Silber ist immunologisch ...

    ... ähnlich zu bewerten wie Kupfer. Silber steht im Periodensystem der Elemente nach Antropoff in der ersten Nebengruppe zwischen Kupfer und Gold und ist in der ersten Hauptgruppe zwischen Natrium und Kalium (beides Alkalimetalle) einzuordnen. Zink ist in der zweiten Nebengruppe und wird chemisch der zweiten Hauptgruppe zwischen Magnesium und Kalzium (beides Erdalkalimetalle) zugeordnet.


    Die Erkenntnis, dass Kupfer einen maßgeblichen Anteil bei der Bekämpfung von entzündlichen Prozessen hat, hat zur Entwicklung von Kupferorotat geführt:

    Zitat

    Anwendungsgebiete: Behandlung von Kupfermangelzuständen, die z.B. auftreten können bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises (insbesondere entzündlichen Prozessen), bei der Neubildung von Gewebe (Neoplasie) und bei Dickdarmentzündungen (Kolitis).

    Kupfer wird in der Leber gespeichert. Bei entzündlichen Prozessen wird der Speicher entleert, was zu einem erhöhten Kupferspiegel im Blut führt. Kupfer ist sogar ein notwendiger Bestandteil vieler Enzyme. Kupfer ist ein Buntmetall und ein Schwermetall und obwohl gesundheitliche Störungen schon bei 0,8 mg/l Cu eintreten, sind wir auf dieses Metall angewiesen.


    Silber wurde früher zur Haltbarmachung von Milch verwendet. Auch wenn man damals keine Möglichkeit hatte, festzustellen, ob man mit dieser Methode nicht auch eine Vergiftung erleiden kann, ähnlich wie durch Kupfer aus Kupferrohren, so hat die Methode inzwischen auch Einzug in die Behandlung von Neurodermitis und die Wundversorgung gehalten.


    Die Erkenntnis, dass Silber auch eine gesunderhaltende Wirkung hat ist mindestens 2000 Jahre alt. Damals war man auf solche Tricks angewiesen, da es kaum Kühlschränke gab. Es stellt sich allerdings die Frage, warum das immer 2000 Jahre dauern muss, bis man sich endlich dahinterklemmt und aufhört andere wegen angeblicher Unwissenschaftlichkeit zu schikanieren.


    Silber ist enthalten in Weizen, Spinat, Karotten, Pilzen, Muscheln und im Trinkwasser. Selbst in Kuhmilch kann man es nachweisen. Es ist also nicht so, dass man es nur ums Handgelenk trägt. Aus der Stellung im Periodensystem kann man schon erkennen, dass es eine chemische Verwandschaft und eine funktionelle Gemeinsamkeit zwischen Cu und Ag geben muss.


    http://www.bedra.de/service/Pe…schreibungen/Silber.shtml

    Re: beka

    Zitat

    Aus der Stellung im Periodensystem kann man schon erkennen, dass es eine chemische Verwandschaft und eine funktionelle Gemeinsamkeit zwischen Cu und Ag geben muss.

    Als paralleles Beispiel könnte man da die Elemente der Zinkgruppe (vor allem Zink~Cadmium) anführen. Allerdings bedeutet "funktionelle Gemeinsamkeit" dann ebenso Synergie wie Antagonismus. Der Körper bildet z.B. Enzyme, die aus Zink- und Cadmiumverbindungen bestehen. Andererseits ist Zink in der Lage, abgelagertes Cadmium zu eliminieren. Man kann also keineswegs sagen, das eine Element erfüllt auch die Funktion des anderen.


    Ähnlich verhält es sich mit Kupfer und Silber. Gemeinsam ist ihnen vor allem ihre gute elektische Leitfähigkeit. Deswegen spielen die auch bei der Reizübertragung eine Art Schlüsselrolle.

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