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    "sachgemäß"?

    Das hört sich gut an. Ich kann nämlich nirgendwo eine fundierte, auf wissenschaftlicher Basis beruhende Anweisung oder Anleitung für eine "sachgemäße Anwendung" finden. Liegt es vielleicht daran, daß es eine solche (veröffentlichte) Studie nicht gibt?


    Können Sie eine nennen?

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    Re: "sachgemäße Anwendung"

    Ich stütze mich da hauptsächlich auf Josef Pies (Zellbiologe) und mein bescheidenes Wissen über die Vorgänge im menschlichen Körper. Wissenschaftlich fundierte "Anleitungen"


    sind mir nicht bekannt, wohl aber seriöse Erfahrungsberichte und nachvollziehbare Erklärungsmodelle.


    Reproduzierbare in vivo Studien gestalten sich schwierig.


    Es gibt genügend Hinweise, die den Schluß zulassen, daß KS auf biophysikalischer Ebene harmonisierend wirkt und nicht nur schlechthin Enzyme blockiert, die Erreger (gemeint sind alle pathogenen Keime) zum überleben benötigen. Auf biochemischer Ebene reagiert das Silber weitgehend undifferenziert. Aber je hochwertiger das Kolloid, desto weniger bis überhaupt nicht ist diese Ebene von Belang, denn reine Nanopartikel (ohne Ionenanteil oder gar Salzverbindungen) rufen keine biochemischen Reaktionen hervor.


    Sachgemäße Anwendung heißt also: Nur hochwertiges Kolloid verwenden (gilt für Silber und Wasser gleichermaßen) + tägl. Dosis möglichst gering halten + die Behandlung nach spätestens drei Wochen absetzen + während dieser Zeit auf Antibiotika usw. verzichten.


    Warum erst nach drei Wochen absetzen, wenn sämtliche Keime in den meisten Fällen bereits nach sechs Tagen nicht mehr nachweisbar sind? Weil das Milieu noch nicht stabil genug ist, um endogene Noxen im Zaum zu halten. Warum nicht die Therapie länger forsetzen? Weil jedes noch so gute Produkt auch geringe Mengen an Silberionen enthält, die den Körper im Laufe der Zeit belasten und weil eine längere Applikation keinerlei Vorteile mehr bietet.

    In dem Buch von Pies sollte es angeblich eine Anweisung zur Dosierung geben. Ich hab sie dort vergeblich gesucht, möglicherweise wurde sie in späteren Auflagen entfernt. Pies fällt dadurch auf, daß er keine klaren Angaben dazu macht. Aber das dürfte er wahrscheinlich aus rechtlichen Gründen auch nicht tun. Es gibt offenbar auch keine (kleinen) Meßgeräte, mit denen man den ppm-Wert messen könnte. Pies hätte das bestimmt erwähnt. Wahrscheinlich ist das technisch nicht möglich.

    cui bono ?

    Hallo !


    Ich habe das besagte Buch von dem Herrn Pies (übrigens Geschäftsführer eines Pharmaunternehmens) zweimal aufmerksam durchgelesen. Dies Buch für 7,90 gibt es auch umsonst wenn man so manches dieser Geräte kauft die in der Lage sein sollen Silberkolloide in unbekannter Konzentration herzustellen. Wenn man das Buch gelesen hat und verstanden hat dass nun dieses kolloidale Silber sozusagen unentbehrlich ist, fragt man sich aber: wieviel soll ich denn nun davon nehmen ? Aber genau auf diese zentrale Frage bekommt man von ihm keine Antwort. Merkwürdig ? Nein, denn man muss sich klarmachen dass es hier um ein Lebensmittel geht, ein Nahrungsergänzungmittel ist es ja nicht (siehe die NeM Verordnung) und ein zugelassenes Arzneimittel ist es ja erst recht nicht. Als schwermetallhaltiges Pflanzenschutzmittel käme es wohl in Frage... Aber wer Lebensmittel bewirbt mit gesundheitsbezogenen Aussagen riskiert eine saftige Abmahnung.


    Herr Pies deutet indirekt an man solle sich an die völlig willkürlich gewählte Dosierung aus dem Buch "Colloidal silver" von Keith Courtenay halten. Courtenay macht ja Angaben zur Dosierung. Diese Dosierung ist jedoch völliger Unsinn, macht keinen Sinn. Zwar werden die max tolerierten Tagesmengen der US-EPA (<350 µg/Tag/Erwachsener) nicht überschritten, er macht sich jedoch keinerlei Gedanken über die Pharmakokinetik des Silbers. Im Endeffekt erreicht man mit Courtenays Dosierung gerade mal Werte die man auch locker mit einer bestimmten Ernährung erreichen kann. Wer viele Pilze isst, nimmt sowieso mehr Silber auf.


    Ich habe das hier nachgerechnet: http://www.redecke.de/michael/silber2.htm (einer der ganz wenigen links zu kolloidalem Silber ohne jegliche Werbung)


    Kurzum: die therapeutische Bandbreite ist gleich Null.


    Dass es keinerlei seriöse Empfehlungen gibt zur innerlichen Einnahme, dass es keinerlei neutrale Studien in peer reviewten Fachzeitschriften gibt, und dass es mit elektrolytisch selbstgebrauten silberhaltigen Flüssigkeiten zu mehreren Fällen von Argyrie kam, kommt noch hinzu. (siehe: http://www.redecke.de/silber.htm)


    Die Angaben von Don Joker habe ich versucht zu verstehen. Aber ich brauche wohl eine Silberinfusion um zu verstehen was mit


    ... daß KS auf biophysikalischer Ebene harmonisierend wirkt...


    oder mit seinen "endogenen Noxen" gemeint sein soll.


    Soll eine andauernde "low dose" – Antibiose (sowohl gegen pathogene-nicht resistente Keime als auch die nützlichen Saprophythen) irgendeinen Sinn machen ? In einer Umgebung die steriler und keimfreier ist, als die unserer Vorfahren ? Bei Nahrung die keimfreier ist als vor 100 Jahren ? Cui bono ? Die Antwort ist wohl irgendwie bei den ca. 1,6 Millionen Webseiten zu finden, die Google ausspuckt wenn man colloidal silver eingibt. Oben auf dieser Seite wird auch schon gehökert.


    Michael Redecke