendwo im Web oder in Eurer Literatur statistisches Material darüber findet, wieviele Patienten mit schulmedizinisch erfolgreich behandelter Neurodermitis später an Asthma oder Heuschnupfen leiden?


    Oder, sollte Euch darüber kein entsprechendes Zahlenmaterial vorliegen oder Ihr es nicht finden, könntet Ihr einmal schauen, wieviele der Säuglinge, die unter "Milchschorf" litten, nach erfolgreicher schulmedizinischer Behandlung im Anschluss Neurodermitis bekamen?


    Ich danke Euch ganz lieb für Eure Unterstützung.


    Liebe Grüße


    Lichtwesen

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    Milchschorf wird im allgemeinen gar nicht behandelt, und hat ursächlich mit Neurodermitis nichts zu tun.


    Das haben mit Symptombildern herumdokternde Homöopathen nur noch nicht begriffen. Schlechte Haut = gleiche Krankeit. In der Alternativheilkunde werden ja auch Neurodermitis und Schuppenflechte öfter mal in einen Topf geworfen. Die Schulmedizin differentiert da für jedes Medikament.


    Und natürlich gibt es Heuschnupfen, die die Etage wechseln, und zwar nachweislich mehr, wenn NICHTs (schulmedizinisches) dagegen getan wird. Was eben aber auch heisst, dass der Etagenwechsel immer vermieden werden kann.


    Gibt es solche Nachweise auch bei der Homöopathie ?

    @NeuerMatt

    Prof. Dr. Gerhard Tappeiner beschreibt Milchschorf (Seborrhoische Dermatitis) wie folgt: Milchschorf ist keine einheitliche Erkrankung. Seine Ursache ist unbekannt, meist ist er einfach eine vorübergehende Störung der Haut im Neugeborenen- und frühen Säuglingsalter. Wahrscheinlich kann er auch durch die Veranlagung zu verschiedenen Hautkrankheiten (z. B. atopische Dermatitis, Psoriasis) ausgelöst werden. Der Milchschorf entsteht durch eine Überproduktion der Talgdrüsen der behaarten Kopfhaut, allerdings dürften andere Faktoren - z. B. eine Besiedlung mit bestimmten Mikroorganismen - ebenfalls eine Rolle spielen


    Hm..., ist er (Prof. Dr. Gerhard Tappeiner) jetzt ein an Symptomen herumdokternder Homöopath weil er DOCH eine Veranlagung zur Psoriasis nicht ausschließt?


    MfG. C.

    Es ist wirklich interressant zu sehen, wohin sich diese Diskussion entwickelt hat, wenn man sich mal die Ausgangsfrage durchliest.


    Und die Sache mit dem Homöopathen ist doch nicht verkehrt. Bauen nicht alle nichtpflanzlichen Arzeneien auf den Wirkstoffen der Kräuter und Pflanzen auf, die ein Homöopath auch verwendet, nur das die Nebenwirkungen ohne Chemie geringer sind? (manchmal natürlich auch der Heilerfolg, weil die Konzentration in Pflanzen i.d.R. niedriger ist)


    Also soll wer will zum Homöopathen oder anderen Alternativ-mediziner gehen, wenn derjenige sein Handwerk versteht, kann´s nicht schaden (was bei chemischen Keulen ja nicht unbedingt der Fall ist. Denn warum sind denn manche Medikamente verschreibungspflichtig? Weil nur der Arzt die Nebenwirkungen abschätzen kann.)

    @mathiass

    Zitat

    Denn warum sind denn manche Medikamente verschreibungspflichtig? Weil nur der Arzt die Nebenwirkungen abschätzen kann.

    Tja, das haben die Menschen bei ÄContergan,Lipobay u.ä. auch gedacht. Pharmakologie ist nicht jeder Arzt Stärke, höflich ausgedrückt.


    MfG. C.

    @Cetus

    Ganz meine Meinung. Ich meinte ja bloß, nur weil etwas noch nicht nachgewiesen wurde, heißt das doch nicht, daß es nicht existiert. Die Erde war schon immer eine Kugel. Und ihr kennt doch sicher die Geschichte von der Hummel. Ich hab jetzt nicht den genauen Wortlaut, aber sie ging sinngemäß so: "Die Hummel hat eine Flügelfläche von 2cm². Nach den Gesetzen der Schwerkraft kann die Hummel nicht fliegen. Die Hummel weiß das aber nicht." Also würde ich sagen, übt einfach ein bißchen mehr Toleranz gegenüber den Alternativen oder Ergänzungen zur Schulmedizin, vielleicht kann man ja doch was von lernen.

    @mathiass

    Insgesamt kann ich Dir nur zustimmen, auf Grund der Formulierung hatte ich Dich falsch verstanden. Das Problem scheint mir in der Erkenntnisverweigerung zu liegen, daß Wissenschaftsmedizin an der Front immernoch zu ca. 75% aus/als Erfahrungsmedizin besteht und Medizinstudenten eben aus Mangel an dieser Erfahrung mehr erkenntnistheoretisch argumentieren. Aus IHRER Sicht zwar richtig, aber ich mag keine Holzhämmer....


    MfG. C.

    @ cetus, mathisas s:

    Da muss ich Euch doch mal fragen: woraus bestehen die in Eurer Sicht so natürlichen (jetzt mal nur als Begriff gesetzt wegen Eurer Abgrenzung ) Phytotherapeutika und Homöopathika? Woraus bestehen die "Chemie-Hämmer" (wohl eine umgangssprachliche Verballhornung aus "-Hemmern"?)?


    Da wäre ich an Euren Vorstellungen interessiert....

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    @ mayhem3

    Wenn Du genau mein Posting vom 18.03 um 16:53 liest, wirst Du lesen, auf was ich mich bezog.


    Pharmakologische Interaktions- und Kumulationseffekte, gepaart mit relativ schlechter pharmakologischer Ausbildung, die monitären Interessen der Pharmaindustrie - Präparate kommen häufig zu schnell auf den Markt, hier braucht man keine sektoide Weltverschwörung zu vermuten - sind Fakten, die seriöse Insider seit langem bemängeln.


    Verstehe aber die Intension Deiner Frage nicht, kannst Du sie mir erklären? Denn ich stehe nicht für Chemie vs. Natur. Für mich sehe ich nur den Aspekt einer Risikominimierung. Das Phytotherapeutika ein allergisches Potential beinhaltet, brauchst Du mir nicht erklären. :-)


    MfG. C.